"Adolescence": Wir erschaffen das Monster
Feuilleton-Artikel über die Serie Adolescence
Antonia Baum
Antonia Baum analysiert die Netflix-Serie "Adolescence" und setzt sich kritisch mit ihrer Darstellung von Jugendgewalt auseinander. Der zentrale Punkt: Die Serie bietet keine einfache psychologische Erklärung für die Radikalisierung des 13-jährigen Hauptcharakters an – kein einzelnes Trauma oder Missbrauchserlebnis, das sein Handeln rechtfertigen würde. Genau diese Weigerung, eine Ursache-Wirkung-Erklärung zu liefern, macht die Serie so verstörender und unbefriedigender für den Zuschauer, was Baum in ihrem Feuilleton-Artikel hinterfragt.
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„Das hat der Antonia Baum bei uns ja auch geschrieben im Feuilleton, weil man nicht sagen kann, na da ist doch das Trauma oder der Missbrauch, der dazu geführt hat, dass dieser Jungen jetzt toxisch abbiegen musste.“
Nina verweist auf einen Artikel von Antonia Baum im ZEIT-Feuilleton über die Serie 'Adolescence'. Der zentrale Punkt des Artikels: Die Serie lasse einen ratlos zurück, weil sie kein einzelnes Trauma oder einen konkreten Missbrauch als Erklärung für die Radikalisierung des Jungen anbiete – und genau das mache sie so verstörend.
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