Epigenetische Traumavererbung bei Mäusen

Isabelle Mansuy

Bahnbrechende Studie der Zürcher Professorin Isabelle Mansuy über die epigenetische Weitergabe von Traumata. Die Forschung zeigt, dass traumatisierte Mäuse epigenetische Veränderungen in ihren Spermien an ihre Nachkommen weitergeben, was bei diesen ähnliche Traumasymptome auslöst – obwohl diese selbst nie traumatisiert wurden. Dies belegt erstmals auf molekularer Ebene, dass psychische Belastungen nicht nur psychologisch, sondern auch biologisch an kommende Generationen vererbt werden können.

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Erwähnungen (1)

Hotel Matze
🗣 Thomas Hübl referenziert bei ⏱ 00:44:03
„Es gibt so eine Maus-Studie von einer Professorin Isabel Mansuy in Zürich an der Uni, die zeigen kann, dass Spermien epigenetische Veränderungen weitergeben an die Folgegenerationen, wenn die Trauma tragen. Und die ähnliche Traumasymptome entwickeln wie die Generation, die traumatisiert war. Aber die waren nie selbst traumatisiert.“

Im Gespräch über transgenerationale Traumavererbung und Epigenetik nennt Thomas Hübl die Maus-Studie von Isabelle Mansuy an der Universität Zürich als wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Trauma über Spermien epigenetisch an Folgegenerationen weitergegeben wird – und dass sich diese Veränderungen durch therapeutische Intervention wieder lösen lassen.

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