Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft
Hannah Arendt · 2023
Das Buch, das Hannah Arendt weltberühmt machte Unter dem Eindruck des Holocaust, der nationalsozialistischen Vernichtung des europäischen Judentums, hat Hannah Arendt mit »Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft« – zuerst 1951 in New York erschienen, in deutscher Übersetzung 1955 – zugleich eine Geschichte und eine Theorie des Totalitarismus geschrieben.
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„Und in dem SZ-Artikel, die Rezension zum Film, wird Hannah Arendt zitiert. Afrika, schrieb die Philosophin Hannah Arendt, zu Recht war ein Probelauf für die europäischen Kolonialmächte. Sie übten für den Weltkrieg, sie übten das Abschlachten und Ausrotten.“
Am Ende der Filmbesprechung wird Hannah Arendts berühmte These zitiert, dass die kolonialen Verbrechen in Afrika ein Probelauf für die europäischen Weltkriege waren. Das Zitat stammt aus einer SZ-Rezension des besprochenen Films und wird herangezogen, um die Verbindung zwischen Kolonialismus und Holocaust zu diskutieren — also die Frage, ob das eine das andere historisch vorbereitet hat.
„Ja, dass sie genau auf dieses Privatleben so schaut, sagt sie, macht sie auch, um damit so einer These auch von Hannah Arendt entgegenzutreten, die noch gesagt hat, das eiserne Band des totalen Terrors lässt keinen Raum für das private Leben. Grazia sagt eben, ich möchte eine andere These aufstellen.“
Maja Beckers erklärt, dass Victoria de Grazia mit ihrem Buch bewusst Hannah Arendts These widerspricht, der Totalitarismus lösche das Privatleben aus. Grazia zeigt am Beispiel des faschistischen Italiens, dass es trotz Diktatur weiterhin moralische Bedürfnisse und Entscheidungsspielräume im Privaten gab. Die Referenz bezieht sich auf Arendts Totalitarismus-Theorie.
„Berühmtestes Buch wahrscheinlich dann nach dem Krieg erschienen, Anfang der 50er Jahre Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft.“
Erwähnt als bekanntestes Werk Hannah Arendts bei der Einordnung ihres Gesamtwerks
„Die einzige, die ich für alle Formen dessen, was wir Liebe nennen... Die Idee der Menschenrechte hat das Besondere, wie Hannah Arendt das sagt, es gibt das Recht, Rechte zu haben. Das heißt, die sind unverhandelbar.“
Michel Friedman reflektiert über Menschenrechte und deren Bedeutung für ihn als Kind einer Holocaust-überlebenden Familie. Er zitiert Hannah Arendts berühmtes Konzept vom 'Recht, Rechte zu haben', das aus ihrem Hauptwerk 'Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft' stammt.
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