Imperien: Die Logik der Weltherrschaft – vom Alten Rom bis zu den Vereinigten Staaten

Herfried Münkler · 2014

Imperien, glaubte man in Europa bis vor kurzem, seien Relikte der Vergangenheit. Umso bestürzter waren die Europäer, als die USA ihre Vormachtstellung offen demonstrierten – ratlos nahm man die Wiederkehr des tot geglaubten «Imperialismus» zur Kenntnis. Plötzlich stellen sich drängende Fragen: Wodurch zeichnen sich Imperien aus? Welche Risiken birgt eine imperiale Ordnung? Und welche Chancen bietet sie? Herfried Münkler zeigt, wie Imperien für Stabilität sorgen und welche Gefahren ihnen drohen, ...

Imperien: Die Logik der Weltherrschaft – vom Alten Rom bis zu den Vereinigten Staaten

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Erwähnungen (1)

Alles gesagt?
🗣 Herfried Münkler referenziert bei ⏱ 01:21:00
„Ja, ich habe über diese Frage lange nachgedacht, als ich das Buch über Imperien geschrieben habe. Also Imperien als Ordnungsfaktoren. Da sehen Sie sozusagen wieder die Art meines Denkens. Ich bin nicht vor dem Begriff des Imperiums zurückgeschreckt und habe drei Kreuze geschlagen.“

Münkler verweist auf sein eigenes Buch über Imperien, um seine These der 'postimperialen Phantomschmerzen' Putins zu erklären. Er beschreibt, wie er darin imperiale Politik anhand von Strukturmustern analysiert hat und dabei die 'imperiale Mission' als zentrales Element von Imperien identifizierte — eine Analyse, die er nun auf Russlands Revisionismus anwendet.

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