Strom und Strom - Staffel 1
Jan Böhmermann, Olli Schulz
Die Episode startet mit einem eigens produzierten Hip-Hop-Intro und dreht sich dann um die Fußball-EM 2024: Das Achtelfinale Deutschland gegen Dänemark steht kurz bevor, Kontra K hat die Nationalmannschaft im Camp besucht, und Olli versucht sich nach einer zähen Vorrunde doch noch für das Turnier zu begeistern — getragen von aufwendigen Nacho-Platten.
„Ich hab gestern nicht geguckt, weil ich Angst davor hatte, dass die Magie von Kontra K nicht wirken könnte.“
Erwähnte Medien (43)
Spiegel TV – Bericht über Elbrevolte / junge Neonazis
· 2004
Investigativer Spiegel-TV-Bericht über Radikalisierungsprozesse bei jungen Menschen in der rechtsextremen Szene. Der Dokumentation untersucht die Elbrevolte-Bewegung und Rekrutierungsmechanismen der Neonazi-Bewegung unter Jugendlichen, beleuchtet die ideologischen und sozialen Faktoren hinter dieser Radikalisierung.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:07:56 „habe ich mir diesen Bericht über diese Elbrevolte, über diese jungen Neonazis angeguckt“
Olli Schulz beschreibt einen Spiegel-TV-Bericht über junge Neonazis, den er sich am Vorabend angesehen hat
Spiegel-TV-Bericht über die Elbrevolte
Investigative Spiegel-TV-Reportage über die Elbrevolte, eine neonazistische Jugendbewegung. Der Bericht beleuchtet die Strukturen und Ideologien dieser rechtsextremen Szene durch kritischen Journalismus.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:08:39 „Und danach habe ich mal wieder Spiegel TV, liebe Grüße an Spiegel TV, immer noch stabil, habe ich mir diesen Bericht über diese Elbrevolte, über diese jungen Neonazis angeguckt, die sich das Gesicht mit Scheiße dicht hacken, mit irgendwelchen schlechten Tattoos.“
Olli Schulz beschreibt, wie er sich abends in Spiegel-TV-Berichte vertieft hat und dabei auf eine Reportage über junge Neonazis der sogenannten Elbrevolte gestoßen ist. Der Bericht habe ihn so aufgewühlt, dass er schlecht eingeschlafen sei.
Artikel über Holocaust-Leugnerin-Prozess
Im Jahr 2024 wurde eine 95-jährige Holocaust-Leugnerin – mutmaßlich Ursula Haverbeck – erneut vor Gericht gestellt. Während der Verhandlung erhielt sie von Zuschauern im Gerichtssaal Applaus, was bundesweit für Entsetzen sorgte. Der Spiegel berichtete über den Vorfall und die gesellschaftliche Debatte, die dadurch ausgelöst wurde. Der Fall verdeutlicht, dass Holocaustleugnung und rechtsextreme Sympathien in Deutschland auch 2024 noch öffentlich gezeigt werden. Für viele war der Beifall ein alarmierendes Zeichen für den Zustand der deutschen Erinnerungskultur.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:10:15 „Ich habe das nur aus dem Zeit- und aus dem Spiegelartikel gelesen. Also ich habe jetzt keine Videos gesehen, aber die haben das da so berichtet und... haben sehr viel Zuspruch für eine Holocaust-Leugnerin im Jahre 2024 in einem deutschen Gericht.“
Olli Schulz beschreibt, wie er in Artikeln der Zeit und des Spiegel über den Prozess gegen eine 95-jährige Holocaust-Leugnerin gelesen hat, bei dem diese im Gerichtssaal Applaus von Zuschauern erhielt. Die Berichte haben ihn zutiefst aufgewühlt.
Spiegel TV – Bericht über Kalifat-Aufrufe in Hamburg
· 2004
Spiegel-TV-Bericht über Kalifat-Demonstrationen in Hamburg. Die Dokumentation beleuchtet die fragwürdigen Kalifat-Aufrufe und analysiert kritisch diese gesellschaftlichen Phänomene in der Hansestadt.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:13:03 „Aber auch über diese Kalifateinrufe, die in Hamburg stattgefunden haben, die wirklich fragwürdig waren, einen Bericht machen“
Olli Schulz erwähnt einen weiteren Spiegel-TV-Bericht über Kalifat-Demonstrationen in Hamburg
Spiegel-TV-Bericht über Kalifat-Demonstration in Hamburg
Spiegel-TV-Reportage über Kalifat-Demonstrationen in Hamburg. Der Bericht dokumentiert fragwürdige Demonstrationen und wird im Podcast im Kontext einer kritischen Auseinandersetzung mit Faschismus und Unterdrückung erwähnt. Eine journalistische Analyse extremistischer Aktivitäten und deren gesellschaftlichen Implikationen.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:14:48 „Aber auch über diese Kalifateinrufe, die in Hamburg stattgefunden haben, die wirklich fragwürdig waren, einen Bericht machen. Und wenn ich mir sowas angucke, kann ich einfach nur sagen, ich bin gegen Faschismus, gegen Unterdrückung von Menschen.“
Im gleichen Atemzug wie den Neonazi-Bericht erwähnt Olli Schulz eine Spiegel-TV-Reportage über Kalifat-Demonstrationen in Hamburg. Er nutzt beide Berichte, um seine Position gegen jede Form von Faschismus und Unterdrückung zu verdeutlichen.
Olli Schulz sagt, Daniel Richter hört sich gerne selber reden
Jan Böhmermann und Olli Schulz denken über Kunst nach, Eike Schmidt will nicht von der Politik lassen und Fußballer Modrić stellt Mattheuers traurige Ausgezeichnete nach: Das ist unsere Presseschau am Mittwoch
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:07 „Dann sehe ich auch gerade heute Morgen, dass eine Kunst... Olli Schulz sagt, Daniel Richter hört sich gerne selber reden. Das Monopol-Magazin.“
Olli Schulz entdeckt am Morgen der Aufnahme einen Artikel im Monopol-Magazin, in dem eine seiner Aussagen aus dem Podcast dekontextualisiert als Schlagzeile verwendet wurde. Das ärgert ihn und er nutzt es als Beispiel dafür, wie Medien Podcast-Zitate aus dem Zusammenhang reißen.
Til-Schweiger-Interview in der Zeit
Interview mit Schauspieler Til Schweiger in der Wochenzeitung Die Zeit, in dem dieser Jan Böhmermann öffentlich mit Gewalt droht. Böhmermann kritisiert später diese redaktionelle Entscheidung und antwortet mit Gegenkritik am Zeit-Redakteur Giovanni di Lorenzo.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:16:39 „Also diese Til Schweiger-Schelle, wo ich dann daraufhin Giovanni öffentlich, in Anführungsstrichen, bedroht habe, also quasi das einfach direkt wieder zurückgeschlagen habe, als die Schlagzeilen damit gemacht haben, dass Til Schweiger mir in die Fresse hauen wollte.“
Jan Böhmermann erzählt von einem Interview der Wochenzeitung Die Zeit mit Til Schweiger, in dem Schweiger androhte, Böhmermann zu schlagen. Böhmermann reagierte darauf mit einem ironischen Konter gegen den Zeit-Redakteur Giovanni di Lorenzo und nutzt die Episode als Beleg für einen seiner Meinung nach fragwürdigen redaktionellen Kurs der Zeit.
Fußballlied
Fred Fesel
Fred Fesel war ein bayerischer Liedermacher mit witziger und liebevoller Musik. Sein Fußballlied ist eine charmante Hommage an den Fußballsport und wurde von Olli Schulz anlässlich der Europameisterschaft empfohlen. Das Lied verbindet musikalische Qualität mit zeitlosem Humor und zeigt Fesels Talent für eingängige, intelligente Kompositionen.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:19:27 „Und wo es jetzt gerade passt, möchte ich einfach das Fußballlied von Fred Fesel auf die Liste packen, auf die Fili und Bumsi.“
Olli Schulz würdigt den verstorbenen bayerischen Liedermacher Fred Fesel und wählt dessen Fußballlied als Musikempfehlung der Sendung – passend zur laufenden EM. Er beschreibt Fesel als witzig, schlau und liebevoll in seiner Musik.
Sendung über Fred Fesel mit Willi Astor
Fernsehsendung, in der der bayerische Liedermacher Willi Astor den verstorbenen Fred Fesel würdigt und über dessen Leben spricht. Eine persönliche Tribute aus der Perspektive eines Künstler-Kollegen, der Fesels Wirken würdigt.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:19:54 „Gab Willi Astor, der auch ein Liedermacher ist aus Bayern. Es gab eine Sendung über ihn, wo er über den geredet hat. Auch sehr, sehr toll.“
Im Rahmen seiner Würdigung des verstorbenen Fred Fesel erwähnt Olli Schulz eine Fernsehsendung, in der der bayerische Liedermacher Willi Astor über Fesel gesprochen hat. Schulz empfiehlt die Sendung als sehenswert, nennt aber weder Titel noch Sender.
Die erste Fred Fesel / Die zweite Fred Fesel / Die dritte Fred Fesel
Fred Fesel
Fred Fesel war ein bayerischer Liedermacher, dessen Schallplattenreihe mit durchlaufender Nummerierung („Die erste Fred Fesel", „Die zweite...") ein innovatives Konzept war, das an Comics erinnerte. Seine Musik besticht durch liebevollen Wortwitz und authentische bayerische Eigenheiten. Der Künstler prägte mehrere Generationen mit seinen einzigartigen Musikserien und bleibt eine Ikone der regionalen Musikkultur.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:20:28 „Die Platten von dem hießen immer die erste Fred Fesel, die zweite Fred Fesel, die dritte Fred Fesel. Wie so eine Entenhausen-Figur, die aber irgendwann dann nicht mehr weitergeführt wurde.“
Olli Schulz erinnert sich, als Kind zwei oder drei Fred-Fesel-Platten zu Hause gehabt und sich in sein Zimmer damit zurückgezogen zu haben. Er lobt den Wortwitz und die liebevolle Art des bayerischen Liedermachers, der im Alter von 78 Jahren gestorben ist.
Tatort Münster
· 1970
Deutsche Kriminalserie mit realistischem Ton über die Ermittlungen in Münster. Behandelt verschiedene Kriminalfälle, oft mit gesellschaftskritischen Aspekten wie Wohnungslosigkeit und sozialen Problemen. Psychologisch dicht, dunkel und thematisch anspruchsvoll.
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:22:33 „Wir machen jetzt auch einen Tatort zusammen. Axel Prahl macht mal Pause und Liefers und Drosten“
Jan Böhmermann macht einen Witz über Jan-Josef Liefers' Rolle als Rechtsmediziner im Tatort Münster
Maybrit Illner (Sendung mit Drosten und Liefers)
· 1999
Polit-Talk zu aktuellen Themen moderiert von Maybrit Illner.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:22:33 „habe sehen müssen bei Maybrit Ilner in einer Runde mit Georg Maskolo, Malu Dreyer und dann dem unvermeidlichen Jan-Josef Liefers“
Jan Böhmermann beschreibt eine Maybrit-Illner-Sendung über Corona-Aufarbeitung mit Drosten und Liefers
Markus Lanz
Markus Lanz · 2008
Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bietet Markus Lanz in seiner Talkshow eine große Bandbreite an Gästen und Themen – politisch aktuell, gesellschaftspolitisch relevant, berührend, unterhaltsam.
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:22:33 „Und danach noch Lanz mit Sarah Wagenknecht, Alter“
Jan Böhmermann erwähnt eine Markus-Lanz-Sendung mit Sahra Wagenknecht, die am selben Abend lief
Maybrit Illner
Maybrit Illner · 1999
Polit-Talk zu aktuellen Themen moderiert von Maybrit Illner.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:25:03 „Ein zweiter empathischer Gedanke ging diese Woche raus an Dr. Christian Drosten, den ich am Mittwochabend habe sehen müssen, am Donnerstagabend, Entschuldigung, habe sehen müssen bei Maybrit Illner in einer Runde mit Georg Maskolo, Malu Dreyer und dann dem unvermeidlichen Jan-Josef Liefers.“
Böhmermann beschreibt eine konkrete Ausgabe der Talkshow Maybrit Illner, in der Christian Drosten neben Jan-Josef Liefers, Georg Mascolo und Malu Dreyer saß. Er ist fassungslos, dass das ZDF Liefers in diese Runde gesetzt hat, und nutzt die Sendung als Aufhänger für seine Kritik an Liefers' Selbstverständnis als Corona-Experte.
Tatort
ARD · 1970
Unter dem Titel Tatort sind streng genommen Dutzende von Krimiserien vereint. Jede ARD-Anstalt produziert innerhalb der Tatort-Reihe 90 Minuten lange Filme mit eigenen Ermittlern, die in der Regel Mordfälle aufzuklären haben. Auch das Schweizer und das Österreichische Fernsehen schicken eigene Polizisten ins Rennen. Einige Folgen wurden vom ORF außerhalb der offiziellen Tatort-Reihe ohne die ARD produziert und in der Erstausstrahlung nur in Österreich in der Erstausstrahlung gesendet.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:25:51 „Wir machen jetzt auch einen Tatort zusammen. Axel Prahl macht mal Pause und Liefers und Drosten.“
Olli Schulz macht einen Witz über die Maybrit-Illner-Sendung mit Jan-Josef Liefers und Christian Drosten und schlägt scherzhaft vor, die beiden könnten zusammen einen Tatort drehen. Die Erwähnung bezieht sich auf die bekannte Rolle von Jan-Josef Liefers als Rechtsmediziner im Münster-Tatort.
Alles überstanden
Christian Drosten, Georg Mascolo · 2024
Das erste Buch von Christian Drosten – gemeinsam mit dem Journalisten und Bestsellerautor Georg Mascolo Die Pandemie ist vorbei – aber ihre unbedingt notwendige Aufarbeitung steht nach wie vor aus. Seit die Gefährlichkeit des Virus schwindet, erlahmt das Interesse daran, die Rolle von Politik, Wissenschaft und Medien bei der Bewältigung der Pandemie kritisch zu hinterfragen.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:26:09 „Georg Maskolo und Christian Drosten haben ein Buch, das kommt, ich glaube, ist am Freitag rausgekommen. Das heißt, alles überstanden. Ich habe es mir bereits gekauft. Bahnhofsbuchhandlung und es ist ein sehr gutes Interviewbuch, wo Christian Drosten gemeinsam mit Georg Maskolo die Corona-Zeit reflektiert, mit ein bisschen Abstand, auch noch mit wahnsinnig vielen Quellen und Referenzen.“
Böhmermann empfiehlt enthusiastisch das neue Interviewbuch von Christian Drosten und Georg Mascolo, in dem die Corona-Zeit mit Abstand reflektiert wird. Er lobt den Einblick hinter die Kulissen der damaligen Entscheidungsprozesse zwischen Wissenschaft und Politik und hat es sich sofort in der Bahnhofsbuchhandlung gekauft.
Die Schwarze Klinik
Die Schwarzwaldklinik war eine populäre deutsche Arztserie, in der Klaus-Jürgen Wussow als Professor Brinkmann einen so prägenden Eindruck hinterließ, dass er die Rolle auch im privaten Leben verkörperte und angeblich Diagnosen stellte. Der Podcast nutzt dies als humorvolle Referenz, um zu beschreiben, wie eine TV-Rolle einen Schauspieler so sehr definieren kann, dass er sie ins echte Leben hineinträgt.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:29:07 „Der hat einfach gedenkt, dass er jetzt auch Arzt ist, weil er ein Rechtsmediziner spielt im Tatort. Wie Klaus-Jürgen Wussow damals bei den...“
Böhmermann vergleicht Jan-Josef Liefers mit Klaus-Jürgen Wussow, der durch seine Rolle als Professor Brinkmann in der Schwarzwaldklinik so sehr mit der Arztrolle identifiziert wurde, dass er angeblich im Café Ferndiagnosen stellte. Der Vergleich dient der These, dass Liefers ein 'reziprokes Wussow-Syndrom' habe.
Reziprokes Wussow-Syndrom
Klausjürgen Wussow war vor seiner Karriere als Fernsehstar ein renommierter Burgtheater-Schauspieler, der klassische Rollen von Schiller bis Shakespeare verkörperte. Mit seiner Rolle als Professor Dr. Brinkmann in der Schwarzwaldklinik (ab 1985) wurde er zur deutschen Fernsehlegende – die Serie erreichte bis zu 28 Millionen Zuschauer und machte Wussow zur „Fernsehnase der Nation". Diese überragende Popularität führte jedoch zum Bruch mit dem Wiener Burgtheater: Intendant Claus Peymann erklärte ihn als „für die Bühne verloren". Wussow wurde zum Ur-Doktor und Wegbereiter der Ärzte-Soap, konnte sich aber von der Rolle nie wirklich befreien. Der Schauspieler starb 2008 im Alter von 78 Jahren, sein Leben zuletzt von Demenz überschattet. Der Titel fasst sein Vermächtnis zusammen: Wussow war mehr als nur eine Fernsehreihe, wurde aber darin gefangen.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:29:07 „Und was der Kommentator der Süddeutschen Zeitung über die Sendung, Malbret Illner, ganz schön geschrieben hat... der hat einfach gedenkt, dass er jetzt auch Arzt ist, weil er ein Rechtsmediziner spielt im Tatort. Das hat das glaube ich genannt, der Autor der Süddeutschen Zeitung. Weil Wussow hat immer gesagt, ich spiele nur einen Arzt, ich bin kein Arzt. Und Liefers ist genau andersrum.“
Böhmermann zitiert einen Kommentar aus der Süddeutschen Zeitung zur Maybrit-Illner-Sendung, in dem der Autor den Begriff 'reziprokes Wussow-Syndrom' für Jan-Josef Liefers prägte. Der Kommentator beschreibt damit, dass Liefers im Gegensatz zu Wussow offenbar glaube, wirklich Arzt zu sein, weil er einen im Tatort spielt.
Kommentar zur Maybrit-Illner-Sendung (Süddeutsche Zeitung)
In der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner" vertrat Shakuntala Banerjee die wegen eines Trauerfalls abwesende Moderatorin. Das Diskussionsthema war die deutsche Wirtschaft und die Notwendigkeit von Wirtschaftswachstum, in der sich alle Gäste einig waren. Ein österreichischer Ökonom brachte einen konkreten Reformvorschlag ein: Deutschland solle einen Feiertag abschaffen, um die wirtschaftliche Produktivität zu steigern. Der Beitrag stellt dar, wie die Talkshow wirtschaftspolitische Reformideen diskutiert und dabei unterschiedliche Positionen einbringt.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:29:35 „was der Kommentator der Süddeutschen Zeitung über die Sendung, Malbret Illner, ganz schön geschrieben hat“
Jan Böhmermann zitiert einen SZ-Kommentar, der das 'Reziproke-Wussow-Syndrom' bei Jan-Josef Liefers beschreibt
Spiegel-Artikel zur WDR-Intendantenwahl
Spannung geht anders: Mit einem geradezu sowjetischen Ergebnis von 96 Prozent wurde Noch-Programmdirektor Thomas Bellut zum neuen ZDF-Intendanten gewählt. In der folgenden Pressekonferenz lieferten sich sein Vorgänger Markus Schächter und er ein reichlich graues Floskel- und Phrasenduell.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:32:34 „die Schlagzeile des Spiegel nach der Intendantenwahl des WDR ist die Zeit der Alpha-Journalisten vorbei“
Jan Böhmermann kritisiert eine Spiegel-Schlagzeile über das Ende der Alpha-Journalisten beim WDR
Die Zeit der Alpha-Journalisten ist vorbei
Der Artikel behandelt die Intendantenwahl beim NDR und bezieht sich auf eine umstrittene Schlagzeile des Spiegels zur WDR-Intendantenwahl, die das Ende der sogenannten "Alpha-Journalisten" proklamierte. Der Text geht auf Kritik von Jan Böhmermann ein, der diese These widerlegt. Er argumentiert, dass die Ära der Alpha-Journalisten bereits seit dem früheren WDR-Intendanten Fritz Pleitgen vorbei ist, nicht erst mit der aktuellen Wahl.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:35:05 „Die Schlagzeile des Spiegel nach der Intendantenwahl des WDR ist die Zeit der Alpha-Journalisten vorbei. Die ist echt daneben, weil die Alpha-Journalisten sind seit Fritz Pleitgen nicht mehr da.“
Böhmermann kritisiert eine Spiegel-Schlagzeile zur WDR-Intendantenwahl, die das Ende der Alpha-Journalisten proklamiert. Er widerspricht: Die Ära der Alpha-Journalisten sei schon seit dem früheren WDR-Intendanten Fritz Pleitgen vorbei, nicht erst jetzt.
Please
Beatsteaks
Die Beatsteaks sind eine seit 1995 bestehende deutsche Alternative-Rock-/Punk-Band aus Berlin. Die Gruppe gehört neben Formationen wie Die Ärzte und Die Toten Hosen zu den kommerziell erfolgreichsten deutschen Punkrockbands.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:36:27 „Am Freitag ist sie rausgekommen, nach sechs Jahren die neue Platte der Beatsteaks, der Berliner Punkband, die ich seit vielen Jahren einfach sehr schätze, sehr mag. Ich war extrem überzeugt von der Platte. Hört euch die neue Platte an, Please heißt sie, am Freitag rauszukommen.“
Olli Schulz empfiehlt begeistert das neue Album 'Please' der Beatsteaks, das nach sechs Jahren Pause erschienen ist. Er durfte es vorab hören und war überzeugt, kritisiert aber die Single-Auswahl. Er beschreibt die Beatsteaks als eine der besten Live-Bands Deutschlands und geht abends noch auf ihr Konzert in Lübeck.
Warten auf den Boomerang
Olli Schulz
Frontmann Olli Schulz arbeitete vor seiner Karriere als Musiker bereits als Stagehand für verschiedene nationale und internationale Künstler. Während dieser Zeit schrieb er auch schon selber Songs. Als sein Freund Marcus Wiebusch (Frontmann der Gruppe Kettcar und Mitbesitzer des Labels Grand Hotel van Cleef) diese hörte, bot er Schulz an, auf seinem Label eine Platte herauszubringen. Zusammen mit seinem Freund Max Schröder nahm er im Jahr 2003 die Platte „Brichst du mir das Herz, dann brech’ ich dir die Beine“ auf.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:36:50 „Wir teilen den gleichen Produzenten oder teilten den gleichen Produzenten, Moses Schneider und 2005 oder 2006, ich war gerade zwei Jahre in Berlin, Malte Moses nach den Aufnahmen zu meiner Platte und warten auf den Boomerang.“
Olli Schulz erwähnt sein eigenes Album 'Warten auf den Boomerang' im Zusammenhang mit dem gemeinsamen Produzenten Moses Schneider, über den er die Beatsteaks kennengelernt hat.
Cut Off the Tops
Beatsteaks
Beatsteaks sind eine deutsche Punk-Rock Band und vorallem bekannt für ihre Live-Auftritte. Bei einem Stromausfall in Berlin 1987 kam Bernd Kurtzke auf die Idee, eine Band zu gründen. Es sollte jedoch noch bis 1995 dauern, ehe sich aus Peter Baumann, Stefan Hircher, Alexander Rosswaag und Bernd Kurtzke die Beatsteaks formierten. Kurz danach kam Arnim Teutoburg-Weiß als Sänger und zusätzlicher Gitarrist in die Band. 1996 gewann die junge Band einen
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:37:32 „Platte war damals mega. Ich mag die Platte immer noch sehr gerne. Cut of the Tops war mein Lieblingssong von dieser Platte. Packe ich jetzt gleich auf die Liste.“
Olli Schulz erinnert sich an eine frühere Beatsteaks-Platte, die er damals gemeinsam mit Moses Schneider im Studio erstmals hören durfte, und nennt 'Cut Off the Tops' als seinen Lieblingssong von diesem Album.
Katharina
Beatsteaks
Beatsteaks sind eine deutsche Punk-Rock Band und vorallem bekannt für ihre Live-Auftritte. Bei einem Stromausfall in Berlin 1987 kam Bernd Kurtzke auf die Idee, eine Band zu gründen. Es sollte jedoch noch bis 1995 dauern, ehe sich aus Peter Baumann, Stefan Hircher, Alexander Rosswaag und Bernd Kurtzke die Beatsteaks formierten. Kurz danach kam Arnim Teutoburg-Weiß als Sänger und zusätzlicher Gitarrist in die Band. 1996 gewann die junge Band einen
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:38:09 „Es gibt nämlich fantastische Songs auf diesem Album und ich packe jetzt gleich mal zwei auf die Liste, die ich sehr mag. Katharina, Katharina, Katharina heißt der eine Song.“
Olli Schulz hebt den Song 'Katharina' als einen seiner Favoriten vom neuen Beatsteaks-Album 'Please' hervor und kündigt an, ihn auf die Playlist der Sendung zu setzen.
The Lunatics Have Taken Over the Asylum
Beatsteaks
Beatsteaks sind eine deutsche Punk-Rock Band und vorallem bekannt für ihre Live-Auftritte. Bei einem Stromausfall in Berlin 1987 kam Bernd Kurtzke auf die Idee, eine Band zu gründen. Es sollte jedoch noch bis 1995 dauern, ehe sich aus Peter Baumann, Stefan Hircher, Alexander Rosswaag und Bernd Kurtzke die Beatsteaks formierten. Kurz danach kam Arnim Teutoburg-Weiß als Sänger und zusätzlicher Gitarrist in die Band. 1996 gewann die junge Band einen
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:38:15 „Katharina, Katharina, Katharina heißt der eine Song und der andere heißt The Lunatics Have Taken Over The Asylum. Goodbye ist auch ein Megasong, also sind echt tolle Songs auf der Platte drauf.“
Neben 'Katharina' empfiehlt Olli Schulz auch 'The Lunatics Have Taken Over the Asylum' vom neuen Beatsteaks-Album als weiteren Favoriten, den er ebenfalls auf die Playlist setzt.
Goodbye
Beatsteaks
The Clash (englisch für „die Kollision“) war eine britische Rockband, die 1976 in London gegründet wurde. The Clash gilt als eine der einflussreichsten frühen Punkbands neben anderen Gruppen wie den Ramones und den Sex Pistols. Sie verarbeiteten Einflüsse aus Reggae, Folk und Popmusik.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:38:23 „Goodbye ist auch ein Megasong, also sind echt tolle Songs auf der Platte drauf.“
Olli Schulz erwähnt 'Goodbye' als weiteren starken Song vom neuen Beatsteaks-Album 'Please', auch wenn er ihn nicht explizit auf die Playlist setzt.
Angie
The Rolling Stones
The Rolling Stones ist eine 1962 in England gegründete Rockband. Sie zählt zu den langlebigsten und kommerziell erfolgreichsten Gruppen der Rockgeschichte. 1989 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Mit Nummer-eins-Hits in den Jahren 1968 und 2020 sind die „Stones“ in Deutschland die Band mit der längsten Zeitspanne zwischen zwei Hitparadenspitzenreitern.
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:39:21 „Deswegen packen wir von den Rolling Stones auch noch Angie auf die Liste. Einfach so, aber erst am 17. Julo ist noch ein bisschen hin.“
Anlässlich des bevorstehenden 70. Geburtstags von Angela Merkel am 17. Juli setzt Böhmermann den Rolling-Stones-Klassiker 'Angie' auf die Playlist der Sendung – eine humorvolle musikalische Widmung an die Ex-Kanzlerin.
Geburtstagsgruß an Angela Merkel
Robert Habeck
Zum 70. Geburtstag von Angela Merkel würdigt Vizekanzler Robert Habeck die frühere Kanzlerin in einem Gastbeitrag im Magazin „Rolling Stone". Habeck lobt darin verschiedene Qualitäten Merkels, darunter humorvolle Aspekte wie ihre Vorliebe für Kriminalserien wie „Tatort". Der Vizekanzler hebt aber auch Merkels politische und persönliche Stärken hervor, die über solche alltäglichen Details hinausgehen. Die öffentliche Würdigung zeigt die Wertschätzung des amtierenden Vizekanzlers für die 16 Jahre dauernde Amtszeit seiner Vorgängerin.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:41:30 „Angela Merkel wird 70 Jahre alt am 17. Juli. Und es gibt ein Geburtstagsgruß, ein Text geschrieben vom Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck von den Grünen in welchem Magazin? Richtig, im Rolling Stone.“
Böhmermann ist fasziniert davon, dass Vizekanzler Robert Habeck einen Geburtstagstext für Angela Merkel im Musikmagazin Rolling Stone veröffentlicht hat. Er fragt sich, ob Habeck damit seine schriftstellerische Karriere wieder aufnimmt und sich bereits für die Zeit nach der nächsten Bundestagswahl positioniert.
Willie Nelson (Dokumentation)
· 2023
Mehrteilige Dokumentation über das Leben und die Karriere des legendären Country-Musikers Willie Nelson. Die Serie mit acht bis zehn Folgen beleuchtet seinen Werdegang, seine musikalischen Einflüsse und seinen Platz in der Musikgeschichte. Willie Nelson ist eine Ikone der Country-Musik und die Dokumentation bietet tiefe Einblicke in das Leben einer prägende Figur des Genres und der amerikanischen Popkultur.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:56:43 „Weil es gibt da so eine Willie Nelson Dokumentation. Acht Teile oder zehn Teile über das Leben von Willie Nelson. Ich hätte die noch nicht gesehen, aber ich hätte die so gerne gesehen.“
Olli Schulz erwähnt eine mehrteilige Dokumentation über Willie Nelson, die bei Paramount verfügbar war. Er hat sie nicht gesehen und bittet die Hörer scherzhaft um einen illegalen Download-Link, weil er kein weiteres Streaming-Abo abschließen möchte.
Raus aus den Schulden
Peter Zwegat
Dokumentarserie über Menschen mit Schuldenproblemen, die finanzielle Beratung erhalten. Jede Episode zeigt echte Fälle und praktische Lösungswege. Ernsthafter, aber unterhaltsamer Ton im RTL-Dokumentarstil.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:57:05 „Abo-Killer ist auch ein geiler Name für so eine RTL-Serie. So wie Peter Zwegak damals hier mit der Kohle. Wenn du kein Geld hast.“
Olli Schulz erfindet die Idee einer Show namens 'Abo-Killer' und vergleicht sie mit der RTL-Sendung von Peter Zwegat, in der verschuldeten Menschen geholfen wurde.
Yes We Can
Lee Dorsey
Soul-Rock-Album von 1970 mit kraftvollem, authentischem Sound. Zeitloses Meisterwerk, das Blues, Soul und Rock in emotionaler Tiefe verschmilzt. Ein Klassiker, der durch seine raue Ästhetik und Präsenz besticht.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:58:01 „Ich hab mir eine Platte gekauft von einem schwarzen Rock- und Soulmusiker. Lee Dorsey. Yes, we can. Ja, Lee Dorsey heißt der Mann. Yes, we can ist eine Platte von ihm aus dem Jahre 1970, glaube ich. Eine ganz, ganz tolle Platte.“
Olli Schulz erzählt begeistert von seiner neuesten Plattenanschaffung. Er stellt das Album ausführlich vor und erzählt die Lebensgeschichte von Lee Dorsey – vom Rummelboxer zum Hitmusiker. Die Platte ist nicht auf Spotify verfügbar, weshalb er sie sich physisch gekauft hat.
I'm So Excited
Pointer Sisters
I’m So Excited ist ein Lied der Pointer Sisters aus dem Jahre 1982. Es wurde als Single aus ihrem Album So Excited! ausgekoppelt und erreichte Platz 30 der Billboard Hot 100 und Platz 46 der R&B-Charts. Das Stück wurde auf Platz 264 der „Songs of the Century“ der Recording Industry Association of America (RIAA) gewählt. Im Sommer 1984 wurde der Song wiederveröffentlicht; der Remix belegte Platz neun der US-Charts und Platz 11 in England.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:58:13 „Der Song wurde nochmal ein Hit von den Pointed Sisters. Die kennst du sicherlich auch noch in den 80er Jahren. I'm so excited.“
Im Kontext der Lee-Dorsey-Geschichte erwähnt Olli Schulz die Pointer Sisters als Coverversion-Interpreten von 'Yes We Can'. Er identifiziert sie über ihren bekanntesten Hit 'I'm So Excited', um Jan Böhmermann auf die Spur zu helfen.
Working in a Coal Mine
Lee Dorsey
Soul-Funk-Klassiker von 1966, produziert von Alan Toussaint. Das energiegeladene Stück kombiniert eingängige Hooks mit tiefem Groove und wurde zu einem internationalen Hit. Ein definierendes Werk der New-Orleans-Soul-Ära mit kulturellem Nachhall bis heute.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:58:55 „Und dann hat Lee Dorsey einfach mal so zwei Welthits gehabt und zwar Working in a Coal Mine. Working in a Coal Mine war ein Hit.“
Im Rahmen seiner ausführlichen Vorstellung von Lee Dorsey nennt Olli Schulz dessen größte Hits. Working in a Coal Mine wird als einer von zwei Welthits beschrieben, die aus der Zusammenarbeit mit Produzent Alan Toussaint entstanden.
Get Out of My Life, Woman
Lee Dorsey
Lee Dorsey war ein amerikanischer Soul- und R&B-Sänger der 1960er Jahre. Sein Hit „Get Out of My Life, Woman" ist einer seiner bekanntesten Songs und gehört zu seinen größten Erfolgen neben „Working in a Coal Mine". Der Song ist historisch bedeutsam, da Dorsey auch im legendären Beat Club auftrat, der 1967 als erste deutsche Musiksendung im Fernsehen ausgestrahlt wurde und wichtige internationale Künstler der Ära präsentierte.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:59:23 „Working in a coal mine und Get out of my life, Woman. Und jetzt kommt's, wo du gerade über Radio Bremen geredet hast. Die erste deutsche Musiksendung, die im deutschen Fernsehen stattgefunden hat, war der Beat Club.“
Olli Schulz nennt den zweiten großen Hit von Lee Dorsey und verknüpft ihn direkt mit dem legendären Beat-Club-Auftritt von 1967 in Deutschland, den er als absolut sehenswertes Zeitdokument empfiehlt.
Beat-Club
· 1965
Der Beat-Club war die erste Musiksendung mit englischsprachigen Interpreten im deutschen Fernsehen. Sie war speziell für Jugendliche konzipiert worden, wurde von Radio Bremen produziert und von 1965 bis 1972 ausgestrahlt.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:59:23 „Die erste deutsche Musiksendung, die im deutschen Fernsehen stattgefunden hat, war der Beat Club. Von Radio Bremen präsentiert. Eine absolut legendäre Sendung, wenn man sie sich heute betrachtet. Tina Turner ist da aufgetreten und unter anderem auch Lee Dorsey.“
Olli Schulz empfiehlt den YouTube-Kanal des Beat Clubs und insbesondere den Auftritt von Lee Dorsey 1967. Er beschreibt die Sendung als visionäre Produktion von Radio Bremen und schwärmt von den historischen Aufnahmen, die er sich am Vorabend angesehen hat.
Kein Wunder
Nationalgalerie
Nationalgalerie war die Band des inzwischen als Solokünstler tätigen Niels Frevert. Die Gruppe veröffentlichte Anfang der 1990er Jahre vier Alben (drei davon bei Dragnet, einer Subdivision von Sony Music) im Stile moderner amerikanischer Rockmusik mit intelligenten, einfühlsamen deutschen Texten. Der Song "Evelin" vom '93er Album "Indiana" war der größte Erfolg der Gruppe. Niels Frevert (Gesang) , Dinesh Ketelsen (Gitarre), Dirk Müller (Schlagzeug) und Matthias Krieg (Bass)
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:02:57 „Ich habe mir die Nationalgalerie-Platten vereint, die kein Wunder, die mag ich so gerne. Das ist meine Lieblingsplatte von Nationalgalerie, das war die zweite. Und da gibt es ein Lied drauf, da singt er, ich weiß nicht, wie ich es dir sagen soll, aber ich liebe dich und deswegen schreibe ich es mit einem Vier-Farben-Stift.“
Olli Schulz erzählt, dass er sich die Vinyl-Platten von Nationalgalerie (der ehemaligen Band von Nils Frevert) für viel Geld bei Discogs gekauft hat, weil sie nicht auf Spotify verfügbar sind. 'Kein Wunder' ist seine erklärte Lieblingsplatte der Band.
Indiana
Nationalgalerie
Nationalgalerie war eine Hamburger Alternative-Rock-Band, die von 1986 bis 1997 bestand. Deren Frontmann war der heute als Solomusiker tätige Niels Frevert.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:03:27 „Es ist absolut notwendig, dass diese Platten wieder veröffentlicht werden. Ganz ehrlich, Indiana und also die ganzen Platten von Nationalgalerie waren wahnsinnig gut und sollte man bitte wieder veröffentlichen, finde ich auch.“
Olli Schulz fordert die Wiederveröffentlichung der Nationalgalerie-Platten und nennt neben 'Kein Wunder' auch 'Indiana' als Beispiel für die herausragende Qualität der Band.
Eins Zwo
Dendemann, DJ Rabauke
Die Hip-Hop-Gruppe Eins Zwo mit Dendemann hat legendäre Tracks geschrieben, die auf Spotify nicht verfügbar sind. Der Artikel informiert darüber, wo diese wertvollen Klassiker stattdessen erhältlich sind, etwa auf Amazon. Jan Böhmermann beklagt in seinem Podcast die fehlende Präsenz dieser wichtigen Musikgeschichte auf dem populären Streaming-Dienst.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:03:37 „Sieht genauso aus übrigens mit der hervorragenden Gruppe 1-2, Geburtstagskind der letzten Woche, Dendemann, habe ich ja am Mittwoch erzählt und auch die 1-2-Tracks, die ganzen legendären, gibt es nicht bei Spotify.“
Im Gespräch über Musik, die nicht auf Spotify verfügbar ist, beklagt Jan Böhmermann, dass auch die legendären Tracks der Hip-Hop-Gruppe Eins Zwo mit Dendemann dort fehlen, ähnlich wie bei Nationalgalerie.
Hallo Spencer, der Film
Timo Schierhorn · 2024
Jakob Sesam (Rainer Bock), früher ein gefeierter Erfinder und Schöpfer der Spencer-Geschichten, lebt 20 Jahre später ein ganz anderes Leben. In der alten Disco "Coconut Cave" kümmert er sich hingebungsvoll um seine Puppen und tritt bei Kindergeburtstagen und Familienfeiern auf. Doch seine Idylle wird jäh von Peggy (Victoria Trauttmansdorff), der Besitzerin der Disco, bedroht.
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:05:57 „Am Dienstag ist die Premiere von unserem großen Hallo Spencer Film. Timo Schion hat Regie geführt, Rainer Bock ist der Hauptdarsteller, Margareta Bräuch, Viktoria Trautmannsdorf, Elias Haug, Tim Wolf und ich, wir haben das Drehbuch geschrieben und spielen ganz viele tolle Leute mit.“
Jan Böhmermann kündigt die Premiere seines Hallo-Spencer-Films beim Filmfest München an. Er hat am Drehbuch mitgeschrieben. Der Film erzählt die Geschichte des Mannes, der Hallo Spencer erfunden hat, mit Original-Puppenspielern und prominenter Besetzung. Die Premiere ist ausverkauft.
Hallo Spencer
Winfried Debertin / NDR · 1979
Spencer, stets kariert gekleidet und mit Schiebermütze versehen, ist der aufgedrehte, wortgewandte und immer fröhliche Moderator einer eigenen Fernsehsendung und der Boss in seinem Dorf. Er muss nur mit dem Finger schnippen, um zu einer beliebigen Stelle im Ort zu schalten. Zu Beginn jeder Sendung begrüßt er alle "Leute von A bis Z, von 1 bis 100, von Norden bis Süden und von Osten bis Westen!"
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:12:25 „Wir haben ja das ganze Set wieder aufgebaut von Hallo Spencer. Das Runddorf ist, das war die Welt von Hallo Spencer. Und in der Mitte stand die Kamera. Und die Kamera konnte sich um 360 Grad drehen.“
Jan Böhmermann beschreibt ausführlich die originale TV-Puppenserie Hallo Spencer aus den 80er Jahren, deren Set sie für den neuen Film wieder aufgebaut haben. Er zählt alle Behausungen der Puppen im Runddorf auf – von Spencers Studio über Lexis Pilz bis zum Hausboot von Mona und Lisa.
Uncle Bryans Abattoir
Pete Doherty
Pete Doherty stellt mit "Uncle Bryans Abattoir" eine aktuelle Musikveröffentlichung vor. Das Lied wurde von Podcast-Host Olli Schulz als überzeugend hervorgehoben und in seine persönliche Musikliste aufgenommen. Die Empfehlung zeigt die anhaltende künstlerische Relevanz des britischen Musikers in der zeitgenössischen Musiklandschaft.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:13:07 „Pete Doherty hat noch ein gutes Lied gemacht gerade. Das würde ich auch gerne noch auf unsere Liste packen. Ja, ja, aber das Lied heißt Uncle Bryans Abattoir. Und es ist ein schönes Lied. Das müsst ihr auch noch hören.“
Zum Abschluss der Folge empfiehlt Olli Schulz einen neuen Song von Pete Doherty, den er unbedingt noch auf die gemeinsame Musikliste setzen möchte. Er betont, dass es ein schönes Lied sei, und fordert die Hörer direkt auf, es sich anzuhören.
Uncle Brian's Abattoir
Pete Doherty
Uncle Brian's Abattoir ist ein neuer Song von Pete Doherty, der von Olli Schulz als gelungenes aktuelles Werk des Musikers charakterisiert wird. Das Lied wird für die Playlist der Sendung empfohlen und soll eine ansprechende Komposition des britischen Künstlers darstellen. Die Empfehlung unterstreicht, dass Doherty auch in jüngster Zeit noch musikalisch überzeugende Arbeiten liefert.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:13:32 „Pete Doherty hat noch ein gutes Lied gemacht gerade. Das würde ich auch gerne noch auf unsere Liste packen. Du gibst zu viel. Ja, ja, aber das Lied heißt Uncle Brian's Abattoir und es ist ein schönes Lied.“
Olli Schulz empfiehlt einen neuen Song von Pete Doherty für die Playlist der Sendung