Fernsehansprache zur Ukraine-Krise
Olaf Scholz
Bundeskanzler Olaf Scholz hielt eine Fernsehansprache zur Ukraine-Krise, in der er mahnte, dass Angst uns nicht lähmen darf. Gauck greift diesen Satz auf und argumentiert daraus, dass Besonnenheit, Entschlossenheit und Mut in Krisenzeiten nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern notwendig zusammenwirken. Die Ansprache dokumentiert eine Debatte über rationale Staatsführung zwischen Sorge und aktivem Handeln.
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Erwähnungen (1)
„Und ich spreche ihn an auf einen zentralen Satz in seiner letzten Fernsehansprache, wo er davon spricht, Angst darf uns nicht lähmen. Und ich werde immer wieder auf diesen Satz zurückkommen und sagen, so ist es.“
Gauck hebt einen für ihn zentralen Satz aus Scholz' Fernsehansprache hervor — 'Angst darf uns nicht lähmen' — und macht ihn zum Ausgangspunkt seiner eigenen Argumentation, dass Besonnenheit, Entschlossenheit und Mut einander nicht widersprechen müssen.
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