Medienkritik

135 Medien · 2 Episoden · Seite 1 von 3

Medien (135)

A Rose in the Desert

A Rose in the Desert

Das Vogue-Porträt von Asma al-Assad aus dem März 2011 beschreibt die syrische First Lady als glamourös, intellektuell und westlich geprägt, mit analytischem Verstand und dezenter Eleganz. Der Artikel stellt Syrien unter Bashar al-Assads Herrschaft als sicherstes und stabilstes Land des Nahen Ostens dar, betont die historischen und kulturellen Schätze des Landes und normalisiert damit das Regime. Das Profil wurde später zum Symbol für westliche journalistische Blindheit gegenüber Unterdrückung, nachdem der syrische Bürgerkrieg begann und die Brutalität des Assad-Regimes offenbar wurde. Das Beispiel verdeutlicht, wie Lifestyle-Journalismus politische Realitäten verschleiern und Diktatoren legitimieren kann.

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Alarmstufe Roth

Alarmstufe Roth

Und weiter geht es im heiteren Beruferaten: Wer ist ein Antisemit und woran erkennt man ihn oder sie? Jetzt ist tatsächlich Claudia Roth in den Verdacht geraten, nur weil sie einen alten Freund, der zufällig ein Holocaustleugner und Sprecher des iranischen Parlaments ist, noch herzlicher begrüßt hat, als es ihm lieb war. Gerechtigkeit für Claudia!

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Ankündigung im Buchreport

Ankündigung im Buchreport

Nachruf auf das Branchenmagazin Buchreport, das nach Jahren als zentrales Informationsmedium der deutschsprachigen Verlagsbranche eingestellt wurde. Der Artikel würdigt seine Bedeutung für die Buchbranche und dokumentiert das Ende eines wichtigen Branchenorgans, das auch in Diskussionen wie der um Prechts Medien-Buch eine Rolle spielte.

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Arafat Abou-Chakers Buch

Arafat Abou-Chakers Buch

Arafat Abou-Chaker · 2023

Die Debatte um die sogenannte Clankriminalität hat seit Jahren Konjunktur. Ein immer weiter wachsendes Gefüge aus polizeilichen Maßnahmenkatalogen, Medienberichten, Entertainmentformaten und (pseudo-)wissenschaftlichen Beiträgen fantasiert eine Bedrohung herbei, gegen die hart durchgegriffen werden soll.

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Artikel von Miriam Holstein über Precht und Welzer

Artikel von Miriam Holstein über Precht und Welzer

Miriam Holstein

Miriam Holstein kritisiert in ihrem Artikel Richard David Precht und Harald Welzer, die mit ihrem Buch 'Die vierte Gewalt' (2022) die Medien und den Qualitätsjournalismus pauschal angreifen. Holstein ordnet die beiden Autoren dem Schwurbler- oder Querdenker-Milieu zu, da ihre Medienkritik strukturelle Ähnlichkeiten zu Verschwörungsnarrativen aufweise. Precht reagierte empört darauf, weil Holstein diese Einordnung vornahm, bevor das Buch überhaupt erschienen war. Der Artikel ist ein Beispiel für den Konflikt zwischen etablierten Medien und den von Precht/Welzer geübten Pressekritikern.

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Artikel von Stefan Niggemeier über Reichsbürger-Razzia

Artikel von Stefan Niggemeier über Reichsbürger-Razzia

Stefan Niggemeier

Die Berichterstattung über die "Reichsbürger"-Razzia wirft Fragen auf: Wie konnte so schnell und ausführlich reagiert werden? Gab es Absprachen mit den Ermittlern? Medienjournalist Stefan Niggemeier empfiehlt, Distanz zu Behörden zu wahren.

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Artikel über Böhmermann-Zitat zu Ulf Poschardt

Artikel über Böhmermann-Zitat zu Ulf Poschardt

Im Podcast „Fest & Flauschig“ sprechen Jan Böhmermann und Olli Schulz über „Welt“-Chef Ulf Poschardt. Der Clip sorgt für Empörung und eine Debatte über Satire.

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Artikel über Christian-Schertz-Doku auf Übermedien

Artikel über Christian-Schertz-Doku auf Übermedien

Stefan Niggemeier

Stefan Niggemeier kritisiert eine ARD-Dokumentation, die dem Anwalt Christian Schertz ein Denkmal setzt und seine Rolle bei der Aufdeckung des Systems Wedel rühmt. Niggemeiers Analyse zufolge blendet die Doku wichtige Aspekte aus und präsentiert ein unvollständiges Bild von Schertz' Aktivitäten. Der Konflikt zwischen Niggemeier und Schertz zeigt die Spannungen um die Deutungshoheit bei #MeToo-Fragen. Der Artikel wirft Fragen zur Verantwortung öffentlich-rechtlicher Sender bei der kritischen Berichterstattung auf.

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Artikel über Diagnosewahn und Influencer

Artikel über Diagnosewahn und Influencer

Der Artikel kritisiert den Trend, dass Influencerinnen und Influencer auf Social Media psychologische Diagnosen popularisieren und verbreiten, die oft wenig mit der klinischen Realität zu tun haben. Immer mehr Menschen diagnostizieren sich selbst oder andere öffentlich mit Störungen wie ADHS, Borderline oder Autismus, beeinflusst durch vereinfachte Darstellungen in sozialen Medien. Die Autorin Nina Pauer argumentiert, dass diese Popularisierung das Verständnis psychischer Erkrankungen verzerrt und die Grenze zwischen echter Diagnose und Selbststilisierung verwischt.

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Artikel über Jakob Augsteins Wallaby

Artikel über Jakob Augsteins Wallaby

Ein Wallaby entläuft in Berlin-Kladow aus seinem Gehege – und der Besitzer, Publizist und Verleger Jakob Augstein, schweigt tagelang dazu. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung nimmt den skurrilen Vorfall zum Anlass, um über Augstein, sein Tier und die seltsame Berliner Medienblase zu schreiben. Jan Böhmermann zitiert den Artikel ausführlich in seinem Podcast und kommentiert die Geschichte humorvoll als Symptom einer selbstreferenziellen Medienwelt.

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Artikel über Kaya Yanars Israel-Palästina-Video

Artikel über Kaya Yanars Israel-Palästina-Video

Kaya Yanar veröffentlichte ein Satire-Video zum israelisch-palästinensischen Konflikt, das in deutschen Medien wie der Süddeutschen Zeitung und der FAZ für Aufsehen sorgte. Die Berichterstattung empfand Yanar als polemisch und oberflächlich, da sie sich nicht mit den von ihm präsentierten Fakten auseinandersetzte. Der Comedian kritisierte, dass die Medien seine inhaltlichen Argumente ignorierten und stattdessen seine Person ins Visier nahmen. Der Vorfall verdeutlicht die schwierige Lage von Künstlern, die sich zu politisch sensiblen Themen wie dem Nahostkonflikt äußern.

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Artikel über Peter Lustig

Artikel über Peter Lustig

Peter Lustig, bekannt als Moderator der Kindersendung Löwenzahn, soll Kindern gegenüber privat abgeneigt gewesen sein – so lautet ein hartnäckiges Gerücht, das durch Boulevardmedien verbreitet wurde. Der Artikel greift diese Anekdote auf und stellt sie als biografische Enthüllung dar. Olli Schulz kritisiert in seinem Podcast diese Art der reißerischen Aufbereitung und ist verärgert, dass das Narrativ trotz fehlender Belege so langlebig ist. Das Stück ist typisch für die boulevardeske Aufmachung, die ein Widerspruch zwischen öffentlichem Image und angeblicher Privatpersönlichkeit als Aufhänger nutzt.

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Artikel über Precht/Welzer-Buchankündigung im Tagesspiegel

Artikel über Precht/Welzer-Buchankündigung im Tagesspiegel

Joachim Huber

Der Philosoph Richard David Precht und der Soziologe Harald Welzer veröffentlichen das Buch "Die vierte Gewalt", in dem sie Medienunternehmen scharf kritisieren. Sie argumentieren, dass sich die Medienlandschaft selbstgleichgeschaltet habe und damit die Unabhängigkeit der vierten Gewalt verloren gegangen sei. Bereits vor der Buchveröffentlichung erscheinen kritische Artikel wie im Tagesspiegel, was Precht als Vorverurteilung des noch ungelesenen Werkes kritisiert. Die frühe mediale Kritik illustriert die Polarisierung der öffentlichen Debatte über Medienfreiheit und journalistische Unabhängigkeit.

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Artikel über die Christian-Scherz-Doku auf Übermedien

Artikel über die Christian-Scherz-Doku auf Übermedien

Stefan Niggemeier

Der Medienjournalist Stefan Niggemeier kritisiert eine ARD-Dokumentation, die Anwalt Christian Schertz als Vorkämpfer der #MeToo-Bewegung würdigt. Die Sendung würdigt Schertz dafür, das System des Filmemachers Dieter Wedel öffentlich gemacht zu haben, blendet aber wesentliche kritische Aspekte aus. Niggemeiers Artikel auf Übermedien zeigte sich unkritisch gegenüber der Darstellung und hinterfragte die einseitige Erzählung. Diese Medienkritik verdeutlicht, wie öffentlich-rechtliche Dokumentationen einzelne Personen gezielt inszenieren können, ohne ihre Rolle vollständig und kritisch zu beleuchten.

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Artikel über die Reichsbürger-Razzia und Medienberichterstattung

Artikel über die Reichsbürger-Razzia und Medienberichterstattung

Stefan Niggemeier

Stefan Niggemeier analysiert die Medienberichterstattung über die Reichsbürger-Razzia kritisch und fragt, wie Journalisten so schnell und ausführlich berichten konnten – es stellt sich die Frage nach möglichen Absprachen mit Behörden. Der Medienjournalist warnt davor, dass Journalisten nicht zur PR-Abteilung der Ermittler werden dürfen und Distanz bewahren müssen. Seine Analyse zeigt, dass Reichsbürger in Medienberichten oft verharmlost werden, obwohl sie tatsächlich gut organisiert, wohlhabend und in institutionellen Strukturen verankert sind – eine erhebliche Unterschätzung ihrer tatsächlichen Gefährlichkeit.

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Artikel über junge Menschen und Social-Media-Abkehr

Artikel über junge Menschen und Social-Media-Abkehr

Besonders junge Nutzer kehren sozialen Netzwerken wie Instagram und TikTok zunehmend den Rücken. Sie durchschauen das kommerzielle Geschäftsmodell der Plattformen und empfinden die allgegenwärtige Influencer-Verkaufskultur als abstoßend. Der Trend zeigt, dass die Generation Z, die mit diesen Plattformen aufgewachsen ist, am kritischsten mit ihnen umgeht. Social Media verliert damit ausgerechnet bei seiner Kernzielgruppe an Attraktivität.

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Artikel über politische Wendepunkte

Artikel über politische Wendepunkte

Robert Pausch

Ulf Poschardt von der „Welt" hat mit seinem kritischen Buch „Shitbürger" die mediale Deutungshoheit der etablierten Kartellmedien aufgebrochen. Die regierungsnahe „Zeit" schließt sich diesem Trend an: Ihr Redakteur Robert Pausch lobt in einem Artikel ein Podcast-Gespräch zwischen dem neurechten Götz Kubitschek und dem AfD-Politiker Maximilian Krah als „strategische Diskussion mit Tiefe und Substanz" und kritisiert dabei indirekt den Verfassungsschutz. Der Autor des Kommentars interpretiert dies als Zeichen einer politischen Wende, bei der etablierte Medien rechte Positionen mainstream-fähig machen und damit die bisherige Abgrenzung zu rechtsextremen Akteuren aufgeben.

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Artikel über ukrainische Flüchtlinge

Artikel über ukrainische Flüchtlinge

Der Artikel behandelt die Kritik von linken Politikern wie Özdemir und Kühnert an der deutschen Asylpolitik. Im Fokus steht eine kontroverse Diskussion um die unterschiedliche Darstellung von Geflüchteten, insbesondere die Frage, ob ukrainische Flüchtlinge von Medien als „echte" Flüchtlinge im Gegensatz zu anderen Geflüchteten dargestellt werden. Der Artikel illustriert aktuelle Debatten um Flüchtlingspolitik und mediale Berichterstattung.

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Autotestbericht in der ZEIT

Autotestbericht in der ZEIT

Über den Autobahnraser Rolf F., der wegen fahrlässiger Tötung zu anderthalb Jahren Haft verurteilt wurde, schrieb vorvergangene Woche unsere Gerichtsreporterin Sabine Rückert. Ihr Bericht fand ein heftiges Echo. Wir dokumentieren das Für und Wider in gekürzter Form

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Avoid News – Towards a Healthy News Diet

Avoid News – Towards a Healthy News Diet

Rolf Dobelli · 2020

This book questions whether the news we get is as useful for citizens as it could, or should, be. This international study of news is based on re-thinking and re-conceptualising the news values that underpin understandings of journalism. It goes beyond empirical descriptions of what journalism is to explore normative ideas of what it might become if practised alongside commitments to ethical listening, active citizenship and social justice.

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BILDblog

BILDblog

BILDblog ist ein unabhängiges Medienkritik-Blog, das die Berichterstattung der Bild-Zeitung und anderer Massenmedien kritisch analysiert und dokumentiert. Das Projekt überprüft journalistische Standards, macht Falschmeldungen und manipulative Darstellungen öffentlich und trägt damit zu einer besseren Medienkompetenzen bei Lesern bei.

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Beckenbauer-Dokumentation

Beckenbauer-Dokumentation

Eine Dokumentation über Franz Beckenbauer mit einer Laufzeit von 2x45 Minuten, die Jan Böhmermann als repräsentativ für den Trend unkritischer Promo-Dokumentationen kritisiert. Böhmermann bemängelt vor allem die fehlende Perspektivenvielfalt: Die gesamte Doku kommt ohne weibliche Gesprächspartnerinnen aus, was die einseitige und unkritische Darstellung unterstreicht.

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Being Jerome Boateng

Being Jerome Boateng

· 2025

„Being Jerome Boateng" ist eine ARD-Dokumentation über Fußballer Jerome Boateng. Jan Böhmermann kritisiert, dass die Doku rund um den Tag gegen Gewalt gegen Frauen veröffentlicht wurde und sieht dies als Beispiel eines problematischen Trends: populärkulturelle Themen werden schnell zu Dokumentationen verarbeitet. Die Veröffentlichung wirft Fragen zur sensiblen zeitlichen Planung auf.

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B Studie

Berichterstattung über die wichtigen Entscheidungen von Merkel

Matthias Kepplinger

Matthias Kepplinger, Medienwissenschaftler der Universität Mainz, analysiert empirisch die Medienberichterstattung über Merkels wichtige politische Entscheidungen. Seine zentrale Erkenntnis: Merkel wartete strategisch ab, bis die Medienberichterstattung positiv geprägt war, bevor sie ihre Entscheidungen öffentlich vertreten hat. Die Studie dokumentiert ein Muster politischer Kommunikation, bei dem die Kanzlerin die öffentliche Meinungsbildung durch Medien als Orientierungspunkt für ihre Entscheidungskommunikation nutzte.

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Bild-Zeitung-Berichterstattung über das 'Folterpaar'

Bild-Zeitung-Berichterstattung über das 'Folterpaar'

Höxter – Nach dem Tod einer wochenlang gefangen gehaltenen Frau im ostwestfälischen Höxter prüfen die Ermittler, ob es noch weitere Opfer gibt. Wie BILD ...

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Blaulichtreport

Blaulichtreport

Der Blaulichtreport ist ein RTL-Format, das Gunther Jauch als Beispiel für boulevardeske Berichterstattung nennt. Er argumentiert, dass Zuschauer stattdessen lieber informativere Formate wie RTL Direkt schauen sollten. Im Kontext der Diskussion reflektiert Jauch RTLs Wandel von sensationalistischen zu sachlicheren Informationsformaten und äußert die Hoffnung, dass diese strategische Neuausrichtung für den Sender erfolgreich sein wird.

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Bunte-Berichterstattung über den Fall Kachelmann

Bunte-Berichterstattung über den Fall Kachelmann

Die Bunte-Berichterstattung über den Fall Kachelmann illustriert die publizistische Doppelmoral des Burda-Verlags. Während die hauseigene Bunte Meteorologe Kachelmann medial intensiv anprangerte, wurde der eigene Verlagsfamilienvater Franz Burda bei vergleichbaren Vorwürfen von kritischer Berichterstattung verschont. Sabine Rückert dokumentiert diese Ungerechtigkeit anhand archivierter Bunte-Artikel.

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Bunte-Titelbild mit Kachelmanns Falschbeschuldigerin nach dem Freispruch

Bunte-Titelbild mit Kachelmanns Falschbeschuldigerin nach dem Freispruch

Der Artikel behandelt ein Bunte-Titelbild nach Jörg Kachelmanns Freispruch, das die Falschbeschuldigerin Claudia D. als „wahres Opfer" darstellt. Dies wird als Beispiel für die widersprüchliche Berichterstattung des Burda-Verlags angeführt: aggressive journalistische Behandlung gegen Kachelmann, aber Schweigen über den Familienangehörigen Franz Burda.

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Bußgeld gegen Böhmermann

Bußgeld gegen Böhmermann

Jan Böhmermann erhielt ein Bußgeld von 55 Euro für die Nutzung eines E-Scooters im Berliner Tiergarten. Nachdem er die Bußgeld-Quittung auf Social Media teilte, berichtete der Berliner Kurier über die Anekdote als Boulevardgeschichte. Böhmermann kritisiert, wie aus seiner privaten Anekdote ein Medienartikel wurde, der nur dazu dient, Klicks und Paywalleinnahmen zu generieren.

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Chicago

Chicago

Rob Marshall

Chicago ist ein glänzendes Kriminal-Musical über zwei Frauen im Strudel von Justiz und Medienhype. Mit dunklem Witz und meisterlicher Choreografie zeigt der Film, wie Manipulation und öffentliche Meinung das Schicksal dominieren.

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Club-Méditerranée-Reportage (Pardon)

Club-Méditerranée-Reportage (Pardon)

Alice Schwarzer / Robert Gernhardt

Im März 1969 fuhren Alice Schwarzer und Robert Gernhardt im Auftrag von pardon in den Club Mediterrané in Agadir. Es ging darum zu überprüfen, ob der Stern in seiner Reisereportage ("In jeder Nacht passiert in jeder Hütte das gleiche") die Wahrheit geschrieben hatte.

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Das 21. Jahrhundert

Das 21. Jahrhundert

Diedrich Diederichsen · 2024

Kaum war das 21. Jahrhundert angebrochen, wartete es auch schon mit neuen Schrecken, Idiotien und gelegentlichen Glücksmomenten auf. Zu den wenigen, die es noch wagen, in diesem von den Medien verdickten und beschleunigten Wirrwarr Zusammenhänge herzustellen und dabei an einem anspruchsvollen Begriff von Kritik festzuhalten, gehört Diedrich Diederichsen.

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Das Verschwinden der Kindheit

Das Verschwinden der Kindheit

Neil Postman · 2004

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 2,0, Pädagogische Hochschule Weingarten (Lehramt an Grund- und Hauptschulen), Veranstaltung: Kinder und Fernsehen, Sprache: Deutsch, Abstract: Meine Hausarbeit über das Verschwinden der Kindheit bezieht sich auf das gleichnamige Buch von Neil Postman.

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Der Aufmacher

Der Aufmacher

Günter Wallraff · 2022

Der Mann, der bei Bild Hans Esser war – Günter Wallraffs Bericht aus dem Inneren der Bildzeitung ist ein Meisterwerk des Investigativjournalismus, dessen Erkenntnisse bis heute Gültigkeit besitzen. »Der Aufmacher« wird sofort bei Erscheinen ein riesiger Bestseller. Wer das Buch heute liest, wird erschrecken, wie aktuell es ist: Alle Mechanismen des Populismus lassen sich hier besichtigen.

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Der Aufmacher: Der Mann, der bei Bild Hans Esser war

Der Aufmacher: Der Mann, der bei Bild Hans Esser war

Günter Wallraff · 2012

Undercover-Reportage über die Arbeitsbedingungen und redaktionelle Kultur der Bild-Zeitung. Zeigt interne Praktiken und Machtverhältnisse einer der wichtigsten und umstrittensten Zeitungen Deutschlands.

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Der Drahtzieher (Spiegel-Titelgeschichte)

Der Drahtzieher (Spiegel-Titelgeschichte)

Der Spiegel

Der Spiegel-Artikel behandelt die mediale Inszenierung von Gregor Gysi als Parteichef der PDS in den frühen 1990er Jahren. Während andere Medien wie die FAZ zunächst die Reformfähigkeit der Partei anerkannten, prägte der Spiegel ein negatives Image Gyisis als "Drahtzieher". Der Artikel wirft Fragen zur Medienentscheidungsgewalt auf und deren Einfluss auf die politische Akzeptanz in der Öffentlichkeit.

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Der Reichstagsrocker – gepiercet im Parlament

Der Reichstagsrocker – gepiercet im Parlament

Porträt eines jungen Abgeordneten mit Piercing und Tattoos, der im Bundestag für Aufmerksamkeit sorgt. Der Artikel zeigt, wie Medien sich primär auf sein unkonventionelles Aussehen konzentrieren statt auf seine politischen Inhalte und Positionen. Es wird deutlich, wie oberflächlich die öffentliche Wahrnehmung und Berichterstattung über junge Politiker mit nonkonformem Stil ausfallen kann.

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Der feine Kulturschef der Zeit verhöhnt den verprügelten Rentner

Der feine Kulturschef der Zeit verhöhnt den verprügelten Rentner

Der Artikel behandelt einen Fall von Gewalt gegen einen älteren Menschen und die konträren Reaktionen darauf in der Presse. Er dokumentiert, wie die Bild-Zeitung kritisiert, dass der ZEIT-Feuilletonchef Jens Jessen dem Opfer eine Mitschuld zuweist und von einheimischer Intoleranz spricht, anstatt die Gewalttat eindeutig zu verurteilen. Der Text zeigt einen Konflikt zwischen populistischer und intellektueller Deutung eines gesellschaftlichen Konflikts aus dem Januar 2008.

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Der neue Hitler (Essay über Saddam Hussein)

Der neue Hitler (Essay über Saddam Hussein)

Hans Magnus Enzensberger · 2015

Kriege werden in demokratischen Gesellschaften im öffentlichen Diskurs legitimiert oder delegitimiert. Metaphern tragen dazu bei, indem sie Deutungsrahmen bereitstellen, mit denen sich die Ereignisse verstehen, bewerten und in den eigenen Erfahrungshorizont einordnen lassen. Susanne Kirchhoff zeigt anhand der Berichterstattung deutscher Nachrichtenmagazine über 9/11 und die nachfolgenden Kriege, wie mit Hilfe von Metaphern eine eigene Identität in Abgrenzung von den USA und der arabisch-islamisc...

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Deutsche Wochenschau

Deutsche Wochenschau

Die Deutsche Wochenschau waren Propagandafilme aus der NS-Zeit, die das Regime nutzte, um die Bevölkerung zu manipulieren und zu kontrollieren. Diese historischen Aufnahmen sind mittlerweile gemeinfrei und auf YouTube verfügbar, was sie zu wertvollen Dokumenten für das Verständnis von Propagandatechniken und Geschichtsvermittlung macht. Sie zeigen eindrucksvoll, wie totalitäre Systeme Medien zur Kontrolle der öffentlichen Meinung einsetzten und sind daher für Medienkritik und historisches Lernen relevant.

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Die Achse des Guten

Die Achse des Guten

Die Achse des Guten ist ein rechtsgerichtetes Politikblog aus Berlin, das sich selbst als "pro-westlich" beschreibt und seit 2004 täglich aktualisiert wird. Es bietet eine Plattform für kritische Stimmen zu Themen wie Islam, Antisemitismus und Klimapolitik. Der Titel ist ein Wortspiel auf George W. Bushs "Achse des Bösen". Gründer Michael Miersch verließ das Blog 2015 mit der Kritik, dass sich eine Stimmung ausgebreitet habe, die mit der ursprünglichen liberalen und aufgeklärten Ausrichtung unvereinbar sei. Das Portal erreicht zwischen eine und fünf Millionen Besuche und bietet alle Inhalte kostenlos an.

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Die Kunst des klaren Denkens

Die Kunst des klaren Denkens

Rolf Dobelli · 2020

Rolf Dobellis provokante These: Wer geistig vorankommen möchte, sollte keine Nachrichten lesen. Im Podcast wird diskutiert, warum kontinuierliches Nachrichtenkonsum das klare Denken blockiert und wie ein bewusster Verzicht auf News-Konsum zu besseren Entscheidungen führt. Eine kritische Betrachtung unserer Informationsgewohnheiten im digitalen Zeitalter.

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Die Zeit der Alpha-Journalisten ist vorbei

Die Zeit der Alpha-Journalisten ist vorbei

Der Artikel behandelt die Intendantenwahl beim NDR und bezieht sich auf eine umstrittene Schlagzeile des Spiegels zur WDR-Intendantenwahl, die das Ende der sogenannten "Alpha-Journalisten" proklamierte. Der Text geht auf Kritik von Jan Böhmermann ein, der diese These widerlegt. Er argumentiert, dass die Ära der Alpha-Journalisten bereits seit dem früheren WDR-Intendanten Fritz Pleitgen vorbei ist, nicht erst mit der aktuellen Wahl.

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Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Heinrich Böll · 2009

Heinrich Bölls Erzählung Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann sorgte bei ihrem Erscheinen im Jahr 1974, das von einem Vorabdruck im Spiegel flankiert wurde, für eine heftige Auseinandersetzung um die Methoden des Boulevardjournalismus. Die Hauswirtschafterin Katharina Blum, die nebenbei bei Empfängen und Festlichkeiten die kalten Buffets besorgt und sich davon eine Appartementwohnung und einen Volkswagen leisten kann, gerät zufällig in den Mi...

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Die vierte Gewalt

Die vierte Gewalt

Richard David Precht, Harald Welzer · 2022

Analyse wie Medien ohne bewusste Absprache eine veröffentlichte Meinung schaffen, die von der tatsächlichen öffentlichen Meinung abweicht. Das Werk untersucht die Selbstangleichung der Presse am Beispiel der Ukraine-Berichterstattung und hinterfragt die Rolle der Medien als vierte Gewalt in der Demokratie.

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Die vierte Gewalt. Wie Mehrheitsmeinung gemacht wird, auch wenn sie keine ist

Die vierte Gewalt. Wie Mehrheitsmeinung gemacht wird, auch wenn sie keine ist

Richard David Precht · 2022

Das erste gemeinsame Buch der beiden Bestsellerautoren Richard David Precht und Harald Welzer: wie Massenmedien die Demokratie gefährden Was Massenmedien berichten, weicht oft von den Ansichten und Eindrücken großer Teile der Bevölkerung ab – gerade, wenn es um brisante Geschehnisse geht. So entsteht häufig der Eindruck, die Massenmedien in Deutschland seien von der Regierung oder »dem Staat« manipuliert.

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Digital News Report

Digital News Report

Reuters Institute

Der Reuters-Bericht dokumentiert das Phänomen der News Avoidance: Menschen, die bewusst keine Nachrichten mehr konsumieren – insbesondere zu Themen wie Krieg und Klimawandel. Der Report zeigt strukturelle Herausforderungen auf, wichtige Themen angemessen in der Berichterstattung zu positionieren.

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Diskursrock-Diskurs (Hamburger Schule-Gate)

Diskursrock-Diskurs (Hamburger Schule-Gate)

Christian Ihle

Eine NDR-Dokumentation über die Hamburger Schule von Natascha Geier hat heftige Reaktionen in der Subkultur-Szene ausgelöst. Bernd Begemann, einer der frühen Protagonist*innen der Musikbewegung, kritisiert öffentlich seine unterrepräsentierte Darstellung in der Sendung und vermutet persönliche Ressentiments dahinter. Auch Kerstin und Sandra, die mit der Band Doctorella verbunden sind und Kerstin durch ihre Arbeit bei Spex als Stimme der Hamburger Schule bekannt wurde, äußern Kritik. Die gut einstündige Dokumentation behandelt die Geschichte der Hamburger Schule vom Kiez bis in die Charts, scheint aber einzelne Beteiligte unzureichend zu würdigen.

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EU-kritischer Blog von Erik Bonse

EU-kritischer Blog von Erik Bonse

Erik Bonse

EU-kritischer Blog von Journalist Erik Bonse (Taz). Er wird als eine der wenigen Ausnahmen unter Brüsseler Journalisten genannt, die nicht einfach die Pressemitteilungen der EU-Kommission abschreiben. Der Blog bietet kritische Berichterstattung zur Europäischen Politik.

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Eine ganze Familie lacht Deutschland aus

Eine ganze Familie lacht Deutschland aus

Im Eiskeller-Mordprozess wurde der Angeklagte Sebastian T. freigesprochen. Die Richterin entschuldigte sich bei dem 23-Jährigen. Der Artikel dokumentiert die öffentliche Reaktion auf das Urteil und kritisiert die BILD-Berichterstattung, insbesondere ein umstrittenes Foto der jubelnden Familie vor Gericht, das große öffentliche Empörung auslöste.

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Episoden (2)