Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Ludwig van Beethoven
Die Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven entstand 1807/08, zeitgleich mit der 6. Sinfonie, und ist Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz und Andreas von Rasumowski gewidmet. Die Sinfonie ist auch unter dem (umstrittenen) Beinamen „Schicksalssinfonie“ bekannt und wurde am 22. Dezember 1808 im Theater an der Wien uraufgeführt. Beethovens „Fünfte“ zählt heute zu den berühmtesten Werken der klassischen Musik.
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„Also, nimm mal Anfang 5. Sinfonie Beethoven. Jeder kennt das. Ist laut, ist eine bestimmte Tonart, ist ein bestimmter Takt und so weiter. Aber wie schnell ist es genau? Wie lang hältst du die Formate? Ist es da-da-da-da, da-da-da-da oder ist es bam-bam-bam-ba?“
Mallwitz veranschaulicht am berühmten Schicksalsmotiv, wie viel Interpretationsspielraum selbst in scheinbar eindeutigen Noten steckt. Tempo, Länge der Fermaten, Artikulation – all das seien Entscheidungen, die nur der Dirigent für das Gesamtwerk treffen könne und die das Stück grundlegend verändern.
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