Zorn und Zeit
Peter Sloterdijk
"While ancient civilizations worshipped strong, active emotions, modern societies have favored more peaceful attitudes, especially within the democratic process. We have largely forgotten the struggle to make use of thymos, the part of the soul that, following Plato, contains spirit, pride, and indignation. Rather, Christianity and psychoanalysis have promoted mutual understanding to overcome conflict.
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Erwähnungen (1)
„Für die Griechen, das finde ich einen schönen Begriff, ich habe den erst von Peter Sloterdijk gelernt, weil der den wieder entdeckt hat, nachdem der mit langem, eigentlich über 2000 Jahre gewissen, der Philosophiegeschichte so ein bisschen vergessen worden war. Für die Griechen war der Ort der Effekte oder des Gemüts, das nannten sie den Thymos.“
Ijoma Mangold verweist auf Peter Sloterdijk, der den griechischen Begriff des Thymos wiederentdeckt hat – den Ort der Affekte und des Gemüts. Sloterdijk hat diesen zentralen Begriff der griechischen Anthropologie in seinem Werk Zorn und Zeit wieder in die philosophische Debatte eingebracht, nachdem er über 2000 Jahre in Vergessenheit geraten war.
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