Ukraine
53 Medien · 6 Episoden · Seite 1 von 2
Medien (53)
28-Punkte-Friedensplan für die Ukraine
Das US-Nachrichtenmedium Axios veröffentlichte überraschend einen 28-Punkte-Friedensplan für die Ukraine. Der Plan sorgte nicht nur bei europäischen Politikern und internationalen Diplomaten für Aufregung, sondern auch innerhalb der US-Regierung selbst. Die Überraschung selbst von US-Regierungsmitgliedern deutet auf innenpolitische Machtkämpfe in der Trump-Administration hin.
Artikel über neue Haltungen zur Ukraine
Die New York Times fordert in einem Editorial den US-Präsidenten auf, Präsident Selenskyj Grenzen bei der militärischen Unterstützung aufzuzeigen, da ein fortgesetzter Krieg mit Russland nicht im amerikanischen Interesse liegt. Diese Position markiert einen bemerkenswerten Umschwung in der Debatte eines der einflussreichsten Medien der Welt. Der Wandel deutet auf ein wachsendes Umdenken in westlichen Eliten hin, die zunehmend die Strategie des unbegrenzten Engagements in der Ukraine in Frage stellen. Die Rhetorik der New York Times ähnelt dabei der Kritik von Politikern wie Sahra Wagenknecht, die schon länger für Verhandlungen statt militärischer Eskalation plädieren.
Artikel über ukrainische Flüchtlinge
Der Artikel behandelt die Kritik von linken Politikern wie Özdemir und Kühnert an der deutschen Asylpolitik. Im Fokus steht eine kontroverse Diskussion um die unterschiedliche Darstellung von Geflüchteten, insbesondere die Frage, ob ukrainische Flüchtlinge von Medien als „echte" Flüchtlinge im Gegensatz zu anderen Geflüchteten dargestellt werden. Der Artikel illustriert aktuelle Debatten um Flüchtlingspolitik und mediale Berichterstattung.
Befehl, Folter und Mord
Florian Hassel
Ukrainische Ermittler untersuchen seit Anfang April in Butscha hunderte Leichen von Zivilisten auf Spuren von Gewaltverbrechen. Die Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa bestätigt 410 gefundene tote Zivilisten, von denen bereits 140 untersucht wurden und bei vielen Anhaltspunkte für Mord durch russische Truppen zeigen. Der Artikel deutet an, dass es sich nicht um vereinzelte Übergriffe einzelner Soldaten handelt, sondern um systematische Gräueltaten, die dem Muster der russischen Kriegführung entsprechen. Die Untersuchungen bilden die Grundlage für mögliche Kriegsverbrechensanklagen gegen die russische Armee.
Butscha ist der Ausdruck einer Gewaltkultur
Alfred Hackensberger
Mehr als 400 Menschen sollen in Butscha bei Kiew ermordet worden sein, manche Opfer weisen Spuren von Folter oder Vergewaltigung auf. Was die russische Armee in der Ukraine anrichtet, ist Teil einer perfiden Strategie. Eine Strategie, die andere Länder genau beobachten – und kopieren.
Chauvinistisches System Putin
Sabine Fischer · 2023
Russlands aggressiver Vernichtungskrieg gegen die Ukraine lässt sich nicht begreifen und stoppen, ohne den russischen Chauvinismus zu verstehen. Der speist sich aus nationalistischen und misogynen Ideen und dient dem autokratischen Putin-Regime zur Selbstlegitimation. Die chauvinistische Politik Russlands greift nicht nur die Ukraine an. Sie bedroht auch signifikante Teile der russischen Gesellschaft und will die auf Regeln und Werten basierende europäische Sicherheitsordnung zerstören.
Corruption Perceptions Index
Transparency International
Der Transparency International Korruptionsindex misst die Korruptionswahrnehmung in 200 Ländern. Die Ukraine rangiert mit Platz 101 im gefährlichen unteren Drittel, was auf strukturelle Korruptionsprobleme hindeutet. Im internationalen Vergleich schneiden EU-Länder deutlich besser ab, während Russland noch schlechter dasteht als die Ukraine.
Das Versagen
Katja Gloger, Georg Mascolo · 2024
»Wir wollten es nicht sehen.« – Wolfgang Schäuble Ein Schlüsselwerk zum Verständnis unserer gefährlichen Gegenwart Als Putin im Februar 2022 die Ukraine angreift, steht die Welt unter Schock. Dabei ist dieser Krieg von Geheimdiensten präzise vorausgesagt worden. In einer aufsehenerregenden Recherche enthüllen Katja Gloger und Georg Mascolo, wie die Verantwortlichen über Jahrzehnte Warnungen ignorierten und kritische Stimmen in der deutschen Russlandpolitik ausblendeten.
Das Versagen. Eine investigative Geschichte der deutschen Russland-Politik
Katja Gloger, Georg Mascolo
»Wir wollten es nicht sehen.« – Wolfgang Schäuble Ein Schlüsselwerk zum Verständnis unserer gefährlichen Gegenwart Als Putin im Februar 2022 die Ukraine angreift, steht die Welt unter Schock. Dabei ist dieser Krieg von Geheimdiensten präzise vorausgesagt worden. In einer aufsehenerregenden Recherche enthüllen Katja Gloger und Georg Mascolo, wie die Verantwortlichen über Jahrzehnte Warnungen ignorierten und kritische Stimmen in der deutschen Russlandpolitik ausblendeten.
Der Krieg gegen die Ukraine – Hintergründe und verpasste Chancen
Günter Verheugen, Petra Erler
Analyse der Vorgeschichte des Ukraine-Kriegs und der verpassten diplomatischen Chancen, die den Konflikt hätten verhindern können. Das Buch untersucht, welche politischen Entscheidungen und Fehlentwicklungen zum Krieg führten.
Der TikTok-Krieg in der Ukraine
Die New York Times analysiert die Rolle von TikTok als zentrale Plattform im Ukraine-Krieg. Der Artikel beleuchtet, wie Kriegsrhetorik, Heldenverehrung und virale Propaganda die öffentliche Wahrnehmung des Konflikts prägen und wie soziale Medien zu modernen Kriegsinstrumenten geworden sind.
Der vielleicht teuerste Kaffee aller Zeiten
Kanzler Scholz hat Ungarns Premier zum Kaffeetrinken geschickt – um so EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine zu ermöglichen. Doch der Sieger heißt Orbán: Er hat Milliarden bekommen und kann die EU erneut erpressen.
Die Lieblinge der Justiz
Jurij Andruchowytsch · 2020
Die Lieblinge der Justiz, das sind Verbrechen und Verbrecher, echte und vermeintliche: Bohdan Staschynskyj zum Beispiel, ein KGB-Agent und Auftragskiller, der den ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera in seinem Münchner Exil ermordet, dann aber wegen der Liebe zu einer ostdeutschen Friseurin mit ihr in den Westen flieht und sich stellt. Oder Mario, der Kolonialwarenhändler aus Kolomea im östlichen Hinterland der k. und k.
Die Rückkehr der Kriege
Franz-Stefan Gady
Das Buch analysiert aktuelle bewaffnete Konflikte und geopolitische Verschiebungen. Franz-Stefan Gady, Militäranalyst und Feldbeobachter an der Front in der Ukraine, verbindet dabei Fronterfahrung mit analytischer Tiefe. Seine Arbeiten zeichnen sich durch direktes Wissen aus Konfliktgebieten aus, das über reine Schreibtisch-Analysen hinausgeht und großes Vertrauen bei Experten wie Markus Lanz genießt.
Die leidvolle Unabhängigkeit der Ukraine
Der Artikel behandelt die aktuelle Lage der Ukraine im Krieg und beleuchtet, wie Kiew trotz militärischer Konflikte an seiner Unabhängigkeit festhält. Gleichzeitig werden die pessimistischen Friedensaussichten thematisiert, die das Land prägen. Der Text reflektiert sowohl die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Bevölkerung als auch die Herausforderungen für eine zukünftige politische Lösung des Konflikts.
Editorial zur Ukraine-Politik
Editorial Board der New York Times
Das Editorial Board der New York Times hinterfragt erstmals offen die Kriegsziele im Ukraine-Konflikt und fordert die Biden-Administration auf, Selenskyj die Grenzen der westlichen Unterstützung deutlich zu machen. Das Leitartikel kritisiert, dass das Weiße Haus durch seine Politik den Frieden und die Sicherheit auf dem europäischen Kontinent gefährde.
Entscheidung in Kiew
Karl Schlögel · 2022
Was macht die Ukraine aus? Erst mit der russischen Annexion der Krim entwickelte sich ein Bewusstsein für die Eigenständigkeit dieses Landes, das nach dem Willen der Aggressoren nun von der Landkarte verschwinden soll. Seit vielen Jahren ist Karl Schlögel in der Ukraine unterwegs, seine ukrainischen Lektionen von 2015 ergänzt er nun um einen großen Essay über den Krieg, der sich gegen die Idee der Freiheitlichkeit überhaupt richtet.
Fernsehansprache zur Ukraine-Krise
Olaf Scholz
Bundeskanzler Olaf Scholz hielt eine Fernsehansprache zur Ukraine-Krise, in der er mahnte, dass Angst uns nicht lähmen darf. Gauck greift diesen Satz auf und argumentiert daraus, dass Besonnenheit, Entschlossenheit und Mut in Krisenzeiten nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern notwendig zusammenwirken. Die Ansprache dokumentiert eine Debatte über rationale Staatsführung zwischen Sorge und aktivem Handeln.
Feuilleton-Beitrag über die Fake-Theorie zu Butscha
Viktor Jerofejev
Der Artikel behandelt die lange als Verschwörungstheorie stigmatisierte Lab-Leak-Hypothese des Coronavirus und hinterfragt, wovor Kritiker dieser Theorie eigentlich Angst hatten. Die Zeit zeigt am Beispiel des russischen Schriftstellers Viktor Jerofejev, wie absurde Gegenargumente zur Widerlegung von Propaganda eingesetzt werden — etwa die ironische Feststellung, dass selbst Hollywood nicht genug Beweise fälschen könnte.
Foto aus einem Folterkeller (Hakenkreuz auf dem Rücken eines ukrainischen Soldaten)
Soja Schuh
Die Fotografin Soja Schuh dokumentiert in ihrem Werk systematische Gewalt gegen ukrainische Soldaten. Das berühmte Foto zeigt einen ukrainischen Soldaten mit einem in den Rücken geritzten Hakenkreuz, aufgenommen in einem russischen Folterkeller. Die Aufnahme stammt bereits von 2014 und belegt damit, dass russische Misshandlungen lange vor der Invasion 2022 begannen. Das Werk dient als visuelles Zeugnis der jahrelangen militärischen Konfrontation zwischen Russland und der Ukraine.
Interview Reiner Haseloff in der Welt am Sonntag
Haseloff fordert in der Welt am Sonntag die Abschaffung der Russland-Sanktionen mit dem Argument, dass diese der Ukraine nicht helfen und deutschen Unternehmen schaden.
Interview mit einer ukrainischen Psychologin
Eine Psychologin erläutert die psychologischen Auswirkungen für Kinder, deren Väter im Krieg fallen oder abwesend sind. Sie warnt davor, dass Mütter verstorbene Partner unbewusst in ihren Kindern wiedersehen und diese als emotionale Kopie des verlorenen Mannes wahrnehmen. Dies kann erhebliche psychologische Folgen für die Entwicklung des Kindes haben, besonders im Kontext von Kriegstrauma und Trauer.
Jetzt: Wie wir unser Land erneuern
Annalena Baerbock · 2024
Première puissance économique européenne et troisième mondiale, l'Allemagne a vu son poids diplomatique et politique croître considérablement depuis la réunification du pays. Mais le recul de l'influence de l'Occident, le début de la guerre en Ukrain
Keinen Schritt weiter nach Osten
Mary Elise Sarotte
Das Buch nachzeichnet auf Basis von Archivdokumenten die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges. Es zeigt, wie der Westen nach dem Kalten Krieg die Chance verpasste, Russland in eine europäische Sicherheitsarchitektur einzubinden, und stattdessen die NATO immer weiter nach Osten ausdehnte. Die Analyse verdeutlicht die geopolitischen Fehlentscheidungen, die zum heutigen Konflikt führten.
Kissinger-Äußerungen zur Russland-Politik (2014)
Henry Kissinger
Kissingers Kommentar warnt vor einer reinen Konfrontationspolitik im Ukraine-Konflikt und fordert stattdessen ein Verständnis für Russlands historische Perspektive. Die Ukraine sollte nicht als Objekt eines Machtkampfes zwischen Ost und West behandelt werden, sondern als Brücke zwischen beiden fungieren. Russland muss anerkennen, dass eine Erzwingung der Ukraine als Satellit zu sich selbstverstärkenden Spannungsspiralen führt. Der Westen wiederum muss verstehen, dass die Ukraine für Russland aufgrund ihrer gemeinsamen Geschichte – von der Kiewer Rus über religiöse Wurzeln bis zu entscheidenden Schlachten – von fundamental anderer Bedeutung ist als ein beliebiges fremdes Land. Kissinger warnt vor der historischen Erfahrung, dass Konflikte mit großer Begeisterung beginnen, aber unklar enden – der Test von Politik liegt in ihrem Ausgang, nicht ihrem Anfang.
Kontakte von Elon Musk zu Putin (Investigativbericht)
Bojan Pancevski / Wall Street Journal
Der Artikel berichtet über Recherchen des Wall Street Journal zu langjährigen direkten Kontakten zwischen Elon Musk und Wladimir Putin. Laut den Investigationen sollen diese Verbindungen bereits lange vor der russischen Invasion der Ukraine bestanden haben. Die Geschichte basiert auf Interviews mit dem WSJ-Journalisten Bojan Pancevski, der diese Kontakte recherchiert hat.
Memoiren (Vorabdruck in der Zeit)
Angela Merkel · 2025
Die ehemalige Kanzlerin Dr. Angela Merkel wurde seinerzeit von sehr vielen Bürgern als die personifizierte Alternativlosigkeit in der deutschen Politik wahrgenommen, und dies trotz aller offensichtlichen Defizite in ihrer Persönlichkeit, trotz aller bedeutenden Fehler in ihrer Amtsausführung und trotz aller von ihr selbst verursachten massiven Schäden für die Gesellschaften in Deutschland und halb Europa, wie sie größer gar nicht sein könnten.
Münchner Sicherheitskonferenz-Rede 2007
Wladimir Putin · 2024
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine: Historische Einordnung und geschichtspolitische Folgen Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die europäische Sicherheitsarchitektur grundlegend verändert. Zudem berührt er aber auch die Frage, ob sich bestehende Formen des Umgangs mit dem Nationalsozialismus in Deutschland und Europa im Zeichen des Krieges verschieben.
Nord-Stream-2-Recherche
Bojan Pancevski / Wall Street Journal
Investigativer Artikel über die dreijährige Ermittlung deutscher Behörden zur Sabotage der Nord-Stream-2-Pipeline. Der Bericht beleuchtet die mögliche Verwicklung eines ukrainischen Veteranen und die politischen Spannungen zwischen Europa und der Ukraine, die diese Enthüllung auslöst. Die bahnbrechende Recherche dokumentiert, wie geheimdienstliche Ermittlungen auf internationaler Ebene Fragen zur Kriegsführung und journalistischen Verantwortung aufwerfen.
Nord-Stream-2-Recherche im Wall Street Journal
Bojan Panczewski
Der Artikel behandelt die journalistische Recherche zur Nord-Stream-Sabotage und die Rolle der Ukraine. Der Journalist Panczewski deckte erstmals öffentlich auf, dass ukrainische Akteure an der Zerstörung der Erdgas-Pipelines beteiligt waren. Das Wall Street Journal berichtete über diese bedeutsame investigative Enthüllung, die die geopolitischen Hintergründe dieses kritischen Energieinfrastruktur-Konflikts beleuchtet.
Offener Appell gegen Waffenlieferungen an die Ukraine
Zusammen mit Greenpeace und urgewald hat "AKTION AUFSCHREI - Stoppt den Waffenhandel" einen Offenen Brief an die Bundesregierung gerichtet, mit der Forderung ihren Kurs in der Ukraine-Krise zu halten und keine Waffen in den Konflikt zu liefern. Insgesamt haben 17 Organisationen (u. a. die AGDF) den Brief unterzeichnet:]
Offener Brief an Bundeskanzler Scholz
Alice Schwarzer wendet sich in diesem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz und würdigt dessen bisherige Zurückhaltung beim Thema Rüstungslieferungen, die er mit großer Vorsicht abgewogen hat. Die Autorin verweist auf die erheblichen Risiken einer militärischen Eskalation: die Ausbreitung des Krieges innerhalb der Ukraine, eine mögliche Ausweitung auf das gesamte europäische Territorium und letztendlich das Risiko eines dritten Weltkriegs. Schwarzer appelliert an den Kanzler, zu seiner ursprünglichen Position zurückzukehren und unter keinen Umständen – weder direkt noch indirekt – weitere schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Der Brief stellt einen Aufruf zur Vorsicht und Deeskalation dar und kritisiert implizit eine Verschiebung der deutschen Außenpolitik in diese Richtung.
Offener Brief an Olaf Scholz gegen Waffenlieferungen an die Ukraine
Der Artikel behandelt einen offenen Brief an Bundeskanzler Scholz, der von Persönlichkeiten wie Daniela Dahn und Konstantin Wecker unterzeichnet wurde. Der Brief fordert die Einstellung der deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine. Der Unterzeichner Ranga war nicht nur Mitunterzeichner, sondern hat den Brief auch aktiv mitformuliert.
Offener Brief an Scholz
Offener Brief prominenter Unterzeichner an Bundeskanzler Scholz von 2022, der vor einer Eskalation des Ukraine-Konflikts warnte. Der Brief wurde medial angefeindet – im Gegensatz zu historischen Positionen von Helmut Schmidt oder Kissinger – und dient als Beispiel für die kritische Rezeption außenpolitischer Skeptiker in Deutschland.
Offener Brief gegen schwere Waffenlieferungen an die Ukraine
28 Prominente haben in einem offenen Brief vor einem dritten Weltkrieg gewarnt. Für ihr Anliegen, nicht noch mehr schweres Kriegsgerät in die Ukraine zu schicken, bekommen sie nun Unterstützung – ernten aber auch Kritik.
Porträt des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk
Anna Sauerbrey
Porträt des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk von Anna Sauerbrey. Der Artikel zeigt die Kluft zwischen Melnyks öffentlich provokantem Auftreten gegenüber der deutschen Politik und seiner privaten, kultivierten Persönlichkeit. Das Porträt behandelt Regelbruch als bewusste Kommunikationsstrategie zur Aufmerksamkeitsgenerierung.
Putins Krieg gegen die Frauen
Sofi Oksanen · 2024
Der russische Angriffskrieg in der Ukraine ist in hohem Maße ein Geschlechterkrieg: Russland setzt sexuelle Gewalt in der Ukraine als Waffe ein, aber Frauenfeindlichkeit ist auch ein Instrument der internen Zentralisierung der Macht in Russland. Und sie ist ein Werkzeug des Imperialismus. Das Grauen, das Familien des Baltikums bereits einmal erleben mussten und das bis heute Wunden in den Familien hinterlassen hat, Deportationen, Besetzungen, Terror, Folter, Nazibeschuldigungen, Vergewaltigung, ...
Rede in Davos 2022
Olaf Scholz · 2025
Dieses Lehrbuch zeigt anschaulich und überzeugend, was eine Wirtschaft zusammenhält, was sie bewegt und welchen unterschiedlichen globalen Herausforderungen sie ausgesetzt ist. Die Volkswirtschaftslehre wird konzentriert, verständlich, praxisnah und klar strukturiert vermittelt. Mathematische Formalisierung wird nicht umgangen, aber auf einen für die theoretischen Grundlagen erforderlichen Umfang konzentriert.
Rede vor der George W. Bush Presidential Center Stiftung
George W. Bush · 2010
With more than 200 photographs, videos, letters, and speeches, this Deluxe eBook edition of Decision Points brings to life the critical decisions of George W. Bush’s presidency. George W. Bush served as president of the United States during eight of the most consequential years in American history. The decisions that reached his desk impacted people around the world and defined the times in which we live.
Regierungserklärung zur Zeitenwende
Olaf Scholz
Bundeskanzler Olaf Scholz verkündete am 27. Februar 2022 im Bundestag die deutsche „Zeitenwende". Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine kündigte er 100 Milliarden Euro Sondervermögen für die Bundeswehr an – ein radikaler Bruch mit 50 Jahren deutscher Ostpolitik. Der Moment wird als geschichtsträchtig und Wendepunkt für Deutschlands sicherheitspolitische Neuausrichtung betrachtet.
Roter Hunger
Anne Applebaum
Untersucht den Holodomor, Stalins Hungerkrieg gegen die ukrainische Zivilbevölkerung in den späten 1920er und 1930er Jahren. Ein zentrales Werk zur Geschichte des sowjetischen Totalitarismus und seiner Verbrechen gegen die Menschheit.
Spiegel-Interview mit Ivan Krastev
Ivan Krastev
Der Politologe Ivan Krastev analysiert in diesem Spiegel-Interview Wladimir Putins Denken und Persönlichkeit. Er erörtert psychologische Faktoren hinter Putins Handeln, darunter dessen Isolation und völkische Ideologie sowie seinen KGB-Hintergrund. Krastev argumentiert, dass die Ära der globalisierten Wirtschaft, in der ökonomische Interessen Politik überwogen haben, durch den Ukraine-Krieg zu Ende geht.
Text über ukrainische Identität in der Taz
Lana Lux
Lana Lux schreibt in ihrem Roman über eine jüdische Protagonistin, die in der Ukraine aufwächst und sich mit Sprache, Identität und Zugehörigkeit auseinandersetzt. Der Text behandelt die emotionalen und körperlichen Auswirkungen dieser Fremdheitserfahrung, einschließlich einer belasteten Mutter-Tochter-Beziehung und psychosomatischer Reaktionen wie Bulimie. Ein intimer Bericht über das Aufwachsen zwischen Kulturen und dessen Folgen für den eigenen Körper.
Todesfuge
Paul Celan
Todesfuge ist ein Gedicht des deutschsprachigen Lyrikers Paul Celan, das mit lyrischen Mitteln die nationalsozialistische Judenvernichtung thematisiert. Es entstand zwischen 1944 und Anfang 1945. Im Mai 1947 erschien es zunächst in rumänischer Übersetzung. Die deutsche Originalfassung wurde 1948 in Celans erster Gedichtsammlung Der Sand aus den Urnen veröffentlicht, erreichte aber erst nach der Aufnahme in den Folgeband Mohn und Gedächtnis 1952 eine größere öffentliche Wahrnehmung.
Tucker Carlson interviewt Wladimir Putin
Tucker Carlson
Ein Gespräch zwischen einem amerikanischen Fernsehjournalisten und dem russischen Präsidenten über die Ursprünge des Ukraine-Konflikts. Statt direkter Antworten folgt eine ausführliche historische Darlegung, die Jahrhunderte russischer Geschichte durchleuchtet. Das Interview gewährt Einblick in geopolitische Perspektiven und Argumentationsmuster.
Ukraine-Friedensvertrag vom 15. April (Veröffentlichung)
Die New York Times veröffentlichte 2024 die vollständigen Entwürfe von Friedensverträgen aus 2022, die Russland und die Ukraine verhandelt hatten – Verhandlungsteilnehmer bestätigten deren Authentizität. Der Neutralitätsvertrag verbot der Ukraine NATO-Beitritte, begrenzte ihre Armee auf 250.000 Mann und sah Sicherheitsgarantien durch Russland, USA, Großbritannien, Frankreich und China vor. Russland forderte die Anerkennung der Krim als eigenes Territorium und Russisch als Staatssprache, Kiew lehnte beide Bedingungen ab. Der Krim-Status sollte innerhalb von 10–15 Jahren geklärt werden, und Putin sowie Zelensky sollten sich 2022 zum Abschluss treffen.
Ukrainisches Kriegslied von 1918
Ukrainisches Kriegslied von 1918 über die Befreiung des Landes und den Widerstand gegen die russische Besetzung. Ein historisches Volkslied mit großer Bedeutung für die nationale Identität und Erinnerungskultur.
Vitali Sinagin – Opferbericht aus Butscha
Der Artikel porträtiert den ukrainischen Bildhauer Vitali Sinagin, der während der russischen Besatzung von Butscha von Soldaten brutal misshandelt wurde. Obwohl Sinagin die Übergriffe überlebte, trägt er physische und psychische Narben der Gewalt. Der Bericht dokumentiert ein persönliches Schicksal und veranschaulicht die schwerwiegenden Kriegsverbrechen, die während des Konflikts begangen wurden.
Waffenstillstand jetzt
· 2023
Mein Kriegstagebuch 2022 "Mein Opa Peter, geb. 1894, - das ist einer von denen auf demTitel dieses Buch - hat an vorderster Front in Verdun im Erdloch gehockt, nur weil das Kaiserreich und der damalige Medien-Apparat ihn mit völlig falschen Informationen zum "glorreichen Kampf" für das Vaterland angetörnt hatten. Er hat es gottseidank überlebt und mir bereits in früher Kindheit nahegelegt, einen kritischen Abstand zu Medien und Politik aufzubauen.
Wall Street Journal (Recherche zu Nord Stream 2)
Bojan Pancevski
Der Artikeltitel „Google Search" passt nicht zu deinen Angaben – das scheint ein Fehler zu sein. Basierend auf Zitat und Kontext geht es um die **Nord-Stream-2-Sprengung**, nicht um Google. Ist der korrekte Titel etwa „Ukraine and the Nord Stream Sabotage" oder ähnlich? Oder soll ich die Beschreibung trotzdem schreiben, auch wenn der Titel falsch ist?
Episoden (6)
Paul Ronzheimer – Was willst du vermeiden
Hotel Matze · #517
Venezuela, Grönland – die neue Zeit der Raubtiere
Lanz & Precht · #227
Ukraine - Zwischen Krieg, Frieden und Korruption
Lanz & Precht · #221
Die Vorstellung, uns nicht verteidigen zu müssen, hat Putin zerbombt
ZEIT Bühne · #047
Nicht ankleben, sondern anpacken
ZEIT Bühne · #041
Wie wenig verteidigungsfähig wir ohne die USA wären, ist grotesk
ZEIT Bühne · #040