Ruck-Rede (Berliner Rede 1997)
Roman Herzog · 1999
Die Ruck-Rede am 26. April 1997 war eine Rede des damaligen deutschen Bundespräsidenten, Roman Herzog, im neu gebauten Hotel Adlon Kempinski in Berlin zur Wiedereröffnung des Hotels. Sie begründete das Format der Berliner Rede. Offiziell trug die Ruck-Rede den Titel „Aufbruch ins 21. Jahrhundert“.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„Der damalige Vorsitzende war, wenn mich nicht alles täuscht, Roman Herzog, der spätere Bundespräsident. Der Ruck Herzog.“
Precht spricht über ein umstrittenes Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Sitzblockaden in den 1980er Jahren und identifiziert den damaligen Vorsitzenden Roman Herzog über seinen berühmten Beinamen 'Der Ruck Herzog', der auf seine bekannte Berliner Rede von 1997 zurückgeht, in der er forderte: 'Durch Deutschland muss ein Ruck gehen'.
Ähnliche Medien
Ruck-Rede
Roman Herzog · 2022
Als Quereinsteiger geht der Autor unvoreingenommen an die Raumakustik heran. Mit seinem bahnbrechenden Konzept macht er sich als Erfinder Zusammenhänge zunutze, die bisher nicht beachtet worden waren. Mit dieser vollständigen Überarbeitung seiner Publikation klarer und eindringlicher: Mit neuen Einsichten zur Raumkante, durch ein aktuelles Gutachten gestützt, mit umfangreicheren Hinweisen auf Wallace C.
Berliner Rede (Ruck-Rede)
Roman Herzog · 2015
Wie lässt sich die Exzellenzinitiative, die für einen umfangreichen Wandel des deutschen Wissenschaftssystems steht, erklären? Dieses Buch skizziert die Genese dieses Programms von Bund und Ländern zur Förderung der Spitzenforschung, in dem es die Deutungskämpfe in Politik und Wissenschaft um Leitideen und Ordnungsvorstellungen für das Wissenschaftssystem seit Beginn der 1980er Jahre untersucht.
Interview / Gastbeitrag Roman Herzog in der Süddeutschen Zeitung (2010)
Roman Herzog
Roman Herzog analysiert für die Süddeutsche Zeitung, wie der Einzug einer fünften Partei in Bundestag und Länderparlamente das deutsche Regierungssystem fundamental verändert hat. Während die Grundgesetz-Vorschriften unverändert blieben, sorgten bis 1980 das Zweieinhalb-Parteien-System (CDU/CSU, SPD, FDP) und das Wahlverhalten der Deutschen für Stabilität und sichere absolute Mehrheiten. Wähler wählten faktisch die Kanzler, nicht nur Abgeordnete, und Regierungswechsel während der Legislaturperiode galten als illegitim. Mit zunehmender Fraktionalisierung schwinden diese informellen Stabilisierungsmechanismen der Volksparteien, weshalb Herzog eine Verfassungsänderung fordert.
Rede zum 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges (8. Mai 1985)
Richard von Weizsäcker
Bundespräsident Richard von Weizsäckers Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes definierte den 8. Mai 1985 als "Tag der Befreiung" statt Niederlage – eine wegweisende Umdeutung für die deutsche Erinnerungskultur. Die Rede löste heftige Debatten aus und wird bis heute als zentral für das deutsche Geschichtsverständnis der Nachkriegszeit diskutiert.