Werden unsere Gebete erhört?

Daniel Neumann

Als Waise (auf das deutsche und niederländische Sprachgebiet beschränkte Wort mhd. weise, ahd. weiso, zu wīsan, meiden, verlassen, immer im Femininum) oder Waisenkind wird ein Kind bezeichnet, das einen oder beide Elternteile verloren hat. Hierbei wird zwischen Vollwaisen (bei denen beide Eltern gestorben sind) und Halbwaisen (bei denen ein Elternteil gestorben ist) unterschieden.

Werden unsere Gebete erhört?

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Erwähnungen (1)

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:11:57
„Bevor wir mal in den Inhalt gehen, wollte ich dir noch was vorlesen, was ich in der jüdischen Allgemeinen gefunden habe. Werden unsere Gebete erhört, ist die Überschrift. Da geht es jetzt nicht direkt um das Vaterunser, aber es geht ums Beten. Von Daniel Neumann, der war damals oder ist es noch Direktor des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen. Der hat einen wunderbaren Artikel über das Beten im Judentum geschrieben.“

Sabine Rückert liest ausführlich aus einem Artikel der Jüdischen Allgemeinen vor, in dem Daniel Neumann das jüdische Verständnis von Gebet erklärt. Der zentrale Gedanke: Das hebräische Wort für Beten (Lehit Palel) bedeutet 'sich selbst prüfen' — es geht nicht darum, Gott zu ändern, sondern sich selbst im Lichte Gottes zu ändern. Rückert nutzt den Artikel als Brücke zur Diskussion über das Vaterunser als Akt der Selbstjustierung.

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