Görlitzer Studie

Die Görlitzer Studie aus DDR-Zeiten untersuchte durch vollständige Obduktion aller Verstorbenen einer Stadt die Genauigkeit von Totenscheinen. Das erschreckende Ergebnis: Bei der Hälfte aller Todesbescheinigungen war die angegebene Todesursache fehlerhaft. Diese historische Untersuchung dokumentiert grundlegende Mängel in der Leichenschau und Qualitätskontrolle des Todesbescheinigungsprozesses. Sie zeigt strukturelle Probleme auf, die bis heute in der deutschen Medizin relevant bleiben.

Görlitzer Studie

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Erwähnungen (1)

ZEIT Verbrechen
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:24:00
„Es gibt übrigens eine große Görlitzer Studie, die mal gemacht worden ist zu DDR-Zeiten. Da hat man mal in der Stadt Görlitz 100% der Toten obduziert und hat festgestellt, 50% der Totenscheine sind falsch. 50%!“

Im Gespräch über die mangelnde Qualität der Leichenschau in Deutschland erwähnt Rückert eine berühmte Studie aus DDR-Zeiten, bei der in Görlitz alle Toten obduziert wurden. Das erschreckende Ergebnis: Die Hälfte aller Totenscheine enthielt eine falsche Todesursache.

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