BOOMERCRINGE #13
Jan Böhmermann, Olli Schulz
Die Mittwochsausgabe feiert das Ende des GDL-Streiks und verabschiedet Klaus Weselsky als „Edgy Punker des Arbeitskampfes
„Du warst unser Lokführer, du hast uns all die Jahre durchgezogen. Bald ist Pension, bald ist Rente. Wir werden oft an dich denken.“
Erwähnte Medien (28)
De Avondshow met Arjen Lubach
Arjen Lubach · 2022
Jan Böhmermann berichtet von seinem Besuch bei De Avondshow mit Arjen Lubach, einer niederländischen Late-Night-Show mit ähnlichem Konzept wie seine eigene Sendung. Im Gegensatz zu Böhmermanns wöchentlichem Format strahlt Lubach seine Show viermal pro Woche aus und erreichte damit bis zu 2,5 Millionen Zuschauer in den Niederlanden. Der Vergleich zwischen den beiden Formats zeigt unterschiedliche Strategien bei derselben Grundidee der tagesaktuellen Comedy-Sendung.
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:05:00 „Ich bin vor kurzem ja in Amsterdam gewesen bei Arjen Lubach und seiner Scho“
Jan erzählt, dass er Arjen Lubach in Amsterdam besucht hat und mit dem Zug hin- und zurückgefahren ist.
Reisereportagen (Zugreisen)
Rita Knobel-Ulrich · 2019
Nachdem sie ihren geisteskranken Ehemann in einer abgelegenen psychiatrischen Klinik interniert hat, kehrt die Buchverlegerin Helga Pato mit dem Zug nach Hause zurück, wo sie einen geheimnisvollen Mann trifft, der sich als Psychiater ausgibt.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:06:16 „Ich mag Reisereportagen gerne von Rita Knobel-Ulrich. Man erkennt sie an der typischen ARD-Stimme, die hat schon, ich glaube, die Welt siebenmal umrundet im Zug und dann vor allem die Dokumentationen dazu gemacht.“
Olli schwärmt von den ARD-Zugreise-Dokumentationen der Reporterin, ohne einen konkreten Titel zu nennen.
Schulz in the Box
Olli Schulz · 2014
In seiner ersten eigenen, Dokumentationsreihe „Schulz in the Box“ wird der Musiker und Entertainer Oliver Marc Schulz aus seinem gewohnten Umfeld „entführt".
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:10:25 „Und ich hab da nochmal nachgeguckt. Hab dann mir gestern auf Prime, auf Amazon, meine eigene Folge von Schulz in the Box gekauft. Kann man die noch runterladen bei Amazon?“
Olli Schulz erzählt, dass er 2013 in der Crocus City Hall war, dem Ort des späteren Terroranschlags. Er hat dort für seine eigene Sendung Schulz in the Box gedreht und sich die Folge auf Amazon Prime erneut angesehen, um seine Erinnerung zu überprüfen.
Teddy Teclebrhan Stand-Up
Teddy Teclebrhan
Teddy Teclebrhan präsentiert sein Stand-Up-Programm, eine authentischere und weniger konventionelle Comedy-Performance als seine TV-Show. Jan Böhmermann empfiehlt es enthusiastisch als bereichernde Ergänzung für Zuschauer, die sein Talent in ungefilterter Form erleben möchten.
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:10:34 „Was ich wirklich, nachdem wir schon sehr ausführlich die Teddy-Tag-Lebran-Show besprochen haben, noch als Ergänzung hinzufügen muss und es ist wirklich unglaublich gut, den Stand-Up von Teddy-Tag-Lebran, der ist, ich sag mal, wem die Show ein bisschen zu konventionell deutsches Comedy-Fernsehen war, der wird, glaube ich, bei der Show auf seine Kosten kommen, weil Teddy da wirklich komplett so ist, wie er am besten ist und was er am besten kann.“
Jan Böhmermann empfiehlt begeistert das Stand-Up-Programm von Teddy Teclebrhan als Ergänzung zu dessen TV-Show, die sie bereits in einer früheren Sendung besprochen hatten. Er beschreibt, wie er sich alleine abends vorm Laptop so weggeschmissen hat vor Lachen, dass Passanten von der Straße reingeschaut haben.
Stand-Up von Teddy Teclebrhan
Teddy Teclebrhan
Lustiges Stand-Up-Comedy-Programm des Komikers Teddy Teclebrhan. Eine humorvolle Live-Performance, die mit scharfsinniger Beobachtung und Comedy-Elementen das Publikum begeistert und zum Lachen bringt.
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:11:04 „Es ist wirklich unglaublich gut, den Stand-Up von Teddy-Tag-Lebran.“
Jan empfiehlt begeistert das Stand-Up-Programm von Teddy Teclebrhan und beschreibt, wie sehr er darüber gelacht hat.
Practice What You Preach
Testament
Practice What You Preach (engl. für „Tue, was du predigst“) ist das dritte Studioalbum der US-amerikanischen Thrash-Metal-Band Testament. Es erschien im August 1989 bei Megaforce Records. Die Musik auf dem Album fiel zwar insgesamt kraftvoll und aggressiv, zum Teil aber etwas langsamer und technischer aus als auf den beiden Vorgängern. Mit The Ballad, zu der neben dem Titelstück und Greenhouse Effect auch ein Video gedreht wurde, war zudem eine Halbballade enthalten.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:13:49 „Practice What You Preach 1990 von Testament. Die dritte Platte oder vierte absolute Legendenplatte. Kann man jeden Song immer noch getrostig anhören.“
Olli Schulz erwähnt das Album im Rahmen seines Metal-am-Mittwoch-Specials als Einstieg, bevor er zu Faith No More überleitet. Er ordnet es als absolute Legendenplatte ein, deren Songs auch heute noch bestehen.
Metal-Album (Alligatoah)
Alligatoah
Eine Metal-Platte, entstanden aus einer Zusammenarbeit mit etablierten deutschen Metal-Musikern wie Mille Petrozza (Kreator) und Michael Kiske (Helloween). Das Album verbindet Rap mit klassischem Heavy Metal und repräsentiert eine ungewöhnliche Genre-Fusion zwischen Underground-Rap und etablierter Metal-Szene.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:14:00 „Alligator hat eine Metal-Platte wohl gemacht mit den Metal-Größen der deutschen Szene. Mit Mille Petrovskini. Und Michael Kiske, der Sänger von Halloween, ich glaube aber als Gitarrist, so wie ich das richtig verstanden habe.“
Olli Schulz erwähnt beiläufig, dass der deutsche Rapper Alligatoah eine Metal-Platte mit bekannten Metal-Musikern wie Mille Petrozza (Kreator) und Michael Kiske (Helloween) aufgenommen hat. Er hat sie selbst noch nicht gehört.
Alligatoah Metal-Album
Alligatoah
Alligatoah veröffentlicht ein Metal-Album in Zusammenarbeit mit etablierten Musikern der deutschen Metal-Szene wie Mille Petrozza (Kreator) und Michael Kiske (Helloween). Das ungewöhnliche Projekt vereint den Hip-Hop-Künstler mit bekannten Metal-Namen und präsentiert eine experimentelle Crossover-Produktion zwischen beiden Genres.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:14:06 „Alligator hat eine Metal-Platte wohl gemacht mit den Metal-Größen der deutschen Szene.“
Olli erwähnt, dass Alligatoah ein Metal-Album mit Mille Petrozza und Michael Kiske aufgenommen hat, er aber noch nicht reingehört hat.
I Started a Joke
Bee Gees
Die Bee Gees (auch B.G.s oder Brothers Gibb) sind eine britische und australische Popgruppe, die mit 175 Mio. verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Music-Acts überhaupt zählen. Mitglieder waren die Zwillinge Robin und Maurice Gibb sowie ihr älterer Bruder Barry Gibb. Die Skiffle-Band "The Rattlesnakes" spielt ihren ersten professionellen Gig im Gaumont Cinema, Chorlton, Manchester, UK. Bandmitglieder waren u.a. Barry, Robin und Maurice. Die drei verbrachten ihre frühe Kindheit auf der Isle of Man und lebten ab 1958 in Australien.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:14:40 „Ich hab mal die Faith No More Version von I Started a Joke von den Bee Gees in meiner Sendung gesungen. Also mit Kajal und so ein bisschen wie in dem Video auch.“
Jan Böhmermann erzählt als persönlichen Bezug zu Faith No More, dass er deren Coverversion von I Started a Joke (Original von den Bee Gees) in seiner eigenen Sendung nachgesungen hat – als Reprise nach der Erdogan-Nummer.
Easy (Cover)
Faith No More
Faith No More ist eine US-amerikanische Rockband. Die Musiker gelten als Gründerväter und eine der wichtigsten Bands des Crossover, da sie verschiedene Stile wie Artrock oder Funk Metal mit Hardcore Punk verschmolzen. Bandgeschichte Von 1982 bis 1998 Anfang der 1980er Jahre spielten Bassist Billy Gould, der Schlagzeuger Mike Bordin und Keyboarder Wade Worthington in San Francisco in einer Band, die vom Sänger und Gitarristen Mike „The Man“ Morris gegründet und geleitet wurde und „Faith.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:04 „Tatsächlich ist es leider ein bisschen so, dass Face No More vor allem bekannt sind für ihre beiden Cover-Versionen. I Started a Joke und natürlich Easy von den Commodores, gesungen von Lionel Richie in der Originalversion.“
Olli Schulz nennt die Coverversion von Easy (Original von den Commodores/Lionel Richie) als eines der zwei bekanntesten Stücke von Faith No More, was er bedauert, da die Band weitaus mehr zu bieten habe.
Easy
Commodores / Lionel Richie
Easy (englisch für „leicht“ oder „locker“) ist ein Lied der US-amerikanischen Band Commodores, das im März 1977 erschien.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:34 „I Started a Joke und natürlich Easy von den Commodores gesungen von Lionel Richie in der Originalversion.“
Olli nennt die beiden bekanntesten Cover-Versionen von Faith No More, darunter das Commodores-Original von Easy.
Angel Dust
Faith No More
Angel Dust ist das vierte Studioalbum der amerikanischen Rockband Faith No More. Es wurde im Juni 1992 veröffentlicht. Auf Angel Dust war Mike Patton erstmals intensiv am Songwriting beteiligt. Im Gegensatz dazu hielt sich Gitarrist Jim Martin zusehends zurück, da er mit der musikalischen Entwicklung der Band unzufrieden war und seine Parts zunehmend getrennt von den anderen Musikern einspielte. Es kursierten Gerüchte, dass ein Teil der Gitarrenparts von Bassist Billy Gould oder Session-Musikern stamme, was Gould 2016 aber dementierte. Folge der immer schlechteren Stimmung in der Band war der Rauswurf von Jim Martin im Folgejahr. Zum ersten Mal lastete auf
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:34 „Den haben sie in der Mitte der 90er auf der Platte Angel das gehabt.“
Olli beschreibt Angel Dust als die Platte, mit der Faith No More riesengroß wurden.
Introduce Yourself
Faith No More
Faith No More ist eine US-amerikanische Rockband. Die Musiker gelten als Gründerväter und eine der wichtigsten Bands des Crossover, da sie verschiedene Stile wie Artrock oder Funk Metal mit Hardcore Punk verschmolzen. Bandgeschichte Von 1982 bis 1998 Anfang der 1980er Jahre spielten Bassist Billy Gould, der Schlagzeuger Mike Bordin und Keyboarder Wade Worthington in San Francisco in einer Band, die vom Sänger und Gitarristen Mike „The Man“ Morris gegründet und geleitet wurde und „Faith.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:43 „Face No More hatten die ersten zwei Platten Introduce Yourself und We Care A Lot mit Chuck Mosley aufgenommen. Der Sänger hatte damals Alkohol- und Drogenprobleme, glaube ich, so wie ich das gehört habe, wurde ausgetauscht gegen Mike Patton.“
Olli Schulz skizziert die Frühgeschichte von Faith No More und erwähnt die ersten beiden Alben mit dem Originalsänger Chuck Mosley, bevor Mike Patton die Band übernahm.
We Care a Lot
Faith No More
Faith No More ist eine US-amerikanische Rockband. Die Musiker gelten als Gründerväter und eine der wichtigsten Bands des Crossover, da sie verschiedene Stile wie Artrock oder Funk Metal mit Hardcore Punk verschmolzen. Bandgeschichte Von 1982 bis 1998 Anfang der 1980er Jahre spielten Bassist Billy Gould, der Schlagzeuger Mike Bordin und Keyboarder Wade Worthington in San Francisco in einer Band, die vom Sänger und Gitarristen Mike „The Man“ Morris gegründet und geleitet wurde und „Faith.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:43 „Face No More hatten die ersten zwei Platten Introduce Yourself und We Care A Lot mit Chuck Mosley aufgenommen. Der Sänger hatte damals Alkohol- und Drogenprobleme, glaube ich, so wie ich das gehört habe, wurde ausgetauscht gegen Mike Patton.“
Olli Schulz nennt We Care a Lot als eine der beiden frühen Faith-No-More-Platten mit dem Originalsänger Chuck Mosley, um den Wandel der Band hin zu Mike Patton zu illustrieren.
Nevermind
Nirvana
Nevermind (deutsch: Schon gut / Vergiss es / Was soll’s) ist das zweite Studioalbum der US-amerikanischen Rockband Nirvana. Es erschien am 24. September 1991 über die Labels Geffen Records und Sub Pop. Es wurde weltweit rund 30 Millionen Mal verkauft und gehört damit zu den meistverkauften Musikalben aller Zeiten.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:16:12 „Face No More ist wirklich die prägende Band der End-80er, Anfang-90er Jahre, die für mich auch viel mehr Impact hatte noch als das Nirvana-Album Nevermind, weil sie halt aus dem Metal kamen, aber völlig anders damit gearbeitet haben.“
Olli Schulz vergleicht den Einfluss von Faith No More mit dem von Nirvanas Nevermind und kommt zu dem Schluss, dass Faith No More für ihn persönlich einen noch größeren Impact hatte, weil sie aus dem Metal kamen und den Sound in völlig neue Richtungen öffneten.
The Real Thing
Faith No More
The Real Thing ist ein Album der US-amerikanischen Band Faith No More, das 1990 für den Grammy Award for Best Metal Performance nominiert war. Hintergrund Auf diesem Album ist erstmals Mike Patton als Sänger dabei, und die Band konnte mit dem Stück Epic ihren ersten großen Hit landen. Es gab fünf Singleauskopplungen sowie ein Live-Album. Das Album entstand im Winter 1988/1989 und Neuzugang Patton arbeitete in nur zwei Wochen den Gesang ein. Die Mischung war damals noch sehr neu, da von hartem Metal-Sound bis hin zu Soul eine große Bandbreite geboten wird. Wegweisend hierbei ist der Hitsong Epic, bei dem
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:16:32 „Und die Platte Real Thing mit dem Song From Out to Nowhere, den ich auf die Liste packe. Der erste Song von Real Thing, den müsst ihr euch anhören. Die ganze Platte ist ein Meisterwerk. Für die damalige Zeit absolut verspielte Musik, anspruchsvoll, schlau, clever, groovy.“
Olli Schulz empfiehlt The Real Thing als Meisterwerk und Schlüsselalbum von Faith No More. Er hebt die verspielte, anspruchsvolle Musik hervor und packt den Eröffnungssong auf seine Metal-am-Mittwoch-Liste.
From Out of Nowhere
Faith No More
The Real Thing ist das dritte Studioalbum der US-amerikanischen Rockband Faith No More. Es wurde im Juni 1989 veröffentlicht und 1990 für den Grammy Award for Best Metal Performance nominiert.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:16:32 „Und die Platte Real Thing mit dem Song From Out to Nowhere, den ich auf die Liste packe. Der erste Song von Real Thing, den müsst ihr euch anhören.“
Olli Schulz packt den Song From Out of Nowhere als ersten Track von The Real Thing auf seine Metal-am-Mittwoch-Playlist und fordert die Hörer explizit auf, ihn sich anzuhören.
King for a Day... Fool for a Lifetime
Faith No More
Faith No More ist eine US-amerikanische Rockband. Die Musiker gelten als Gründerväter und eine der wichtigsten Bands des Crossover, da sie verschiedene Stile wie Artrock oder Funk Metal mit Hardcore Punk verschmolzen. Bandgeschichte Von 1982 bis 1998 Anfang der 1980er Jahre spielten Bassist Billy Gould, der Schlagzeuger Mike Bordin und Keyboarder Wade Worthington in San Francisco in einer Band, die vom Sänger und Gitarristen Mike „The Man“ Morris gegründet und geleitet wurde und „Faith.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:18:13 „King for Day, Fool for Lifetime. In der Retrospektive gilt sie unter den Fans aber als die Platte von Face No More. Der Gitarrist hatte eine ganz andere Härte, einen ganz anderen Sound reingebracht und auch die ist ein absolutes Meisterwerk.“
Olli Schulz beschreibt die Platte als zunächst gefloppt, aber in der Retrospektive unter Fans als die eigentliche Faith-No-More-Platte geltend. Er bezeichnet sie als absolutes Meisterwerk mit einem ganz anderen, härteren Sound durch den neuen Gitarristen.
Director's Cut
Fantômas
Fantômas ist eine Supergroup aus Kalifornien (USA), die genreübergreifende experimentelle Musik spielt und sich dabei einer Vielzahl von Stilelementen bedient.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:18:36 „Eine wirklich mega Platte ist Director's Cut von Phantomus. Da spielen sie nur von Horrorfilmen die Musik nach und zwar in so einem Metal, Thrash-Metal-Grindchor-Gewand. Es ist sehr, sehr künstlerisch eigenartig. Und die Platte kann ich auch jedem nur empfehlen.“
Olli Schulz empfiehlt Director's Cut von Fantômas (Mike Pattons Nebenprojekt) als herausragende Platte. Das Konzept – Horrorfilm-Musik im Metal-/Grindcore-Gewand – beschreibt er als künstlerisch eigenartig und empfehlenswert.
Jump Around
House of Pain
House of Pain war eine US-amerikanische Rap-Band. Sie wurde 1991 gegründet und bestand aus den beiden MCs Daniel O’Connor (Danny Boy) und Erik Schrody (Everlast) sowie dem DJ Leors Dimants (DJ Lethal). Der Name der Band wurde aus dem Horrorroman Die Insel des Dr. Moreau von H. G. Wells entlehnt.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:19:23 „Und dann ist der Everlast bei dem Lied Jump Around ins Publikum gesprungen, weil es auch relativ voll aussah. Es war aber nicht überfüllt, sondern alle sind zur Seite gegangen. Und der ist richtig aufs Maul geknallt.“
Olli Schulz erzählt eine Anekdote aus der Großen Freiheit in Hamburg: Kurz nach dem ersten Faith-No-More-Konzert spielten dort auch House of Pain zum ersten Mal. Everlast sprang bei Jump Around ins Publikum, das deutsche Publikum wich aus, und er stürzte blutig zu Boden – das Konzert wurde abgebrochen.
Gott im Taunus
Dokumentation über den Guru Paramahamsa Vishwananda, der in Taunus ein spirituelles Zentrum aufgebaut hat. Die Sendung zeigt die ungewöhnlichen Verflechtungen des indischen Gurus in westlichen Prominentenkreisen, etwa die Verbindung zum Red-Hot-Chili-Peppers-Sänger Anthony Kiedis, der sich mit Vishwananda fotografieren ließ. Das Stück wirft Fragen zu Manipulation und der Anziehungskraft esoterischer Lehren auf prominente Personen auf.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:20:29 „Wir haben eine Sendung über einen Guru gemacht, über Paramahamsa Vishwananda, Gott im Taunus, und der hat sich auch schon mit Anthony Kitties ablichten lassen.“
Jan Böhmermann erwähnt eine Sendung über den Guru Paramahamsa Vishwananda mit dem Titel 'Gott im Taunus'. Der Zusammenhang ist eine überraschende Verbindung zu Anthony Kiedis, der sich offenbar mit diesem Guru hat fotografieren lassen.
Scar Tissue (Biografie)
Anthony Kiedis · 2004
In this "vivid and inspiring" New York Times bestseller (Newsweek), the Red Hot Chili Peppers' lead singer and songwriter shares a searingly honest account of life in the rock scene's fast lane—from the darkness into the light. In 1983, four self-described "knuckleheads" burst out of the mosh-pitted mosaic of the neo-punk rock scene in L.A. with their own unique brand of cosmic hardcore mayhem funk.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:20:41 „Ja, aber das hat damit nicht nur was zu tun, sondern es gibt auch die Biografie, der hat eine harte Kindheit gehabt, die ersten Drogen haben er mit seinem Vater gehabt.“
Olli Schulz verweist auf die Biografie von Anthony Kiedis (Red Hot Chili Peppers), in der dessen schwierige Kindheit und früher Drogenkonsum mit seinem Vater beschrieben werden. Der Titel wird nicht explizit genannt, es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Scar Tissue.
Scar Tissue
Anthony Kiedis · 2004
In this "vivid and inspiring" New York Times bestseller (Newsweek), the Red Hot Chili Peppers' lead singer and songwriter shares a searingly honest account of life in the rock scene's fast lane—from the darkness into the light. In 1983, four self-described "knuckleheads" burst out of the mosh-pitted mosaic of the neo-punk rock scene in L.A. with their own unique brand of cosmic hardcore mayhem funk.
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:20:59 „es gibt auch die Biografie, der hat eine harte Kindheit gehabt, die ersten Drogen.“
Jan verweist auf Anthony Kiedis' Biografie über dessen schwierige Kindheit, ohne den Titel explizit zu nennen.
Zombie Eaters
Faith No More
The Real Thing ist das dritte Studioalbum der US-amerikanischen Rockband Faith No More. Es wurde im Juni 1989 veröffentlicht und 1990 für den Grammy Award for Best Metal Performance nominiert.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:21:37 „Ich packe die Lieder from out of nowhere von der, auf die Metal-Liste, auf die Metal am Mittwoch-Liste, genauso wie den Song Zombie Eaters von der Platte. Von Face the More.“
Olli Schulz setzt den Song Zombie Eaters zusammen mit From Out of Nowhere auf seine Metal-am-Mittwoch-Playlist als Empfehlung für die Hörer.
Midlife Crisis
Faith No More
Midlife Crisis ist ein Lied der US-amerikanischen Rockband Faith No More, das im Mai 1992 erschien.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:22:05 „Und zwar natürlich den Song Midlife Crisis. Der ist so gut. Der ist immer noch so gut. Der kommt auf alle Fälle rauf.“
Olli Schulz packt Midlife Crisis auf die reguläre Podcast-Playlist und betont, wie zeitlos gut der Song auch heute noch klingt.
Evidence
Faith No More
Faith No More ist eine US-amerikanische Rockband. Die Musiker gelten als Gründerväter und eine der wichtigsten Bands des Crossover, da sie verschiedene Stile wie Artrock oder Funk Metal mit Hardcore Punk verschmolzen. Bandgeschichte Von 1982 bis 1998 Anfang der 1980er Jahre spielten Bassist Billy Gould, der Schlagzeuger Mike Bordin und Keyboarder Wade Worthington in San Francisco in einer Band, die vom Sänger und Gitarristen Mike „The Man“ Morris gegründet und geleitet wurde und „Faith.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:22:20 „Und dann noch von der Platte danach, von der King for Day, Fool for Lifetime, den Song Evidence, der auch so ein bisschen funky, ja der ist super. Die Songs packe ich auf die Liste.“
Olli Schulz empfiehlt Evidence von der Platte King for a Day als funky und super und setzt den Song auf die reguläre Podcast-Playlist.
Music to Make Love to Your Old Lady By
Lovage
Lovage (dt.: Liebstöckel) ist ein Bandprojekt des japanisch-amerikanischen Produzenten Dan the Automator (Pseudonym: Nathaniel Merriweather). Das erste Album Music To Make Love To Your Old Lady By erschien am 5. November 2001. Mike Patton und Jennifer Charles singen, teilweise im Duett, die Stücke, welche sich stilistisch zwischen Jazz und Trip-Hop bewegen. DJ Kid Koala steuerte die Scratches bei und nahm ebenfalls an der Tour durch 13 Städte der USA teil.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:22:50 „Mike Patton hat auch eine geile Bumsplatte gemacht. Music to make love to your old lady by. Love Age hieß das damals. Und Love Age heißt die Platte.“
Olli Schulz erwähnt das Lovage-Album als weiteres Beispiel für Mike Pattons vielseitiges Schaffen außerhalb von Faith No More und beschreibt es humorvoll als 'geile Bumsplatte'.
Die unendliche Geschichte
Michael Ende
Ein geheimnisvolles Buch schlägt Bastian in seinen Bann: Die unendliche Geschichte. Begeistert nimmt er teil an den wilden Abenteuern ihres Helden Atréju und an dessen gefährlichen Auftrag: Das Traumreich Phantásien und seine Herrscherin, die Kindliche Kaiserin, zu retten. Mit der Zeit jedoch spürt Bastian, dass er mehr als nur ein unbeteiligter Zuschauer ist.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:29:50 „Das ist eine Figur aus einer unendlichen Geschichte eigentlich. Da hat Michael Ender aber kurz vor Abgabe des Manuskripts wieder rausgestrichen. Der Stressbeißer.“
Böhmermann erzählt humorvoll von seinen angeblichen Schönheitsoperationen und bezeichnet sich als 'Stressbeißer'. Den Begriff nutzt er für einen absurden Witz, indem er behauptet, der 'Stressbeißer' sei eine Figur, die Michael Ende kurz vor Abgabe aus dem Manuskript der 'Unendlichen Geschichte' gestrichen habe.