The Daily Show
Jon Stewart, Trevor Noah · 1996
Satirische Nachrichtensendung, in der Moderator Trevor Noah und Team das aktuelle Zeitgeschehen kommentieren und ihren ganz eigenen Blick auf die Nachrichten des Tages werfen. Die „Fake-Newsshow“ ist mit zahlreichen Emmys ausgezeichnet und erzielt beim jungen US-Publikum oft höhere Einschaltquoten als die echten Nachrichten. Die Show wurde ursprünglich von Craig Kilborn, dann lange Jahre von Jon Stewart moderiert.
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Erwähnungen (6)
„Ich habe sofort gedacht an Formate wie die Daily Show mit Trevor Noah, John Oliver, der eine Sendung bei HBO hat, die Last Week Tonight heißt. Bestimmte Gemeinsamkeiten verbinden diese Komiker und darüber wollen wir gleich sprechen und das wiederum in Bezug setzen zu dem Geschehen in Amerika.“
Die Daily Show ist eines der beiden zentralen Formate, um die sich die gesamte Episode dreht. Lars Weisbrod und Ijoma Mangold analysieren, wie US-amerikanische Fernsehsatire-Formate zur wichtigsten Quelle politischer Kommentierung aufgestiegen sind – und dabei ein progressiv-liberales Milieu bedienen, das die andere Hälfte Amerikas nicht mehr versteht. Jon Stewart wird als Erfinder des Formats gewürdigt, dem Amerika laut berühmten Journalisten am meisten vertraute.
„Ich erinnere mich auch an der von mir geliebten Daily Show, über die wir mal gesprochen haben, wurde einer von denen so ein bisschen witzig interviewt, wie vorgeführt, könnte man auch sagen.“
Weisbrod erwähnt die Daily Show im Zusammenhang mit den Verschwörungstheorien rund um die Inbetriebnahme des Large Hadron Collider. In der Show wurde ein Skeptiker interviewt, der die Wahrscheinlichkeit eines Weltuntergangs durch den Teilchenbeschleuniger auf 50 Prozent bezifferte — mit der Begründung 'either it happens or it does not happen'.
„Und er war zu Gast in der Daily Show mit Jon Stewart, über die wir hier im Podcast ja auch schon mal gesprochen haben, die ich immer geschaut habe, ja, so eine linksliberale Nachrichtensatire, die ich damals sehr toll fand.“
Lars Weisbrod erzählt, wie er Louis C.K. zum ersten Mal im Sommer 2012 als Gast in der Daily Show wahrgenommen hat. Die Sendung dient als Kulisse für seine erste – zunächst ablehnende – Begegnung mit Louis C.K., der dort über Rape-Jokes diskutierte und den smarten Jon Stewart gegenübersaß.
„Was ist eigentlich mit der Daily Show? Die hat gerade irgendwie nochmal einen Zwischenmoderator. Ich weiß gar nicht. Sie sind ein Daily Show Fan.“
Jochen Wegner bringt die Daily Show ins Gespräch, weil Wolf als Fan der Sendung bekannt ist. Wolf bestätigt, dass er Fan war, als Jon Stewart die Sendung moderierte, sie aber seit Trevor Noahs Übernahme weniger verfolgt. Das Gespräch dreht sich um die Verbindung von Unterhaltung und politischer Information.
„Und da war es ja schon immer so, dass du dich am besten informieren konntest, wenn du die Daily Show mit Jon Stewart geguckt hast. Da wusstest du zumindest, was los war. Der hat dann zwar Barack Obama auch mal gefragt, have you ever flip-flopped? Aber danach ging es dann halt um Guantanamo.“
Klaas spricht über die Rolle von Unterhaltung als Informationsvermittlung in politisch aufgeladenen Zeiten. Er nennt die Daily Show als Paradebeispiel dafür, dass Comedy-Formate in den USA oft besser informieren als klassische Nachrichtensendungen – gerade unter Trump. Die Fähigkeit, zwischen Albernheit und ernsthaften Themen wie Guantanamo schnell umzuschalten, beeindruckt ihn.
„Es gibt eine wunderbare Nummer von Trevor Noah, musst du dir mal anhören, ganz berühmter amerikanischer Comedian, wo er sich darüber lustig macht. Und sagt, ich war jetzt auf Weltreise, der hat kürzlich, war mal früher in der Today Show südafrikanischer Herkunft.“
Markus Lanz verweist auf Trevor Noah und dessen Fernsehkarriere. Er nennt die Sendung fälschlicherweise 'Today Show', meint aber offensichtlich The Daily Show, die Trevor Noah von 2015 bis 2022 moderierte. Die Erwähnung dient als Hintergrund zu Noahs Comedy-Nummer über die deutsche Mentalität.
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