Korintherbrief
Paulus · 2013
Paulusbrief mit praktischen Anweisungen und theologischen Ermahnungen für die frühe christliche Gemeinde in Korinth, unter anderem zur Regelung von Spendeneingängen und zum gemeinschaftlichen Leben.
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Erwähnungen (4)
„Bei Paulus gibt es schon diese geistreiche Bemerkung, dass dieser neue Glaube den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit sei.“
Ijoma Mangold beschreibt die historische Unwahrscheinlichkeit des Aufstiegs des Christentums und zitiert Paulus' berühmte Formulierung aus dem 1. Korintherbrief, um zu zeigen, wie das frühe Christentum sowohl für Juden als auch für die griechisch-römische Welt eine Provokation darstellte.
„Sie erzählt, dass eine besonders schöne Stelle im Korintherbrief von Paulus von ihr dann so angestrichen wurde und sie zitiert das dann auch sehr schön ausführlich. Obwohl sie nur daneben geschrieben hat mit so einem lila Filzstift Gossip, was der gute Paulus da macht.“
Alexander Cammann schildert eine Passage aus McKinneys Buch, in der die Autorin beschreibt, wie sie als Jugendliche in ihrer evangelikalen Gemeinde eine Stelle im Korintherbrief des Paulus als Gossip identifizierte und mit lila Filzstift markierte – ein Schlüsselmoment ihrer Rebellion gegen das Tratsch-Verbot ihrer Gemeinde.
„Ich bin ein Anhänger des Korintherbriefes. Da heißt es, wenn ich mit Menschen und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre doch alles nur ein klingendes Erz oder eine tönende Schelle.“
Schulz von Thun hält ein Plädoyer für die Selbstklärung vor dem Kommunikationstraining. Er zitiert die berühmte Passage aus dem Ersten Korintherbrief (Kapitel 13) und überträgt sie ins Heute: Rhetorisches Training ohne Selbstkenntnis, Empathie und Situationsgespür sei nur Kosmetik ohne echte menschliche Verbindung.
„Und die christlich geprägte Gesellschaft hat einfach keine wirkliche Rolle für ebenbürtig ausgebildete Frauen. Das muss man einfach so sagen. Also da können Sie in den Korintherbrief gucken, da heißt es, die Frau schweige in der Kirche.“
Marietta Auer argumentiert, dass die strukturelle Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaft kulturell tief verwurzelt ist. Sie verweist auf den Korintherbrief als Beleg dafür, dass die christlich geprägte Gesellschaft Frauen historisch keine ebenbürtige Rolle zugewiesen hat — ein Erbe, das sich ihrer Meinung nach nicht durch Quoten oder Gesetze überwinden lässt.
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