Trostschriften (Consolationes)
Seneca · 2016
Lucius Annaeus Seneca: Trostschriften Trostschrift an Marcia: Entstanden etwa zwischen 37 und 41 n. Chr. Erstdruck in: Opera, herausgegeben von M. Moravus, 1. Band, Neapel 1475. Erste deutsche Übersetzung durch M. Herr unter dem Titel »Ein Trostbüchlin zu der Martia« in: Sittliche Zuchtbücher, Straßburg 1536. Der Text folgt der Übersetzung durch Albert Forbiger von 1867. Trostschrift an seine Mutter Helvia: Entstanden 41 n. Chr. Erstdruck in: Opera, herausgegeben von M. Moravus, 1.
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„Ich bin so, also da ging es mir wie der Johann Altenburg, ich bin so wütend geworden, als ich die gelesen habe. Also wo ich wirklich dachte, wer solche Trostpost bekommt, der braucht gar keine Post mehr.“
Thea Dorns Verleger hatte im Lockdown begonnen, Seneca zu lesen, und schlug ihr vor, moderne Trostbriefe nach Senecas Vorbild zu schreiben. Dorn lehnt Senecas Ansatz emotional ab — sie findet seine Trostbriefe eher empörend als tröstlich, was ihre Romanfigur Johanna spiegelt.
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