Viel Flugmodus momentan
Jan Böhmermann, Olli Schulz
Olli kommt genervt vom Wertstoffhof und wünscht sich dort einen Container für seelischen Müll — leider schon voll. Zwischen Wiener Sandringen und aufgepumpten Ex-Fußballern eröffnen die beiden feierlich ihr EM-Studio und philosophieren über neue Podcast-Geschäftsmodelle.
„Das wäre geil, wenn am Wertstoffhof noch ein Psychiater wäre, ganz ehrlich, oder jemand, mit dem man einfach reden kann.“
Erwähnte Medien (30)
Geschichten aus der Geschichte
Richard Hemmer und Daniel Messmer
Seit über neun Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:05:39 „Also ich glaube, die Jungs von Geschichten aus der Geschichte haben so einen Patron laufen und da zahlen dann Leute irgendwie einen Euro im Monat oder sowas.“
Jan Böhmermann diskutiert mit Olli Schulz alternative Finanzierungsmodelle für Podcasts und nennt den Podcast 'Geschichten aus der Geschichte' als Beispiel für ein Patreon-basiertes Bezahlmodell.
Reif für die Insel
Peter Cornelius
Leichte Pop-Ballade aus den 80ern mit melancholischem Grundton. Der Song reflektiert Sehnsucht nach Urlaub und innerer Ruhe, ein charakteristisches Werk der deutschsprachigen Radiomusik jener Zeit.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:10:14 „Ich weiß, dass es von Peter Cornelius auch ein Lied gibt, das heißt Reif für die Insel, das lief in den 80ern auf NDR 2. Ich bin nämlich gerade Reif für die Insel und ich habe letzte Nacht sehr schlecht geschlafen.“
Olli Schulz schlägt vor, die heutige Sendung 'Reif für die Insel' zu nennen, weil beide erschöpft sind von den vielen Projekten der letzten Wochen (Malmö, Hamburg, ESC). Dabei erinnert er sich an den gleichnamigen Song von Peter Cornelius aus den 80ern.
There Will Be Blood
Paul Thomas Anderson · 2007
Daniel Plainview versucht Ende des 19. Jahrhunderts sein Glück als Schürfer auf der Suche nach Silber, doch er entdeckt bei der harten Arbeit eines Tages eine Ölquelle. Für den nur auf Profit eingestellten Einzelgänger erschließt sich eine neue Obsession und schon bald beginnt er seine Arbeit im Ölgeschäft. Schon früh kommt sein Partner zu Tode, woraufhin Daniel sich dessen Sohnes annimmt, der als Waise zurück blieb.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:17:37 „Hast du den Film There Will Be Blood gesehen von Paul Thomas Anderson? Und da geht es ja so um diese Gründerzeit, diesen Ölbaron, der aber auch Gold sucht und dann findet er dieses Gold und dann unglaublich gespielt. Ich fand den Film so krass, ich will ihn unbedingt nochmal sehen.“
Im Gespräch über den Ursprung des Kapitalismus und die Faszination der Menschheit für Gold und Öl bringt Olli Schulz den Film als Beispiel dafür, wie der Film die Anfänge des Kapitalismus und die Besessenheit nach Rohstoffen darstellt. Er schwärmt von der Darstellung und möchte ihn unbedingt nochmal sehen.
Straßen der Bronx
· 1993
Calogero wächst während der 60er in der Bronx auf. Einerseits hat er ein gutes Verhältnis zu seinem Vater, dem ehrlichen Busfahrer Lorenzo, andererseits entwickelt er eine enge Beziehung zum charismatischen Gangsterboss Sonny. Mehr und mehr muss Lorenzo mit ansehen, wie sein Junge unter den schlechten Einfluss Sonnys gerät. Sowohl Lorenzo als auch Sonny prägen Calogero auf seinem Weg vom Kind zum Jugendlichen.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:29:41 „Es gibt diesen Film mit Robert De Niro in den Straßen der Bronx“
Olli zitiert eine Szene aus dem Film, in der ein Gangsterboss erklärt, warum verliehenes Geld manchmal gut investiert ist, um jemanden loszuwerden
A Bronx Tale (Straßen der Bronx)
Robert De Niro · 1993
Calogero wächst während der 60er in der Bronx auf. Einerseits hat er ein gutes Verhältnis zu seinem Vater, dem ehrlichen Busfahrer Lorenzo, andererseits entwickelt er eine enge Beziehung zum charismatischen Gangsterboss Sonny. Mehr und mehr muss Lorenzo mit ansehen, wie sein Junge unter den schlechten Einfluss Sonnys gerät. Sowohl Lorenzo als auch Sonny prägen Calogero auf seinem Weg vom Kind zum Jugendlichen.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:29:42 „Es gibt diesen Film mit Robert De Niro in den Straßen der Bronx, der spielt da so einen Gangsterboss und der leiht Leuten Geld und dann schuldet ihm jemand 2000 Dollar und dann meinte der kleine Junge, der die Hauptrolle spielt, aber der schuldet dir doch noch Geld, warum haust du dem nicht in die Fresse?“
Olli Schulz erzählt von Leuten, die ihm geliehenes Geld nicht zurückzahlen, und zieht eine Parallele zu einer Szene aus dem Film 'Straßen der Bronx'. Der Gangsterboss im Film sieht das verlorene Geld als Preis dafür, nie wieder mit dem Schuldner reden zu müssen – Olli merkt aber an, dass das in der Realität nicht funktioniert, weil die Leute trotzdem rotzfrech wiederkommen.
This Boy's Life
· 1993
Caroline Wolff und ihr Sohn Jack ziehen nach Seattle. 1957 hat es eine alleinerziehende Mutter nicht leicht, doch schon bald lernt Caroline den Automechaniker Dwight Hansen kennen. Der junge Jack verbringt seine Freizeit mit zwielichtigen „Freunden“, und als seine Mutter und Dwight heiraten, entwickelt sich sein neuer Stiefvater zu einem saufenden Ekel…
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:29:42 „Es gibt diesen Film mit Robert De Niro in den Straßen der Bronx, das ist glaube ich mit Chess Parliamentary, den er nicht super fand, der spielt da so einen Gangsterboss... was ist das für ein This Boy's Life, ich komm durcheinander, egal, Straßen der Bronx.“
Olli Schulz verwechselt kurz die Robert-De-Niro-Filme und nennt 'This Boy's Life', bevor er sich korrigiert und klarstellt, dass er 'Straßen der Bronx' meint. Eine beiläufige Erwähnung im Moment der Verwirrung.
The White Lotus
Mike White · 2021
The White Lotus folgt dem Aufenthalt verschiedener Gäste in exklusiven Resorts der fiktiven Hotelkette "The White Lotus". Jede Staffel spielt an einem anderen Ort und begleitet eine Woche im Leben der Hotelgäste und des Personals – von der Ankunft bis zu einem meist tragischen Ende. Hinter der glamourösen Fassade entspinnen sich persönliche Dramen, zwischenmenschliche Konflikte und gesellschaftliche Spannungen, die langsam eskalieren.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:31:17 „So ein bisschen wie bei White Lotus. Dieser eine Freund, der in der ersten Staffel die ganze Zeit unzufrieden ist mit dem Urlaub und irgendwie immer mehr haben möchte, wo du beim Zugucken aggressiv wirst, weil sich der Urlaub nur noch darum dreht, dass es nicht das perfekte Erlebnis für ihn ist.“
Jan Böhmermann spricht über Menschen, die im Urlaub aus Prinzip jede nicht erbrachte Leistung reklamieren, und vergleicht dieses Verhalten mit einer Figur aus der ersten Staffel von 'White Lotus'. Er nutzt die Serie als Illustration dafür, dass es dabei nicht ums Geld geht, sondern um ein Mindset-Problem.
Mordlust
Im True Crime-Podcast "Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” sprechen die Journalistinnen Paulina Krasa und Laura Wohlers über wahre Kriminalfälle aus Deutschland. In jeder Folge erzählen die Reporterinnen einen bedeutsamen wahren Kriminalfall nach, ordnen ihn ein, erörtern und diskutieren die juristischen, psychologischen oder gesellschaftlichen Aspekte und sprechen mit Menschen mit Expertise.
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:39:00 „Du weckst in den Leuten einfach die Mordlust.“
Böhmermann sagt zu Olli, er wecke in den Leuten die Mordlust. Olli greift das auf und sagt, er wäre gerne Testimonial für andere Podcasts. Das Wortspiel funktioniert über die Doppelbedeutung: wörtlich 'Blutdurst' und zugleich der bekannte True-Crime-Podcast 'Mordlust'. Die Referenz ist allerdings nicht eindeutig.
Der Goldene Handschuh
Fatih Akin · 2019
Fritz Honka lebt in den 1970er-Jahren im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Auf andere wirkt er wie ein Verlierer, fast schon bemitleidenswert. Wenn Fritz nicht gerade als Nachtwächter einer Tätigkeit nachgeht, verbringt er die Nächte gerne in der örtlichen Kiezkneipe „Zum Goldenen Handschuh“. Denn zwischen Trinkern, Prostituierten und anderen Gestalten der Nacht, kann man einsamen Frauen am Besten näherkommen und ihnen nachstellen.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:41:27 „Der sieht aus wie so ein Ranz-Typ. Aus dem goldenen Handschuh. Was ist das? Wirklich, ne? Nicht abwertend gemeint.“
Olli Schulz und Jan Böhmermann schauen sich das Porträt auf dem alten 1000-Mark-Schein an und Olli vergleicht das Aussehen der abgebildeten Person scherzhaft mit einer Figur aus 'Der Goldene Handschuh' – dem Film über die Hamburger Kneipe auf dem Kiez.
Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk
Tocotronic
Tocotronic ist eine deutsche Rockband, die 1993 gegründet wurde. Ähnlich wie Blumfeld stellte die Band nicht nur eine Innovation für deutschsprachige Musik dar, sondern inspirierte auch mehrere spätere Bands. Teile der Band Tocotronic sind aus Hamburg. Tocotronic war lange Zeit bei L'age D'or unter Vertrag. 2007 wechselte die Band zum Label Vertigo Berlin von UDD. Zusammen mit einer Gruppe von Bands und Künstlern, wie zum Beispiel Blumfeld,Die Sterne oder Rocko Schamoni bildeten sie die sogenannte "Hamburger Schule"
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:42:03 „Nicht Seattle, weil es natürlich eine Anlehnung an Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk, von der ersten Tokotronic ist. Ich glaube sogar der erste Tokotronic-Song.“
Olli Schulz stellt die Künstlerin Nicht Seattle vor und erklärt den Ursprung ihres Namens: Er ist eine Anlehnung an den Tocotronic-Song 'Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk', vermutlich der erste Song der Band. Nicht Seattle war auch mit Tocotronic auf Tour.
Beluga
Nicht Seattle
Olli Schulz empfiehlt den Song "Beluga" der Künstlerin Nicht Seattle. Obwohl ihn der Künstlername anfangs abschreckte, überzeugt ihn die Musik nach dem Anhören vollends. Das Lied wird daraufhin auf die Playlist der Sendung aufgenommen und besticht durch seine musikalische Qualität.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:42:15 „Beluga ist ein ganz wundervolles Lied, würde ich gerne auf die Liste packen. Nicht Seattle mit Beluga, muss unbedingt auf die Fidi und Bumsi Liste.“
Olli Schulz empfiehlt den Song 'Beluga' von der Künstlerin Nicht Seattle, nachdem er sich ihre Musik endlich angehört hat. Er hatte sich zunächst gegen ihren Namen gewehrt, ist aber jetzt überzeugt und packt den Song auf die Playlist der Sendung.
Rolling Stone (Ausgabe mit Born in the USA-Bericht)
Das Rolling Stone Magazin führte ein Interview mit Bruce Springsteen zum 40. Jahrestag seines Klassikers 'Born in the U.S.A.'. Der Artikel würdigt die Entstehungsgeschichte des Albums und Springsteens Reflexionen über die Schaffung und kulturelle Bedeutung dieses ikonischen Werkes.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:42:30 „Ich habe mir einen Rolling Stone gekauft, weil ich irgendwie die Printmedien am Leben halten will. War großer Bericht über 40 Jahre Born in the USA von Bruce Springsteen.“
Olli Schulz erwähnt, dass er sich die aktuelle Ausgabe des Rolling Stone Magazins gekauft hat, in der ein großer Bericht über das 40-jährige Jubiläum von 'Born in the U.S.A.' erschienen ist. Dies ist der Anlass für seine ausführliche Würdigung des Albums.
Born to Run
Bruce Springsteen
Born to Run ist das dritte Studioalbum des US-amerikanischen Rockmusikers Bruce Springsteen. Es erschien am 25. August 1975 auf dem Plattenlabel Columbia Records und wurde größtenteils von Jon Landau produziert. Born to Run markierte sowohl den künstlerischen wie kommerziellen Durchbruch für Springsteen und begründete seinen Aufstieg zum Superstar. Auf der Liste der 500 besten Alben aller Zeiten der Musikzeitschrift Rolling Stone belegt das Album den 18. Platz.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:43:02 „Auch wenn Bruce Springsteens Platten davor vielleicht noch interessanter waren, Born to Run, Darkness on the Edge of Town, ist das sein großer Meilenstein.“
Im Rahmen seiner Würdigung von 'Born in the U.S.A.' erwähnt Olli Schulz, dass Springsteens frühere Alben 'Born to Run' und 'Darkness on the Edge of Town' vielleicht sogar noch interessanter waren, aber 'Born in the U.S.A.' der kommerzielle Meilenstein ist.
Darkness on the Edge of Town
Bruce Springsteen
Darkness on the Edge of Town ist das vierte Studioalbum, das Bruce Springsteen & The E Street Band 1978 veröffentlicht haben. Es erschien drei Jahre nach Born to Run, Springsteens erstem kommerziell erfolgreichen Album.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:43:02 „Auch wenn Bruce Springsteens Platten davor vielleicht noch interessanter waren, Born to Run, Darkness on the Edge of Town, ist das sein großer Meilenstein.“
Olli Schulz nennt 'Darkness on the Edge of Town' neben 'Born to Run' als eines von Springsteens früheren Alben, die er für möglicherweise noch interessanter hält als 'Born in the U.S.A.'.
Born in the U.S.A.
Bruce Springsteen · 1984
Born in the U.S.A. ist ein Rocksong von Bruce Springsteen aus dem Jahre 1984. Er wurde von ihm selbst geschrieben und gemeinsam mit Steven Van Zandt, Jon Landau und Chuck Plotkin produziert. In den Vereinigten Staaten erreichte der Titel die Top Ten, in Irland und Neuseeland erreichte er Platz eins der Hitparade. Er zählt zu den meistgespielten Songs in den Konzerten Springsteens, etwa bei der Born in the U.S.A. Tour, der Bruce Springsteen and the „Other Band“ Tour und der The Rising Tour.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:43:09 „Diese Platte ist für mich eine der großen Wunderstörungen. Er war 84, 85 größer als Gott und Jesus gemeinsam und alle anderen religiösen Speerspitzen. Er war der größte Künstler für ein, zwei Jahre. Es ist Bruce Springsteens Opus Magnum.“
Olli Schulz widmet einen langen Abschnitt dem 40-jährigen Jubiläum von Bruce Springsteens Album 'Born in the U.S.A.' und dem zugehörigen Rolling-Stone-Artikel. Er erklärt das Missverständnis um den vermeintlich patriotischen Titelsong, der eigentlich ein zynisch-kritisches Lied über einen Vietnamveteranen ist, und feiert das Album als zeitloses Meisterwerk mit glasklarer Produktion.
We Are the World (Dokumentation)
· 1985
Die Dokumentation erzählt die Geschichte hinter der Aufnahme des Charity-Songs We Are the World und zeigt die Zusammenarbeit der größten Musiker seiner Zeit. Besonders hervorgehoben wird Bruce Springsteens eindringlicher Gesangspart – seine nach eineinhalb Jahren Tournee durchgerockte Stimme verlieh seinem Part eine raue, intensive Kraft, die zum emotionalen Vermächtnis des Songs beitrug.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:43:19 „Und wir haben ja auch gerade geredet vor ein paar Wochen über diese We Are The World Doku. Bruce Springsteen, der ja am Ende diese unfassbare Stimme, wenn er da reinbrüllt, den ersten oder zweiten Refrain.“
Olli Schulz verweist auf eine kürzlich in der Sendung besprochene Dokumentation über die Aufnahme von 'We Are the World'. Er hebt Bruce Springsteens Gesangspart hervor – seine Stimme war nach eineinhalb Jahren Tour durchgerockt, aber genau das machte seinen Beitrag so intensiv.
We Are the World
· 1985
We Are the World ist ein Popsong von USA for Africa aus dem Jahr 1985, der von Michael Jackson und Lionel Richie geschrieben wurde. Er erschien auch auf dem gleichnamigen Album. Der Titel zählt zu den erfolgreichsten Singles und verkaufte sich mehr als 20 Millionen Mal.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:43:19 „Und wir haben ja auch gerade geredet vor ein paar Wochen über diese We Are The World Doku. Bruce Springsteen, der ja am Ende diese unfassbare Stimme, wenn er da reinbrüllt, den ersten oder zweiten Refrain.“
Olli Schulz verweist auf eine Dokumentation über die Aufnahme von 'We Are the World', die sie in einer früheren Episode besprochen haben. Er hebt Springsteens beeindruckenden Gesangsbeitrag hervor und verbindet dies mit der Born in the USA-Ära.
No Surrender
Bruce Springsteen
Anthemischer Rock-Song vom Album 'Born in the U.S.A.', bestechend durch kraftvolle Energie und inspirierenden Spirit. Das Stück existiert als energiegeladene Rock-Version und in einer sensibleren Akustikfassung.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:43:49 „Und zwar den Song No Surrender, denn das ist einer meiner absolut Lieblingssongs von Bruce Springsteen. Gibt's auch in einer ganz tollen Akustikversion. Wir packen aber die Rock-Version drauf.“
Als Teil seiner Würdigung des 'Born in the U.S.A.'-Albums packt Olli Schulz 'No Surrender' auf die Playlist der Sendung. Er bezeichnet ihn als einen seiner absoluten Lieblingssongs von Bruce Springsteen und erwähnt, dass es auch eine tolle Akustikversion gibt.
Bobby Jean
Bruce Springsteen
Bobby Jean ist ein Song von Bruce Springsteen vom 1984er Album Born in the U.S.A., der die emotionale Geschichte einer zerrütteten Freundschaft erzählt. Das Stück behandelt Themen wie Trauer und Abschied und wird für seine introspektive Songwriting-Qualität geschätzt. Der Song zeichnet sich durch Springsteens charakteristische melancholische Erzählweise aus und gehört zu den gefühlsstärkeren Tracks des Albums.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:44:23 „Und Bobby Jean, der Song über den Verlust einer Freundschaft. Deswegen packe ich zwei andere auf, den ersten und zweiten von der zweiten Seite, No Surrender und Bobby Jean von Born in the USA von Bruce Springsteen.“
Olli Schulz empfiehlt neben 'No Surrender' auch 'Bobby Jean' als zweiten Song von der B-Seite des Albums 'Born in the U.S.A.' für die Playlist. Er beschreibt ihn als Song über den Verlust einer Freundschaft.
Dancing in the Dark
Bruce Springsteen
Dancing in the Dark ist ein Rocksong von Bruce Springsteen aus dem Jahr 1984, der von ihm geschrieben und von ihm, Jon Landau, Chuck Plotkin und Steven Van Zandt produziert wurde.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:44:23 „Es ist zwölf Songs, glaube ich, acht Nummer eins Singles oder so gewesen, Dancing in the Dark, I'm on Fire, man kann fast jeden Song aufzählen.“
Olli Schulz zählt 'Dancing in the Dark' als eine der vielen Hit-Singles vom Album 'Born in the U.S.A.' auf, um zu illustrieren, wie dominant das Album war.
I'm on Fire
Bruce Springsteen
I’m on Fire ist ein Lied von Bruce Springsteen, das von ihm geschrieben und gemeinsam mit Steven Van Zandt, Jon Landau und Chuck Plotkin produziert wurde.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:44:23 „Es ist zwölf Songs, glaube ich, acht Nummer eins Singles oder so gewesen, Dancing in the Dark, I'm on Fire, man kann fast jeden Song aufzählen.“
Neben 'Dancing in the Dark' nennt Olli Schulz auch 'I'm on Fire' als weitere Hit-Single vom 'Born in the U.S.A.'-Album.
Amsterdam
Hape Kerkeling
Beatrix Wilhelmina Armgard, Prinzessin der Niederlande, Prinzessin von Oranien-Nassau, Prinzessin zur Lippe-Biesterfeld (* 31. Januar 1938 in Baarn) war vom 30. April 1980 bis zum 30. April 2013, als sie das Amt ihrem Sohn Willem-Alexander übergab, Königin der Niederlande. Seit ihrer Abdankung lautet ihr offizieller Titel Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Beatrix der Niederlande.
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:45:09 „Und ich möchte einfach mal, damit ihr euren Horizont mal ein bisschen erweitert und auch die Facetten, die Harpe Kerkeling so abliefert, das Lied Amsterdam von Harpe Kerkeling, ein bassernst gemeintes Schlagerlied. Das find ich total geil, wie das bei dem anfing mit Parodie und Ironie.“
Jan Böhmermann empfiehlt den Schlager als Entdeckung aus Hape Kerkelings musikalischem Werk. Er findet es faszinierend, dass Kerkeling, der als Parodist begann, am Ende beim aufrichtigen Schlager gelandet ist. Die Empfehlung entstand, nachdem Böhmermann auf einer Reise Kerkelings gesamtes musikalisches Werk durchgehört hat.
Conan der Barbar (Soundtrack)
Basil Poledouris
Der Soundtrack zu Conan der Barbar von Basil Poledouris ist ein Klassiker der Filmmusik, der regelmäßig in Klassikradio-Sendern läuft. Das epische Orchesterwerk schafft angenehme Atmosphäre und zählt zu den großen Filmkompositionen neben Star Wars und klassischen Werken von Komponisten wie Georg Friedrich Händel. Die Musik zeigt, dass hochwertige Filmmusik gleichberechtigt neben reiner Klassik bestehen kann und auch im Radio-Kontext ihre künstlerische Qualität bewahrt.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:54:04 „Dann läuft da mal von Conan der Barbar, dann läuft Star Wars, John Williams, dann läuft von Handel irgendwas. Dann denkst du, Handel, ja, gar nicht so schlecht gewesen.“
Olli Schulz schwärmt davon, wie angenehm es ist, wenn Taxifahrer Klassikradio hören. Er zählt verschiedene Filmmusik-Stücke und klassische Komponisten auf, die dort laufen.
Star Wars (Soundtrack)
John Williams
Es gibt mindestens vier bekannte Künstler namens John Williams: 1.) den US-amerikanischen Komponisten und Dirigenten John Towner Williams, 2.) den australischen Klassik- und Multi-Genre-Gitarristen John Christopher Williams, 3.) den US-amerikanischen Irish Folk Multi-Instrumentalisten John Williams und 4.) den US-amerikanischen Blues- bzw. Jazz-Musiker John Williams. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * 1.) John Towner Williams (* 8.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:54:04 „Dann läuft da mal von Conan der Barbar, dann läuft Star Wars, John Williams, dann läuft von Handel irgendwas.“
Olli Schulz erzählt begeistert vom Klassikradio-Erlebnis im Taxi und nennt die Star-Wars-Filmmusik von John Williams als typisches Beispiel für das Programm.
Say Say Say
Michael Jackson & Paul McCartney
Say Say Say ist ein Lied des britischen Musikers Paul McCartney und US-amerikanischen Musikers Michael Jackson, das 1983 als Single A-Seite veröffentlicht wurde. Es ist ebenfalls auf dem McCartney-Album Pipes of Peace erschienen. Es war die neunte Singleveröffentlichung von Paul McCartney nach dessen Trennung von der Band The Beatles, die Platz eins in den US-amerikanischen Charts erreichte, für Michael Jackson war es der sechste Nummer-eins-Hit in den USA.
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:05:17 „Ich hab mich vom Hater zum Lover gewandelt, wie Michael Jackson und Paul McCartney in ihrem Song gemeinsam.“
Böhmermann beschreibt seine Wandlung vom E-Scooter-Hasser zum E-Scooter-Fan und vergleicht das mit der Zusammenarbeit von Michael Jackson und Paul McCartney. Der konkrete Songtitel wird nicht genannt, gemeint ist vermutlich 'Say Say Say' oder 'The Girl Is Mine' als bekannteste gemeinsame Singles der beiden.
Stuckrad-Barre-Dokumentation
Christian Scherz
Dokumentation von Christian Scherz über Benjamin von Stuckrad-Barre und sein verändertes Leben im Kontext der legendären Stucki-Bar in Berlin.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 01:09:33 „Der hat sein Leben geändert. Habe ich gesehen in der Dokumentation von Christian Scherz.“
Es geht um die Stucki-Bar in Berlin und die Frage, ob es sie noch gibt. Olli erwähnt, dass Benjamin von Stuckrad-Barre sein Leben geändert habe, was er in einer Dokumentation von Christian Scherz gesehen habe. Die Doku wird am Ende der Folge als Thema für die nächste Mittwochsfolge angekündigt.
Hallo Spencer
Winfried Debertin / NDR · 1979
Spencer, stets kariert gekleidet und mit Schiebermütze versehen, ist der aufgedrehte, wortgewandte und immer fröhliche Moderator einer eigenen Fernsehsendung und der Boss in seinem Dorf. Er muss nur mit dem Finger schnippen, um zu einer beliebigen Stelle im Ort zu schalten. Zu Beginn jeder Sendung begrüßt er alle "Leute von A bis Z, von 1 bis 100, von Norden bis Süden und von Osten bis Westen!"
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 01:11:03 „Ich hab zu Hause bei mir aus nostalgischen Gründen die alten Hallo Spencer Senfgläser. Ich habe fünf alte Spencer Senfgläser, aus denen wird immer noch getrunken.“
Olli schwärmt von Senf und kommt dabei auf die kultigen Hallo-Spencer-Senfgläser aus seiner Kindheit zu sprechen. Er besitzt noch fünf Originalgläser, aus denen seine Familie bis heute trinkt. Die Kinderserie 'Hallo Spencer' wird als nostalgische Verbindung zwischen ihm und Böhmermann beschrieben, die beide damit aufgewachsen sind.
Hallo Spencer, der Film
Timo Schierhorn · 2024
Jakob Sesam (Rainer Bock), früher ein gefeierter Erfinder und Schöpfer der Spencer-Geschichten, lebt 20 Jahre später ein ganz anderes Leben. In der alten Disco "Coconut Cave" kümmert er sich hingebungsvoll um seine Puppen und tritt bei Kindergeburtstagen und Familienfeiern auf. Doch seine Idylle wird jäh von Peggy (Victoria Trauttmansdorff), der Besitzerin der Disco, bedroht.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 01:11:38 „Und dann habe ich dir auch gleich für deinen, dann können wir gleich mal kurz Werbung machen, für deinen Film, der bald kommt, auf den ich mich übrigens sehr freue, der Hallo Spencer Film.“
Im Gespräch über Hallo-Spencer-Senfgläser kommt Olli Schulz auf einen kommenden Hallo-Spencer-Kinofilm zu sprechen, an dem Jan Böhmermann offenbar beteiligt ist. Die Kinderserie Hallo Spencer ist bereits separat erfasst.
Senf-Spezial
Florentin Will
Ein dreieinhalb stündiges Senf-Tasting aus der Corona-Zeit. Das Special stellt verschiedene Senfsorten vor und erklärt ihre Besonderheiten auf unterhaltsame und informative Weise. Perfekt für alle, die ihre Senf-Kenntnisse vertiefen möchten.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:12:50 „Ich möchte an dieser Stelle mal hinweisen auf das große Senf-Spezial mit Florentin Will, mein ehemaliger Kollege von früher. Der hat mal in der Corona-Zeit, ich glaube dreieinhalb Stunden lang, bei Rocket Beans TV Senf getestet. Und damals, wir waren alle so verzweifelt in Corona. Ich hab mir das komplett angeguckt.“
Passend zu Ollis Senf-Begeisterung empfiehlt Böhmermann ein dreieinhalb Stunden langes Senf-Tasting-Special von Florentin Will bei Rocket Beans TV aus der Corona-Zeit. Böhmermann hat sich die gesamte Sendung angesehen und ist seitdem nach eigener Aussage 'sehr informiert über Senf'. Er sucht sogar den Link heraus, um ihn Olli zu schicken.
Hallo Herr Scherzanwalt
Jan Böhmermann
Er ist 1,90 Meter groß, smart und bezeichnet sich selbst als “sympathischen Frauenflüsterer”. Seine Medienkarriere begann schon früh: Als 15-Jähriger verfasste er erste Kabarett-Rezensionen für den “Weser Kurier”, mit 17 arbeitete er als Reporter für Radio Bremen und mit 19 moderierte er bei Bremen Vier erste eigene Radiosendungen und volontierte schließlich bei Radio Bremen. 2004 wechselt Böhmermann von der Weser an den Rhein, nach Köln.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:16:08 „Ich habe den Song Hallo Herr Scherzanwalt, der da drin vorkommt, auch freigegeben, also ich wurde vorher gefragt, ich habe gesagt, na klar, hatte aber die Zeit nicht für ein Interview zur Verfügung zu stehen.“
Böhmermann erwähnt, dass ein Song von ihm namens 'Hallo Herr Scherzanwalt' in der Christian-Scherz-Dokumentation vorkommt. Er hat die Nutzung freigegeben, stand aber nicht für ein Interview zur Verfügung. Der Song scheint ein humorvolles Wortspiel mit dem Namen des Dokumentarfilmers Christian Scherz zu sein.