Die Truman Show
Peter Weir · 1998
Die Truman Show ist seit beinahe dreißig Jahren ein TV-Klassiker auf der ganzen Welt. Seit seiner Geburt ist Truman Burbank der Hauptdarsteller der Serie – ohne es überhaupt zu wissen. Produzent Christof entwarf eine künstliche Welt, genannt Seahaven, in der Truman von über 5000 Kameras 24 Stunden am Tag bei fast jeder Kleinigkeit beobachtet wird. Um die Fassade nicht zum Einstürzen zu bringen sind seine Frau, Freunde und Verwandte allesamt Schauspieler.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (3)
„Die kommen vorbei, drei, vier Wochen, ein bisschen Randale, bisschen Party, aber auch ein bisschen Urban Lifestyle, bisschen Jongleure, weißt du, ein paar, an jeder Ecke steht ein Jongleur und die werden aber angemietet, Truman Show mäßig, damit am Anfang das so aussieht, als wenn das Leben dort stattfindet.“
Olli Schulz greift Jan Böhmermanns humoristische Geschäftsidee auf, neu gebaute Stadtviertel durch angemietete Bewohner künstlich zu beleben. Er vergleicht das Konzept mit der Truman Show – einer inszenierten Realität, die echt wirken soll, bis sich echtes Leben entwickelt.
„Ich wollte noch mal kurz zwei Filme hinterlegen, also Man on the Moon natürlich, aber ich hab dann auch die Truman Show mal angemacht und das kam sehr gut an. Also die Truman Show kam sehr gut an, weil, einfach weil das ein toller Film ist, der wirklich gut funktionierte.“
Böhmermann empfiehlt Die Truman Show als Familienfilm, den er über die Feiertage mit seiner Familie geschaut hat. Er bemerkt zwar leichte sexistische Elemente im Filmstil der Zeit (Kameraführung auf weibliche Körper), hält diese aber für 'moderierbar'. Insgesamt lobt er den Film als Evergreen.
„Dieses Flugzeug, was er haben will, wie Mar-a-Lago aussieht in diesem Fake-Versailles, wo man denkt, das kann doch niemand ernst meinen. Das ist doch wie so eine Show. Das ist ja wie die Truman Show. Das ist ja nicht zu fassen.“
Anja Reschke zieht den Vergleich zur Truman Show, um die surreale Inszenierung von Trumps Umgebung zu beschreiben – Mar-a-Lago als Fake-Versailles, die goldenen Putten im Oval Office. Der Film dient als Metapher dafür, dass Trumps gesamtes Auftreten wie eine unwirkliche Show wirkt, die man kaum für real halten kann.
Ähnliche Medien
Der Club der toten Dichter
Peter Weir · 1989
Der neue Literaturlehrer John Keating bringt 1959 frischen Wind in das Traditionsinternat Welton und inspiriert seine ansonsten zur Disziplin erzogenen Schüler durch sein unorthodoxes Vermitteln von Poesie zu freiem Denken. Des Nachts treffen sie sich zu Lesungen in einer alten Höhle. Der Junge Neil entdeckt seine Liebe zur Schauspielerei. Als sein gestrenger Vater davon erfährt, nimmt er Neil von der Schule. Seiner Träume beraubt, erschießt sich Neil.
Fearless
Peter Weir · 1993
Seit Max einen Flugzeugabsturz überlebt hat, wähnt er sich unverwundbar. Ehefra und Psychologe Bill Perlman können dem Traumatisierten nicht helfen. Erst Carla, die ebenfalls im Unglücksjet saß, lenkt Max ab. Sie gibt sich die Schuld daran, dass ihr Baby bei dem Crash starb… Ohne Voyeurismus schildert Peter Weir die seelischen Spätschäden von Katastrophenopfern. Indem er auf die Mythen seiner australischen Heimat zurückgreift, verwandelt der Regisseur die Wege seines Antihelden in Traumpfade.
Dead Poets Society
Peter Weir · 1989
Der neue Literaturlehrer John Keating bringt 1959 frischen Wind in das Traditionsinternat Welton und inspiriert seine ansonsten zur Disziplin erzogenen Schüler durch sein unorthodoxes Vermitteln von Poesie zu freiem Denken. Des Nachts treffen sie sich zu Lesungen in einer alten Höhle. Der Junge Neil entdeckt seine Liebe zur Schauspielerei. Als sein gestrenger Vater davon erfährt, nimmt er Neil von der Schule. Seiner Träume beraubt, erschießt sich Neil.
Master and Commander – Bis ans Ende der Welt
Peter Weir · 2003
Während der Napoleonischen Kriege bereist der charismatische Kapitän Jack Aubrey mit seiner HMS Surprise auf Forschungsreise die Weltmeere. Immer an seiner Seite: Der friedliebende Schiffsarzt Dr. Steven Maturin. Als das französische Kaperschiff Acheron die Surprise angreift und Schiff wie Mannschaft herbe Verluste zufügt, schwört Aubrey Rache.