Friends
David Crane, Marta Kauffman · 1994
Ross, Rachel, Monica, Chandler und Joey sind beste Freunde. Ob bei regelmäßigen Treffen im Café Central Perk oder in der WG mit den lilafarbenen Wänden, gemeinsam wird getratscht, gestritten und gelacht. Dabei ergeben sich im Laufe der Zeit immer wieder auch amouröse Verbindungen in und außerhalb der Gruppe, die zu Konflikten, aber auch zu herrlich romantischen Momenten führen.
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Erwähnungen (11)
„da hinten ist das Studio von Friends. Hast du Friends geschaut?... In dem neuen Buch des Autors Malcolm Gladwell geht es auch in einem ganzen Kapitel nur um Friends.“
Jochen zeigt ein Lego-Modell des Friends-Studios in der WG und leitet über zu Malcolm Gladwells Analyse der Serie.
„Ehrlich gesagt, ich finde schon, dass Menschen Friends geguckt haben sollten. Ich weiß, sexistische Probleme und all das, aber Leben, gut.“
Luisa Neubauer wird nach fünf Serienempfehlungen gefragt und nennt Friends als erste, trotz der sexistischen Probleme der Serie. Sie kommt später erneut auf Friends zurück und erklärt, dass es in ihrer Familie ein kulturelles Ritual war – an Weihnachtsfeiertagen lief die Serie im Dauerbetrieb.
„Vielleicht ist das auch das große Geheimnis, dass man so wie Friends gucken, also ich habe nicht Friends geguckt, aber alle gucken Friends. Man erzeugt ein Gefühl von vor so und so vielen Jahrzehnten und es irritiert mich irgendwie.“
Jochen Wegner nutzt Friends als Beispiel für das Phänomen der Nostalgie-Wiederbelebung – ob TV total oder Friedrich Merz, alles komme eins zu eins zurück. Er selbst hat Friends nie gesehen, kennt aber das kulturelle Phänomen, dass Menschen durch alte Serien Gefühle vergangener Zeiten wiedererleben wollen.
„Ja, da stand mal das Central Perk von Friends. Als Lego. Ja, auch als Lego.“
Maria erzählt, dass sie ein Lego-Modell des 'Central Perk'-Cafés aus der Serie Friends besitzt. Es stand auf einem Schrank in ihrer Wohnung, als Jochen nach den Popkultur-Sammlerstücken fragt.
„Und es war dann auch rührend zu sehen, wie viele Leute da Blumen vor diesem, das ist immer dieses Haus, wo es eingeblendet wird bei Friends und wo dieses Kamera so in das Fenster ranzoomt, wie viele Leute da Blumen hinlegen.“
Nach dem Tod von Matthew Perry besucht Olli Schulz in New York das ikonische Haus aus der Serie Friends. Er ist berührt davon, wie viele Menschen Blumen niederlegen und lange persönliche Texte schreiben über die Bedeutung der Serie in ihrem Leben.
„Und wieso wird da immer noch David Hasselhoff drauf gesprüht? Oder so Stars, die gar nicht mehr leben, Joey von Friends und so.“
Jan Böhmermann wundert sich darüber, welche Prominenten auf Kirmes-Karussells geairbrushed werden und warum die Motive oft veraltet sind. Er nennt 'Joey von Friends' als Beispiel für Stars, die auf Fahrgeschäften verewigt sind, obwohl sie nicht mehr aktuell oder am Leben sind.
„Ich habe absolut keine Ahnung von der Serie Friends und ich habe von Leuten ganz oft geschickt bekommen, dass es gar nicht stimmt, dass... ist nicht Chandler gestorben. Ne, Quatsch, es ist nicht Joey gestorben. Joey wurde von Matt LeBlanc dargestellt. Der lebt noch. Matthew Perry, der Darsteller, war von Chandler Binks. Der ist verstorben.“
Jan Böhmermann korrigiert einen Fehler aus einer früheren Folge, in der er die Darsteller der Serie Friends verwechselt hatte. Er stellt klar, dass Matthew Perry (Chandler) verstorben ist, nicht Matt LeBlanc (Joey), und gibt offen zu, keine Ahnung von der Serie zu haben.
„Matt LeBlanc war von Friends. Matthew McConaughey. Wie heißt der andere denn nochmal?“
Jan Böhmermann und Olli Schulz verwechseln verschiedene Schauspieler namens Matt/Matthew. Jan ordnet Matt LeBlanc der Serie Friends zu, während sie versuchen herauszufinden, welcher Matthew/Matt kürzlich gestorben ist (Matthew Perry).
„Und mir hat jemand als Tipp gesagt, fang an, die Anfangsmelodie von Friends zu summen. Denn du weißt, es geht so. I'll be there for you. Und in dem Moment, wo man die Hände klatscht, ist man meistens schon wieder oben.“
Die TV-Serie Friends wird über ihre ikonische Titelmelodie referenziert. Florence Gaub nutzt die allgemeine Bekanntheit der Serie und ihres Intros, um einen Surfer-Trick zu erklären: Das Summen der Melodie dient als Zeitmesser unter Wasser.
„Die Kopie, also der Social-Aspekt an Social Media, der einstige, ist ja von begeisterten Friends, also der Serie Friends, dass das zusammentrifft, dass man das damals geguckt hat und sich dann mit den eigenen Freunden und sich dann noch bei Facebook als Freunde befreundet hat, obwohl man natürlich eh Freunde war.“
Nina Pauer stellt eine kulturelle Verbindung her zwischen der TV-Serie Friends und dem Freundschaftsbegriff bei Facebook. Sie argumentiert, dass die kuschelige Freunde-Welt der Serie und das frühe Facebook-Erlebnis, sich mit realen Freunden auch digital zu befreunden, zeitlich und emotional zusammenfielen.
„Sachen, die ich in den 90er Jahren wirklich schrecklich fand, nämlich Friends, Seinfeld und wie heißt das, Sex in the City, das fand ich wirklich unsäglich früher und das gucke ich jetzt wahnsinnig gerne und finde ich unheimlich beruhigend.“
Caroline Peters beschreibt ihren persönlichen Eskapismus: Ausgerechnet amerikanische 90er-Jahre-Serien, die sie damals gehasst hat, findet sie heute beruhigend. Die Abwesenheit von Smartphones und die Langsamkeit der dargestellten Welt bieten ihr einen Gegenpol zur heutigen Reizüberflutung.
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