Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
Immanuel Kant · 1906
Immanuel Kant: 1724-1804 Grundlegung Zur Metaphysik Der Sitten was originally published in 1785
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„Und da hast du jetzt gerade richtig darauf hingewiesen, dass das im Grunde genommen seine Fortschreibung dann im kategorischen Imperativ von dem Immanuel Kant findet. Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
Johanna Haberer zieht eine Verbindung zwischen Jesu Gebot 'Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet' und Kants kategorischem Imperativ. Sie sieht in der Bergpredigt eine Vorwegnahme der kantischen Ethik – beide fordern, das eigene Handeln an einem universellen Maßstab auszurichten.
„Er war der Überzeugung, dass es diese Raster gibt, um auch zeigen zu können, der Mensch kommt moralfähig auf die Welt. Er kommt sozusagen mit Vernunft und Moral und all dem auf die Welt.“
Precht erläutert Kants Projekt, die angeborene Moralfähigkeit des Menschen zu beweisen und den kategorischen Imperativ zu begründen. Die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten ist das Hauptwerk, in dem Kant den kategorischen Imperativ systematisch entwickelt – ein eigenständiges Werk neben der bereits erfassten Kritik der reinen Vernunft.
„Kant hat das dann sozusagen noch überhöht und einen wirklich schönen Satz daraus gemacht. Ich lese ihn vor, weil ich ihn immer vergesse. Handle nur nach der Maxime, von der du zugleich wünschen kannst, dass hier ein allgemeines Gesetz werde.“
Ferdinand von Schirach erläutert die Geschichte der Gerechtigkeitstheorien von Platon über die Goldene Regel bis zu Kant. Er zitiert den kategorischen Imperativ wörtlich als Weiterentwicklung der Goldenen Regel, kritisiert aber, dass auch Kants Formel die Gerechtigkeit bereits voraussetzt und sie nicht definiert.
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