Laudatio zum 80. Geburtstag von Günter Grass

Juli Zeh · 2013

Während die Forschung bisher vor allem die Bedeutung von Generationen als Erinnerungsgemeinschaften betont hat, wird hier der Frage nachgegangen, inwiefern sie sich auch als spezifische "Erwartungsgemeinschaften" analysieren lassen, die durch ein besonderes Verhältnis zu einer imaginierten Zukunft charakterisiert sind. Historiker, Soziologen, Literatur- und Erziehungswissenschaftler gehen dieser besonderen Verschränktheit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für die Zeit ab dem 19.

Laudatio zum 80. Geburtstag von Günter Grass

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Erwähnungen (1)

Alles gesagt?
🗣 Christoph Amend zitiert daraus bei ⏱ 05:35:04
„Sie haben mal gesagt, ich glaube das war in Ihrer Geburtstagslaudatio zu seinem 80. Geburtstag, ich zitiere mal, oder haben Sie über ihn gesagt, ich schaue nicht zu ihm auf wie zu einer Autorität, aber er zeigt seit Jahrzehnten, wie man durch den Medienbetrieb geht, auch wenn man hart ins Kreuzfeuer genommen wird.“

Christoph Amend zitiert aus Juli Zehs Laudatio zu Günter Grass' 80. Geburtstag, in der sie beschrieb, was sie an Grass bewunderte: nicht seine Autorität, sondern seine Fähigkeit, trotz massiver Medienkritik standhaft zu bleiben. Zeh selbst erinnert sich nicht mehr an den Wortlaut ihrer eigenen Rede, stimmt der Aussage aber weiterhin zu.

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