Alles gesagt? – Armin Wolf, verstehen Sie Österreich
#064

Armin Wolf, verstehen Sie Österreich

Alles gesagt? / 14. April 2023 / 62 Medien

Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste

Armin Wolf, Österreichs bekanntester Fernsehjournalist, spricht über seine ZIB2-Interviews mit mächtigen Politikern wie Sebastian Kurz und darüber, dass Lügen heute vielen Politikern nicht mehr peinlich sind. Deutsche Politiker muss er nach eigener Aussage deutlich seltener unterbrechen als österreichische. Er prognostiziert, dass ChatGPT bald große Teile journalistischer Routinearbeit übernehmen wird — Kurzmeldungsblöcke etwa in zwei Jahren, Informantentreffen in Garagen aber nicht.

„Bis vor ein paar Jahren war es Politikerinnen und Politikern in der Regel peinlich, wenn sie dabei ertappt worden sind, dass sie, sagen wir mal, selektiv mit der Wahrheit umgegangen sind. Und heute ist es manchen nicht mehr peinlich.“
🗣 Armin Wolf

Erwähnte Medien (62)

Servus, Grüezi, Hallo

Servus, Grüezi, Hallo

Florian Gasser, Matthias Daum, Lenz Jakobsen

Der transalpine Podcast der ZEIT. Lenz Jacobsen, Politikredakteur in Berlin, bespricht mit den beiden ZEIT-Korrespondenten Matthias Daum aus Zürich und Florian Gasser aus Wien wöchentlich die aktuellen Debatten aus allen drei Ländern. Immer mittwochs, immer mit Dialekt. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten: www.zeit.de/mehr-hoeren

🗣 Jochen Wegner empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:04:56 „Servus, Grüezi, Hallo. Ein transalpiner Podcast von drei Menschen. Florian Gasser aus Österreich, Matthias Daum aus der Schweiz und Lenz Jakobsen aus Berlin.“

Wegner empfiehlt den transalpinen Podcast als populäres Format, das auch bei Live-Auftritten große Hallen füllt

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Ehrlich Jetzt

Ehrlich Jetzt

Jasmin Mbarek

Hören wir Politikerinnen und Politikern eigentlich richtig zu? Yasmine M'Barek tut es. Jeden zweiten Dienstag spricht sie in "Ehrlich jetzt?" mit einem Spitzenpolitiker oder einer Spitzenpolitikerin über ihr Herzensthema und diskutiert Fragen, für die in Talkshows und Nachrichtensendungen kein Platz ist. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:05:05 „Also heißt mein neuer Lieblingspodcast. Ich sprach vorhin mit der Podcasterin am Telefon, Jasmin M. Barek. Jasmin M. Barek interviewt seit kurzem regelmäßig Politikerinnen und Politiker.“

Christoph Amend stellt seinen neuen Lieblingspodcast vor, in dem Jasmin M. Barek Politikerinnen und Politiker interviewt. Er hebt hervor, dass die Gäste ein eigenes Thema mitbringen dürfen und dass Barek – ähnlich wie Armin Wolf – pointiert gegenhält, wenn Politiker in PR-Monologe verfallen.

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Wolf & Filzmeier Podcast / Einmaleins der österreichischen Politik

Wolf & Filzmeier Podcast / Einmaleins der österreichischen Politik

Armin Wolf, Peter Filzmaier · 2023

Peter Filzmaier und Armin Wolf sprechen oft über Politik. Wenn der bekannteste Politikwissenschaftler und der bekannteste Journalist des Landes im Fernsehstudio aufeinandertreffen, ordnen sie das aktuelle Geschehen für uns ein, egal ob Videos von Urlaubsinseln auftauchen, Landtagswahlen anstehen oder im Parlament lautstark gestritten wurde.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:11:35 „Sie sind fix zusammen mit dem Professor Peter Filzmeier, mit dem Sie nicht nur ganz viele Fernsehinterviews gemacht haben, sondern auch einen fantastischen Podcast, aus dem jetzt ein Buch geworden ist, das sich mit dem Einmaleins der österreichischen Politik beschäftigt.“

Christoph Amend erwähnt, dass aus dem gemeinsamen Podcast von Armin Wolf und dem Politikwissenschaftler Peter Filzmeier ein Buch über das Einmaleins der österreichischen Politik entstanden ist. Die beiden lernten sich im 26. Semester von Wolfs Politikwissenschaftsstudium kennen.

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Autobiografie von Frank Stronach

Autobiografie von Frank Stronach

Frank Stronach · 2013

Autobiografie des österreichischen Unternehmers und Milliardärs Frank Stronach. Seine Lebensgeschichte dokumentiert den Aufstieg vom Arbeiter zum Industriemagnat und die Gründung seiner internationalen Konzerne.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 00:16:57 „Und kommt aber während des nächsten Beitrags nochmal ins Studio hinein und überreicht mir ein Buch, seine wenige Tage vorher erschienene Autobiografie, überreicht mir das Geschenk und sagt, da steht eine Widmung drin, nicht mach's auf, steht auf der ersten Seite eine Widmung, für Armin Wolf, ein guter Reporter.“

Armin Wolf erzählt die skurrile Anekdote seines legendären Interviews mit dem Milliardär Frank Stronach. Nach dem turbulenten Live-Interview, bei dem Stronach nur einen vorbereiteten Zettel vorlesen wollte, kam er nochmal ins Studio zurück und schenkte Wolf seine frisch erschienene Autobiografie – mit der Widmung 'für Armin Wolf, ein guter Reporter', obwohl er ihm kurz zuvor 'dumme Fragen' vorgeworfen hatte.

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Neue Platte (Albumtitel ungenannt)

Neue Platte (Albumtitel ungenannt)

Herbert Grönemeyer

Interview mit Herbert Grönemeyer über seine neue Platte. Ein Lied auf dem Album enthält die Zeile »Die Welt dreht sich im Schleudergang«, die Armin Wolf als prägnante Beschreibung für das gegenwärtige Lebensgefühl der Verunsicherung nutzt, das den Aufstieg populistischer Bewegungen begünstigt. Das Interview bietet künstlerische Reflexion auf gesellschaftliche Krisen und deren kulturelle Wahrnehmung.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 00:43:23 „Ich habe beim Herfahren im Flugzeug in einer Zeitung gelesen, ein Interview mit Herbert Grönemeyer und auf seiner neuen Platte gibt es offenbar ein Lied, in dem die Zeile vorkommt, die Welt dreht sich im Schleudergang. Und das fand ich eine echt gute Zeile.“

Armin Wolf nutzt die Songzeile 'Die Welt dreht sich im Schleudergang' von Herbert Grönemeyers neuer Platte als treffende Beschreibung für das allgemeine Lebensgefühl der Verunsicherung, das den Aufstieg populistischer Bewegungen begünstigt. Er hatte das Interview mit Grönemeyer auf dem Flug zum Podcast-Gespräch in einer Zeitung gelesen.

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Interview mit Herbert Grönemeyer (Zeitung ungenannt)

Interview mit Herbert Grönemeyer (Zeitung ungenannt)

Herbert Grönemeyer spricht in diesem Artikel über sein neues Unplugged-Album und tritt dabei vor Publikum auf. Der Text beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Musiker zu politischen Themen äußert und ob seine Rolle als sogenannter Volkssänger noch zeitgemäß ist. Das Interview deutet an, dass Grönemeyers politisches Engagement möglicherweise an seine Grenzen stößt oder sich neu definiert.

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:43:23 „Ich habe beim Herfahren im Flugzeug in einer Zeitung gelesen, ein Interview mit Herbert Grönemeyer und auf seiner neuen Platte gibt es offenbar ein Lied, in dem die Zeile vorkommt, die Welt dreht sich im Schleudergang.“

Wolf erwähnt beiläufig, dass er auf dem Flug zum Gespräch in einer nicht näher benannten Zeitung ein Interview mit Herbert Grönemeyer gelesen hat, aus dem er die Songzeile über den 'Schleudergang' zitiert. Die genaue Zeitung wird nicht genannt.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Sonntagabend-Talkshow (Sat.1, vermutlich 'Talk im Turm')

Sonntagabend-Talkshow (Sat.1, vermutlich 'Talk im Turm')

Erich Böhme

Legendäre Sonntagabend-Talkshow, die das deutsche Format prägte und zum Vorbild für ARD-Sendungen wie Anne Will und Sabine Christiansen wurde. Interviews mit prominenten Gästen in einem diskussionsorientierten Format, das Journalismus und Unterhaltung verband.

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:44:47 „Erich Böhme, der im Grunde genommen die Sonntagabend-Talkshow in Deutschland mit erfunden hat. Also das war praktisch bei Sat.1 Vorgängerformat, was dann später in der ARD übernommen, kopiert worden ist mit Anne Will und Günther Jauch und Sabine Christiansen.“

Christoph Amend erinnert an den legendären gescheiterten Versuch von Erich Böhme, dem früheren Spiegel-Chefredakteur, Jörg Haider in seiner Sat.1-Talkshow vorzuführen. Böhme gilt als Erfinder des Sonntagabend-Talkshow-Formats in Deutschland, das später von ARD-Sendungen wie Anne Will und Sabine Christiansen übernommen wurde. Der Showname wird nicht explizit genannt.

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Sabine Christiansen (Talkshow)

Sabine Christiansen (Talkshow)

Sabine Christiansen · 1998

Gespräche mit Sabine Christansen

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:44:47 „Das war praktisch bei Sat.1 Vorgängerformat, was dann später in der ARD übernommen, kopiert worden ist mit Anne Will und Günther Jauch und Sabine Christiansen.“

Christoph Amend beschreibt die Geschichte der Sonntagabend-Talkshow im deutschen Fernsehen, die Erich Böhme bei Sat.1 miterfunden habe und die dann von verschiedenen Moderatoren in der ARD fortgeführt wurde.

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Tagesthemen-Kommentar zur Flüchtlingskrise

Tagesthemen-Kommentar zur Flüchtlingskrise

Anja Reschke · 2018

Haltung ist wieder ein öffentliches Thema, es wird danach gefragt, gar gerufen. Offenbar fehlt es daran. Menschen, die Haltung zeigen, Journalisten, Politiker, Whistleblower, werden dafür gelobt und geliked. Oder je nach dem auch angefeindet. Aber was ist das eigentlich: Haltung? Seit Anja Reschke immer wieder attestiert wird, Haltung zu zeigen, denkt sie darüber nach.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 00:53:50 „Die hat ja begonnen, diese Haltungsdebatte, zumindest im deutschen Sprache, meinem Gefühl nach, mit diesem Tagesthemenkommentar von der Anja Reschke damals in der Flüchtlingsgeschichte. Seit damals ist Haltungsjournalismus ja ein Schimpfwort geworden.“

Armin Wolf ordnet die Debatte über Haltungsjournalismus historisch ein. Er verortet den Ursprung bei Anja Reschkes Tagesthemen-Kommentar zur Flüchtlingskrise 2015, der polarisierte und dazu führte, dass Alexander Gauland den Begriff 'Reschke-TV' als Schimpfwort prägte. Wolf nutzt das als Ausgangspunkt, um zu erklären, warum er den Begriff 'Haltung' im Journalismus problematisch findet.

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Tagesthemenkommentar zur Flüchtlingskrise

Tagesthemenkommentar zur Flüchtlingskrise

Anja Reschke · 2021

Überall begegnen wir Haltung – ein Containerbegriff, der, insbesondere, wenn er mit symbolträchtigen Zeichen und Bildern verknüpft wird, zentralen Aufforderungscharakter hat: Wer bist du, wofür stehst du, was ist dein Standpunkt, deine Position? Ein jeder/eine jede wird in der Lage sein, Haltung für sich zu definieren, verfügt über Vorstellungen und Erfahrungswissen, was unter Haltung zu verstehen ist.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 00:55:04 „Die hat ja begonnen, diese Haltungsdebatte, zumindest im deutschen Sprache, meinem Gefühl nach, mit diesem Tagesthemenkommentar von der Anja Reschke damals in der Flüchtlingsgeschichte.“

Wolf ordnet den Kommentar als Beginn der Haltungsjournalismus-Debatte im deutschen Sprachraum ein

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Magnum, P.I.

Magnum, P.I.

· 1980

Thomas Sullivan Magnum IV lebt auf Oahu, Hawaii, auf einem ansehnlichen, rund 80 Hektar großen Grundstück am Calagua Drive im Gästehaus des berühmten Schriftstellers Robin Masters, der selbst jedoch nie zu sehen ist. Masters erscheint nur andeutungsweise in wenigen Folgen, da er ständig unterwegs ist. Magnum ist ehemaliger Marine-Offizier (bis zu seinem 33.

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:12:08 „Er behauptet dann, sein Vorbild sei Thomas Magnum gewesen.“

In einer Anekdote über den Politologen Peter Filzmeier und dessen markanten Schnurrbart in den 1990er Jahren fällt der Vergleich mit der TV-Figur Thomas Magnum. Wolf hatte zuvor gesagt, Filzmeier habe ausgesehen wie Freddie Mercury, woraufhin Filzmeier selbst offenbar die Serie Magnum als stilistisches Vorbild für seinen Schnurrbart angab.

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Artikel über körperliche Züchtigung von Kindern

Artikel über körperliche Züchtigung von Kindern

Wir leben in einer Kultur, in der Gewalt gegen Kinder bis vor wenigen Jahrzehnten selbstverständlich war

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 01:40:34 „In einer großen, nämlich sehr seriösen österreichischen Tageszeitung, quasi in der österreichischen FAZ, hatte damals ein Redakteur einen großen Beitrag geschrieben in der Sonntagszeitung, warum er sein dreijähriges Kind körperlich züchtigt.“

Wolf erzählt, dass dieser Artikel der Anlass war, in einem Blog-Eintrag über seine eigene Kindheitserfahrung mit körperlicher Züchtigung zu schreiben

Zum Artikel bei Leo-bw.de Details
Die Weltwoche

Die Weltwoche

In der Schweiz erscheint die »Weltwoche« schon seit 1933; unter dem SVP-Politiker Roger Köppel fährt sie einen rechtspopulistischen Kurs. Nun will die Zeitung mit einer wöchentlichen digitalen Deutschlandausgabe expandieren.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 01:46:38 „Und ein Ab und an der Weltwoche, die ja in den 70er Jahren noch eine sehr anständige Zeitung war. Damals noch großformatig, liberales, tolles Schweizer Weltblatt.“

Wolf erzählt von seiner Großmutter, die neben dem Spiegel auch die Weltwoche abonniert hatte. Sein Vater holte die ausgelesenen Exemplare bei der Großmutter ab und las sie abends im Taxi. So bekam Wolf als 14-Jähriger Zugang zu hochwertigem Journalismus.

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Hitler (Biografie)

Hitler (Biografie)

Joachim Fest · 2013

"The best single volume available on the torturous life and savage reign of Adolf Hitler." — Time A bestseller in its original German edition and subsequently translated into more than a dozen languages, Joachim Fest's Hitler has become a classic portrait of a man, a nation, and an era. Fest tells and interprets the extraordinary story of a man's and nation's rise from impotence to absolute power, as Germany and Hitler, from shared premises, entered into their covenant.

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:47:44 „Ich habe mit 14 oder mit 13 gelesen die Hitler-Biografie von Joachim Fest, weil die bei uns zu Hause stand. 800 Seiten. Ich fand das Buch total faszinierend. Es war so faszinierend, dass ich zu meinem Geschichtelehrer gegangen bin, als wir dann das Thema durchgenommen haben und gesagt haben, ich möchte ein Referat halten.“

Armin Wolf erzählt von seiner Kindheit in einer Hausmeister-Familie und wie die Büchersammlung seiner Großmutter ihn intellektuell geprägt hat. Die Fest-Biografie las er bereits mit 13 Jahren und war so begeistert, dass er ein freiwilliges Schulreferat darüber hielt, das die gesamte Unterrichtsstunde dauerte und sogar in die Pause hinein ging — ein Schlüsselerlebnis für sein späteres Interesse an Politik und Journalismus.

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Star Wars

Star Wars

George Lucas · 1977

Seit der Vernichtung der Jedi-Ritter steht die Galaxie unter der grausamen Herrschaft des Imperiums. Nur eine kleine Gruppe von Rebellen, angeführt von der schönen Prinzessin Leia, widersetzt sich der dunklen Macht. Als es ihnen gelingt, die geheimen Baupläne für den gefährlichen Todesstern zu entwenden, gerät das Imperium in Aufruhr. Durch Zufall gelangen die Pläne ausgerechnet in die Hände des Farmerjungen Luke Skywalker, der spürt, dass er sein bisheriges Leben hinter sich lassen muss. Gemein

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:07:48 „Das ist Star Wars, glaube ich. Ich habe nie eine gesehen. Luke oder Han? Ich weiß nicht, wer die zwei sind. Also ich würfle Luke.“

Im A-oder-B-Schnellfragerunde wird Wolf nach 'Luke oder Han' gefragt. Er erkennt die Referenz als Star Wars, gibt aber offen zu, noch nie einen der Filme gesehen zu haben — was seine Selbstbeschreibung als sportferner und popkulturferner Mensch unterstreicht.

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T Magazin

Tiroler Tageszeitung

Österreichische Tageszeitung mit großer Verbreitung in Tirol. Die Tiroler Tageszeitung war lange Zeit ein Standardmedium in Tiroler Haushalten und wurde täglich zugestellt. Mit Fokus auf Regionalnachrichten aus Tirol und Vorarlberg.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:13:23 „Damals habe ich noch Menschenzeitung gelesen und praktisch jeder Haushalt in Tirol hatte eine Tiroler Tageszeitung abonniert und die lag immer in der Früh vor der Haustür.“

Wolf erzählt von seinem Weg in den Journalismus und dass er als Student erwog, die Tiroler Tageszeitung morgens auszutragen, um sein Studium zu finanzieren. In seinem Hochhaus lagen vor 76 Wohnungen morgens die Zeitungen.

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No Sense of Place (Die Fernsehgesellschaft)

No Sense of Place (Die Fernsehgesellschaft)

Joshua Meyrowitz · 2025

Was macht die neue digitale Medientechnik mit dem Menschen? Was machen sie mit dem uralten Sinn für Gemeinschaft, was mit der Arbeit, was mit dem Geld? Wie verändert sich Liebe unter dem Einsatz digitaler Kommunikation, wie das Gefühl für ein "Ich"? Diesen Fragen geht dieses Buch nach. War unser Ich nicht immer ein sozial geprägtes "Wir-Ich"? Das "Wir" dominiert in der Entwicklung der Kindheit und wie in den archaischen Kulturen der Menschheit.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:26:59 „Es gibt ein faszinierendes Buch von Joshua Meyerowitz aus den späten 80er Jahren, glaube ich, oder früher 90er Jahre. Auf Deutsch heißt es die Fernsehgesellschaft, auf Englisch heißt es No Sense of Place. Ein wirklich grandioses Buch, kann ich jedem nur empfehlen.“

Wolf empfiehlt das Buch als Analyse der Fernsehgesellschaft und der Auswirkungen von Dauerbeobachtung auf die Aura von Politikern

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Ibiza-Video

Ibiza-Video

· 2021

Vom ersten konspirativen Treffen bis zur Veröffentlichung: Packende Doku über die Story hinter dem Skandal-Video, das 2019 den österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache zu Fall brachte.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:36:21 „wäre nicht auf Ibiza dieses Video aufgetaucht und die Koalition 2019 in die Luft geflogen“

Wolf erwähnt das Ibiza-Video als das Ereignis, das die ÖVP-FPÖ-Koalition zum Platzen brachte und den ORF vor der Umstellung auf Staatsfinanzierung bewahrte

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Volksbegehren zur Entpolitisierung des ORF

Volksbegehren zur Entpolitisierung des ORF

Hugo Portisch

Erstes Volksbegehren der Zweiten Republik, das 1964 von unabhängigen Tageszeitungen und Zeitschriften unter maßgeblicher Beteiligung des damaligen Chefredakteurs des Kuriers, Hugo Portisch, initiiert wurde und sich gegen den Parteieneinfluss auf den Rundfunk wendete. Es zählt zu den erfolgreichsten Volksbegehren der Zweiten Republik. Vom 5. bis 12. 10. 1964 unterschrieben 832.353 Österreicher*innen die Forderung nach „Entpolitisierung...

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:36:21 „dass Mitte der 60er Jahre die österreichischen Tageszeitungen unter Führung des mit weitem Abstand berühmtesten österreichischen Journalisten Hugo Portisch ein Volksbegehren gestartet haben zur Entpolitisierung des ORF.“

Wolf beschreibt das historische Volksbegehren als eines der erfolgreichsten in der österreichischen Geschichte

Zum Artikel bei Demokratiezentrum.org Details
Wetten, dass..?

Wetten, dass..?

Frank Elstner, Thomas Gottschalk · 1981

In der erfolgreichen Fernsehshow sind viele Prominente zu Gast und nationale wie internationale Musik-Acts treten auf. Doch im Mittelpunkt stehen die äußert skurrilen Wetten, die häufig den Moderator sowie die Gäste staunen lassen.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:45:16 „Und wir hatten damals einen sehr umstrittenen FPÖ-Finanzminister, Karl-Heinz Grasser, auch nicht unbeliebt in Deutschland, in deutschen Talkshows, sogar mal bei Wetten, dass? Werde ich nie die legendäre erste Frage von Thomas Gottschalk an Herrn Grasser vergessen. Wirklich knallharte Interviewfrage. Ich lache jetzt schon. Ich sehe Sie das erste Mal persönlich. Sehen Sie nicht viel zu gut aus für einen Politiker?“

Armin Wolf erzählt von dem umstrittenen FPÖ-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und dessen Medienpräsenz auch in Deutschland. Er erinnert sich amüsiert an Grassers Auftritt bei Wetten, dass..?, wo Thomas Gottschalk ihn mit der wenig kritischen Frage begrüßte, ob er nicht viel zu gut aussehe für einen Politiker — als Kontrast zu dem, was journalistisch angemessen gewesen wäre.

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Profil

Profil

Der Artikel behandelt die österreichischen Wahlen und deren Auswirkungen auf Deutschland und Europa. Die Wahlergebnisse werden in europäischen Ländern mit Erleichterung aufgenommen, da sie hoffnungsvolle politische Signale für die Region bedeuten.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:50:36 „Also es gibt in Österreich ein wöchentliches Nachrichtenmagazin, das Profil. Das ist quasi der österreichische Spiegel von der Idee her. Gerade neue Chefredakteurin. Und das Profil hatte schon zu seinen besten Zeiten hatte das Profil in der Redaktion sehr viel weniger Journalistenarbeiten als der Spiegel in seinem Archiv.“

Armin Wolf vergleicht die Ressourcenausstattung österreichischer und deutscher Medien. Er nutzt das Nachrichtenmagazin Profil als Beispiel: Selbst zu besten Zeiten hatte die gesamte Profil-Redaktion weniger Mitarbeiter als allein die Spiegel-Dokumentation — und trotzdem sei das Ergebnis nicht proportional schlechter gewesen.

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Der Spiegel

Der Spiegel

Wöchentliches deutsches Nachrichtenmagazin mit Schwerpunkt auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Spiegel gilt als eines der bedeutendsten und einflussreichsten Magazine im deutschsprachigen Raum. Bekannt für investigativen Journalismus und gründliche Recherche.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:51:00 „Also in der Spiegel-Dokumentation haben, glaube ich, mal 80 Leute gearbeitet und zu besten Zeiten in der Redaktion des Profil 50. Jetzt, glaube ich, sind sie 25. Die haben aber auch ein wöchentliches Nachrichtenmagazin gemacht und kein schlechtes. Und damals hatte der Spiegel 300 Redakteure.“

Wolf nutzt den Spiegel als Vergleichsgröße, um das Ressourcengefälle zwischen deutschen und österreichischen Medien zu illustrieren. Mit 300 Redakteuren und 80 Dokumentaren war der Spiegel personell um ein Vielfaches stärker aufgestellt als das österreichische Profil — aber eben nicht proportional besser.

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Anne Will

Anne Will

Anne Will / ARD · 2007

Anne Will ist eine Talkshow mit politischem Schwerpunkt unter dem Motto „Politisch denken, persönlich fragen“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:55:15 „Die waren alle in einer Diskussionssendung wie Anne Will, obwohl der amtierende Bundespräsident und halt ein paar Scherzkandidaten und der FPÖ-Kandidat.“

Armin Wolf vergleicht eine ORF-Diskussionssendung, in der alle Bundespräsidentschaftskandidaten – inklusive Spaßkandidaten – gleichberechtigt auftraten, mit dem deutschen Talkshow-Format Anne Will, um deutschen Zuhörern das Format einzuordnen.

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Armin Wolfs Podcast über das politische System Österreichs

Armin Wolfs Podcast über das politische System Österreichs

Armin Wolf, Peter Filzmaier

FM4-Podcast mit Armin Wolf und Politologe Peter Filzmaier über das österreichische Politiksystem. Acht Folgen erklären strukturiert Bundespräsident, Bundesregierung, Parlament und Bundesländer für Hörer, die verstehen möchten, wie Österreich politisch funktioniert.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:56:48 „Und dann habe ich gedacht, jetzt wenn wir das schon machen, dann können wir es doch gleich über andere Sachen auch noch machen und haben uns letztlich ausgedacht, acht Folgen, der Bundespräsident, die Bundesregierung, das Parlament, die Bundesländer und acht Folgen, das politische System Österreichs quasi mal von Grund auf erklärt.“

Armin Wolf erzählt die Entstehungsgeschichte seines FM4-Podcasts, in dem er zusammen mit dem Politologen Peter Filzmaier das politische System Österreichs erklärt. Aus einer spontanen Idee vor der Präsidentschaftswahl wurden acht Folgen, die er bewusst bei FM4 produzierte, weil die internen Kostenstellenregeln des ORF eine Produktion im eigenen Fernsehstudio zu teuer gemacht hätten.

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oe24

oe24

Wolfgang Fellner

Oe24.at ist ein österreichisches Nachrichtenportal, das aktuell über Ereignisse in Österreich und der Welt berichtet. Im Podcast wird die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ORF für die österreichische Medienlandschaft diskutiert, da ohne ihn Boulevardzeitungen wie die Kronenzeitung und OI24 zu den dominantesten Medien des Landes würden.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 03:08:16 „Wenn Sie den ORF morgen zusperren, sind die drei größten Medien im Land die Kronenzeitung, die in Relation gesehen größte Boulevardzeitung der Welt, OI24, eine noch größere bedenklichere Boulevardzeitung von Herrn Fellner und heute AT eine recht anständig gemachte Boulevardzeitung.“

Wolf argumentiert für die Notwendigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, indem er darauf hinweist, dass ohne den ORF drei Boulevardzeitungen die größten Medien des Landes wären.

Zum Artikel bei Oe24.at Details
heute (Tageszeitung)

heute (Tageszeitung)

Die ZEIT-Nachrichtenübersicht vom 7. April 2026 berichtet über zentrale internationale und nationale Entwicklungen: Ein hochdekorierter australischer Soldat wurde wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in Afghanistan verhaftet. Der vietnamesische Hardliner Tô Lâm konzentriert beispiellose politische Macht auf sich, während die NASA-Artemis-2-Mission ihren Rückflug von der Mondumlaufbahn antritt. Im Wirtschaftssektor vermeldet Samsung Rekordgewinne durch die hohe Nachfrage nach KI-Chips. Innenpolitisch diskutiert Deutschland über Steuern auf Alkohol und Zigaretten sowie über die Entkriminalisierung von Schwarzfahrten. Die USA und der Iran eskalieren ihre Konfrontation rhetorik, und in den Alpen sterben in diesem Winter mehr Menschen durch Lawinen als in vorherigen Jahren.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 03:08:16 „Wenn Sie den ORF morgen zusperren, sind die drei größten Medien im Land die Kronenzeitung, OI24, eine noch größere bedenklichere Boulevardzeitung von Herrn Fellner und heute AT eine recht anständig gemachte Boulevardzeitung.“

Wolf nennt heute.at als eine der drei größten Boulevardzeitungen Österreichs im Rahmen seiner Argumentation für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er bezeichnet sie als 'recht anständig gemacht'.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Der Standard

Der Standard

Oskar Bronner

Zum 80. Geburtstag wird der Verleger Oskar Bronner porträtiert, der mit der Gründung des Standards und Profil die österreichische Medienlandschaft grundlegend geprägt hat. Der Artikel thematisiert sein künstlerisches Schaffen und seine Bedeutung als Pionier des österreichischen Qualitätsjournalismus. Bronner wird als einflussreichster Medienschöpfer Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg gewürdigt.

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:09:14 „Und der Mann, der den Standard gegründet hat, Oskar Bronner, der verdienstvollste österreichische Verleger, jedenfalls nach dem Zweiten Weltkrieg, der auch das Profil gegründet hat, das Nachrichtenmagazin, ist jemand, den ich sehr verehre.“

Wolf lobt den Standard als wichtige österreichische Qualitätszeitung und deren Gründer Oskar Bronner. Die Zeitung habe die österreichische Medienszene dramatisch besser gemacht und sei auch online sehr geschickt unterwegs als größte Zeitung im Netz.

Zum Artikel bei Derstandard.at Details
F Magazin

Der Falter

Österreichische Wochenzeitung mit Fokus auf Qualitätsjournalismus und kulturelle Themen. Mit etwa 20 Redakteuren ist der Falter ein hochwertig recherchiertes, unabhängiges Nachrichtenmedium, das als österreichisches Äquivalent zur deutschen Wochenzeitung Die Zeit gilt. Trotz wirtschaftlicher Repressalien unter der türkis-blauen Regierung bleibt der Falter ein Leitmedium Wiens.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 03:11:08 „Es gibt in Österreich den Falter, eine wirklich sehr gut gemachte Wiener Wochenzeitung. So quasi Bill, die österreichische Zeit, die Redaktion, glaube ich, hat 20 Leute.“

Wolf vergleicht die Ressourcen österreichischer und deutscher Medien. Der Falter wird als Beispiel für Qualitätsjournalismus unter schwierigen Bedingungen genannt. Unter der türkis-blauen Regierung habe der Falter 80 Prozent weniger öffentliche Werbeanzeigen erhalten.

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Wir amüsieren uns zu Tode

Wir amüsieren uns zu Tode

Neil Postman · 1985

Neil Postman: "Wir amüsieren uns zu Tode. Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie". Aus dem Amerikanischen von Reinhard Kaiser. S. Fischer Verlag, Frankfurt/M. 1985, 207 S., kart., 19,80 DM

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:27:50 „Und dann habe ich Neil Postman gelesen, Wir amüsieren uns zu Tode. Aus den späten 80er Jahren, amerikanischer Medienteoretiker, lang verstorben, hat ein paar interessante Bücher geschrieben, aber Wir amüsieren uns zu Tode ist das Beste und Berühmteste auch.“

Wolf beschreibt, wie dieses Buch seine Skepsis gegenüber dem Fernsehen als Informationsmedium begründet hat

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Panorama

Panorama

ARD / NDR · 1953

Deutsches Nachrichtenmagazin mit investigativen Reportagen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Panorama ist bekannt für tiefgründigen, kritischen Journalismus und prägt seit Jahrzehnten die deutsche Medienlandschaft mit aufdeckenden Recherchen und gesellschaftskritischen Analysen.

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:28:15 „der hat damals bei uns eine Sendung moderiert, die sowas ist wie Monitor oder Panorama bei Ihnen.“

Wie Monitor wird auch das ARD-Politmagazin Panorama nur als Analogie herangezogen, um dem Publikum die Art von investigativer Politsendung zu verdeutlichen, die Wolfs Mentor beim ORF moderierte.

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Monitor

Monitor

ARD / WDR · 1958

Investigative Dokumentarsendung des ARD/WDR. Monitor recherchiert gründlich zu Missständen und Skandalen in Deutschland – bekannt für langsame, Details-orientierte Erzählweise, die Komplexität nicht vereinfacht und Komplizenschaft geduldig offenlegt.

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:28:23 „Und den fand ich immer absolut großartig und der ist damals neuer Chef der Zeit in Bild 2 geworden, der Sendung, die ich moderiere jetzt. der hat damals bei uns eine Sendung moderiert, die sowas ist wie Monitor oder Panorama bei Ihnen.“

Wolf beschreibt den Fernsehmacher, der ihn vom Radio zum Fernsehen holte. Er nutzt die deutschen Politmagazine Monitor und Panorama als Vergleich, um dem deutschen Publikum zu erklären, welche Art von Sendung sein Mentor beim ORF moderierte.

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Maischberger (NTV-Interviewsendung)

Maischberger (NTV-Interviewsendung)

Sandra Maischberger · 2004

Tägliches halbstündiges Interviewformat auf NTV mit tiefgründigen Gesprächen zu Politik, Kultur und Gesellschaft. Persönlicher und direkter Gesprächsstil mit prominenten Gästen.

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:41:34 „Eines meiner Lieblingsformate als Konsument war, was Sandra Maischberger bei NTV gemacht hat vor 20 Jahren. Ein tägliches, etwa halbstündiges Interview.“

Im Gespräch über die ideale Länge politischer Interviews nennt Wolf Sandra Maischbergers tägliche halbstündige Interviewsendung auf NTV als eines seiner persönlichen Lieblingsformate. Er räumt allerdings ein, dass das Format bewusst auf einem Spartensender lief, weil es im Ersten nur wenige Zuschauer erreicht hätte.

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Max Headroom

Max Headroom

· 1987

Max Headroom, ein von High-Tech-Frankenstein Bryce erschaffener stotternder Roboter, wird Starmoderator eines Piratensenders.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 03:59:22 „Max Headroom gab es ja schon in den 90er Jahren. Max Headroom wurde noch gespielt von einem Schauspieler. Das war also quasi der virtuelle Moderator oder Moderatorin.“

Im Gespräch über die Zukunft des Fernsehjournalismus und die Frage, ob KI menschliche Moderatoren ersetzen könnte, verweist Wolf auf die Serie Max Headroom als frühes Beispiel eines virtuellen TV-Moderators. Er nutzt die Referenz, um zu argumentieren, dass virtuelle Projektionen noch immer als künstlich erkennbar seien und Fernsehen ein zu emotionales Medium für rein digitale Präsentatoren bleibe.

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Saddam Hussein – Der neue Hitler

Saddam Hussein – Der neue Hitler

Hans Magnus Enzensberger · 2013

Enzensbergers Essay analysiert die internationale Bedrohungswahrnehmung Saddam Husseins vor dem Golfkrieg 1991. Er zieht eine Parallele zu Hitler und reflektiert die aufgeheizte Stimmung der Zeit. Der Text dient als zeithistorische Einordnung der politischen Lage im Nahen Osten.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 04:24:25 „Und Saddam Hussein war damals der ultimativ Böse. Also damals hat ja Magnus Enzensberger diesen berühmten Essay im Spiegel geschrieben, der neue Hitler.“

Armin Wolf erzählt von seiner Reise nach Bagdad mit Kurt Waldheim kurz vor dem Golfkrieg 1991. Um die damalige Bedrohungslage und die internationale Wahrnehmung Saddam Husseins einzuordnen, verweist er auf Enzensbergers berühmten Spiegel-Essay, der Saddam Hussein mit Hitler verglich. Der Essay dient als zeithistorische Referenz für die aufgeheizte Stimmung vor dem Krieg.

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Der neue Hitler (Essay über Saddam Hussein)

Der neue Hitler (Essay über Saddam Hussein)

Hans Magnus Enzensberger · 2015

Kriege werden in demokratischen Gesellschaften im öffentlichen Diskurs legitimiert oder delegitimiert. Metaphern tragen dazu bei, indem sie Deutungsrahmen bereitstellen, mit denen sich die Ereignisse verstehen, bewerten und in den eigenen Erfahrungshorizont einordnen lassen. Susanne Kirchhoff zeigt anhand der Berichterstattung deutscher Nachrichtenmagazine über 9/11 und die nachfolgenden Kriege, wie mit Hilfe von Metaphern eine eigene Identität in Abgrenzung von den USA und der arabisch-islamisc...

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 04:24:31 „Und Saddam Hussein war damals der ultimativ Böse. Also damals hatte ja Magnus Enzensberger diesen berühmten Essay im Spiegel geschrieben, der neue Hitler.“

Wolf erwähnt Enzensbergers berühmten Essay im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Golfkrieg 1991

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Kronenzeitung

Kronenzeitung

Bericht über die Festnahme eines Todes-Schleppels durch die österreichische Polizei im Zusammenhang mit einem Flüchtlings-Drama. Der Artikel dokumentiert einen Fall von Menschenschmuggel und verdeutlicht die dramatischen Konsequenzen illegaler Schleusernetze, die Flüchtlinge unter lebensgefährlichen Bedingungen transportieren. Das Thema steht im Kontext der intensiven Berichterstattung österreichischer Boulevardmedien zur Flüchtlingsproblematik.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 04:30:48 „Die Kronenzeitung, also diese große Privatzeitung in Österreich, die dreimal so viele Leser hat umgerechnet wie die Bild-Zeitung, also wirklich mächtig ist in Österreich, führt eine Kampagne dagegen.“

Wolf diskutiert die österreichische Medienlandschaft und die Dominanz der Boulevardpresse. Die Kronenzeitung wird mehrfach als die mit Abstand größte Boulevardzeitung Österreichs genannt, die unter anderem eine Kampagne gegen geschlechtergerechte Sprache führt.

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Wer wird Millionär?

Wer wird Millionär?

Günther Jauch / RTL · 1999

Seitdem die Sendung im September 1999 gestartet wurde, führt Günther Jauch als Moderator und Fragensteller durch die Show. Potenzieller Höchstgewinn ist seit 2002 die Summe von 1 Millionen Euro (vorher 1 Million DM). Gestellt werden maximal 15 Fragen, bei denen aus vier Antwortmöglichkeiten die richtige gewählt werden sollte.

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:51:40 „Wie heißt die Sendung? Wer wird Millionär? Das gibt es bei uns auch. Bei uns moderiert das Armin Assinger.“

Die deutsche Quizshow wird als Referenzpunkt genannt, um den Zuhörern die österreichische Variante Die Millionenshow zu erklären. Es ist eine beiläufige Erwähnung im Rahmen der Anekdote über den aufgebrachten Mann in der Wiener Innenstadt.

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Die Millionenshow

Die Millionenshow

· 2000

Die Millionenshow ist die österreichische Version des Fernsehquiz’ "Who Wants to Be a Millionaire?". Sie wird im Studio 8 der nobeo GmbH in Hürth bei Köln produziert und vom ORF ausgestrahlt, wobei die Folgen immer montags auf ORF 2 laufen. Alle zwei Wochen werden in der Regel jeweils drei Sendungen am Mittwoch und Donnerstag ab 17:30 Uhr aufgezeichnet.

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:51:50 „Wie heißt die Sendung? Wer wird Millionär? Das gibt es bei uns auch. Bei uns moderiert das Armin Assinger. Armin Assinger, kennen Sie nicht? Also ich kenne ihn nicht. War ein sehr bekannter Skifahrer mal, also vor 20 Jahren. Ein bekannter Slalomfahrer und dann Skikommentator bei uns und eine geniale Idee einer damaligen ORF-Schäfin, ihn zu machen zum Moderator von der Millionenschau, heißt das bei uns.“

Wolf erzählt eine komische Anekdote aus seinen Anfangsjahren als Moderator: Ein aufgebrachter Mann verwechselte ihn auf offener Straße quasi mit dem ORF insgesamt und beschwerte sich, dass Die Millionenshow – die österreichische Version von Wer wird Millionär?, moderiert von Armin Assinger – nicht live, sondern voraufgezeichnet sei.

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Winnetou I

Winnetou I

Karl May · 2015

Im ersten Roman der Winnetou-Triologie lernen sich die beiden wichtigsten Protagonisten - Winnetou und Old Shatterhand - unter abenteuerlichen Umständen kennen.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:02:57 „Das war Winnetou 1. Und ich beginne das zu lesen.“

Wolf erzählt, wie sein Vater ihm mit großer Geste Winnetou 1 überreichte und er damit de facto Deutsch lesen gelernt hat

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Karl-May-Gesamtwerk

Karl-May-Gesamtwerk

Karl May · 1949

Die Karl-May-Rezeption von 1913 bis 1933 ist geprägt von den Nachwirkungen der Prozesse Karl Mays, der Gründung des Karl-May-Verlages (KMV) und dem Erscheinen der Gesammelten Werke sowie der immer wieder aufflammenden Kritik an der angeblich jugendgefährdenden „Schundliteratur“ Karl Mays. Die „goldenen zwanziger Jahre“ brachten aber auch eine gewisse Beruhigung im Karl-May-Streit.

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 05:05:55 „Und dann bin ich aber sowas von ihnen eingekippt, dass ich alle Karl-May-Bücher, deren ich habhaft wurde, in der Schulbibliothek und dann Gott sei Dank bei meinem Onkel, der 30 oder 35 von diesen alten Grünen noch in Korrentschrift verschiedenen Büchern hatte, darum Korrentschrift lesen habe ich wirklich mit Karl-May gelesen, habe ich dann einfach alle gelesen und wirklich verschlungen.“

Nach dem Einstieg über Winnetou I beschreibt Wolf seine totale Karl-May-Begeisterung als Kind. Er las sämtliche Bände, die er in der Schulbibliothek und bei seinem Onkel finden konnte – rund 30 bis 35 der alten grünen Ausgaben in Kurrentschrift. Er lernte dabei sogar Kurrentschrift lesen und wollte Old Shatterhand werden. Auch als Erwachsener veranstaltete er Karl-May-Abende mit einem Kabarettisten und einem Schriftsteller.

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Karl May Reiseerzählungen (33 Bände)

Karl May Reiseerzählungen (33 Bände)

Karl May · 1975

Der Karl-May-Verlag ist ein 1913 in Radebeul gegründeter und 1959 nach Bamberg übersiedelter Verlag, in dem hauptsächlich Bücher von und um Karl May veröffentlicht werden, angefangen mit der Reihe Karl May’s Gesammelte Werke im grün-goldenen Einband über Reprints der Erstausgaben bis hin zu Bibliografien, Biografien und weiterer Sekundärliteratur zum Autor und dessen Werk.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:09:05 „Karl May hat ja sehr viele Bücher geschrieben, aber die berühmtesten sind diese 33 Bände Reiseerzählungen. Und die wurden neu aufgelegt, sehr schön, also wieder so diese grünen Bände.“

Wolf erzählt, dass er die Neuauflage der 33 Bände Reiseerzählungen gekauft und seinem Ziehsohn geschenkt hat

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J Buch

Der junge Häuptling Winnetou

· 2011

Das Ravensburger-Kinderbuch zum Winnetou-Film (2022) wurde wegen Rassismusvorwürfen vom Verlag zurückgezogen. Der Podcast-Hinweis kritisiert die darauffolgende Debatte als absurd und sieht darin reine Geschäftemacherei des Verlags, ohne echten Bezug zu Karl Mays Originalwerk.

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:09:16 „Und ich fand diese Debatte um dieses Kinderbuch letztes Jahr einfach völlig absurd. Also das hatte ja nichts mit Karl May zu tun, sondern ein Verlag hat das pure Geschäftemacherei, die Geschichte fortgeschrieben.“

Wolf bezieht sich auf die Kontroverse um das Ravensburger-Kinderbuch zum Winnetou-Film von 2022, das nach Rassismusvorwürfen vom Verlag zurückgezogen wurde. Er hält die Debatte für absurd und sieht darin reine Geschäftemacherei ohne echten Bezug zu Karl Mays Originalwerk.

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Reiseerzählungen (33 Bände)

Reiseerzählungen (33 Bände)

Karl May · 2011

In dieser letzten Reiseerzählung Karl Mays finden Eindrücke von seiner Amerikareise 1908 ihren Niederschlag. Die Bedeutung früherer Geschehnisse um den edlen Indianer Winnetou tritt hervor, und das große Menschheitsproblem erfährt am Beispiel der roten Rasse seine gerechte Lösung. Zu Karl Mays Lebzeiten im Verlag Friedrich E. Fehsenfeld erschien dieser Band unter dem Titel "Winnetou. 4. Band"!

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 05:09:29 „Da ich sehr eine romantische Beziehung quasi zu diesen Büchern hatte, habe ich tatsächlich als vor zehn Jahren oder so, ist eine Neuauflage dieser Reiseerzählungen rausgekommen. Karl May hat ja sehr viele Bücher geschrieben, aber die berühmtesten sind diese 33 Bände Reiseerzählungen. Und die wurden neu aufgelegt, sehr schön, also wieder so diese grünen Bände.“

Armin Wolf erzählt von seiner tiefen Kindheitsprägung durch Karl May. Die 33 Bände der Reiseerzählungen waren sein zentrales Leseerlebnis, er hat nach eigener Aussage damit Deutsch gelernt und komplexe Satzstrukturen übernommen. Die Neuauflage hat er seinem zwölfjährigen Sohn geschenkt, der sie allerdings nie geöffnet hat.

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Der Stürmer

Der Stürmer

Julius Streicher

Julius Streicher war ein prominenter Nazi-Propagandist und Herausgeber der Hetzschrift "Der Stürmer", die sich durch extreme antisemitische Hetze auszeichnete. Als einer der Angeklagten bei den Nürnberger Prozessen nach dem Zweiten Weltkrieg stand Streicher vor Gericht, da er durch die ideologische Propaganda seines Blattes wesentlich zur Verbreitung des Antisemitismus im Dritten Reich beitrug. Der Artikel dokumentiert anhand der Stadtarchive in der Metropolregion Nürnberg die Geschichte dieser Figur und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung der NS-Zeit.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:14:41 „Ich habe mich wirklich sehr, sehr viel mit der NS-Zeit beschäftigt, auch nach der Festbiografie noch. Und fand das wirklich eigentlich unglaublich, dass man das im Jahr 2018, glaube ich, noch macht als Partei, als offizielle Publikation einer Partei.“

Wolf schildert sein berühmtes Interview mit FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky, in dem er ein rassistisches FPÖ-Parteiplakat einer Karikatur aus dem NS-Propagandablatt 'Der Stürmer' gegenüberstellte. Er sieht bis heute keinen wesentlichen Unterschied zwischen beiden Darstellungen und hält den Vergleich für journalistisch legitim.

Zum Artikel bei Stadtarchive-metropolregion-nuernberg.de Details
Django, die Totengräber warten schon

Django, die Totengräber warten schon

· 1968

Django ist erschüttert, als er erfährt, dass sein Vater ermordet wurde. Das Vermögen der Familie ist während seiner Abwesenheit an seinen Onkel Claude überschrieben worden, der Djangos Mutter geheiratet hat. Das heitere glückliche Zuhause von einst ist vorbei, statt dessen herrschen Machthunger und Gewalt. Bis Django durch einen Hinweis von John, einem Freund seines Vaters, Nachforschungen anstellt, um dem unterträglichen Zustand auf den Grund zu kommen.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:20:29 „Und ich google während der Sitzung, was gibt es für Django-Filme und Filmplakate und finde heraus, es gibt tatsächlich einen Django-Film, der heißt Django, die toten Gräber warten schon. Und da gibt es ein Filmplakat dazu, wo man keine Leichen sieht, sondern nur irgendeine, weiß gar nicht mehr, was man sieht, Wilden Westen.“

Wolf erzählt die Geschichte hinter einem journalistischen Fehltritt beim ORF. Als ÖVP-Chef Mitterlehner parteiintern unter Druck stand und sich selbst als 'Django' vermarktete, suchte die Redaktion ein passendes Filmplakat für die Moderation. Das gewählte Plakat zu diesem Django-Film löste nach Mitterlehners Rücktritt am nächsten Tag einen massiven Skandal aus.

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Autobiografie von Theo Sommer

Autobiografie von Theo Sommer

Theo Sommer · 2023

Le 30 avril 1945, les Soviétiques sont à Berlin, Hitler se suicide ; le 8 mai 1945, les Alliés obtiennent la capitulation sans condition des armées du IIIe Reich. Entre ces deux dates, huit jours s’écoulent pendant lesquels l’État et la société nazis s’effondrent, tandis que l’après-guerre déjà se dessine.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:43:48 „Ich habe gerade gelesen die Autobiografie von Theo Sommer, also Ihrem langjährigen Schilfredakteur. Theo Sommer ist ein Jahrgang 1913. 1930, wenn ich mich recht erinnere. Ich glaube 1930.“

Armin Wolf erwähnt die Autobiografie des langjährigen ZEIT-Chefredakteurs Theo Sommer, um die Corona-Klagen junger Menschen zu relativieren. Sommer wuchs im Zweiten Weltkrieg auf, besuchte eine Adolf-Hitler-Schule und wurde noch eingezogen – dem seien wirklich Jahre gestohlen worden, im Gegensatz zu den Lockdown-Erfahrungen heutiger Jugendlicher.

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Die Welt von gestern. Erinnerungen eines Europäers

Die Welt von gestern. Erinnerungen eines Europäers

Stefan Zweig

Stefan Zweigs Autobiografie beschreibt sein Aufwachsen im Wien des 19. Jahrhunderts und zeichnet ein anschauliches Bild der damaligen Gesellschaftsnormen. Besonders einprägsam sind die Passagen über die Prüderie der Zeit, etwa dass Frauen das Wort "Hose" nicht aussprechen durften und stattdessen von "Beinkleidern" sprechen mussten. Das Werk zeigt auf humorvolle Weise, wie restriktiv die weibliche Lebensrealität war und gibt historischen Kontext für das später emanzipatorische Motiv der Frauenrechte.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:46:58 „Kleine Ausnahme, wenn man Stefan Zweig liest, die Welt von gestern, dann sagen wir mal ganz kurz vor dem ersten Weltkrieg, auch für 10, 15 Jahre hat man auch geglaubt. Friede für ewig, Wohlstand für ewig und dann kam der Erste Weltkrieg.“

Armin Wolf spricht über historische Zeitfenster des Optimismus und argumentiert, dass die Nachkriegszeit von den 1950ern bis 1990ern ein Sonderfall war. Er zieht Zweigs Autobiografie als Parallele heran: Auch vor dem Ersten Weltkrieg gab es eine kurze Phase, in der man an ewigen Frieden und Wohlstand glaubte – bevor alles zusammenbrach.

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Liebesarschloch

Liebesarschloch

· 2023

Mit der ihr eigenen Verve und Sprachgewalt nimmt sich Despentes der Themen unserer Zeit an – #MeToo und Social Media, Drogen, Machtmissbrauch, Feminismus. Ungeschönt, aber nicht unversöhnlich hält Despentes unserer Gesellschaft den Spiegel vor. Rebecca, Schauspielerin, über fünfzig und immer noch recht gut im Geschäft. Oscar, dreiundvierzig, Schriftsteller, der mit seinem zweiten Roman hadert, und Zoé, noch keine dreißig, Radikalfeministin und Social-Media-Aktivistin.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:49:44 „Und vorher habe ich gelesen, einen Roman einer französischen Autorin, der einen Namen ich gerade vergessen habe, der aber den schönen Titel Liebesarschloch hatte. Ein E-Mail-Roman über politische Korrektheit und MeToo.“

Auf die Frage, was er gerade lese, nennt Armin Wolf diesen Roman einer französischen Autorin, deren Name ihm entfallen ist. Er beschreibt ihn als E-Mail-Roman über politische Korrektheit und MeToo – ein bisschen geschwätzig, aber mit vielen interessanten Debatten und insgesamt empfehlenswert.

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Our World in Data

Our World in Data

Max Roser

Max is the founder of Our World in Data and began working on this free online publication in 2011. Today, he serves as the publication’s editor and leads the team as its co-director.He is the Professor of Practice in Global Data Analytics at the University of Oxford’s Blavatnik School of Government, the Programme Director of the Oxford Martin Programme on Global Development, and the Executive Co-Director of Global Change Data Lab, the non-profit organization that publishes Our World in Data.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:52:20 „Es gibt in Oxford dieses wunderbare Projekt von Markus Rosner oder so ähnlich, irgendwer Deutscher, der in Oxford lehrt, dieses Data Project, wo mir jetzt leider der genaue Name nicht einfällt, weil ich jetzt schon ein bisschen müde bin, der nachweist, ähnlich wie Herr Rosling, dass die Welt grundsätzlich immer besser wird.“

Armin Wolf verweist auf das Daten-Projekt des in Oxford lehrenden Deutschen Max Roser (er sagt 'Markus Rosner'), um seinen Grundoptimismus zu untermauern. Das Projekt belege – ähnlich wie Hans Roslings Arbeit –, dass die Welt in vielen Dimensionen wie Lebenserwartung und Alphabetisierung besser werde. Wolf nutzt dies als Argument für seine Zuversicht angesichts der Klimakrise.

Zum Artikel bei Ourworldindata.org Details
Factfulness / Werk von Hans Rosling

Factfulness / Werk von Hans Rosling

Hans Rosling · 2022

Hans Rosling war der "Popstar der Vernunft" (Süddeutsche Zeitung Magazin), der Herr der Fakten – und zeitlebens ein Kämpfer für eine bessere und gerechtere Welt. Es wird alles immer schlimmer, eine schreckliche Nachricht jagt die andere: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Es gibt immer mehr Kriege, Gewaltverbrechen, Naturkatastrophen. Viele Menschen tragen solche beängstigenden Bilder im Kopf. Doch sie liegen damit grundfalsch.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:52:20 „Es gibt in Oxford dieses wunderbare Projekt von Markus Rosner oder so ähnlich, irgendwer Deutscher, der in Oxford lehrt, dieses Data Project, der nachweist, ähnlich wie Herr Rosling, dass die Welt grundsätzlich immer besser wird.“

Wolf argumentiert für einen Grundoptimismus bezüglich der Zukunft und verweist neben Max Rosers Our World in Data auch auf die Arbeit von Hans Rosling, der ähnlich nachgewiesen habe, dass sich die Welt in vielen Bereichen verbessert.

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C Serie

Club 2

ORF · 1976

Österreichische Live-Diskussionssendung zu aktuellen Themen aus Politik und Kultur. Gäste debattieren offen und intellektuell. Bekannt für ungeschnittenes, konfliktreiches Fernsehen ohne Tabus oder Zensur.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:59:52 „Tatsächlich gab es bei uns bis 1994, gab es hinten eine Sendung der berühmte Club 2, den ja auch in Deutschland viele Leute gesehen haben.“

Armin Wolf erinnert sich an die legendäre österreichische Talkshow Club 2, die bis 1994 im ORF lief. Die Sendung war für ihr offenes Format bekannt – sie ging so lange, wie die Diskussion dauerte. Wolf erwähnt sie im Zusammenhang mit dem Ende des Nachtprogramms im ORF.

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Total Recall: My Unbelievably True Life Story

Total Recall: My Unbelievably True Life Story

Arnold Schwarzenegger · 2012

In his signature larger-than-life style, Arnold Schwarzenegger’s memoir is a revealing self-portrait of his illustrious, controversial, and truly unique life. The greatest immigrant success story of our time. Arnold Schwarzenegger’s story is unique—and uniquely entertaining—and he tells it brilliantly in these pages. He was born in a year of famine in a small Austrian town, the son of an austere police chief. He dreamed of moving to America to become a bodybuilding champion and a movie star.

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 06:10:33 „Ich fand den früher nicht so interessant und dann habe ich seine Autobiografie gelesen. Und die Konsequenz, mit der der Mann aus einem absoluten Kuhdorf in Südösterreich beschließt mit 16, er wird der berühmteste Bodybuilder der Welt und dann wird er der berühmteste Bodybuilder der Welt, dann beschließt, er wird der größte Filmstar Hollywoods.“

Armin Wolf erklärt, warum er Arnold Schwarzenegger gerne interviewen würde. Durch die Lektüre von Schwarzeneggers Autobiografie habe sich sein Bild gewandelt – er findet die gnadenlose Konsequenz beeindruckend, mit der Schwarzenegger vom steirischen Dorf zum Bodybuilder, Filmstar, Kennedy-Ehemann und Gouverneur aufstieg.

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Cordoba-Radiokommentar 1978

Cordoba-Radiokommentar 1978

Edi Finger Jr.

Der legendäre Radiokommentar des österreichischen Sportreporters Edi Finger Jr. vom WM-Viertelfinal-Sieg Österreichs gegen Deutschland 1978 in Córdoba. Mit seinen ikonischen Ausrufen „Tor, Tor, Tor" prägte Finger Jr. eines der wichtigsten Ereignisse für das österreichische Nationalbewusstsein. Der Kommentar ist bis heute in Österreich kulturelles Gedächtnis und Symbol für einen überraschenden sportlichen Triumph.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 06:17:32 „Und da hat Österreich Deutschland 3 zu 2 besiegt. Durch zwei Tore von Hans Kranke. Wo dieser legendäre Ausruf des legendären österreichischen Sportreparaters Edi Finger Junior, Tor, Tor, Tor, Ivernarisch und so, ist sehr, sehr berühmt.“

Wolf erzählt von der Bedeutung des Fußballspiels Österreich gegen Deutschland bei der WM 1978 in Córdoba für das österreichische Nationalbewusstsein. Der legendäre Radiokommentar von Edi Finger Jr. sei bis heute jedem Österreicher bekannt.

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Die Sportshow

Die Sportshow

Josef Freudenreich · 1999

Sachbuch von Sportjournalist Josef Freudenreich aus den frühen 1980ern, das Christoph Amend als prägendes Kindheitsbuch beschreibt. Ein Kapitel dokumentiert eine frühe Anekdote über Niki Lauda und seine ikonische Werbekappe im Aktuellen Sportstudio – eine historische Parallele zu späteren Lauda-Begegnungen. Ein wichtiger Text zur Geschichte der deutschen Sportberichterstattung und des Zusammenspiels von Sport und Werbung.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 06:21:28 „Eines meiner ersten Bücher, an das ich mich erinnern kann, Sachbücher, das ich als Kind gelesen habe, hieß Die Sportshow oder so ähnlich. Und wurde geschrieben von Josef Freudenreich, einem Sportjournalisten, der glaube ich aus Stuttgart kommt. Und das Buch muss eben so Mitte der 80er Jahre erschienen sein.“

Christoph Amend erinnert sich an ein prägendes Kindheitsbuch, das die Niki-Lauda-Kappen-Anekdote vorwegnimmt. Ein Kapitel des Buchs beschreibt, wie Lauda schon in den 1980ern im Aktuellen Sportstudio mit seiner Werbekappe für Aufregung sorgte – ein Déjà-vu zu Wolfs eigener Erfahrung mit Lauda 2017.

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Der große Diktator

Der große Diktator

Charlie Chaplin · 1940

Anton Hynkel ist Der Große Diktator von Tomanien. Gnadenlos und brutal unterdrückt er Juden und strebt nach immer mehr Macht. Doch er weiß nichts von seinem Doppelgänger. Ein jüdischer Friseur, der nach einem Flugzeugabsturz im ersten Weltkrieg sein Gedächtnis verloren hat, gleicht ihm bis ins kleinste Detail. Der Friseur ahnt nichts von der Judenverfolgung, weil er von dem Kommandeur Schultz dem er einst das Leben rettete, beschützt wird.

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 06:22:21 „die Sessel sind ja höhenverstellbar, auf denen wir sitzen und wir machen so Charlie Chaplin, der große Diktator mäßig, wir schauen, wer höher sitzen kann.“

Wolf verwendet den Film als humorvolle Metapher für die Studiosituation mit Politikern

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Willy-Brandt-Interview (Nowotny)

Willy-Brandt-Interview (Nowotny)

Legendäres Fernsehinterview, in dem ein Befragter seinen Gegenüber durch eisiges Schweigen und minimale Antworten systematisch auflaufen lässt. Ein faszinierendes Lehrstück über gescheiterte Gesprächsführung – berüchtigt in Journalismusschulungen als Negativbeispiel.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 06:30:54 „Gibt es diese berühmten Interviews, Willy Brandt wird von Nowotny interviewt. Und lässt ihn auflaufen, indem er immer nur Jahre leint.“

Amend bringt das legendäre Fernsehinterview ins Gespräch, bei dem Willy Brandt den Interviewer Nowotny mit extrem kurzen Antworten auflaufen ließ. Wolf kennt es gut und zeigt es in Interviewschulungen als Lehrbeispiel – allerdings als Negativbeispiel für den Interviewer, da die Situation leicht aufzulösen gewesen wäre.

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Frost/Nixon

Frost/Nixon

Ron Howard · 2008

Nach dem Watergate-Skandal trat US-Präsident Richard Nixon zurück und hüllte sich drei Jahre lang in Schweigen. Erst 1977 erklärt er sich für ein Interview mit dem britischen Talkmaster David Frost bereit, der ihn zum TV-Duell herausfordert. Nixon sagt nur zu, weil er glaubt, den als wenig schlagfertig bekannten Journalisten mühelos zu beherrschen. Doch vor laufenden Kameras erweist sich Frost als bestens vorbereitet.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 06:32:20 „Eines der berühmtesten Fernsehinterviews, politischen Fernsehinterviews der Welt sind ja die Gespräche von David Frost mit Richard Nixon. Darüber gibt es auch einen fantastischen Film, Frost-Nixon, von vor ein paar Jahren.“

Im Gespräch über legendäre politische Interviews kommt Christoph Amend auf die Frost/Nixon-Interviews zu sprechen und erwähnt den Film darüber. Er nutzt das Beispiel, um Wolf nach seiner Einschätzung zu fragen, wie Frost als vermeintlich unseriöser Entertainment-Journalist dieses historische Interview bekam.

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heute-show

heute-show

Oliver Welke / ZDF · 2009

Oliver Welke und Team berichten mit Witz und Verstand über aktuelle politische Themen und Nachrichten in Deutschland und aus dem Rest der Welt.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 06:33:08 „Wie heißt die Comedy-Nachrichtensendung im ZDF? Heute Show, genau.“

Wolf erwähnt die Heute Show als deutsches Beispiel für unterhaltsame politische Information

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The Daily Show

The Daily Show

Jon Stewart, Trevor Noah · 1996

Satirische Nachrichtensendung, in der Moderator Trevor Noah und Team das aktuelle Zeitgeschehen kommentieren und ihren ganz eigenen Blick auf die Nachrichten des Tages werfen. Die „Fake-Newsshow“ ist mit zahlreichen Emmys ausgezeichnet und erzielt beim jungen US-Publikum oft höhere Einschaltquoten als die echten Nachrichten. Die Show wurde ursprünglich von Craig Kilborn, dann lange Jahre von Jon Stewart moderiert.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 06:33:36 „Was ist eigentlich mit der Daily Show? Die hat gerade irgendwie nochmal einen Zwischenmoderator. Ich weiß gar nicht. Sie sind ein Daily Show Fan.“

Jochen Wegner bringt die Daily Show ins Gespräch, weil Wolf als Fan der Sendung bekannt ist. Wolf bestätigt, dass er Fan war, als Jon Stewart die Sendung moderierte, sie aber seit Trevor Noahs Übernahme weniger verfolgt. Das Gespräch dreht sich um die Verbindung von Unterhaltung und politischer Information.

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ZDF Magazin Royale

ZDF Magazin Royale

Jan Böhmermann · 2020

Jan Böhmermann begrüßt seine Zuschauer immer freitags zu seiner neuen Late-Night-Satire im ZDF und präsentiert gesellschaftlich relevante Themen, gepaart mit Witz und Ironie.

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 06:34:52 „Also das, was Böhmermann macht oder was Jon Stewart gemacht hat oder Trevor Noah, das ist ja eine komplett andere Spielklasse, auch ein völlig anderes Spiel. Also ist ja große Kunst, was völlig anderes.“

Wolf nennt Böhmermanns Sendung zusammen mit der Daily Show als Beispiele für die Kunst, Satire und politische Information zu verbinden. Er ordnet diese Shows als 'große Kunst' ein und grenzt sich selbst klar davon ab – er sei Interviewer, kein Unterhalter.

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If the News Is That Important, It Will Find Me

If the News Is That Important, It Will Find Me

Brian Stelter

Brian Stelter untersucht in diesem New-York-Times-Artikel die veränderte Mediennutzung junger Menschen. Durch das prägende Zitat eines 24-jährigen College-Studenten – „if the news is that important, it will find me" – zeigt er, wie sich das Informationsverhalten der jungen Generation grundlegend gewandelt hat und welche Rolle digitale Plattformen dabei spielen.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 06:40:50 „Und unter anderem diesen ja wirklich sehr berühmt gewordenen Artikel von Brian Stelter aus der New York Times, damals dort Medienredakteur, dann später bei CNN, in dem er einen College-Studenten, 24, den berühmten Satz über sein Medienverhalten sagen lässt, if the news is that important, it will find me.“

Wolf erzählt von seiner Masterarbeit über politische Information und junge Menschen. Dabei stieß er auf den berühmten New-York-Times-Artikel von Brian Stelter, der das veränderte Medienverhalten junger Menschen mit dem Zitat eines College-Studenten auf den Punkt brachte. Wolf nutzt das als Beleg, dass man im Urlaub nichts verpasst.

Zum Artikel bei New York Times Details
Der Rundfunk als Kommunikationsapparat

Der Rundfunk als Kommunikationsapparat

Bertolt Brecht · 1977

Als Radiotheorie bezeichnet man eine auf das Medium Rundfunk, insbesondere den Hörfunk, spezialisierte Medientheorie. Bekannte Radiotheorien wurden verfasst von Bertolt Brecht, Rudolf Arnheim, Walter Benjamin, Gerd Eckert, E. Kurt Fischer und Wolfgang Hagen.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 06:47:56 „Brecht'sche Radiotheorie, wunderbar, das Ganze zu einem Kommunikationsapparat zu verwandeln, wo Menschen miteinander reden können, finde ich großartig. Das Problem sind, wie Sie besser wissen als ich, die Algorithmen, die Belohnungsstrukturen schaffen, die den Diskurs zerstören.“

Armin Wolf diskutiert seine ambivalente Haltung zu Social Media. Er greift Brechts Radiotheorie auf, um das utopische Potenzial sozialer Medien als Kommunikationsapparat zu würdigen – argumentiert aber, dass die algorithmischen Belohnungsstrukturen diesen Idealzustand zerstört haben und den öffentlichen Diskurs kaputt machen.

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