Unter Leuten
Juli Zeh · 2016
Der große Gesellschaftsroman von Juli Zeh Manchmal kann die Idylle auch die Hölle sein. Wie das Dorf "Unterleuten" irgendwo in Brandenburg. Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten, von den kleinen Häusern, die sich Stadtflüchtlinge aus Berlin gerne kaufen, um sich den Traum von einem unschuldigen und u...
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Erwähnungen (7)
„Sabine, Juli Zeh ist ja auch nicht nur Schriftstellerin, ziemlich bekannte, sehr erfolgreiche Schriftstellerin. Unterleuten, toller Roman.“
Im Gespräch über das kommende Kriminalmagazin erwähnt Andreas Sentker Juli Zehs Roman ‚Unterleuten' lobend als Beispiel für ihr literarisches Schaffen. Er hebt hervor, dass Zeh nicht nur Schriftstellerin, sondern auch Juristin und Verfassungsrichterin ist, was ihre Perspektive auf Verbrechen in der Literatur besonders macht.
„Und wie man spätestens seit Ihrem Roman unter Leuten weiß, lebt sie seit vielen Jahren auf dem Land in Brandenburg“
Der Roman wird als biographischer Bezugspunkt erwähnt, da er Juli Zehs Leben auf dem Land in Brandenburg widerspiegelt.
„Und dann gibt es natürlich einen sehr schönen Roman von der Juli C., der ein großer Bestseller war und dann auch sehr, sehr gut verfilmt worden ist. Ich glaube, im ZDF war der so vor einem Jahr zu sehen unter Leuten.“
Mangold empfiehlt Juli Zehs Bestseller 'Unter Leuten' als Paradebeispiel für den Dorfroman, in dem er sich selbst wiedererkennt. Das Buch zeige, wie im Dorf die Biografien der Menschen sichtbarer sind und aneinander stoßen, während sie in der Stadt weganonymisiert werden.
„Unter Leuten hat er mir auch schon vorgelesen.“
Neben dem neuen Buch erwähnt Sabine Rückert, dass ihr Mann ihr bereits Juli Zehs Roman 'Unterleuten' vorgelesen hat. Das Buch wird als weiteres Beispiel für die langen Romane genannt, die sie gemeinsam lesen.
„Unter Leuten oder über Menschen? Wahrscheinlich über Menschen. Ich habe beides nicht gelesen, aber ich glaube, dass über Menschen.“
Im Schnellfragerunde-Spiel 'A oder B' stellt Jochen Wegner die Frage 'Unter Leuten oder über Menschen' – beides Romane von Juli Zeh. Nora Tschirner gibt zu, keines der beiden Bücher gelesen zu haben, entscheidet sich aber intuitiv für 'Über Menschen'.
„Hast du das Buch von Judi Zegel? Na klar. Dann sind wir ja schon mal da. Eine Wellenlänge, da werden da irgendwelche Flächen ausgeschrieben und dafür muss man sich bewerben und da muss es ein Gemeinde und was weiß ich nicht alles, was gibt es da für Streitereien?“
Im Gespräch über die Konflikte, die Windräder und PV-Anlagen in Dorfgemeinschaften auslösen, verweist Annemarie Paulsen auf Juli Zehs Roman. Sie sieht darin exakt die Dynamiken beschrieben, die sie selbst erlebt: Flächen werden ausgeschrieben, Investoren mischen sich ein, und das Ergebnis zerstreitet ganze Dörfer. Paulsen betont, dass der Roman keineswegs übertrieben sei.
„Unterleuten war das Windkraftwerk-Ding. Großartig.“
Uli Raupach erinnert sich begeistert an Juli Zehs Roman Unterleuten, der einen Dorfkonflikt um ein Windkraftprojekt beschreibt. Das Buch wird als großartig bezeichnet und steht im Kontext der Diskussion über das Landleben und dörfliche Konflikte.
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