Jedermann

Hugo von Hofmannsthal

Hugo von Hofmannsthals allegorisches Theaterstück „Jedermann" erzählt von einem wohlhabenden Lebemann, der sein Leben in Luxus, Genuss und Egoismus verbringt und von Gott dafür bestraft werden soll. Der Herrgott schickt den Tod selbst, um Jedermann vor den göttlichen Richterstuhl zu zerren und ihn für seine Sünden zur Rechenschaft zu ziehen. Das Stück zeigt Jedermanns Begegnung mit seiner streng katholischen Mutter, die sein Leben ablehnt, sowie seine Versuche, sich durch Almosen und Versprechen zu rechtfertigen. Das sakrale Drama vermittelt eine eindeutige religiöse Botschaft: Reichtum, Lebenslust und materielle Genusssucht sind verwerflich und führen zur göttlichen Bestrafung.

Jedermann

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Erwähnungen (2)

ZEIT Bühne
🗣 Klaus Maria Brandauer referenziert bei ⏱ 00:02:51
„Ich spielte schon den Jedermann und der war vorbei und meine Mutter stand so bei uns und da stand mein Freund Helmut Lohner, der den Tod spielte.“

Brandauer erinnert sich, wie seine Mutter nach einer Jedermann-Aufführung sagte, der Beste sei der Klausi gewesen.

Alles gesagt?
🗣 Alice Hasters erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:54:32
„Während meine Mutter die Salzburger Festspiele choreografiert hat, Jedermann choreografiert hat, saß ich in der ersten Reihe und habe gepennt.“

Alice Hasters erzählt von ihrer Kindheit im Kulturbetrieb – ihre Mutter war Choreografin bei den Salzburger Festspielen und arbeitete an der Jedermann-Inszenierung. Hasters nutzt diese biografischen Details als Beleg dafür, dass sie trotz ihrer Herkunft einen authentischen Zugang zur Hochkultur hatte, den sie in Kulturredaktionen als 'Joker' ausspielen konnte.

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