Unorthodox
Deborah Feldman
Memoir über das Aufwachsen in der ultraorthodoxen Satmar-Gemeinde in Williamsburg. Feldmann erzählt von einem Leben in völliger Isolation gegenüber dem ultraliberalen New York – zwei völlig verschiedene Welten nebeneinander. Eine berührende Auseinandersetzung mit Religion, Tradition und dem Weg zur Selbstbestimmung.
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„Unorthodox, zuerst erschienen als Buch in den USA 2012, dann erstaunlich spät, darüber werden wir auch noch später sicher sprechen, erst auf Deutsch im Jahr 2016, ist mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt worden.“
Christoph Amend stellt die Gästin Deborah Feldman vor und nennt ihr bekanntestes Werk als zentralen Ausgangspunkt des Gesprächs. Das Buch erzählt Feldmans autobiografische Geschichte des Ausbruchs aus einer chassidischen Gemeinschaft in Brooklyn und wurde zum internationalen Bestseller.
„das ist tatsächlich das Ergebnis eines Gesprächs mit einer von mir sehr geschätzten Schriftstellerin, Deborah Feldman, die mich auf diesen ganzen Themenkomplex hinwies“
Deborah Feldman wird als Schriftstellerin erwähnt, die Mangold auf das Thema Fake-Bekenntnisse hinwies
„Das letzte Lied, wo es mich interessiert hat, war, nachdem meine Lebensgefährtin unorthodox gelesen hatte, von Deborah Feldman. Und da sind wir dann tatsächlich kurz darauf nach Williamsburg gefahren, zur Satmar-Gemeinde.“
Precht erklärt, wie das Buch seiner Lebensgefährtin den Anstoß gab, die ultraorthodoxe Satmar-Gemeinde in Williamsburg persönlich zu besuchen. Das Buch wird im weiteren Gespräch zentral, da Lanz ausführlich mit Feldmann über die Arbeitshaltung der Ultraorthodoxen gesprochen hat und ihre Einordnung als Korrektiv für die missverständlichen Aussagen der vorherigen Folge heranzieht.
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