Alles gesagt? – Sophie Passmann, warum hassen Sie Menschen
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Sophie Passmann, warum hassen Sie Menschen

Alles gesagt? / 10. August 2018 / 49 Medien

Christoph Amend, Jochen Wegner & Sophie Passmann

Sophie Passmann, Comedian und laut Christoph Amend die einflussreichste politische Influencerin ihrer Generation, gibt im Sommerspecial von Alles gesagt? offen zu, als Jugendliche manisch-depressiv gewesen zu sein – und schlägt dabei den Ton an, der den Rest des Gesprächs prägt: direkt, selbstironisch, ohne Pathos. Eine eigene Late-Night-Show? Irgendwann vielleicht, aber erst, wenn sie wirklich etwas zu sagen hat.

„Sobald ich halt sehe, dass die Freiburger auf einmal auf dem Münstermarkt Schlange stehen für ein Stück Käsekuchen, denke ich, das ist echt euer Berghain, ey.“
🗣 Sophie Passmann

Erwähnte Medien (49)

Bella Ciao (Remix)

Bella Ciao (Remix)

Hugel

Bella ciao ist ein Lied, das in der Version der italienischen Partisanen im Zweiten Weltkrieg bekannt wurde. Es entwickelte sich zu einer der Hymnen der antifaschistischen, anarchistischen, kommunistischen und sozialdemokratischen Bewegungen.

🗣 Sophie Passmann referenziert „Das ist eigentlich ein sehr guter Tropical House DJ und ich bin ja nun mal Sozialdemokratin und auch einigermaßen mit einer großen Affinität zu Hannes Wader groß geworden. Und es gibt eben dieses Bella Ciao Lied, das wurde dann in einer Netflix-Serie verwurstet und das führte dann dazu, dass irgendein DJ da einen Remix draus machte.“

Sophie Passmann erklärt, warum sie Bella Ciao als Thema auf Instagram und im Radio behandelt hat. Als Radiomoderatorin bei 1Live musste sie den Chart-Hit Bella Ciao im Remix anmoderieren, was sie als Sozialdemokratin und Hannes-Wader-Fan besonders beschäftigte.

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Tagesspiegel-Artikel über Sophie Passmann

Tagesspiegel-Artikel über Sophie Passmann

Der Artikel behandelt die Deaktivierung von Sophie Passmanns Twitter-Profil nach einem umstrittenen Interview. Die Autorin und Influencerin, die als Internetphänomen bekannt ist, löste damit Debatten über ihre Aussagen in den sozialen Medien aus.

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:04:19 „Der Tagesspiegel hat über sie geschrieben, sie sei das, was man ein Internetphänomen nenne. Und klar, auf eine Art stimmt das auch.“

Christoph Amend zitiert in seiner Vorstellung von Sophie Passmann einen Tagesspiegel-Artikel, der sie als 'Internetphänomen' bezeichnete. Er nutzt dies als Überleitung, um ihre Social-Media-Präsenz und ihre Herkunftsgeschichte zu erzählen.

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Interview mit Die Welt über Heimat

Interview mit Die Welt über Heimat

Acht von zehn Deutschen haben laut einer Umfrage positive Heimatgefühle. Viele Menschen verbinden mit diesem Begriff den Ort ihrer Kindheit. Einen hohen Stellenwert hat außerdem die Familie. Bei den Aspekten Nation und Tradition zeigt sich eine Diskrepanz zwischen den Altersgruppen.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:04:45 „Und sie hat vor einigen Wochen in einem Interview mit der Zeitung Die Welt über ihre Heimat gesagt, ich zitiere, eigentlich habe ich mich, während ich da gewohnt habe, oft unwohl gefühlt. Ich war ein Eigenbrötler und hatte nicht viele Freunde.“

Christoph Amend zitiert aus einem Welt-Interview mit Sophie Passmann, in dem sie über ihre Kindheit in Ettenheim-Münchweyer spricht. Das Zitat dient der Vorstellung des Gastes und zeigt Passmanns reflektierte Haltung zu ihrer ländlichen Herkunft.

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Neo Magazin Royale

Neo Magazin Royale

Jan Böhmermann · 2013

Das Neo Magazin Royale ist eine von Jan Böhmermann moderierte satirische Late-Night-Show, die in Köln-Ehrenfeld produziert und seit dem 31. Oktober 2013 wöchentlich auf ZDFneo ausgestrahlt sowie in der ZDFmediathek bereits vorab zum Abruf bereitgestellt wird. Außerdem wird die Show seitdem in einem größeren Studio produziert und Böhmermann von einer Liveband unterstützt.

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 00:06:00 „Ich werde ja immer mit dem Neo-Magazin, was ich mich freut, assoziiert. Aber ich bin ja wirklich selten da.“

Passmann erzählt über ihre Arbeit für Jan Böhmermanns Neo Magazin Royale, für das sie als freie Autorin arbeitet. Das Format 'Dicke Titten' wird als Beispiel für meta-humoristische Satire diskutiert.

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Monologe angehender Psychopathen

Monologe angehender Psychopathen

Sophie Passmann · 2014

Sophie Passmanns Texte erzählen von Liebeskummer, Reisen ans Ende der Welt und Nächten an klebrigen Kneipentresen. Sie lacht, schreit, suhlt sich in Selbstmitleid und Pathos. Seit 2009 steht sie in ganz Deutschland auf großen und kleinen Slam-Bühnen, ihre Texte sind so süß wie Pudel und so hart wie Panzer. "Überbordend und treffsicher polemisch, dann wieder leise und ehrlich schön.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:08:07 „Und nur um das vollständig noch zu beschreiben, sie hat schon ein Buch geschrieben, nämlich 2017 hat sie dafür den Grimmelshausen Literaturförderpreis bekommen. Ich habe es gelesen gestern. Monologe angehender Psychopathen. Und? Ganz nett.“

Christoph Amend stellt Sophie Passmanns bisherige Karriere vor und erwähnt ihr erstes Buch, für das sie den Grimmelshausen Literaturförderpreis erhalten hat. Er kommentiert es knapp mit 'Ganz nett', worauf Jochen Wegner ankündigt, später daraus zu rezitieren.

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Alte Weiße Männer

Alte Weiße Männer

Sophie Passmann · 2019

»Beweis erbracht: Unbestechlichen Feminismus gibt es auch in lustig. Sogar in sehr lustig! Großartig!« Anne Will. Sophie Passmann ist Feministin und so gar nicht einverstanden mit der Plattitüde, der alte weiße Mann sei an allem schuld. Sie will wissen, was hinter diesem Klischeebild steckt und fragt nach: Ab wann ist man ein alter weißer Mann? Und kann man vielleicht verhindern, einer zu werden? Sophie Passmann gehört zu einer neuen Generation junger Feministinnen; das sind Frauen, die stolz, l...

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:08:30 „Und derzeit arbeitet sie an einem neuen Buch. Es beschäftigt sich mit alten weißen Männern. Es soll im kommenden Frühjahr erscheinen. Und das passt ja auch zu uns, Jochen.“

Christoph Amend erwähnt Sophie Passmanns damals noch in Arbeit befindliches zweites Buch über 'alte weiße Männer'. Sophie Passmann verrät anschließend, dass sie Christoph Amend bereits für das Buch interviewt hat, was zu einem amüsierten Austausch über die Verflechtungen führt.

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Artikel über Weinliste in Neon

Artikel über Weinliste in Neon

Sophie Passmann

Sophie Passmann schreibt für das Neon-Magazin einen satirischen Text über Wein, der in der Rubrik 'Die Liste' erschienen ist. Der Artikel entstand vermutlich als humoristische Auseinandersetzung mit Weinkultur und Weinempfehlungen. Christoph Amend erwähnte ihn in einem Podcast im Kontext einer Weinverkostung, woraufhin Passmann den Text als Satire bestätigte. 'Die Liste' ist eine wiederkehrende Neon-Rubrik für kurze, pointierte Texte.

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:14:38 „Frau Passmann hat darüber einen Artikel geschrieben in Neon. Stimmt. Die Weinliste, oder? Also ich finde das total nett, dass ich so auf dieses Weinteam ein bisschen sehr gut gestoßen werde.“

Im Rahmen einer ausführlichen Weinverkostung erwähnt Christoph Amend einen satirischen Artikel, den Sophie Passmann für das Neon-Magazin geschrieben hat. Passmann bestätigt, dass es sich um einen Satire-Text über die Rubrik 'Die Liste' handelte.

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Nanette

Nanette

Hannah Gadsby · 2018

Hannah Gadsby präsentiert ein intensives Comedy-Special über ihre Karriere und ihre Überzeugung, dass Comedians sich selbst herabsetzen müssen, um erfolgreich zu sein. Sie kündigt darin an, dass sie nicht mehr in ihrer bisherigen Form als Comedian auftreten möchte und reflektiert kritisch über ihr bisheriges Schaffen.

🗣 Wegner referenziert bei ⏱ 00:17:09 „Es geht um einen anderen Comedian, eine Frau, die heißt Hannah Gadsby, kann man auf Netflix gucken, eine australische, glaube ich. Und ich gebe jetzt nicht das ganze Programm wieder, weil dann sterben die Hörer. Aber sie sagt im Grunde in dem Programm, dass sie nie wieder als Comedian so auftreten möchte, wie sie das getan hat.“

Wegner stellt Hannah Gadsbys Netflix-Special 'Nanette' vor, über das Passmann einen Artikel im Zeitmagazin geschrieben hat. Es wird ausführlich über Gadsbys These diskutiert, dass Comedians sich selbst herabsetzen müssen, um erfolgreich zu sein.

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Artikel über Sophie Passmann im Zeit Magazin

Artikel über Sophie Passmann im Zeit Magazin

Sophie Passmann

Die beste Party ist die, auf der man gar nicht gewesen ist, findet die Autorin und Podcasterin Sophie Passmann. Auch Wasser mag sie meistens lieber still.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:17:29 „Es gab einen Artikel von Sophie Passmann im Halt euch fest. Zeitmagazin. Jetzt in der aktuellen, also jetzt während wir das aufnehmen, glaube ich, noch aktuellen Ausgabe, den ich total interessant fand und damit wollte ich beginnen dürfen.“

Jochen Wegner leitet das Hauptthema des Gesprächs ein, indem er auf einen aktuellen Artikel von Sophie Passmann im Zeit Magazin verweist. Der Artikel handelt von Hannah Gadsbys Comedy-Programm und dient als Grundlage für die anschließende Diskussion über weibliche Comedians und Selbsterniedrigung.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Dicke Titten, das Gleichberechtigungsmagazin

Dicke Titten, das Gleichberechtigungsmagazin

Jan Böhmermann

Sophie Passmann erklärt das Segment „Dicke Titten, das Gleichberechtigungsmagazin" aus Jan Böhmermanns Neo Magazin Royale. Das Format nutzt feinsinnigen Humor zur Dekonstruktion von Geschlechterrollen und thematisiert Grenzen, die bestimmen, welche Witze Frauen erzählen können und Männer nicht. Passmann widerlegt damit die These einer Selbstherabsetzung und zeigt stattdessen, wie gezielter Humor zur Diskussion von Geschlechtergerechtigkeit eingesetzt wird.

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 00:26:59 „Also das mit dem Herabsetzen, das würde ich sogar eher sehr widersprechen, dass das das Konzept ist. Also das Format heißt Dicke Titten, das Gleichberechtigungsmagazin, was natürlich schon dieser feinsinnige Humor in Deutschland ist.“

Sophie Passmann erklärt das Konzept des Formats aus dem Neo Magazin Royale, in dem sie regelmäßig auftritt. Sie widerspricht der These, dass sie sich darin selbst herabsetze – vielmehr gehe es darum, dass Böhmermann Witze macht, die Frauen erzählen können und Männer nicht, und Passmann erklärt, warum bestimmte Grenzen existieren.

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Kumbaya, My Lord

Kumbaya, My Lord

Geistliches Lied und Protestsong aus den 1950ern, das Friedensbotschaften symbolisiert. Im Podcast dient es als ironische Metapher für naive Gutmenschlichkeit und die selbstzufriedene progressive Atmosphäre einer urbanen Szene.

🗣 Sophie Passmann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:43:21 „Ich habe nach zwei Jahren gedacht, meine Fresse, ihr denkt auch wirklich, ihr habt die Welt erfunden, weil ihr immer noch Kumbaya, mein Lord, auf dem Marktplatz singt.“

Sophie Passmann beschreibt ihre Frustration mit der selbstgefälligen Atmosphäre in Freiburg während ihres Studiums. Das Lied dient als Metapher für die naive Gutmenschlichkeit der Stadt.

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Der große Gatsby

Der große Gatsby

F. Scott Fitzgerald · 2025

Erleben Sie die tragischste Liebesgeschichte der Weltliteratur: Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald Stellen Sie sich vor, Sie könnten alles haben - Reichtum, Ruhm, Macht. Doch was, wenn der wahre Traum, nach dem Sie sich sehnen, nicht in Geld und Erfolg zu finden ist, sondern in einer unerreichbaren Liebe? Tauchen Sie ein in eine der bewegendsten und tragischsten Liebesgeschichten aller Zeiten.

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:52:01 „Das ist so ein Herner Gatsby.“

Christoph Amend vergleicht Sophie Passmanns literarische Technik – einen tief traurigen Satz in leichtem Text zu verstecken – mit dem Gatsby-Motiv: die Verbindung von Oberfläche und verborgener Tragik. 'Herner Gatsby' spielt vermutlich auf Passmanns Herkunft an.

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Die Letzte Seite

Die Letzte Seite

Die Letzte Seite ist eine bekannte Rubrik des Stern-Magazins, in der prominente Persönlichkeiten porträtiert und kommentiert werden. Der Artikel behandelt mit humorvollem Ton die Frage, was aus bekannten politischen Figuren wie dem geflohenen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch geworden ist und verweist auf die Tradition dieser Magazin-Kolumne.

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 00:55:23 „Ich habe letztens ja auch, ich glaube, das war das im Disclaimer drin, dass ich auch ein Interview dieser Reihe im Zeitmagazin Die Letzte Seite, das war meine Rettung. Und ich habe dann danach gedacht, das war ein ganz zauberhaftes Interview, aber ich habe danach gedacht, vielleicht ist man mit 24 auch noch gar nicht gerettet und weiß gar nicht, was die Rettung ist.“

Sophie Passmann erwähnt ihr eigenes Interview in der Zeitmagazin-Rubrik 'Die Letzte Seite', in dem sie angab, was ihre 'Rettung' gewesen sei. Sie reflektiert selbstkritisch, ob man mit 24 überhaupt schon wissen kann, was einen gerettet hat.

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Das Kommunistische Manifest

Das Kommunistische Manifest

Karl Marx · 2025

Das Kommunistische Manifest, erstmals 1848 veröffentlicht, prägte nicht nur die Arbeiterbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts, sondern wurde auch zu einem zentralen Bezugstext zahlreicher linker Theorien und Bewegungen weltweit. In prägnanter Sprache analysieren Marx und Engels die gesellschaftlichen Klassenverhältnisse und entwickeln das Ziel einer klassenlosen, kommunistischen Gesellschaft.

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:03:21 „Unser Jesus Christoph Steve Jobs, unser kommunistisches Manifest Top of the Pops, unser Woodstock. Wie geht es weiter? Frag am Ring und moderiert wird es von Joko und Klaas.“

Jochen Wegner zitiert aus einem Slam-Text in 'Monologe angehender Psychopathen', in dem Sophie Passmann das Generationengefühl ihrer Altersgruppe beschreibt: Jede große kulturelle Errungenschaft wird mit einer trivialen Entsprechung der Gegenwart kontrastiert – das Kommunistische Manifest wird zu 'Top of the Pops'.

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Top of the Pops

Top of the Pops

· 1964

Top of the Pops war eine internationale Musiksendung der BBC aus Großbritannien. Es wurde überwiegend aktuelle Musik mit Auftritten von Künstlern aus dem Bereich Pop und Rock vorgestellt.

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:03:21 „Unser kommunistisches Manifest Top of the Pops, unser Woodstock, frag am Ring und moderiert wird es von Joko und Klaas.“

Jochen Wegner zitiert aus Sophie Passmanns Slam-Text in 'Monologe angehender Psychopathen', in dem sie Generationsvergleiche aufstellt. Top of the Pops steht als popkulturelles Äquivalent zum Kommunistischen Manifest ihrer Generation.

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Die Tempojahre

Die Tempojahre

Maxim Biller

Die Tempojahre von Maxim Biller ist ein literarisches Werk, das Sophie Passmann, eine bekannte Schriftstellerin und Schauspielerin, als großes Buch empfiehlt. Das Buch wird im Podcast-Gespräch als wichtige literarische Referenz erwähnt und zeigt Billers Einfluss auf zeitgenössische Künstler und Kulturschaffende.

🗣 Christoph Amend empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:09:04 „Ich finde zum Beispiel, also literarisch, ich verehre Maxim Biller total. Oh echt? Ja, leider. Du musst die Tempojahre lesen. Großes Buch.“

Sophie Passmann bekennt ihre literarische Verehrung für Maxim Biller, woraufhin Christoph Amend begeistert 'Die Tempojahre' als großes Buch empfiehlt. Die Empfehlung entsteht spontan aus dem Gespräch über Passmanns Vorbilder, die eher einer älteren Generation angehören.

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Tschick

Tschick

Wolfgang Herrndorf · 2010

Der 14-jährige Maik verbringt die Ferien allein im elterlichen Haus. Aber dann taucht sein Freund Tschick auf - mit einem von ihm geknackten Lada. Das Road-Movie kann beginnen. Es lockt nichts als die weite Welt, das Fahrtziel setzen sie eher zufällig fest: die Walachei, wo angeblich ein Onkel Tschicks wohnt ...

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 01:13:41 „Dieser Roman Chick von Wolfgang Herndorf, erster Satz davon ist, das erste woran er sich erinnerte war der Geruch von Blut und Kaffee und das ist tatsächlich Blut und Kaffee in der Nase.“

Im Gespräch über Weinverkostung und die Schwierigkeit, Gerüche zu beschreiben, fällt Sophie Passmann der Eröffnungssatz von Wolfgang Herrndorfs Roman 'Tschick' ein. Der Geruch des Naturweins erinnert sie an die Beschreibung 'Blut und Kaffee' aus dem Buch – eine spontane literarische Assoziation beim Riechen.

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Last Week Tonight with John Oliver

Last Week Tonight with John Oliver

John Oliver · 2014

Halbstündiger satirischer Blick in die Politik der Woche und Einführung in komplexe politische Systeme.

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 01:28:28 „Es wird ja dann oft immer von dem berühmten John Oliver, so einem ganz bekannten, eigentlich britischen, aber mittlerweile amerikanischen Fernsehen Late Night Host gesprochen, der jede Woche mit ganz zauberhaften Videos viral geht, die unglaublich lustig und klug sind.“

Sophie Passmann vergleicht deutsche und amerikanische Satire. Sie lobt John Olivers Show als Vorbild, weil amerikanische Late-Night-Hosts immer konstruktiv seien und eine Handlungsanweisung am Ende böten – im Gegensatz zur deutschen Satire, die oft in zerstörerischem Zynismus ende.

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heute-show

heute-show

Oliver Welke / ZDF · 2009

Oliver Welke und Team berichten mit Witz und Verstand über aktuelle politische Themen und Nachrichten in Deutschland und aus dem Rest der Welt.

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 01:29:04 „Aber wenn ich die Heute-Show beispielsweise oft gucke, nach Bitsday, habe ich so das Gefühl, eigentlich machen die da oben ja wirklich, was sie wollen. Und es ist ganz oft so ein zerstörerischer Zynismus, der manchmal eine nette Haltung ist, aber auch sehr bequem.“

Sophie Passmann kritisiert die heute-show als Negativbeispiel deutscher Satire. Während John Oliver konstruktiv sei, hinterlasse die ZDF-Sendung ein Gefühl der Ohnmacht. Zusätzlich merkt Christoph Amend an, dass die Show selbst Teil des großen Senders sei, aber so tue, als käme sie von unten.

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Familie Lala

Familie Lala

Klassische Radioserie des SWR3 über eine Familie und ihre alltäglichen Konflikte. Die Episoden enden humorvoll mit der badischen Redewendung "Alla gut" und einem gemeinsamen Trunk – ein charmantes Stück Heimat- und Dialektkultur aus der deutschen Rundfunkgeschichte.

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:33:59 „Es gab mal eine Radioserie im SWR. SWR 3? Bitte, ich habe das jetzt nicht recherchiert. Ich glaube, es war Familienlala. Und es war so eine Familie und es gab immer irgendeinen Konflikt. Und ich weiß nur noch, am Schluss haben alle gesagt, okay, weißt du was, trinken wir noch einen.“

Im Gespräch über badische Dialekte und Heimat erinnert sich Jochen Wegner an eine Radioserie auf SWR3, die er 'Familie Lala' nennt – wobei er sich beim Titel unsicher ist. Die Serie porträtierte eine Familie, deren Konflikte stets mit einem gemeinsamen Trinken und dem Spruch 'Alla gut' endeten.

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Titanic

Titanic

Titanic, British luxury passenger liner that sank on April 14–15, 1912, during its maiden voyage, en route to New York City from Southampton, England, killing about 1,500 people. One of the most famous tragedies in modern history, it inspired numerous works of art and has been the subject of much scholarship.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:37:31 „Der Chef von Titanic, der Chefredakteur von Titanic hat dann auf Twitter gefragt, Zeitmitarbeiter auf offener Straße erschießen, pro und contra.“

Jochen Wegner erzählt von der Kontroverse um einen Zeit-Artikel zur privaten Seenotrettung im Pro-und-Contra-Format. Das Satiremagazin Titanic reagierte mit einem provokanten Tweet seines Chefredakteurs, woraufhin Wegner Sophie Passmann fragt, ob solche Satire wirklich hilfreich sei.

Zum Artikel bei Titanic-magazin.de Details
The Silence Breakers

The Silence Breakers

2017 war das Jahr des #MeToo-Bewegung, die nach Vorwürfen sexueller Übergriffe gegen Hollywood-Mogul Harvey Weinstein im Oktober viral ging. Die Kampagne war jedoch das ganze Jahr über gewachsen: Im Februar deckte Susan Fowler Belästigungen bei Uber auf und inspirierte hunderte Frauen im Silicon Valley, ihre eigenen Geschichten zu teilen. Taylor Swift bezeugte im August vor Gericht, von einem DJ unsittlich berührt worden zu sein, und sieben Angestellte verklagten das Plaza Hotel in New York wegen Belästigung durch Kollegen. Unter Frauen in verschiedensten Branchen – von Landarbeiterinnen bis zu Politikerinnen in Kalifornien – entstand eine Welle von Protesten und Anzeigen, die innerhalb weniger Monate hunderte beschuldigte Männer zu Fall brachte. Die Bewegung machte sichtbar, wie weit verbreitet sexuelle Übergriffe in der Arbeitswelt sind.

🗣 Sophie Passmann erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:51:34 „Bei dem ersten MeToo, da gab es diese Welle, da gab es das Times-Cover. Das war Times, oder? Mit den vier, fünf Frauen. Das war erst mal eine große Welle von Betroffene erzählen endlich mal, was ihnen passiert ist.“

Sophie Passmann erwähnt das TIME-Magazin-Cover zur MeToo-Bewegung als Meilenstein der Debatte. Sie nutzt es, um die Phasen solcher Bewegungen zu beschreiben: erst das Sammeln und Zuhören, dann die Reflexion. Das Cover dient als zeitliche Markierung für den Moment, in dem MeToo in der breiten Öffentlichkeit ankam.

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C Studie

Changing Models of Party Organization and Party Democracy: The Emergence of the Cartel Party

Richard Katz / Peter Mair

Das Buch präsentiert die einflussreiche politikwissenschaftliche These zur Umwandlung von Volksparteien in Kartellparteien. Katz und Mair argumentieren, dass traditionelle Massenparteien zunehmend durch professionalisierte Kartellparteien ersetzt werden, die sich stärker an Staatsfunktionen orientieren als an Wählerbeteiligung. Diese These ist für die deutsche Parteienlandschaft relevant, da sie erklärt, warum große Parteien wie CDU und SPD ihre Charakterisierung als Volksparteien möglicherweise überdenken müssen.

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 02:08:00 „Das ist zum Beispiel auch parteinlehretechnisch Handbuch, Lehrbuch, Entschuldigung, Katzmeier haben das vorausgesagt, es kommt jetzt die nächste Phase, es gibt nur noch Kartellparteien.“

Sophie Passmann argumentiert, dass sich CDU und SPD fälschlicherweise an die Idee der Volkspartei klammern. Sie verweist auf die politikwissenschaftliche Kartellpartei-These von Katz und Mair (von ihr als 'Katzmeier' zusammengezogen), die den Wandel von Volksparteien hin zu Kartellparteien vorausgesagt habe.

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Lustiges Taschenbuch

Lustiges Taschenbuch

Erika Fuchs · 2015

Die Sonderbände von Disneys Lustigen Taschenbüchern in gebundener Ausgabe beinhalten die besten Geschichten zu bestimmten Themen.

🗣 Sophie Passmann erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:10:17 „Lustige Taschenbuch-Übersetzung. Potz, Blitz, Erika Fuchs von Zeit on.“

Als Jochen Wegner das Wort 'fuck' kindgerecht mit 'Verflixt, liebe Kinder' übersetzt, vergleicht Sophie Passmann das scherzhaft mit den berühmten Übersetzungen von Erika Fuchs in den Lustigen Taschenbüchern. Jochen greift die Referenz mit dem Erika-Fuchs-Klassiker 'Potz Blitz' auf.

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Switch

Switch

· 1997

In Switch sind die meisten Sketche meist sehr detailgetreue Parodien tatsächlicher Fernsehsendungen. Switch zeichnet sich gegenüber anderen Comedy-Sendungen durch eine hohe Gagdichte und ein schnelles Tempo aus. Die einzelnen Sketche werden in der Sendung so aneinandergefügt, als würde sich jemand mit der Fernbedienung durch die Fernsehkanäle „switchen“ (= schnell umschalten, auch als „zappen“ bekannt). Diese Umschaltvorgänge werden durch ein kurzes „Schneegestöber“ auf dem Bildschirm und ein „U

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 02:29:14 „Ist einfach so, egal was man sagt, der ist ein alter Witz von Switch, dieser Sketch-Serie, ich find den höllenkomisch, so wie bei RTL diese Gewinnen-Sie-5000-Euro-Sketche.“

Sophie Passmann erzählt einen Witz über den Lieblingsbuchstaben der Deutschen und verortet ihn als alten Witz aus der Sketch-Serie Switch. Sie nutzt die Referenz, um den Humor des Witzes einzuordnen, den Christoph Amend nicht sofort versteht.

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Titelgeschichte über Lachs

Titelgeschichte über Lachs

In diesem mythologischen Märchen wird erzählt, wie der junge Lachs – der einzige Überlebende seiner Familie – nach seiner Verwandlung in Menschengestalt seine Eltern aufsucht. Sein Vater war von Coyote, Stinktier und fünf Wölfen getötet worden, seine Mutter wird gefangen gehalten. Der Lachs stellt sich den Mördern, durchschaut ihre Lügen und bestraft sie: Er verbannt das Stinktier in die Berge und verurteilt den Coyoten, sich von Aas am Flussufer zu ernähren. Danach findet er seine Mutter bei den fünf Wölfen und überlistet diese, indem er sich in einen alten Mann verwandelt. Die Geschichte ist eine Rache- und Gerechtigkeitserzählung, in der der schwache Überlebende durch Weisheit und übernatürliche Kräfte gegen seine stärkeren Gegner triumphiert.

🗣 Sophie Passmann empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:31:54 „Ja, da gibt es diese Woche eine tolle Titelgeschichte in der Zeit, die auf vielen Ebenen sehr erschütternd ist.“

Im Gespräch über vegane Ernährung und den Verzicht auf Lachs erwähnt Sophie Passmann eine aktuelle Titelgeschichte in der Zeit über Lachs, die sie als auf vielen Ebenen erschütternd beschreibt. Der genaue Titel wird nicht genannt.

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Als das Auto Schnupfen hatte

Als das Auto Schnupfen hatte

Ephraim Kishon · 2025

Zeitlos, aktuell und immer lustig: Die unverwechselbaren Geschichten des großen Satirikers Ephraim Kishon! "Wie man Pyjama-Fische züchtet", "Warum Suppen heiß sein müssen", "Wie Kaffeetassen für Linkshänder aussehen sollten", "Was Herkules mit den sieben Kätzchen anstellt", "Was passiert, wenn ein Hund einfach nicht still sein will": Das Kishon-Vorlesebuch mit vielen Geschichten aus dem Alltag, die zum Nachdenken und Lachen anregen.

🗣 Sophie Passmann empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:36:44 „Mein allererstes Buch, was mein Vater mir wissentlich geschenkt hat, war Als das Auto schnupfen hatte von Efraim Kishon. Das ist ein jüdisches Witzebuch. Oder eigentlich ein witziges Geschichtenbuch. Und deswegen bin ich auf. Also ich fand das schreiend komisch.“

Sophie Passmann erzählt von der prägenden Lesebeziehung zu ihrem Vater. Das Kishon-Buch war das erste, das er ihr bewusst schenkte, und es formte ihr Humorverständnis grundlegend — sie dachte jahrelang, Humor sei im Wesentlichen jüdischer Humor mit verschrobenen, gegenfragenstellenden Geschichten.

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DJ Culture

DJ Culture

Ulf Poschardt · 2015

L'histoire de la culture DJ du XXe siècle, propulsant le lecteur dans le XXIe siècle. De la première transmission radio, en 1906, jusqu'à la culture rave de cette fin de siècle, en passant par le hip-hop, le disco des années 60 et l'électronique allemande, l'ascension du DJ en tant que médium, producteur et gourou.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:50:46 „DJ Culture ist seine Doktorin.“

Im Gespräch über Ulf Poschardt erwähnt Christoph Amend dessen Dissertation 'DJ Culture', um Poschardts akademische Karriere zu belegen. Sophie Passmann hatte zuvor angedeutet, dass Poschardt seine akademischen Meriten gern in Artikeln hervorhebt.

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Cool

Cool

Ulf Poschardt · 2002

Even a global political watershed, such as the end of the Cold War, seems to have left a fundamental characteristic of cultural relations between the US and the rest of the world unchanged: American popular culture still stirs up emotion. American popular culture's products, artifacts, and practices entangle their consumers in affective encounters characterized by feelings of fascination, excitement, or even wholesale rejection.

🗣 Sophie Passmann empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:50:48 „Ja, und er hat ein wirklich, für mich ein sehr, sehr interessantes Buch über Kuhl geschrieben. Nein. Doch, wirklich. Über Kuhlnis und über verschiedene, über die Temperatur des Kühlen eigentlich. Also ich finde es sehr verschwurbelt, aber total spannend.“

Sophie Passmann überrascht mit einem echten Lob für Ulf Poschardt, den sie als einen der interviewten Männer ihres kommenden Buches andeutet. Sie beschreibt sein populärwissenschaftliches Buch über Coolness als verschwurbelt, aber faszinierend — eine unerwartete Wertschätzung angesichts ihrer sonstigen Twitter-Konflikte mit ihm.

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Eines Tages Baby

Eines Tages Baby

Julia Engelmann · 2014

*»Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.«* Mit ihrem Poetry-Slam-Beitrag »One Day« ist Julia Engelmann ein sensationeller Überraschungserfolg gelungen, der Millionen begeistert. »Eines Tages, Baby« ist eine Sammlung ihrer schönsten Slam-Texte - kraftvoll, ehrlich und berührend.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:53:31 „Ich hatte nur so das Gefühl, es gab doch mal vor ein paar Jahren schon mal jemanden, der aus der Poetry-Slam-Szene berühmt wurde. Julia Engelmann. Und ich erinnere mich noch sehr gut, wie die plötzlich, das ging, dieses Video von ihr, dieser eine Auftritt, wo der auch immer bei Bar in Bielefeld oder so, ging plötzlich viral.“

Christoph Amend zieht eine Parallele zwischen Sophie Passmanns Aufstieg und dem von Julia Engelmann, die mit ihrem Poetry-Slam-Auftritt 'Eines Tages Baby' in Bielefeld viral ging und plötzlich zum Star wurde. Sophie Passmann bestätigt den Titel und ordnet den anschließenden Backlash gegen Engelmann als typisches Phänomen der Poetry-Slam-Peergroup ein, die deren Texte handwerklich und inhaltlich kritisierte.

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Heute-Journal

Heute-Journal

Das Heute-Journal ist eine Nachrichtensendung, die Horst Kerkeling als Beispiel für seinen Drang nutzt, Orte und Umgebungen sofort einordnen zu müssen. Wenn er im Fernsehen eine Stadtsilhouette sieht, deren Zuordnung nicht offensichtlich ist, wird er von innerem Zwang getrieben, die Lösung herauszufinden – ein Verhalten, das sein Umfeld manchmal zur Verzweiflung treibt.

🗣 Sophie Passmann erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:18:57 „Man ist ja einfach schlecht gelaunt, wenn man schlecht gelaunt ist. Man ist politisch inkorrekt, man isst, was man möchte, man sitzt im Pyjama auf der Couch, guckt das Heute-Journal vom Vortag und isst Cornflakes. Das ist authentisch und das ist halt null spannend.“

Sophie Passmann beschreibt authentisches Privatleben als unspektakulär: im Pyjama auf der Couch sitzen, Cornflakes essen und das Heute-Journal vom Vortag schauen. Sie nutzt das als Argument, warum Authentizität in der Öffentlichkeit überbewertet wird.

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Abschiedskolumne für Neon

Abschiedskolumne für Neon

Sophie Passmann

Sophie Passmann schrieb die letzte Kolumne für das Magazin Neon, als es eingestellt wurde. Darin verarbeitete sie das Ende des Magazins mit ihrer typisch humorvollen Stimme, versteckte aber zwischen den Zeilen einen düsteren Gedanken über Liebesasymmetrie: Wer mehr liebt, ist der Verlierer – und sollte den Abschied selbst initiieren. Dieser Satz berührte Jochen Wegner tief, weil er die emotionale Schwere des Abschieds – sowohl vom Magazin als auch in persönlichen Beziehungen – in einer eigentlich leichten Listenkolumne transportierte.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:19:49 „Ein Mensch liebt immer mehr als der andere. Sollte man sich in der emotionalen Verliererposition wiederfinden, gibt es keinen Ausweg. Initiiere den Abschied eigenständig. Das ist aus einer dieser Neon-Listenkolumnen. Sogar aus der letzten? Aus der letzten Neon, als sie eingestellt wurde.“

Jochen Wegner liest Sophie Passmann einen Satz aus ihrer letzten Kolumne für das Magazin Neon vor, der ihn tief berührt hat. Er beschreibt, wie dieser düstere Satz über die Asymmetrie der Liebe in einer ansonsten lustigen Abschiedskolumne versteckt war und ihn lange beschäftigt hat.

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Wonderwall

Wonderwall

Oasis

Wonderwall ist ein Lied der britischen Britpop-Rockband Oasis, das von Noel Gallagher verfasst wurde. Es war die vierte Singleauskopplung ihres Musikalbums (What’s the Story) Morning Glory? und wurde nach dessen Erscheinung am 30. Oktober 1995 veröffentlicht. In den britischen Single-Charts erreichte es den zweiten Platz und blieb für 84 Wochen in den Charts.

🗣 Sophie Passmann erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:21:18 „Der Satz haut einem auch echt so ein bisschen in die Magengrube, weil der Rest wirklich nur ein, wie baut man eine coole Abschiedsparty am besten, oder ist es mit Wonderwall hören, viel rauchen und übrigens, das Leben ist traurig.“

Sophie Passmann beschreibt den Kontrast in ihrer letzten Neon-Kolumne: Zwischen leichten Tipps für Abschiedspartys mit Wonderwall-Hören steckt plötzlich ein tief trauriger Satz über die Asymmetrie der Liebe.

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Spiel mir das Lied vom Tod

Spiel mir das Lied vom Tod

Sergio Leone · 1968

Während die Eisenbahnbauer auf ihrem Weg zum Meer unaufhaltsam durch die Wüste Arizonas marschieren, kommt Jill in der kleinen Stadt Flagstone an, um ein neues Leben zu beginnen.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:24:38 „Einer wartet immer, welcher Film? Letzter Satz. Einer wartet immer. Vielleicht stimmt das nicht. Der letzte Satz in Spiel mir das Lied vom Tod. Das ist aber ein trauriger Schluss. Das ist ein sehr trauriger Film.“

Im Gespräch über die Asymmetrie in Liebesbeziehungen zieht Jochen Wegner eine Verbindung zum letzten Satz des Films 'Spiel mir das Lied vom Tod' – 'Einer wartet immer' – und stellt fest, dass dieser Satz sowohl auf den Film als auch auf Passmanns These über die Liebe passt.

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Sag mir, wo die Blumen sind

Sag mir, wo die Blumen sind

Marlene Dietrich / Pete Seeger · 1962

Ikonisches Antikriegslied aus der Folk-Tradition. Das Lied stellt durch seine poetische Frage die Sinnlosigkeit von Krieg in Frage und wird seit Jahrzehnten als Hymne für Friedensbewegungen genutzt. Eine zeitlose Komposition mit kraftvoller Botschaft über den Verlust und die Hoffnung auf eine bessere Welt.

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:27:37 „Lina Ross, ihre Bühnenkarriere, berühmteste deutsche Schauspielerin, mit fünf Jahren damit begann, dass sie ein Lied sang beim, ich glaube, 50. Geburtstag ihres Vaters. Sag mir, wo die Blumen sind. Dann haben wir alle, sag mir, wo die Blumen sind, gesungen.“

Jochen Wegner erklärt die Podcast-Tradition des gemeinsamen Singens: Sie begann in der ersten Episode mit Nina Hoss, die als Kind 'Sag mir, wo die Blumen sind' beim Geburtstag ihres Vaters gesungen hatte. Daraus entstand das Ritual.

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Hammerklavier-Sonate

Hammerklavier-Sonate

Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethovens Klavierwerke sind in der Klavierliteratur von epochaler Bedeutung. Beethoven war selbst ein hervorragender Pianist, der viele seiner Werke entweder selbst aufführte oder sie für Schüler schrieb, um sie mit ihnen einzustudieren. In diesem Artikel werden die Werke für Soloklavier und die Werke für Klavier mit Orchester aufgeführt.

🗣 Sophie Passmann erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:28:41 „Wir haben natürlich recherchiert, welches Lied es sein könnte, das wir mit Ihnen gemeinsam singen könnten. Hammerklavier-Sonate.“

Als Christoph Amend ankündigt, dass sie ein gemeinsames Lied singen wollen, schlägt Sophie Passmann scherzhaft Beethovens Hammerklavier-Sonate vor – ein humorvoller Kontrast, da das Stück kaum singbar ist.

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Bella Ciao

Bella Ciao

Traditionell / Hannes Wader (dt. Version) · 2011

Hannes Waders Interpretation des Klassikers Bella Ciao wird im Podcast als Lieblingsvariante des Songs vorgestellt und mit dem Begriff "Partysamen" charakterisiert. Die Version steht im Kontext einer A-oder-B-Entscheidung zwischen dem Original und der deutschen Neuinterpretation. Waders Folk-Arrangement des antifaschistischen Widerstands-Liedes bietet einen wichtigen Gegenpol zum ursprünglichen italienischen Volkslied.

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 03:29:04 „Und habe da in den letzten Wochen einen Chart-Hit anmoderiert, das ist Bella Ciao im Remix von dem DJ Ujel. Das ist eigentlich ein sehr guter Tropical House DJ und ich bin ja nun mal Sozialdemokratin und auch einigermaßen mit einer großen Affinität zu Hannes Wader groß geworden“

Passmann erklärt die Geschichte des Partisanenlieds Bella Ciao und seine Popularisierung durch einen DJ-Remix und die Netflix-Serie Haus des Geldes. Sie singen es gemeinsam auf Deutsch und Italienisch.

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Hannes Wader singt Arbeiterlieder

Hannes Wader singt Arbeiterlieder

Hannes Wader

Hannes Wader singt Arbeiterlieder ist ein Album des Sängers und Liedermachers Hannes Wader aus dem Jahre 1977. Die Arbeiterliederaufnahmen von Hannes Wader sind die Weiterführung der Auseinandersetzung des Liedermachers mit den Liedern des Volkes. Seine Auseinandersetzung mit derartigem Liedgut hatte schon 1974 mit dem Album "Plattdeutsche Lieder" begonnen. Die Alben" Hannes Wader: Volkssänger" (1975) und "Hannes Wader singt Shanties" (1978) sind ebenfalls als Ergebnis dieser Arbeit zu werten. 1990 knüpfte der Liedermacher mit "Hannes Wader singt Volkslieder" an diese Tradition nochmals an. Durch die Beschäftigung mit dem überwiegend sozialistischen Liedgut versuchte Wader sich politisch stark zu engagieren. Seine Nähe zum

🗣 Sophie Passmann empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:29:12 „Ich bin ja nun mal Sozialdemokratin und auch einigermaßen mit einer großen Affinität zu Hannes Wader groß geworden, weil mein Vater mir das glaube ich anerzogen hat auf langen Autofahrten. Hannes Wader singt Arbeiterlieder, das beliebteste Album im Hause Passmann.“

Sophie Passmann beschreibt ihre Prägung durch Hannes Wader, dessen Album 'Hannes Wader singt Arbeiterlieder' das beliebteste im Hause Passmann war. Ihr Vater spielte es auf langen Autofahrten, was ihre Affinität zu sozialistischem Liedgut erklärt.

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Bella Ciao (Original)

Bella Ciao (Original)

Bella ciao ist ein Lied, das in der Version der italienischen Partisanen im Zweiten Weltkrieg bekannt wurde. Es entwickelte sich zu einer der Hymnen der antifaschistischen, anarchistischen, kommunistischen und sozialdemokratischen Bewegungen.

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 03:29:59 „Bella Ciao ist eigentlich ein Lied, aus der antifaschistischen, antinationalsozialistischen Partisanenbewegung der 40er in Italien. Und handelt davon, dass ein Mann seiner Frau oder seiner Freundin Tschüss sagt, weil er sagt, der Trost zieht jetzt gerade hier durchs Dorf und ich gehe mit, weil es gibt keine andere Wahl gerade.“

Sophie Passmann erklärt den historischen Hintergrund des italienischen Partisanenlieds Bella Ciao als antifaschistisches Widerstandslied aus den 1940er Jahren. Sie bedauert, dass dieses pathetische, wunderschöne Lied durch eine Netflix-Serie und einen DJ-Remix in Großraumdiskotheken gelandet ist.

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Haus des Geldes (La casa de papel)

Haus des Geldes (La casa de papel)

Álex Pina · 2017

Um den größten Raubüberfall in der Geschichte durchzuziehen, rekrutiert ein mysteriöser Mann, der nur Professor genannt wird, eine Bande von acht Räubern, die eine einzige Eigenschaft teilen: Keiner von ihnen hat etwas zu verlieren. Fünf Monate in absoluter Abgeschiedenheit, in der sie jeden einzelnen Schritt durchgingen, jedes Detail, jede Wahrscheinlichkeit, gipfeln in elf Tagen in der Nationalen Münz- und Briefmarkenfabrik Spaniens.

🗣 Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:30:17 „Und das wurde dann in einer Netflix-Serie verwurstet und das führte dann dazu, dass irgendein DJ da einen Remix draus machte und jetzt wird es in Großraumdiskotheken in dieser ganzen schönen Bundesrepublik gegrölt.“

Amend erwähnt, dass Bella Ciao durch eine Netflix-Serie (Haus des Geldes/Money Heist) wieder populär wurde und dann als DJ-Remix in den Charts landete.

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Haus der Geld (La Casa de Papel)

Haus der Geld (La Casa de Papel)

· 2017

Um den größten Raubüberfall in der Geschichte durchzuziehen, rekrutiert ein mysteriöser Mann, der nur Professor genannt wird, eine Bande von acht Räubern, die eine einzige Eigenschaft teilen: Keiner von ihnen hat etwas zu verlieren. Fünf Monate in absoluter Abgeschiedenheit, in der sie jeden einzelnen Schritt durchgingen, jedes Detail, jede Wahrscheinlichkeit, gipfeln in elf Tagen in der Nationalen Münz- und Briefmarkenfabrik Spaniens.

🗣 Sophie Passmann erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:30:17 „Und das wurde dann in einer Netflix-Serie verwurstet und das führte dann dazu, dass irgendein DJ da einen Remix draus machte und jetzt wird es in Großraumdiskotheken in dieser ganzen schönen Bundesrepublik gegrölt.“

Sophie Passmann erwähnt beiläufig eine Netflix-Serie, die das Partisanenlied Bella Ciao populär gemacht hat – gemeint ist 'Haus des Geldes' (La Casa de Papel), in der das Lied als wiederkehrendes Motiv verwendet wird.

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Canti Rivoluzionari Italiani (Italian Revolutionary Songs)

Canti Rivoluzionari Italiani (Italian Revolutionary Songs)

Schallplatte mit italienischen Revolutionsliedern (Canti Rivoluzionari Italiani), im Podcast während einer Bella-Ciao-Passage erwähnt. Das Exemplar wurde auf einem Flohmarkt erworben und enthielt in der Hülle ein historisches Aufklärungsheft. Die Platte verbindet Musikgeschichte mit kulturellen Artefakten aus einer anderen Ära und veranschaulicht die Vielfalt von Fundstücken auf Flohmarkten.

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:31:01 „Kanti-Revolutionari Italiani. Italian Revolutionary Songs. Und er hat nur, als er uns die Platte gezeigt hat, gesagt, dass er die Platte auf dem Flohmarkt quasi gekauft hat.“

Während der Bella-Ciao-Passage wird eine Vinyl-Schallplatte mit italienischen Revolutionsliedern gezeigt, die zufällig im Aufnahme-Wohnzimmer stand. In der Plattenhülle fand sich ein altes Sexualaufklärungsheft.

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Ne me quitte pas

Ne me quitte pas

Jacques Brel · 1959

Ne me quitte pas ist ein Chanson in französischer Sprache des belgischen Chansonniers Jacques Brel. Es wurde erstmals am 11. September 1959 aufgenommen und im selben Jahr auf Brels vierter Langspielplatte, die auf CD den Namen La valse à mille temps trägt, bei Philips veröffentlicht. Das Lied handelt von einem Mann, der eine Frau in wachsender Verzweiflung bittet, ihn nicht zu verlassen.

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 03:38:54 „Ne me quitte pas, il faut oublier, tu peux oublier, qui s'en fout déjà, oublier le temps des malentendiers“

Passmann singt überraschend das Jacques-Brel-Chanson 'Ne me quitte pas' und erzählt, dass sie als 14-Jährige Gesangsunterricht nahm und jahrelang französische Chansons sang.

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Cats

Cats

Andrew Lloyd Webber

Cats ist Andrew Lloyd Webbers legendäres Musical, das auf T.S. Eliots Gedichtsammlung "Old Possum's Book of Practical Cats" basiert. Das von Trevor Nunn inszenierte und von Gillian Lynne choreographierte Werk hatte 1981 am New London Theatre Uraufführung und spielte dort 21 Jahre lang in fast 9.000 Aufführungen, was es zu einem der erfolgreichsten Musicals der West-End- und Broadway-Geschichte machte. Die Broadway-Produktion lief 18 Jahre und gewann sieben Tony Awards, die Londoner Inszenierung erhielt Olivier und Evening Standard Awards. Das ikonische Lied "Memory" zählt zu den bekanntesten Nummern der Musicalgeschichte und wurde von über 150 Künstlern wie Barbra Streisand und Barry Manilow interpretiert. Die neuere Inszenierung "Cats: The Jellicle Ball" wurde 2026 für die Outer Critics Circle Awards nominiert und läuft an mehreren internationalen Spielstätten sowie einer UK-Tour.

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 03:41:30 „Also ich fand Cats ganz toll, aber weil Cats wahnsinnig... Angelica Milster. Cats hat mich für Musical begeistert damals, aber ich war auch wirklich zwölf oder dreizehn und fand halt natürlich die Songs toll.“

Passmann erzählt, dass Cats sie als Zwölfjährige für Musicals begeistert hat.

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Cabaret

Cabaret

John Kander, Fred Ebb

Cabaret ist das klassische Broadway-Musical über den Aufstieg des Faschismus im Weimar-Berlin der 1930er Jahre. Eine aktuelle Neuinszenierung mit Eddie Redmayne verdeutlicht, wie das fast 50 Jahre alte Stück durch die heutige politische Lage eine beängstigende Aktualität zurückgewonnen hat – die Realität scheint den dramatischen Text des Originals eingeholt zu haben.

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 03:41:30 „Aber also Maybe This Time, wunderschön.“

Passmann nennt 'Maybe This Time' aus Cabaret als einen der schönsten Musical-Songs.

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Pocahontas

Pocahontas

Walt Disney · 1995

Die Ankunft eines fremden Schiffes, angeführt von dem englischen Kapitän John Smith, versetzt die Indianer vom Stamme der Powhatan in Aufregung. Dagegen kennt die Neugier der wißbegierigen Häuptlingstochter Pocahontas keine Grenzen. Dies ist der Anfang einer unvergleichlichen Legende voller Abenteuer und Spaß: von aberwitzigen Verfolgungsjagden mit dem Waschbären Meeko, dem frechen Kolibri Flit und dem verwöhnten Schoßhündchen Percy bis zu Pocohontas’ mutiger Entscheidung, die die Geschichte zwe

🗣 Sophie Passmann referenziert bei ⏱ 03:41:30 „Und ich habe ganz viel Pocahontas gesungen. Also ich hatte offensichtlich eine ganz komische, nicht bis zum Ende gedachte Gesangsausbildung.“

Passmann erzählt, dass sie als Kind viel die Songs aus dem Disney-Film Pocahontas gesungen hat und sogar darüber nachdachte, sich die Silhouette von Pocahontas tätowieren zu lassen.

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Miss Saigon

Miss Saigon

Claude-Michel Schönberg / Alain Boublil · 1989

Bei diesem Material handelt es sich nicht um einen Zeitungsartikel, sondern um eine Discogs-Datenbank-Seite zum Soundtrack "Miss Saigon" von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg. Das Album ist eine 2-CD-Veröffentlichung des berühmten Musicals, die 1990 über Geffen Records und BMG Ariola vertrieben wurde. Die deutsche Pressung wurde in einer dicken Jewel-Case-Verpackung mit umfassendem 28-seitigen Booklet herausgegeben, verzichtet allerdings auf gedruckte Trackdauern. Die Metadaten zeigen das Musical als Werk der Stage-&-Screen-Kategorie mit einer Urheberrechts-Markierung von 1988 und Pressrecht von 1990.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:41:40 „In Saigon in London. Und, wie war es da? Aber es ist auch wirklich so ein Once in a Lifetime. Das ganze andere Zeug da ist, das kann ich nicht ertragen.“

Auf die Frage, ob es ein tolles Musical gibt, nennt Jochen Wegner 'Miss Saigon' in London als einziges Musical, das er gut fand – ein echtes Once-in-a-Lifetime-Erlebnis. Den Rest des Musical-Genres kann er nach eigener Aussage nicht ertragen.

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Maybe This Time

Maybe This Time

Liza Minnelli / John Kander, Fred Ebb

Ein ikonischer Standard aus dem Musical Cabaret, der die transformative Kraft der Performanz zelebriert. Das melancholische Liebeslied kombiniert Jazz-Eleganz mit emotionaler Verletzlichkeit und wird zum Moment innerer Verwandlung – Schönheit entsteht durch die Kraft der Ausstrahlung und des Ausdrucks.

🗣 Sophie Passmann empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:42:06 „Ich finde aber Cabaret ist ganz toll. Ganz tolle Songs. Maybe This Time, eine der schönsten Musical-Songs. Oder es ist ja eigentlich kein Musical, aber also Maybe This Time, wunderschön.“

Im Gespräch über Musicals hebt Sophie Passmann den Song 'Maybe This Time' als einen der schönsten Musical-Songs hervor und schwärmt von seiner Schönheit.

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Farbenspiel des Winds

Farbenspiel des Winds

Colors of the Wind ist ein Lied aus dem Jahre 1995. Es wurde von Alan Menken (Musik) und Stephen Schwartz (Text) für den Film Pocahontas geschrieben. Im Film versucht Pocahontas, John Smith davon zu überzeugen, dass die Schönheit der Natur erhaltenswert ist und nicht aus finanziellem Interesse zerstört werden sollte. Das Lied wird gesungen von Judy Kuhn, die die Gesangsstimme von Pocahontas war.

🗣 Sophie Passmann empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:58:16 „Ich wollte eigentlich unbedingt die Silhouette von Pocahontas, weil ich das Farbenspiel des Winds so toll fand. Das Farbenspiel des Winds ist ein ganz, ganz toller Song von Pocahontas.“

Sophie Passmann schwärmt von dem Song 'Farbenspiel des Winds' aus dem Disney-Film Pocahontas – die deutsche Version von 'Colors of the Wind'. Der Song begeisterte sie so sehr, dass sie sich fast ein Pocahontas-Tattoo stechen ließ.

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