Last Week Tonight with John Oliver

John Oliver · 2014

Halbstündiger satirischer Blick in die Politik der Woche und Einführung in komplexe politische Systeme.

Last Week Tonight with John Oliver

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Erwähnungen (4)

Alles gesagt?
🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 01:28:28
„Es wird ja dann oft immer von dem berühmten John Oliver, so einem ganz bekannten, eigentlich britischen, aber mittlerweile amerikanischen Fernsehen Late Night Host gesprochen, der jede Woche mit ganz zauberhaften Videos viral geht, die unglaublich lustig und klug sind.“

Sophie Passmann vergleicht deutsche und amerikanische Satire. Sie lobt John Olivers Show als Vorbild, weil amerikanische Late-Night-Hosts immer konstruktiv seien und eine Handlungsanweisung am Ende böten – im Gegensatz zur deutschen Satire, die oft in zerstörerischem Zynismus ende.

Alles gesagt?
🗣 Rezo referenziert bei ⏱ 00:22:01
„Also grundsätzlich den Ansatz zu haben, dass man auf YouTube auch mit Quellen und etwas längeren Stücken natürlich auch gut ... Also, dass man das gut machen kann. Da bin ich ja nicht der Erste. Also, da gibt's irgendwie Last Week to Tonight oder Böhmermann oder so.“

Rezo ordnet sein quellenbasiertes Videoformat in eine Tradition ein. Er nennt Last Week Tonight als Vorbild für gut recherchierte, längere Stücke mit Quellen auf YouTube – ein Format, das er für seine eigenen politischen Videos adaptiert hat.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:20:16
„John Oliver sitzt da, wie gesagt, so ein bisschen klassische Late-Night-Situation, aber was er tut eigentlich die ganze Sendung lang, ist wie ein Journalist bei uns im Zeitdossier, eine politisch relevante, auch komplexes Thema oder was Journalisten für komplexe Themen halten, ist jetzt nicht höhere Mathematik, aber schon so die dickeren Bretter, ja, versucht das aufzuarbeiten.“

Lars Weisbrod beschreibt Last Week Tonight als das aktuelle Paradebeispiel der Aufklärungssatire. Oliver arbeite komplexe politische Themen journalistisch auf – etwa die Opioid-Epidemie in den USA –, streue dabei Gags und absurde Pointen ein und habe damit eine Art publizistische Funktion übernommen. Das Format dient den Sprechern als Beweisstück für ihre These, dass Comedians die neuen Public Intellectuals geworden seien.

Hotel Matze
🗣 Matze Hielscher erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:24:37
„Und da vermischen sich ja die Rollen zwischen ich bin der John Oliver aus Brüssel, der irgendwie eine Talkshow macht, zu nee, ich will hier wirklich mitgestalten, will hier Gesetzesänderungen, die mir wichtig sind, auch mit durchführen.“

Matze Hielscher vergleicht Nico Semsrotts ursprünglichen Plan, humorvoll aus dem EU-Parlament zu berichten, mit dem Format von John Olivers Late-Night-Show. Er nutzt den Vergleich, um den Rollenkonflikt zu verdeutlichen: Semsrott wollte satirischer Berichterstatter sein, wurde aber zunehmend in die ernste parlamentarische Arbeit hineingezogen.

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