Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007
Wladimir Putin · 2016
In zwölf Einzelstudien und einem Problemaufriss stellt der Sammelband die sozialen, psychologischen und politischen Zusammenhänge von alltäglichen privaten Konflikten und eskalierender Gewalt dar. Anlass war eine interdisziplinäre Konferenz des Sir Peter Ustinov-Instituts in Wien, bei der Historiker, Politik- und Sozialwissenschaftler sowie Psychologen die Wurzeln und Wirkungen von Vorurteilen und Feindbildern als Triebkräfte in Gesellschaft und Politik analysierten.
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„Das hat er ganz deutlich auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 auch gesagt. So nach dem Motto, wir hatten ja eigentlich eine Abmachung, ihr habt euch nicht dran gehalten, wir werden hier immer weiter eingezingelt.“
Precht verweist auf Putins berühmte Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2007, in der Putin die NATO-Osterweiterung als Vertrauensbruch anprangerte. Precht nutzt die Rede als Beleg für seine These, dass sich Putins Verhärtung parallel zur NATO-Erweiterung entwickelte.
„Münchner Sicherheitskonferenz 2007, eine Rede gehalten. Die ganze Rede kann man sich anhören. Ich weiß auch noch, wie die Schlagzeilen waren. Putin droht und was weiß ich was. Das war die Rede eines verzweifelten Mannes, der gesagt hat, hör mal, was macht ihr denn da?“
Precht deutet Putins vielbeachtete Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 um: Statt einer Drohgebärde, wie sie damals in den Medien dargestellt wurde, sieht er darin den verzweifelten Appell eines Mannes, der sich durch die NATO-Osterweiterung und den Irakkrieg verraten fühlte. Er empfiehlt, sich die gesamte Rede anzuhören, und markiert sie als Wendepunkt, ab dem Russland selbst Großmachtpolitik betrieben habe.
„Und hat von einer monopolaren Welt gesprochen. Hat damals gefragt, aber was ist das eigentlich, eine monopolare Welt? Und sagt dann, es läuft darauf hinaus, es gibt ein Zentrum der Macht, es gibt ein Zentrum der Stärke, es gibt ein Entscheidungszentrum. Es ist die Welt eines einzigen Hausherrn und eines einzigen Souveräns.“
Lanz und Precht diskutieren Putins berühmte Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 als Schlüsselmoment. Precht beschreibt die Rede als Ausdruck tiefer Enttäuschung über den Westen, insbesondere nach dem Irakkrieg 2003. Beide sehen darin einen Wendepunkt, an dem Putin ankündigte, die US-amerikanische Vormachtstellung nicht mehr hinzunehmen.
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