Yishai Sarid über die Erinnerung an den Holocaust: Es ist nicht vorbei
Interview im Spiegel
Yishai Sarid
Der Spiegel-Artikel behandelt ein Interview mit dem israelischen Schriftsteller Yishai Sarid über die Erinnerung an den Holocaust und deren Auswirkungen auf die Gegenwart. Sarid beschreibt sein Werk nicht als politisches Manifest, sondern als Darstellung der düsteren Realität, mit der Israelis täglich konfrontiert sind. Der Artikel beleuchtet die Spannung zwischen historischer Erinnerungsschuld und gegenwärtigen Bedrohungen, denen sich Israel gegenübersieht.
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„Und dem Spiegel hat er gesagt, mein Buch ist kein politisches Manifest. Es zeigt die dunkle und traurige Wirklichkeit, mit der jeder Israeli konfrontiert wird, ohne sie werten zu wollen.“
Sabine Rückert zitiert aus mehreren Interviews mit dem israelischen Autor Yishai Sarid. Neben Interviews in der Süddeutschen Zeitung, der NZZ und der FAZ wird auch ein Spiegel-Interview angeführt, in dem Sarid über die Ambivalenz zwischen Gewissenslast und Terrorbedrohung spricht.
„Spielen wir das doch mal durch. Du hast gesagt im Spiegel, die Rechtspopulisten sind auf dem Vormarsch, sie wollen die EU von innen zersetzen. Was würde denn passieren, wenn der Vormarsch gelingt?“
Matze Hielscher bezieht sich auf ein Interview oder einen Beitrag von Katarina Barley im Spiegel, in dem sie vor dem Vormarsch der Rechtspopulisten in der EU warnte. Er nutzt das Zitat als Ausgangspunkt, um mit Barley ein Szenario durchzuspielen, was passieren würde, wenn die EU von innen zersetzt wird.
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"The English-language debut of celebrated Israeli novelist Yishai Sarid is a fierce and harrowing tale of reckoning with the horror of the Holocaust, and how memory and the effort to preserve it can become an all-consuming monster. The narrator of Yishai Sarid's powerful novel is a young, initially reluctant Holocaust scholar working at Yad Vashem, Israel's memorial to the victims of the Holocaust.
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