Im Namen des Staates. Die Begründung der Staatsräson in der Frühen Neuzeit
Herfried Münkler · 1987
Herfried Münklers Habilitationsschrift untersucht die historischen Grundlagen der Staatsräson in der Frühen Neuzeit. Das Werk behandelt die theoretischen Fundamente, wie ein Staat sich durch kühle, pragmatische Machtpolitik behaupten muss — ein zentrales Konzept der machiavellischen Tradition. Mit etwa 400–600 Seiten bietet es eine fundierte akademische Analyse zum Verständnis von staatlicher Selbstbehauptung und politischem Realismus.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„Die Habilitation habe ich auch dabei aus der Staatsbibliothek allerdings. Ich weiß nicht, ob die noch verkauft wird. Wo sie über Staatsräson sich Gedanken gemacht haben. Beide Werke, ich würde mal schätzen, 400, 500, 600 Seiten. Ohne Bilder.“
Wegner erwähnt Münklers Habilitationsschrift über Staatsräson als zweites Hauptwerk neben der Machiavelli-Dissertation. Er hat sie aus der Staatsbibliothek mitgebracht und ordnet sie in die Tradition von Münklers machiavellistischem Weltansatz ein — der kühle, distanzierte Blick darauf, wie ein Staat sich behaupten muss.
Ähnliche Medien
Welt in Aufruhr. Die Ordnung der Mächte im 21. Jahrhundert
Herfried Münkler · 2023
Spätestens seit dem Abzug westlicher Truppen aus Afghanistan und dem russischen Überfall auf die Ukraine wissen wir, dass die bislang geltende Ordnung an ihr Ende gekommen ist. Die Welt ist in Aufruhr. Doch wie wird sie sich neu sortieren, und wie wird sie im 21. Jahrhundert aussehen? Vor welchen Umwälzungen, Brüchen und Umbrüchen stehen wir? Eine auf Werten und Normen fußende Weltordnung durchzusetzen, übersteigt die Fähigkeiten des Westens.
Die neuen Kriege
Herfried Münkler · 2011
Das Zeitalter der zwischenstaatlichen Kriege geht offenbar zu Ende. Aber der Krieg ist keineswegs verschwunden, er hat nur seine Erscheinungsform verändert. In den neuen Kriegen spielen nicht mehr die Staaten die Hauptrolle, sondern Warlords, Söldner und Terroristen. Die Gewalt richtet sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung; Hochhäuser werden zu Schlachtfeldern, Fernsehbilder zu Waffen. Herfried Münkler macht die Folgen dieser Entwicklung deutlich.
Der Große Krieg. Die Welt 1914–1918
Herfried Münkler · 2013
Er fegte die alte Welt hinweg und haftet seit vier Generationen im kollektiven Gedächtnis: der Große Krieg. Als er ausbrach, am 1. August 1914, bejubelten noch viele, dass nun die Waffen sprachen. Doch vier Jahre später, im November 1918, war jede Illusion verflogen. Der Erste Weltkrieg, der in Europa, im Nahen Osten, in Afrika, Ostasien und auf den Weltmeeren von mehr als drei Dutzend Staaten geführt wurde, forderte mehr als zehn Millionen Tote, zerstörte die Weltordnung und weckte Revanchegelü...
Die Deutschen und ihre Mythen
Herfried Münkler · 2010
Herfried Münkler schreibt über die Deutschen und ihre Geschichte im Spiegel ihrer Mythen. Dabei erweckt er alte Sagen – etwa um die Nibelungen – zu neuem Leben, besichtigt schicksalhafte Orte wie Weimar, Nürnberg oder den Rhein und lässt historische Persönlichkeiten wie Hermann den Cherusker, Friedrich den Großen oder den Papst auftreten – selbst die D-Mark fehlt nicht in diesem Reigen.