Jerks
Christian Ulmen · 2017
Christian Ulmen und Fahri Yardim sind beste Freunde und lassen keine Peinlichkeit aus. Während sie versuchen, die Tücken des Alltags zu meistern, treten sie in jedes noch so große Fettnäpfchen, verursachen überall ein riesiges Chaos und stoßen immer wieder an moralische Grenzen.
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„Christian Ulm hat ja mit dieser sehr erfolgreichen, aber ich würde schon sagen, auch sehr, sehr interessanten und sehr, sehr guten Serie Jerks schon ein bisschen einen eigenen Weg eingeschlagen in deutschen Fernsehen, einen sehr lohnenswerten Weg. Ein Weg raus aus dem Jammertal, was deutsches Fernsehen sonst ist.“
Lars Weisbrod vergleicht 'Die Discounter' mit der Erfolgsserie Jerks von Christian Ulmen und Fahri Yardım, in der sich beide als arrogante Medienmenschen selbst spielen. Er sieht in Jerks einen Wegbereiter für das Improvisationsformat, das auch 'Die Discounter' auszeichnet — und einen wichtigen Schritt weg vom Niveau des üblichen deutschen Fernsehens.
„Es gibt Ausnahmen, Jerks zum Beispiel, also das ist eine Serie, wo, ja, also ich rede jetzt nicht von, es geht nur um die Idee, wie Leute miteinander reden.“
Christoph Amend kritisiert, dass in deutschen Serien und Filmen die Menschen selten so reden, wie sie im echten Leben sprechen. Jerks wird als positive Ausnahme genannt – eine Serie, in der die Dialoge natürlich und authentisch klingen, im Gegensatz zur typisch steifen deutschen Schauspieltradition.
„Gerade bei Jerks, da hast du es auch so aus dem Herzen rausgespielt. Da war ich ein Arschloch!“
In einer humorvollen Stichelei zwischen den Gesprächspartnern erwähnt der Musiker die Comedy-Serie 'Jerks', in der der Comedian offenbar mitgespielt hat. Die Bemerkung fällt im Kontext einer Neckerei darüber, wer von beiden auf der Bühne authentischer ist.
„Dann gibt es ja so verschiedene Sachen, die arbeiten da schon dran, dass irgendwie anders, also Jerks zum Beispiel oder so, irgendwie anders, überhaupt anders zu reden, finde ich total wichtig.“
Till nennt Jerks als positives Beispiel für authentischere deutsche Fiktion, die sich von unauthentischen Vorabendserien-Dialogen abhebt
„Ich habe den ganzen Ulm-Kram geguckt und fand das cool. Und meine Frau fand es schon immer cringe. Also meinst du die Jerks und sowas? Jerks und auch diese Golf-Serie und so. Ich habe das auch voll viel zitiert. Ich fand das ultra lustig. Und im Nachhinein habe ich mich natürlich auch total geschämt dafür.“
Philip Siefer reflektiert über seinen eigenen Humor-Geschmack im Kontext der Diskussion um Christian Ulmen/Ulmen Fernandes. Er gibt zu, die Serie 'Jerks' und ähnliche Formate früher witzig gefunden und zitiert zu haben, schämt sich nun aber im Nachhinein dafür. Das wird zum Beispiel für den eigenen blinden Fleck und dafür, wie 'creepy' Humor gesellschaftlich normalisiert wurde.
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