Non, je ne regrette rien
Édith Piaf · 1960
Non, je ne regrette rien (französisch, „Nein, ich bereue nichts“) ist das weltweit berühmteste Chanson von Édith Piaf, das 1956 von Charles Dumont (1929–2024) komponiert und von Michel Vaucaire (1904–1980) geschrieben wurde. Es wurde von Édith Piaf am 10. November 1960 zum ersten Mal aufgenommen und im Dezember veröffentlicht. Der Titel erreichte in Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Kanada Platz 1 der Verkaufscharts.
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„Deswegen denke ich auch immer, diese Edith Piaf, die da singt, «Non, rien de rien, je ne regrette rien». Ich weiss nicht, ob das wirklich das gute Bild ist. Also zum einen, wenn ich natürlich wirklich anderen Unrecht getan habe, dann soll ich bedauern, dann soll ich mich auch gefälligst entschuldigen.“
Barbara Bleisch greift Edith Piafs berühmtes Chanson auf, um ihre These zu illustrieren, dass Bedauern kein Makel, sondern eine natürliche Begleitmelodie eines erfüllten Lebens ist. Sie widerspricht dem Ideal des bereuelosen Lebens: Wer viele Sehnsüchte hat, wird zwangsläufig manches bedauern – und das sei völlig in Ordnung.
„Also wäre auch diese Narration, dass wir, nein, je regrette rien, nein, je regrette quelque chose, quelque fois. Weißt du, so dass ich auch denke...“
Jagoda Marinić spielt auf Édith Piafs berühmtes Chanson an, um die gängige Narration zu hinterfragen, man dürfe nichts bereuen. Sie dreht das Zitat um und sagt, dass sie durchaus manchmal bereut, sich dem gesellschaftlichen Engagement ausgesetzt zu haben, auch wenn sie es nicht missen wollen würde.
„Bereue. Kann ich nur sagen, Edith Piaf. Schöne Regretterie, ja. Super Lied. Ist doch toll, dass diese Frau das so gesungen hat. Stimmt. Und die hat es auch gemeint und ich meine, dass sie es auch sang.“
Auf die Frage, ob er etwas in seinem Leben bereue, antwortet Wenders mit einem Verweis auf Édith Piafs berühmtes Chanson. Er teilt ihre Haltung: Reue sei ihm fremd, man könne die Vergangenheit nicht ändern und solle zu seinen Entscheidungen stehen.
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