Papa Heini ist zurück
Jan Böhmermann, Olli Schulz
Die Episode wird am Tag der Beerdigung von Papst Franziskus aufgenommen, was die beiden zu einer improvisierten Live-Kommentierung der Trauerfeier vom Petersdom nutzen — inklusive Verwechslung von Ministranten mit dem Kölner Karnevalszug. Olli berichtet von seinem Urlaub mit Hund Juri, der sich als unbelehrbarer Vielfraß entpuppt: Nachts alle Brote vom Tisch gestohlen, die ganze Nacht durchgehabt, und nach der Rückkehr in einer halben Stunde Abwesenheit fünf Brote verputzt und alles zerfetzt.
„Bin eine halbe Stunde weg, komm wieder nach Hause, alles zerfetzt, alles liegt rum. Der hat fünf Brote gegessen.“
Erwähnte Medien (29)
All in the Family
Norman Lear · 1971
All in the Family ist eine populäre US-Sitcom der 1970er Jahre, die im New Yorker Stadtteil Queens spielt. Sie wurde vom 12. Januar 1971 bis zum 16. September 1979 auf CBS gesendet. Ihr Produzent war Norman Lear. Die Sitcom behandelte Themen, die bis dahin – abgesehen von Nachrichten und politischen Magazinen – nicht im Mainstreamfernsehen vorgekommen waren, so zum Beispiel Rassismus, Homosexualität, Emanzipation, Vergewaltigung, Brustkrebs und Impotenz.
🗣 Jan Böhmermann zitiert daraus bei ⏱ 00:11:28 „Ja, wobei das ja, ich dachte immer, das wäre eine tolle Aufarbeitung von Wolfgang Menge, von so Nazi-Opas und so. Aber es ist ja ziemlich eins zu eins geklaut von der Archie Banker, der amerikanischen Serie, die eins zu eins genauso funktioniert.“
Böhmermann ordnet 'Ein Herz und eine Seele' als Adaption der amerikanischen Serie 'All in the Family' (mit Archie Bunker) ein. Er relativiert damit die Originalität der deutschen Serie als kreative Eigenleistung von Wolfgang Menge.
Titel, Thesen, Temperamente (TTT)
· 1967
Das Kulturmagazin berichtet über Neuigkeiten und Bemerkenswertes aus der nationalen und internationalen Kulturlandschaft. Die Beiträge sorgten in der Vergangenheit bisweilen für Kontroversen. So spannend ist Kultur: "ttt" berichtet über aktuelle Ausstellungen, neue Musik, aufregende Aktionen, große und kleine Stars sowie Trends der internationalen
🗣 Jan Böhmermann zitiert daraus bei ⏱ 00:14:21 „Aber wenn dann nach deinem Erfolg bei Papa Heini der Mitteldeutsche Rundfunk in seiner Eigenschaft als Federführer für TTT die Moderation von TTT anbietet, dann würde ich mich öffentlich von dir los sagen.“
Böhmermann beschreibt humorvoll die Grenze seiner Loyalität: Wenn Olli Schulz nach dem fiktiven Papa-Heini-Erfolg auch noch die Moderation des ARD-Kulturmagazins 'Titel, Thesen, Temperamente' übernähme, wäre die Freundschaft vorbei.
Hitler menschlich gesehen
Bernd Begemann
Satirischer Song von Bernd Begemann aus den frühen 1990ern, der sich kritisch mit der Vermenschlichung von Nationalsozialisten auseinandersetzt. Im Podcast wird der Song als zeitloses Beispiel einer gesellschaftlichen Tendenz diskutiert, die auch heute in Medien wie ServusTV zu beobachten ist.
🗣 Olli Schulz zitiert daraus bei ⏱ 00:23:40 „Darüber hat Bernd Begemann 1992 schon ein Lied geschrieben, oder 91, das heißt Hitler menschlich gesehen. Und der Stern gibt uns Hitler menschlich gesehen. Ganz legal. Pack ich sofort auf die Liste, den Song, Bernd.“
Im Gespräch über die Tendenz, Nationalsozialisten zu vermenschlichen, erinnert Olli Schulz an Bernd Begemanns satirischen Song 'Hitler menschlich gesehen' aus den frühen 90ern. Er findet, der Song passe perfekt zur aktuellen Entwicklung, etwa bei ServusTV, und setzt ihn direkt auf seine Empfehlungsliste.
Ich will alles – Hildegard Knef
· 2025
Hildegard Knef: Weltstar, Stilikone, Grand Dame des Chansons, letzte deutsche Diva, Feministin, meinungsstark, umstritten, Spiegel und Gegensatz ihrer Zeit. Als Schauspielerin, Sängerin und Autorin feierte sie internationale Erfolge, erlebte krachende Niederlagen und war mehr als fünf Jahrzehnte schöpferisch tätig.
🗣 Jan Böhmermann zitiert daraus bei ⏱ 00:26:27 „Es gibt einen sehr schönen Film zum 100. Geburtstag von Hildegard Knef. Ich will alles Hildegard Knef, ein Dokumentarfilm, der ist in den Kinos draußen. Er ist hiermit empfohlen, ungesehen, der ist zurzeit in den Kinos.“
Jan Böhmermann empfiehlt begeistert den Dokumentarfilm 'Ich will alles' über Hildegard Knef anlässlich ihres 100. Geburtstags. Er hat ihn selbst noch nicht gesehen, empfiehlt ihn aber aufgrund der durchweg positiven Resonanz und kündigt an, ihn am nächsten Wochenende im Kino anzuschauen.
Manfred Krug – Tagebuch
Manfred Krug · 2022
Der sensationelle Lebensroman des unvergessenen Stars.Als Manfred Krug 1996 anfing, ein Tagebuch zu führen, konnte er nicht ahnen, wie dramatisch die folgenden Jahre für ihn werden würden. Er droht aus seinen Rollen als Ehemann, Schauspieler und Freund zu stürzen. Seine Bekenntnisse sind existentiell und spannend wie ein Krimi.Mit fast 60 ist Manfred Krug noch einmal Vater einer unehelichen Tochter geworden.
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:27:05 „Ich würde mir sehr wünschen, auch mehr über Manfred Krug zu erfahren, weil ich das Tagebuch jetzt so weggelatmet habe. Ja, ich hab alle drei weggeatmet, wirklich.“
Jan Böhmermann spricht über seine Begeisterung für die Tagebücher von Manfred Krug, die er alle drei Bände verschlungen hat. Im Gespräch mit Olli Schulz wünscht er sich einen Dokumentarfilm über Krug, ähnlich wie den über Hildegard Knef.
Being Green (deutsche Version)
Manfred Krug
Manfred Krugs deutschsprachige Übersetzung des legendären Kermit-Songs "Being Green" aus den 1970er Jahren. Der Schauspieler und Sänger brachte diesen englischen Hit in den deutschsprachigen Raum und dokumentiert damit eine bisher wenig bekannte Facette seiner künstlerischen Vielseitigkeit. Die Adaption zeigt die kulturellen Austauschprozesse zwischen amerikanischer und deutscher Unterhaltung während dieser Zeit.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:27:19 „Aber dass der den Kermit-Song, also Being Green, dass der den in den 70er Jahren übersetzt hat und diese Sachen, da hab ich viel mehr Fragen, als dass ich Antworten weiß.“
Jan Böhmermann erwähnt staunend, dass Manfred Krug in den 70er Jahren den berühmten Kermit-Song 'Being Green' ins Deutsche übersetzt hat. Er hat durch die Tagebuch-Lektüre viele neue Facetten von Krug entdeckt und hätte gerne mehr Hintergrundinformationen dazu.
Kino Plus und Flauschig
Olli Schulz zu Gast bei der Rocket-Beans-Sendung Kino Plus, wo er zwei Stunden über die Filme seiner Jugend spricht. Ein unterhaltsames Filmgespräch über Leinwandklassiker, die ihn prägten.
🗣 Olli Schulz zitiert daraus bei ⏱ 00:30:00 „Es ist seit ein paar Tagen Kino Plus und Flauschig heißt das Ganze von den Rocket Beans. Mein Besuch bei Kino Plus bei der Sendung online haben schon viele gesehen. Ich rede über die Filme meiner Jugend, das hat mir wirklich total Spaß gemacht.“
Olli Schulz bewirbt seinen Gastauftritt bei der Rocket-Beans-Sendung Kino Plus, wo er zwei Stunden lang über die Filme seiner Jugend gesprochen hat. Die Folge heißt 'Kino Plus und Flauschig' und ist bereits online.
Giga
· 1968
Der Orbiter "Spindrift", eine art Passagier-Raumfähre, befindet sich auf dem Linienflug USA - Großbritannien. In der Umlaufbahn um die Erde kommt es jedoch zu einem Ausfall der Instrumente und die Spindrift kommt weit vom Kurs ab. Schließlich schaffen Kapitän Steve Burton (Gary Conway) und Kopilot Dan Erickson (Don Marshall) die Landung auf einem Planeten der anfangs die Erde zu sein scheint, doch etwas stellt sich dann als anders heraus: Die Bewohner des Planeten sind mehr als 12 mal so groß w...
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:31:08 „Das war einer, der ist mir schon bei Giga mal aufgefallen, als eigentlich so ein eloquenter, ganz lustiger.“
Jan Böhmermann erzählt über Simon von den Rocket Beans und dessen Finanzprobleme. Er erinnert sich, dass Simon ihm schon bei der TV-Sendung Giga aufgefallen war.
Die Päpstin
· 2009
Ihre Existenz war ein Geheimnis, ihr Name wurde aus den Geschichtsbüchern gestrichen. Dennoch wurde das Leben der Johanna, die als Papst Johannes Anglicus im 9. Jahrhundert die katholische Kirche lenkte, zur Legende. Im Jahr 814 n. Chr. wird Johanna geboren. Bereits in jungen Jahren lehnt sie sich auf gegen den ihr vorbestimmten und eingeschränkten Weg als Frau. Sie ist davon überzeugt, dass Gott für sie eine andere Bestimmung vorgesehen hat.
🗣 Jan Böhmermann zitiert daraus bei ⏱ 00:35:56 „Da gab's doch schon mal so einen Film, die Päpste. Johanna Wokalek wurde damals als die Päpstin verkauft. Und da ist mir aufgefallen, wie das funktioniert, mittelmäßig bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler zu Stars zu machen, indem man ganz groß ihren Namen draufschreibt.“
Im Kontext der Papstwahl fällt Jan Böhmermann der Film 'Die Päpstin' mit Johanna Wokalek ein. Er reflektiert über die Vermarktungsstrategie, weniger bekannte Schauspieler durch prominente Namensnennung auf Plakaten zu Stars aufzubauen.
Die Wanderhure
· 2010
Im mittelalterlichen Süddeutschland soll die schöne Marie gegen ihren Willen den unehelichen Sohn des Grafen von Keilburg heiraten. In Folge furchtbarer Intrigen wird Marie brutal vergewaltigt, eingekerkert, gefoltert und ausgepeitscht. Halbtot in die Freiheit gelangt, wird sie von Wanderhuren aufgenommen und gesundgepflegt. Fortan werden Maries Leben und Handeln durch den Gedanken an Rache bestimmt.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:36:26 „Das ist so ähnlich wie die Wanderhure gab es ja auch mal. Das war davor oder danach. Nee, war das Veronika Ferres oder war das... Dann gab es noch der weiße Masai. Das sind immer so starke Frauenfilme, die irgendwann auf Sat.1 erschienen.“
Olli Schulz reiht 'Die Wanderhure' in eine Kategorie von TV-Filmen ein, die er als 'starke Frauenfilme' auf Sat.1 beschreibt – zusammen mit 'Die Päpstin' und 'Der weiße Masai'. Die Erwähnung ist assoziativ und humorvoll-abwertend gemeint.
Der weiße Masai
Der weiße Masai ist ein deutsches Liebesdrama von 2005 mit Angelina Jolie, das von einer Schweizerin erzählt, die sich unsterblich in einen Masai-Krieger verliebt und ihr bisheriges Leben aufgibt, um mit ihm in Kenia zu beginnen. Der Film thematisiert Liebe, kulturelle Unterschiede und persönliche Neuanfänge vor dem Hintergrund der ostafrikanischen Landschaft. Die Produktion zählt zu den aufwendigen deutschen TV-Produktionen, die im Sat.1-Kino ausgestrahlt wurden und sich durch weibliche Protagonisten und emotionale Tiefe auszeichneten.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:36:26 „Dann gab es noch der weiße Masai. Das sind immer so starke Frauenfilme, die irgendwann auf Sat.1 erschienen.“
Olli Schulz erwähnt 'Der weiße Masai' als weiteres Beispiel für eine bestimmte Gattung deutscher TV-Filme mit weiblichen Hauptfiguren, die über Sat.1 liefen. Die Erwähnung geschieht beiläufig im selben Atemzug wie 'Die Päpstin' und 'Die Wanderhure'.
Amore unter Palmen – Fremdenverkehr und mehr
· 2019
Fremde Kulturen, andere Sitten, große Gefühle: Wir begleiten Paare, die ihre Liebe fernab der eigenen Heimat gefunden haben...
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:36:41 „Amore unter Palmen, Geschlechtsverkehr, Fremdenverkehr und mehr. So eine Sendung. Über so Frauen, die irgendwie in südländische Regionen oder afrikanische Regionen fahren, da sich daten. Also so eine Schaulauf oder wieder Bloßstellen von Leuten. Ganz unangenehm.“
Olli Schulz hat einen Trailer für die TV-Sendung 'Amore unter Palmen' gesehen, in der Frauen in südliche Länder reisen und dort daten. Er beschreibt das Format als unangenehmes Bloßstellen von Menschen und ist sich nicht sicher, auf welchem Sender es läuft.
Du hast hier nichts verloren
Herrenmagazin
Herrenmagazin ist eine Rock- bzw. Indie-Band aus Hamburg. Ihr Debütalbum mit dem Namen Atzelgift, mit dem sie sich bundesweit in der Indie-Szene etablieren konnten, erschien beim Berliner Label Motor Music.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:38:16 „Eine fantastische Band aus Hamburg hat ihr neues Album rausgebracht. Das Album heißt Du hast hier nichts verloren. Die Band heißt Herrenmagazin. Haben zehn Jahre kein Album rausgebracht.“
Olli Schulz empfiehlt begeistert das neue Album seiner Freunde von der Hamburger Band Herrenmagazin, die nach zehn Jahren Pause zurück sind. Sein Freund Rasmus Engler ist Schlagzeuger der Band. Olli bezeichnet sie als Pioniere des deutschsprachigen Emo-Pop.
Wütende Gespenster
Herrenmagazin
Herrenmagazin ist eine Rock- bzw. Indie-Band aus Hamburg. Ihr Debütalbum mit dem Namen Atzelgift, mit dem sie sich bundesweit in der Indie-Szene etablieren konnten, erschien direkt beim großen Berliner Label Motor Music von Tim Renner. Die Band Herrenmagazin wurde Ende des Jahres 2004 in Erstbesetzung von Deniz Jaspersen (Gitarre und Gesang), Philip Wildfang (Gitarre) und Rasmus Engler (Drums) gegründet. Rasmus Engler trat zuvor bereits als Schlagzeuger der Band von Robert Stadlober, Gary (auch Garyband genannt) in Erscheinung.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:38:30 „Und den Song Wütende Gespenster von ihrer neuen Platte, den würde ich gerne auf die Liste packen.“
Olli Schulz möchte den Song 'Wütende Gespenster' vom neuen Herrenmagazin-Album auf die Podcast-Playlist setzen. Er ist ein langjähriger Fan der Band und persönlich mit dem Schlagzeuger befreundet.
Fragment
Herrenmagazin
Herrenmagazin ist eine Rock- bzw. Indie-Band aus Hamburg. Ihr Debütalbum mit dem Namen Atzelgift, mit dem sie sich bundesweit in der Indie-Szene etablieren konnten, erschien beim Berliner Label Motor Music.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:38:44 „Hab ich Fragment schon draufgepackt? Wenn Fragment schon drauf ist, dann nicht. Ansonsten Fragment auch noch mit auf die Liste packen.“
Olli Schulz überlegt, ob der Song 'Fragment' von Herrenmagazin bereits auf der Playlist ist, und möchte ihn andernfalls ebenfalls hinzufügen. Er lobt das gesamte Album als 'ganz toll geworden'.
The Masterplan
Oasis
The Masterplan ist eine Albumzusammenstellung von B-Seiten der britischen Musikgruppe Oasis. Das Album erschien im November 1998.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:39:03 „Und außerdem ein Song von Oasis, von ihrer The Masterplan. Weißt du, was an Oasis immer so krass war? Dass die auf ihren Singles noch richtige B-Seiten hatten.“
Olli Schulz erwähnt das Oasis-Kompilationsalbum 'The Masterplan', das B-Seiten versammelt, als er den Song 'Half the World Away' für die Playlist empfiehlt. Er betont, dass die B-Seiten von Oasis teilweise besser waren als die regulären Album-Tracks.
Half the World Away
Oasis
Oasis ist eine britische Band aus Manchester, die im Oktober 1991 gegründet wurde. Sie gilt als der erfolgreichste Vertreter des Britpop und ist neben ihrer Musik auch bekannt für die Skandale der Brüder Liam und Noel Gallagher. Die Band hat bis heute weltweit über 80 Millionen Tonträger verkauft. Zu ihren bekanntesten Songs gehören Whatever (1994), Wonderwall (1995), Don't Look Back in Anger (1996), All Around the World (1998) und Stop Crying Your Heart Out (2002).
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:39:29 „Oasis mit dem Song Half the World Away. Den möchte ich auch noch mal. Den habe ich zufällig gehört vor ein paar Tagen. Hat mir jemand zugeschickt. Und ich dachte, echt großer Song. War eine B-Seite.“
Olli Schulz empfiehlt den Oasis-Song 'Half the World Away', der ursprünglich eine B-Seite war. Er nutzt das als Anlass, die Qualität der Oasis-B-Seiten zu loben – eine Kunstform, die heute ausgestorben sei. Der Song stammt von der Compilation 'The Masterplan'.
Wer ist Martin Luther (Pop-Oratorium)
Dieter Falk / Michael Kunze
Pop-Oratorium über Martin Luther, das historische und theologische Themen in moderner Popmusik vereint. Eine ungewöhnliche Fusion aus klassischem Oratorio-Format mit didaktischem Anspruch und populärer Zugänglichkeit.
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:40:33 „Ich möchte auf die Feeding und Bumsi Playlist darum aus dem Musical von Dieter Falk, aus dem Martin-Luther-Musical von Dieter Falk, dem berühmten ehemaligen DSDS-Juror Dieter Falk, er hat nämlich gemeinsam mit Michael Kunze ein Pop-Oratorium zum Thema Martin Luther geschrieben.“
Jan Böhmermann packt ironisch den Song 'Wer ist Martin Luther' aus dem Pop-Oratorium von Dieter Falk und Michael Kunze auf die Playlist – anlässlich der Trauerfeier für den Papst. Er amüsiert sich über den didaktischen Ansatz des Musicals und die 600.000 Streams des Songs.
Fury in the Slaughterhouse (Zitat bei Maischberger)
Fury in the Slaughterhouse
Fury in the Slaughterhouse war eine von 1987 bis 2008 bestehende Rockband aus Hannover, die auch international Erfolge verzeichnen konnte. Bandgeschichte Im Frühjahr 1987 gründeten die Brüder Kai Wingenfelder ("W59") und Thorsten Wingenfelder ("W66") zusammen mit Rainer Schumann, Christof Stein-Schneider und Hannes Schäfer in Hannover die Band Fury in the Slaughterhouse (dt.: Fury im Schlachthaus). Der Bandname ist eine Anspielung auf die weltweit bekannte US-Fernsehserie aus den 50er Jahren um ein Pferd namens Fury.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:42:18 „Dies ist nicht die Zeit für Fragen. Dies ist nicht die Zeit zu weinen. Dies ist nicht die Zeit zu schlafen, während wir kämpfen. Dies ist nicht die Zeit zu sterben. Sie wissen, von wem das ist. Fury in the Slaughterhouse.“
Olli Schulz zitiert einen Text von Fury in the Slaughterhouse, den er zunächst scherzhaft Präsident Zelensky zuschreibt. Der Songtext wird später im Gespräch mit einer Anekdote über Lars Klingbeil bei Sandra Maischberger verknüpft, der das Zitat ebenfalls falsch zuordnete.
Leni Riefenstahl (Dokumentation)
Sandra Maischberger · 2020
„Leni Riefenstahl – Das Ende eines Mythos“ wirft anhand neuer Erkenntnisse und Recherchen ein anderes Licht auf Leben und Werk der Regisseurin. Riefenstahl, die selbst den Mythos der Mitläuferin befeuerte und die von Filmhistorikern noch immer als bahnbrechend gewürdigt wird, war nicht nur eine glühende Verehrerin Hitlers, sondern auch selbst in Naziverbrechen verstrickt.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:45:02 „Ich glaube, dass sie die Leni Riefenstahl-Doku gemacht hat, weil sie so ein bisschen spürt, dass irgendwas nicht stimmt in ihrer Arbeit. Weil das, was sie mit Leni Riefenstahl als Produzentin der Doku gemacht hat, das kann man auch eins zu eins jetzt in der Gegenwart machen.“
Jan Böhmermann kritisiert Sandra Maischbergers Leni-Riefenstahl-Dokumentation. Er argumentiert, dass es produktiver wäre, faschistoide Tendenzen in der Gegenwart zu benennen, statt sie retrospektiv bei Personen aufzuarbeiten, die niemandem mehr schaden können.
Loriot
Loriot (Vicco von Bülow) · 2007
Endlich liegt die komplette Sammlung aller Fernseh-Werke von Loriot vor. Über 50 Sketche und Cartoons wurden in den Fernseh-Archiven neu entdeckt und erscheinen jetzt erstmals auf DVD. In ungekürzter Originalsendungen gibt es ein Wiedersehen mit Familie Hoppenstedt, den Herren im Bad, dem Lottogewinner Erwin Lindemann und all den anderen Figuren aus Loriots Fernseh-Welt. Wir erleben Loriot live auf der Bühne, in der Manege und bei den Berliner Philharmonikern.
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:48:02 „Du hast Loriot geguckt, du hast Otto geguckt und die Didi-Filme waren das Einzige, was so critically acclaimed war.“
Jan Böhmermann ordnet die großen deutschen Komiker ein und vergleicht Loriot und Otto mit Didi Hallervorden. Loriot wird als selbstverständlicher Klassiker genannt, den man geschaut hat.
Otto – Der Film (Otto-Filme)
Otto Waalkes · 2014
Otto – Der Film ist eine deutsche Filmkomödie aus dem Jahr 1985. Unter der Regie von Xaver Schwarzenberger agiert der Komiker Otto Waalkes in seinem ersten Kinofilm. Es ist der (allerdings nur auf die Bundesrepublik Deutschland bezogen) bis heute dritterfolgreichste deutsche Kinofilm seit Beginn der Zuschauerzahlenerfassung 1968. Von der deutschen Erstaufführung am 19. Juli 1985 bis Jahresende sahen rund 14,5 Millionen (8,8 Mio. in der Bundesrepublik Deutschland, 5,7 Mio.
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:48:02 „Du hast Loriot geguckt, du hast Otto geguckt und die Didi-Filme waren das Einzige, was so critically acclaimed war. Nachdem die Otto-Filme ausgeguckt waren...“
Im Gespräch über Didi Hallervorden werden die Otto-Filme als Referenz für große deutsche Komödien herangezogen. Olli bestätigt, dass man nach den Otto-Filmen zu den Didi-Filmen griff.
Das Millionenspiel
· 1970
In der erfolgreichen TV-Show Das Millionenspiel des Privatsenders TETV treten Freiwillige an, die jeweils sieben Tage lang auf der Flucht sein werden, um an den Hauptpreis von einer Million Deutsche Mark zu gelangen. Der Leverkusener Bernhard Lotz ist bereits der 15. Kandidat, der sich freiwillig von der Köhler-Bande jagen lässt.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:48:15 „Das war doch quasi das Black Mirror der 70er, 80er Jahre, wo die Leute gedacht haben, es gibt wirklich was zu gewinnen und dann die dummen Deutschen irgendwie... Weißt du das noch, das Millionenspiel?“
Jan Böhmermann erwähnt den legendären TV-Film 'Das Millionenspiel' im Zusammenhang mit Didi Hallervorden, der darin mitgespielt hat. Er beschreibt es als das 'Black Mirror der 70er Jahre' – ein dystopisches Fernsehspiel, das die Zuschauer damals für echt hielten.
Kauklawi
Kauklawi ist ein Film, der in einem Podcast von Jan Böhmermann und Olli Schulz diskutiert wird. Während die schauspielerische Leistung und Musik hervorragend sind, stört sich Olli am Twist am Ende, den er als zu flach und unbefriedigend empfindet. Die beiden einigen sich darauf, das Finale nicht zu spoilern, sehen aber insgesamt unterschiedliche Qualitäten des Films.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:49:38 „Hast du Kauklawi gesehen eigentlich, den Film? Hab ich gesehen, fand ich, soll ich ganz ehrlich sagen, fand ich ein bisschen scheiße am Ende, hat mich genervt. Der Twist am Ende, ja.“
Jan Böhmermann fragt Olli Schulz nach dem Film 'Kauklawi'. Olli fand den Twist am Ende zu platt, obwohl er die schauspielerische Leistung und die Musik hervorragend fand. Jan fand es insgesamt spannend. Sie einigen sich darauf, das Ende nicht zu spoilern.
The White Lotus
Mike White · 2021
The White Lotus folgt dem Aufenthalt verschiedener Gäste in exklusiven Resorts der fiktiven Hotelkette "The White Lotus". Jede Staffel spielt an einem anderen Ort und begleitet eine Woche im Leben der Hotelgäste und des Personals – von der Ankunft bis zu einem meist tragischen Ende. Hinter der glamourösen Fassade entspinnen sich persönliche Dramen, zwischenmenschliche Konflikte und gesellschaftliche Spannungen, die langsam eskalieren.
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:50:24 „Das geht mir übrigens genauso mit der letzten Folge von White Lotus. Hab ich noch nicht geguckt, bitte nicht spoilern, aber ich ahne, dass ich das nicht mehr gucken werde. Ich hab dann die Berichterstattung, da war ich so übersättigt von White Lotus.“
Jan Böhmermann erzählt, dass er die letzte Folge von White Lotus noch nicht gesehen hat und vermutlich auch nicht mehr schauen wird, weil er durch die Medienberichterstattung übersättigt sei. Er erwähnt auch den Beef zwischen Showrunner Mike White und dem Komponisten des Titeltracks. Olli ergänzt, dass ihm die Serie insgesamt gut gefallen hat, er aber mit dem Finale nur mittelzufrieden war.
The Osbournes
· 2002
Die Osbournes ist eine Musik-Reality-Serie über die Familie von Rockmusiker Ozzy Osbourne. Sie gilt als Vorreiter des Reality-TV-Genres vor modernen Formaten wie den Kardashians. Der Podcast bezieht sich auf die Serie als Beispiel für langsamere, weniger hektisch geschnittene Unterhaltung mit zeitlosem Charakter.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:51:02 „Es gibt auf YouTube zum Beispiel einen Kanal, da laufen 24 Stunden alle Folgen von allen vier Staffeln der Osborns. Kennst du noch die Osborns? Die erste Doku-Reality-Sendung, die es je eigentlich mit gab.“
Olli Schulz erzählt im Kontext seines Wunsches nach ruhigeren, langsameren Formaten von einem YouTube-Kanal, der alle vier Staffeln der Osbournes im 24-Stunden-Loop zeigt. Er erinnert daran, dass die MTV-Reality-Serie die Vorreiterin vor den Kardashians war, findet aber den hektischen Schnitt heute zu anstrengend. Er stellt fest, dass Ozzy Osbourne in der Serie so alt war wie er jetzt – 51 – und trotzdem noch 20 Jahre durchgehalten hat.
Keeping Up with the Kardashians
· 2007
Keeping Up with the Kardashians ist eine Reality-Soap um eine Familie: Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Kim Kardashian, Khloé Kardashian und Kourtney Kardashian. Daneben erscheinen auch ihr Bruder Rob Kardashian, ihre Mutter Kris Jenner, ihre Stiefmutter Caitlyn Jenner, ihre Halbgeschwister Kendall und Kylie Jenner, Kourtneys Freund Scott Disick, mit dem sie zwei Söhne und eine Tochter hat, sowie Khloés Ehemann Lamar Odom (bis 2013) und Kims Ehemann Kanye West, mit dem sie zwei Töchter und e...
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:51:33 „Aber die waren da, bevor die Kardashians da waren. Voll. Und es ist auch wirklich immer noch geil.“
Olli Schulz spricht über The Osbournes als erste Reality-TV-Doku und stellt fest, dass die Osbournes vor den Kardashians da waren und den Hype mit ausgelöst haben.
Hühnerhochhaus
Das Hühnerhochhaus war ein zehnstöckiges Gebäude in Berlin-Neukölln, das 1967 errichtet wurde und bis zu 150.000 Legehennen beherbergte. Es gilt als Beispiel für die Massentierhaltung der Nachkriegszeit und wurde später zum Symbol der industrialisierten Geflügelproduktion. Der Wikipedia-Artikel dokumentiert diese architektonisch ungewöhnliche Lösung für die Intensivhaltung von Nutztieren.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:57:19 „Ich habe dir gerade einen Link von Wikipedia geschickt. Es gab in den 60er Jahren in Berlin ein Hühnerhochhaus. Das könnt ihr jetzt alle mal kurz googeln. Hühnerhochhaus Wikipedia.“
Olli Schulz empfiehlt den Wikipedia-Artikel über das Hühnerhochhaus in Berlin-Neukölln, ein zehnstöckiges Gebäude von 1967 für 150.000 Legehennen. Er nutzt den Artikel als Ausgangspunkt für ein leidenschaftliches Plädoyer gegen Massentierhaltung und fordert die Zuhörer auf, sich selbst ein Bild zu machen.
Kino Plus
Rocket Beans TV · 2014
Die Filmnerds Schröck und Etienne diskutieren über aktuelle Blockbuster, Klassiker der Filmgeschichte und auch über persönliche Highlights aus der Trash-Film-Fabrik. Trailer und Ausschnitte bebildern dabei die angesprochenen Themen.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:08:19 „Übrigens, ganz zum Schluss muss ich noch einmal sagen, Daniel Schröckert heißt der Moderator von Kino Plus, nicht Schöckert. Daniel Schröckert.“
Olli Schulz korrigiert am Ende der Sendung den Namen des Moderators von Kino Plus – offenbar war in einer früheren Folge der Name falsch ausgesprochen worden. Es handelt sich um Daniel Schröckert.