Ein Ziel
Kurt Bloch
Kurt Bloch reflektiert in diesem Gedicht mit dunklem Humor über die tödlichen Konsequenzen antifaschistischer Dichtung. Anlass war die Hinrichtung von vier Menschen, die wegen eines Schmähgedichts auf Hitler verurteilt wurden. Bloch stellt die provokante Frage, was mit ihm geschehen würde, da er selbst fast 400 solcher Gedichte verfasst hat – eine bedrückende Auseinandersetzung mit Zensur und politischer Verfolgung im Nationalsozialismus.
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„Vier Leben für nur ein Poem. Da frag ich mich verwundert, was würde denn mit mir geschehen? Ich habe fast 400. Und alle ziemlich explosiv und sehr antifaschistisch. Ja, ging es einmal mit mir schief, dann bin ich pessimistisch.“
Das zweite vorgelesene Gedicht von Kurt Bloch, entstanden nach einer Zeitungsmeldung über die Hinrichtung von vier Menschen (Johann Dombrovski, Fritz Panke, Fritz Großpitsch und Dorothea Fonten), die wegen eines Schmähgedichts auf Hitler vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt wurden. Bloch reflektiert darin mit dunklem Humor, dass er selbst fast 400 solcher Gedichte geschrieben hat und was mit ihm geschähe, wenn man ihn fände.
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