Fest & Flauschig – Day Off
#690

Day Off

Fest & Flauschig / 18. April 2026 / 29 Medien

Jan Böhmermann & Olli Schulz

Olli berichtet aus einem Wiener Hotelzimmer von seiner Konzerttour mit achtköpfiger Crew durch Bed-and-Breakfast-Land und schwärmt von einer ungewohnt hoffnungsvollen Stimmung — ausgelöst auch von der Absetzung Viktor Orbáns. Statt Lokalpatriotismus-Witze über Palatschinken und Käsekrainer setzt er auf der Bühne ein ehrlich gemeintes Wir-sind-Europa-Statement. Jan kündigt für die kommende Sendung eine britische Balladensängerin an, die kurz vor dem internationalen Durchbruch steht.

„Wenn Jan Böhmermann jetzt auf die Bühne kommen würde, würde er sofort anfangen zu wienern.“
🗣 Olli Schulz

Erwähnte Medien (29)

Gelbe Briefe

Gelbe Briefe

Ilker Çatak

Ein Drama über einen Dramatiker und eine Schauspielerin in der Türkei, die unter wachsendem politischem Druck ihre künstlerische Freiheit verlieren. Der Film zeigt die Gegenwart der Türkei und die zunehmende Zensur in Kultur und Wissenschaft mit eindringlicher, düsterer Intensität.

🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:09:28 „War Anfang der Woche, ich glaube am Montag, nee am Sonntag, also am letzten Sonntag, war ich in Ilka Jatak, der Berlinale-Gewinner, Goldene Bär, Gelbe Briefe, hast du davon gehört, von dem Film? Das handelt davon, von der Türkei der Gegenwart, ist komplett gedreht in Deutschland, weil dieser Stoff in der Türkei so auf Film zu bannen, das wäre nicht mehr möglich politisch.“

Jan erzählt von seinem Kinobesuch im Rahmen einer Cineville-Karte. Der Film handelt von einem Dramatiker und einer Schauspielerin in der Türkei, in dem der politische Druck immer mehr in Kunst und Wissenschaft hineinragt. Jan zieht Parallelen zur Situation in Deutschland und spricht eine klare Empfehlung aus: 'wenn ihr die Möglichkeit habt, schaut euch den an' — der Film hat ihm extrem schlechte Laune gemacht, war aber für ihn extrem wichtig.

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Closer

Closer

Nine Inch Nails

Nine Inch Nails (engl. für „Neun-Zoll-Nägel“, abgekürzt NIИ) wurde 1988 in Cleveland, Ohio, von Trent Reznor gegründet – nicht als herkömmliche Band, sondern als Musikprojekt, das ausschließlich der Realisierung seiner musikalischen Ideen dient. Im Studio sind weitere Musiker und Tontechniker lediglich als Assistenten gefragt, da Reznor die meisten Instrumente selbst einspielt.

🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:24:31 „Ich habe den Auftritt gesehen von Trent Reznor von Nine Inch Nails mit Boyzone, die haben Closer gespielt, wirklich eine krasse Version.“

Olli erzählt von Coachella-Auftritten, die er online gesehen hat. Der Nine-Inch-Nails-Auftritt mit der überraschenden Boyzone-Kollaboration auf Closer beeindruckt ihn als künstlerisches Highlight des sonst von ihm kritisierten Festivals.

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Wet Leg

Wet Leg

Wet Leg

Indie-Rock-Album mit ausgeprägtem 90er-Jahre-Spirit. Kombiniert energetische Alternative-Klänge mit charaktervollem Songwriting und modernem Indie-Ethos. Die Musik setzt klassische Alternative-Einflüsse zeitgenössisch um und prägt einen direkten, unverwechselbaren Sound.

🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:25:06 „Dann habe ich einen Auftritt gesehen von der Band Wet Leg, die sehr, sehr gehypt wird. Und ich habe beide Alben mir gekauft von denen, weil ich die auch wirklich cool finde, weil die so ein 90er Jahre Indie-Spirit haben. Aber das ist mir aufgefallen, die waren live wahnsinnig schlecht.“

Olli beschreibt seine zwiespältige Haltung zur gehypten Band Wet Leg: Er mag deren Studio-Alben wegen des 90er-Jahre-Indie-Spirits und hat beide gekauft, war aber vom Live-Auftritt bei Coachella enttäuscht. Auch die charismatische Sängerin und ihre Modelverträge können den schwachen Sound nicht ausgleichen.

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Iron Maiden (Dokumentation)

Iron Maiden (Dokumentation)

Dokumentation über die britische Heavy-Metal-Band Iron Maiden. Mit Interviews von Bandmitgliedern wie Steve Harris wird die Geschichte und Entwicklung der legendären Gruppe dokumentiert.

🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:26:10 „Es kommt demnächst ein Film raus über eine Band, die dir vielleicht auch was sagt. [...] Und zwar ging es um die Band Iron Maiden. Und das krasse war, es ist eine... Der Film, die Dokumentation. [...] Es waren da Steve Harris.“

Jan erzählt, dass er als Plus-Eins auf einer exklusiven Kinopremiere einer Iron-Maiden-Dokumentation war, bei der Bandmitglieder wie Steve Harris, Blaze Bailey, Paul Di'Anno und Dennis Stratton anwesend waren. Er selbst hat keinen Zugang zu der Musik, fand das Event aber bemerkenswert. Olli will den Film unbedingt sehen und kennt den Trailer bereits.

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Fear of the Dark

Fear of the Dark

Iron Maiden

Klassisches Heavy-Metal-Album von 1992, das die Bruce-Dickinson-Ära prägte. Der Titel-Song ist ein atmosphärischer, dunkel eingefärbter Klassiker mit elektronischen Elementen, der sich vom traditionellen Metal unterscheidet. Markiert den Wendepunkt einer legendären Bandphase vor großen Veränderungen.

🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:28:23 „1992 hat Bruce Dickinson Iron Maiden nach The Fear of the Dark verlassen. Das war so die letzte große Platte aus der alten Zeit von Iron Maiden. Danach haben die sich zerstritten.“

Olli kontextualisiert die Iron-Maiden-Dokumentation mit Bandgeschichte: Fear of the Dark war für ihn das letzte große Album der klassischen Iron-Maiden-Ära, bevor Bruce Dickinson aus der Band ausstieg und Blaze Bailey übernahm.

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Wolfsbane

Wolfsbane

Wolfsbane

Englisches Heavy-Metal-Album mit intensivem Sound und kraftvollen Vocals. Charakteristisch für die britische Metallszene der 1980er-1990er Jahre mit druckvoller Gitarrenarbeit und authentischem Heavy-Metal-Spirit. Ein Werk der klassischen englischen Metallästhetik.

🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:28:42 „Und dann ist Blaze Bailey, der Sänger der Band Wolfsbane, der neue Sänger geworden, der überhaupt nicht über das Stimmvolumen verfügt wie Bruce Dickinson, der übrigens auch schon der zweite Sänger war.“

Im Zuge des langen Iron-Maiden-Exkurses nach der Doku-Premiere erklärt Olli die Bandhistorie: Blaze Bailey, der Mitte der 90er Bruce Dickinson als Iron-Maiden-Sänger ablöste, kam von der englischen Heavy-Metal-Band Wolfsbane. Olli charakterisiert ihn als sympathisch, aber stimmlich nicht auf Dickinsons Niveau.

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Seventh Son of a Seventh Son

Seventh Son of a Seventh Son

Iron Maiden

Seventh Son of a Seventh Son (englisch für: „Siebter Sohn eines Siebten Sohnes“) ist das siebte Studioalbum der britischen Heavy-Metal-Band Iron Maiden. Es gilt als das bislang einzige Konzeptalbum der Band. Es war das letzte Album mit Adrian Smith bis zu dessen Rückkehr im Jahr 1999. Das Album erreichte in den US-amerikanischen Albumcharts Platz 12, während es in Großbritannien die Top-Position erreichte.

🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:30:29 „Jetzt ist das große Problem bei Iron Maiden, dass sie vorher für Adrian Smith, der ausgestiegen ist schon 1988 nach der Seven Sun of a Seven Sun, das große Konzeptalbum, das erste Album, was ich mir gekauft hatte, der ist ausgestiegen.“

Olli nennt das Iron-Maiden-Konzeptalbum als sein erstes selbstgekauftes Album und verbindet damit die Bandgeschichte um Gitarrist Adrian Smiths Ausstieg 1988. Die persönliche Erinnerung erklärt seine emotionale Bindung an die Band.

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Burning Ambition

Burning Ambition

Iron Maiden

Dokumentation über die britische Heavy-Metal-Band Iron Maiden. Der Podcast-Host besuchte die Premiere des Films und teilt seine Eindrücke von der Veranstaltung. Die Erwähnung entstand durch Wortassoziation: von Burning Man führte eine gedankliche Brücke über den Song „Burning Ambition" zur legendären Band und ihrer Dokumentation.

🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:31:34 „Burning Ambition, deswegen kam ich drauf. Burning Man, Burning Ambition, achso, ich habe ja diese Woche noch einen Film gesehen, diesen Iron Man Film.“

Jan überleitet per Wortassoziation vom zuvor diskutierten Burning-Man-Festival zum Iron-Maiden-Song 'Burning Ambition' und kommt so auf die Iron-Maiden-Dokumentation zu sprechen, deren Premiere er als Plus Eins besucht hat.

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Going Shopping

Going Shopping

The Strokes

Beschwingte Indie-Rock-Single mit frischem, optimistischem Sound. Der Song überzeugt durch eingängige Melodien und energiegeladene Atmosphäre – ideal für eine Frühstücks-Playlist oder unter der Dusche.

🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:37:44 „Die neue Single der Strokes ist draußen, Going Shopping. Und ich finde, das ist ein richtig guter Song. Mir gefällt es sehr gut. [...] Die Strokes haben noch nie eine schlechte Platte gemacht. Ich freue mich voll aufs neue Album Going Shopping. Habe ich heute Morgen unter der Dusche gerade gehört. Sehr beschwingtes Lied.“

Olli empfiehlt die neue Strokes-Single als Song für die Playlist. Er hebt hervor, dass die Strokes für ihn nie eine schlechte Platte gemacht haben und er den Song morgens unter der Dusche gehört hat — ein beschwingtes Lied für den Frühling.

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Spotlight

Spotlight

Christin Nichols

"Spotlight" ist der Vorbote von Christine Nichols' neuem Album, das demnächst erscheint. Der Song wurde als Beispiel für authentische Musik empfohlen, die als Alternative zur algorithmus-gesteuerten Unterhaltung von TikTok und KI-Systemen steht. Die Künstlerin geht parallel zur Albumveröffentlichung auf Tour.

🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:37:57 „Christine Nichols, die liebe Christine Nichols, die ich hiermit grüße, hat eine neue Platte, die jetzt rauskommt. Geht auf Tour und den ersten Song Spotlight, den hören wir uns jetzt auch nochmal gemeinsam an. Und hört die ganze Platte, die kommt jetzt auch demnächst raus und es gibt so viel tolle Musik.“

Olli empfiehlt den Song Spotlight als Vorboten von Christin Nichols' neuer Platte und ruft die Hörer auf, das ganze Album zu hören. Eingebettet ist das in sein Plädoyer für gute Musik gegen die TikTok- und KI-Maschinerie.

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Chicago

Chicago

Rob Marshall

Chicago ist ein glänzendes Kriminal-Musical über zwei Frauen im Strudel von Justiz und Medienhype. Mit dunklem Witz und meisterlicher Choreografie zeigt der Film, wie Manipulation und öffentliche Meinung das Schicksal dominieren.

🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:40:47 „Also, im Grunde genommen, das, was viele Leute, die so bei Instagram Unschuldsvermutung brüllen, den Frauen immer unterstellen, ist ja der Plot des Musicals »Chicago«. Und es gibt eine hervorragende Verfilmung dieses Musicals Anfang der Nullerjahre mit Catherine Zeta-Jones, mit René Zellweger, mit Richard Gere in der Hauptrolle.“

Jan zieht eine Parallele zwischen der Verteidigungsstrategie von Medienanwälten (konkret seinem Anwalt Christian Scherz im Ulmen-Fernandes-Fall) und dem Plot des Musicals Chicago, in dem Richard Gere den schmierigen Star-Anwalt Billy Flynn spielt. Drei Songs aus dem Film sollen exemplarisch zeigen, wie solche Anwälte taktisch arbeiten.

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Pretty Woman

Pretty Woman

Garry Marshall · 1990

Der Spekulant Edward Lewis stolpert bei einer Geschäftsreise in Los Angeles über die naive Prostituierte Vivian. Vivian scheint ihm sympathisch, und so heuert der smarte Millionär das Mädchen für eine Woche als Begleitung an. In dieser Zeit entwickelt sich aus dem Gossengirl eine junge Frau, die nach anfänglichen Schwierigkeiten in der High Society anerkannt wird. Doch auch Edward wandelt sich in Gegenwart der Traumfrau vom Finanzhai zum Finanzier mit sozialem Bewusstsein.

🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:41:24 „Wovon alle drei einen harten Musikanteil von Richard Gere, genau dem Richard Gere aus Pretty Woman haben.“

Jan referenziert Pretty Woman nur, um Richard Gere für jüngere Hörer einzuordnen — nicht als eigenständige Empfehlung, sondern als Erkennungsmerkmal des Schauspielers.

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We Both Reached For The Gun

We Both Reached For The Gun

Chicago (Musical)

Dramatischer Jazz-Song, in dem ein Anwalt die angebliche Tatversion seiner Mandantin inszeniert. Der Song demonstriert die Macht medialer Manipulation — ein Thema, das die Grenzlinie zwischen Wahrnehmung und faktischen Wahrheiten erforscht.

🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:41:42 „Und zwar handelt es sich eigentlich einmal um den Song We Both Reached For The Gun. Hier erklärt Richard Gere quasi, wie die Tat, die passiert sein soll, wirklich vorgefallen ist.“

Jan packt diesen Song aus dem Chicago-Film auf die Playlist, weil Anwalt Billy Flynn darin die angebliche Tatversion seiner Mandantin verkauft — Jan sieht darin eine Blaupause für die Strategie von Medienanwälten, alternative Versionen einer Tat aufzubauen.

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All I Care About

All I Care About

Chicago (Musical)

Satirischer Jazz-Expositionssong aus Chicagos legendärem Musical, in dem eine Anwaltsfigur durch glänzende Melodik und 1920er-Jahre-Swing-Sound ihre manipulativen Qualitäten offenbart. Ein Klassiker des modernen Musiktheaters, bekannt für sein brillantes Character-Reveal durch Satire.

🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:41:47 „Dann gibt es einen Expositionssong von Richard Gere, wo er über sein Selbstverständnis als Rechtsanwalt singt. Das ist der Song All I Care About.“

Zweiter Chicago-Song auf Jans Playlist: Billy Flynns ironischer Expositionssong über sein angebliches Selbstverständnis als Anwalt — von Jan als satirischer Kommentar zur Selbststilisierung von Medienrechtlern eingesetzt.

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Razzle Dazzle

Razzle Dazzle

Chicago (Musical)

Energische Jazz-Show-Nummer aus dem Musical Chicago über Bestechung und Ablenkung vor Gericht. Das Stück symbolisiert, wie man durch spektakuläre Inszenierung von den wesentlichen Fragen ablenkt – eine bildhafte Parallele zu taktischen Manövern von Medienrechtsanwälten vor Gericht.

🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:42:04 „Und dann geht es beim letzten Song, den ich auf die Liste packen möchte, darum, wie er vor Gericht verteidigt. Und dieser Song heißt Razzle Dazzle. Und das mal so als kleine Ergänzung zum Thema Medienrechtsanwälte, wie sie funktionieren, wie sie taktisch und strategisch arbeiten.“

Dritter Chicago-Song für die Playlist — Razzle Dazzle beschreibt, wie Billy Flynn das Gericht mit Show blendet. Jan nutzt das als bildhafte Erklärung dafür, wie Medienrechtsanwälte taktisch und strategisch vor Gericht agieren.

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H Film

Hachiko

Lasse Hallström

Dramatische Verfilmung der wahren Geschichte eines japanischen Akita Inu, der nach dem Tod seines Besitzers täglich an dessen alter Arbeitsstelle auf eine Rückkehr wartet. Eine herzzerreißende Meditation über Treue und bedingungslose Liebe, die ihre emotionale Kraft aus der Beziehung zwischen Mensch und Tier zieht.

🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:43:37 „Wenn sich in mir eine Melancholie und eine Trauer ausstaut über Tage hinweg und ich merke, ich müsste jetzt eigentlich mal richtig heulen und ich kriege es nicht hin [...] dann mache ich Hachiko an, den Film mit Richard Gere über den Hund. [...] Und die ist ein zuverlässiger Tränenkanalöffner für mich. Da heule ich Rotz und Wasser, weil der mich mal so erwischt hat, der Film.“

Olli verrät einen sehr persönlichen Filmtipp: Hachiko mit Richard Gere ist sein Geheimrezept gegen aufgestaute Trauer — ein zuverlässiger Tränenöffner, den er bereits vier- bis fünfmal allein gesehen hat und niemals mit jemand anderem zusammen anschauen würde, weil ihn der Film komplett auseinandernimmt.

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The Departed

The Departed

Martin Scorsese

"The Departed" ist eine von Martin Scorsese inszenierte Neuverfilmung eines japanischen Kriminalfilms. Scorsese erhielt dafür seinen ersten Oscar, was im Podcast als Symptom der Trostpreis-Logik der Akademie kritisiert wird. Der Podcaster bewertet den Film als einen der mittelmäßigeren Scorsese-Werke und kritisiert zusätzlich Jack Nicholsons überzeichnete Mafia-Rolle.

🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:45:40 „Martin Scorsese, der ja echt ein genialer Regisseur ist, den haben sie [...] für The Departed, was ja eigentlich eine Neuverfilmung eines japanischen Films ist, dafür haben sie ihn den Oscar gegeben. Meiner Meinung nach einer der mittelmäßigeren Filme von Martin Scorsese.“

Olli kritisiert die Oscar-Verleihung am Beispiel Scorsese: Dass dieser ausgerechnet für The Departed — ein Remake und für Olli einen mittelmäßigen Scorsese — den Oscar bekam, hält er für ein Symptom der Trostpreis-Logik der Akademie. Jack Nicholsons überzeichnete Mafia-Rolle nervte ihn zusätzlich.

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Goodfellas

Goodfellas

Martin Scorsese · 1990

Jimmy und Tommy können machen, was sie wollen. Sie sind Mitglieder der New Yorker Quartier-Mafia, brauchen auf niemanden Rücksicht zu nehmen und verdienen eine Menge Geld. Henry Hill ist von diesem Leben fasziniert und arbeitet daran, es ebenfalls führen zu können. Er wird in die Mafia aufgenommen und macht Karriere - schon bald organisiert er selbst Banküberfälle. Wer dabei im Weg steht, wird "weggeräumt", umgebracht. Dabei sind Jimmy und vor allem Tommy nicht zimperlich.

🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:46:07 „Aber für Goodfellas, wie ein wilder Stier, wo die Nero einen Oscar gekriegt hat oder sonst was, hat er wirklich Meisterwerke, Casino, Goodfellas, der hat unfassbar viele gute Filme gemacht, Taxi Driver. Er selber hat nie den Oscar bekommen.“

Olli zählt Goodfellas als eines der Scorsese-Meisterwerke auf, für die der Regisseur eigentlich den Oscar verdient hätte — anstatt erst spät und für The Departed ausgezeichnet zu werden.

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Wie ein wilder Stier

Wie ein wilder Stier

· 1980

Ende der 40er Jahre schlägt sich der New Yorker Berufsboxer Jake LaMotta, wegen seiner ungezügelten Energie von Freund wie Feind "Raging Bull" genannt, zum Schwergewichtschampion und Liebling des nach einem weißen Helden gierenden Publikums hoch. Unschöne Machenschaften seines mafiösen Bekanntenkreises und die eigene charakterliche Labilität sorgen dafür, daß der Höhenflug nicht allzu lange andauert, und so schlägt Jake nach seinem letzten Auftritt im Boxring eine Karriere als mäßig erfolgreiche...

🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:46:07 „Aber für Goodfellas, wie ein wilder Stier, wo die Nero einen Oscar gekriegt hat oder sonst was, hat er wirklich Meisterwerke, Casino, Goodfellas, der hat unfassbar viele gute Filme gemacht, Taxi Driver.“

Olli erwähnt Raging Bull (deutscher Titel: Wie ein wilder Stier) als weiteres Scorsese-Meisterwerk im Kontext seiner Kritik an der Oscar-Vergabepraxis — bei diesem Film bekam Robert De Niro den Hauptdarsteller-Oscar, Scorsese aber ging leer aus.

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Casino

Casino

Martin Scorsese · 1995

Sam „Ace“ Rothstein sorgt dafür, dass in den Casinos von Las Vegas alles gut läuft. Das heißt: die Politiker müssen geschmiert werden, die Spieler dürfen nicht zu viel gewinnen, und die eigenen Kassen werden immer wieder um einige Millionen erleichtert. Tatkräftige Unterstützung erhält der Manager dabei von dem Schläger Nicky Santoro. Als „Ace“ sich in die attraktive Prostituierte Ginger McKenna verliebt, beginnen die Dinge außer Kontrolle zu geraten.

🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:46:07 „Hat er wirklich Meisterwerke, Casino, Goodfellas, der hat unfassbar viele gute Filme gemacht, Taxi Driver. Er selber hat nie den Oscar bekommen und dann ausgerechnet für Departed.“

Casino in Ollis Liste der Scorsese-Meisterwerke, die seiner Meinung nach den Oscar verdient hätten, statt der späteren Trostpreis-Auszeichnung für The Departed.

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Taxi Driver

Taxi Driver

Martin Scorsese · 1976

Travis Bickle ist ein Außenseiter. Nicht zuletzt durch seinen Beruf als Taxifahrer lernt der Vietnamveteran die Gesellschaft zu hassen. Die Leere und Kälte, die von den Menschen um ihn herum auszugehen scheint, bringen ihn dazu sich Waffen zu besorgen und für den Kampf gegen den Rest der Welt zu wappnen. Beinahe per Zufall wählt er eine junge Prostituierte aus und nimmt sich ihrer an. Sein Ziel ist es, sie aus ihren Leiden zu befreien.

🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:46:07 „Hat er wirklich Meisterwerke, Casino, Goodfellas, der hat unfassbar viele gute Filme gemacht, Taxi Driver. Er selber hat nie den Oscar bekommen.“

Taxi Driver ergänzt Ollis Liste der Scorsese-Werke, die für ihn echte Meisterwerke sind — Beleg dafür, dass die Oscar-Akademie Scorsese jahrzehntelang ignoriert hat.

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Bitter und Süß

Bitter und Süß

André Heller

Herzzerreißender Pop-Song von André Heller, dessen emotionale Intensität trotz pathetischen Tons vollständig überzeugt. Nach einem Wien-Besuch vom Host als ideale Abend-Musik für tiefe emotionale Momente empfohlen.

🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:47:55 „Ich möchte noch ein Lied, das zerreißt euch das Herz, auf die Liste packen. Das hatte ich gerade vergessen. Und zwar von André Heller. Das hört euch schön alleine heute Abend mal an. Das Lied Bitter und Süß von André Heller. Ach, das ist, boah, es ist sehr pathetisch, aber irgendwie holt es mich auch total ab.“

Nach einem Wien-Aufenthalt und einem Abend mit Austria-Pop legt Olli den André-Heller-Song nachträglich auf die Playlist. Er warnt zwar vor dem Pathos, gibt aber zu, dass ihn das Lied emotional komplett packt — Empfehlung zum alleinigen Anhören.

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A Musik

Auch in der Nazizeit war Spargelzeit

Funny van Dannen

Satirisches deutsches Kabarett-Lied mit provokativem Kontrast: Die Nazi-Zeit neben der alltäglichen Spargelzeit. Humorvolle Gesellschaftskritik, die Absurdität gegen Normalität setzt.

🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:48:02 „Und dann habe ich noch vergessen, das wollte ich seit Tagen von Paul Sieß, dem Schauspieler, das Lied Auch in der Nazizeit war Spargelzeit. Hast du das eigentlich mal gehört? [...] Bei mir, wo ich meinen Übungsraum habe [...] da hängt ein Poster von ihm. Da sehe ich das immer und denke, ach, den Song wollte ich drauf packen.“

Olli will den Song schon seit Tagen auf die Playlist setzen — ein Poster in seinem Arbeitsraum erinnert ihn ständig daran. Er ordnet das Lied irrtümlich Paul Sieß zu (das Lied stammt im Original von Funny van Dannen), die Empfehlung als Hörauftrag bleibt aber explizit.

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Die Ärzte

Die Ärzte

Farin Urlaub, Bela B., Rod

Die Ärzte ist eine deutschsprachige Band aus Berlin. Sie gehört neben der Band Die Toten Hosen zu den kommerziell erfolgreichsten deutschen Musikgruppen mit Wurzeln im Punkrock. Gegründet wurde die Band im Jahr 1982, im Jahr 1988 wurde sie aufgelöst. Seit der Wiedervereinigung 1993 besteht sie aus Farin Urlaub (bürgerlich Jan Vetter), Bela B (bürgerlich Dirk Felsenheimer) und Rodrigo González.

🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:48:37 „Die Ärzte gehen wieder auf Tour, Jan. Hast du schon Tickets für 120 Euro? Habe ich noch nicht. 120 Euro Ticket, das ist viel.“

Im Plauder-Teil über Touren und Konzertpreise erwähnt Olli, dass sowohl Die Ärzte als auch die Toten Hosen wieder auf Tour gehen, und kommentiert die hohen Ticketpreise.

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Die Toten Hosen

Die Toten Hosen

Die Toten Hosen

Die Toten Hosen (Pseudonym: Die Roten Rosen) ist eine Band aus Düsseldorf, die sich aus der deutschen Punkbewegung entwickelt hat und 1982 gegründet wurde. Die Gruppe um Frontmann Campino spielt Rockmusik mit überwiegend deutschen Texten und Elementen aus dem Punkrock. Neben der Berliner Band Die Ärzte ist sie eine der kommerziell erfolgreichsten deutschen Musikgruppen mit Wurzeln im Punkrock. Sie veröffentlichte bis September 2022 siebzehn Studioalben, acht Konzertalben und acht Kompilationen.

🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:48:45 „Die Ärzte und die Hosen gehen beide nochmal auf Tour. Zusammen? Das wär's, Alter. Nee. Haben die auch schon mal gemacht, glaube ich.“

Olli erwähnt die Toten Hosen ('die Hosen') zusammen mit den Ärzten im Kontext anstehender Tourneen und spekuliert kurz, ob sie schon einmal gemeinsam getourt seien.

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Jack the Ripper (Live 1994)

Jack the Ripper (Live 1994)

Screaming Lord Sutch

Extreme Live-Performance im Shock-Rock-Genre mit dramatischer Verkleidung und provokanten Elementen. Das Konzert dokumentiert die Wurzeln des Shock-Rock und seinen Einfluss auf nachfolgende Künstler des Genres. Ein faszinierendes Musikzeitdokument der 1990er Jahre.

🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:49:46 „Hat Rob mir, der Lichtmauer von Iron Maiden gezeigt. Screaming Lord Such, den googelt ihr mal alles. Und dann Jack the Ripper live 1994. Das ist ein irrer Künstler gewesen. Der hat sich verkleidet als Jack the Ripper und ist damit aufgetreten und war so ein Vorläufer von Alice Cooper und diesen ganzen Schockrockern.“

Olli empfiehlt einen YouTube-Tipp, den er selbst von Rob (dem Lichtmacher von Iron Maiden) bekommen hat. Er beschreibt Screaming Lord Sutch als Vorläufer von Alice Cooper und schildert begeistert die schockrock-artige Live-Performance, bei der Frauen im Publikum echte Todesangst gehabt hätten — ein 'extrem interessantes Zeitdokument'.

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Botcast

Botcast

NWZ Oldenburg Botcast ist der Nachrichten-Podcast für Oldenburg. Hier bekommst du täglich die wichtigsten News aus Oldenburg – aktuell, kompakt und verständlich zusammengefasst. Der Podcast liefert dir zuverlässige Nachrichten aus Oldenburg zu Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und dem Stadtgeschehen. Ob aktuelle Entwicklungen, Breaking News aus Oldenburg, Hintergründe oder Veranstaltungstipps fürs Wochenende: Mit dem NWZ Oldenburg Botcast bleibst du immer auf dem neuesten Stand.

🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:50:52 „Ja, von jemand, die haben auch einen Podcast. Das habe ich auch gestern Abend auf Instagram gesehen und fand es ganz witzig. Ich glaube, die nennen sich der Botcast.“

Olli erwähnt den Podcast 'Botcast' als Quelle des Hörervorschlags zum Thema 'Die fünf Dinge, die man ungern im Auto transportiert', den die beiden anschließend in der Rubrik 'Die großen Fünf' umsetzen.

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Bobcast

Bobcast

Andreas Fröhlich, Kai

Podcast mit Andreas Fröhlich (Stimme von Bob Andrews aus den drei Fragezeichen) und Kai, die gemeinsam alte Fälle der Detektivserie analysieren und diskutieren. Jede Folge wird detailliert auseinandergenommen. Beliebt auch zum Einschlafen.

🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:51:10 „Der Bobcast ist der Cast mit Andreas Fröhlich und Kai. Den höre ich auch ab und zu. Da reden sie über die alten Fälle der drei Fragezeichen, beziehungsweise da wird jede Folge auseinandergenommen. Und das macht Andreas Fröhlich, der den Bob spielt. (...) Aber trotzdem, ganz liebe Grüße mal in diese Richtung, weil ich den gerne auch zum Schlafen gehen höre.“

Olli grenzt den 'Bobcast' vom 'Botcast' ab (der einen Hörer-Vorschlag eingesendet hat) und empfiehlt nebenbei den Bobcast: Andreas Fröhlich, die Stimme von Bob Andrews bei den drei Fragezeichen, analysiert dort gemeinsam mit Kai alte Fälle. Olli hört ihn gerne zum Einschlafen, bedauert aber den seltenen Erscheinungsrhythmus.

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Freigeistin

Freigeistin

Sarah Connor

Pop-Soul-Album mit R&B-Einflüssen. Verkörpert Unabhängigkeit und Selbstbestimmung in modernem Sound. Das Album setzte sich mit Themen weiblicher Autonomie auseinander und war kommerziell erfolgreich.

🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:53:09 „Wie Sarah Connor, Freigeistin, das neue Album. Genau, stimmt. Wie Freigeistin Sarah Connor, nur als fälligen Vierbeiner.“

Jan macht eine beiläufige Anspielung auf Sarah Connors Album 'Freigeistin', während Olli von seiner freilaufenden Katze erzählt. Die Erwähnung dient als humorvoller Vergleich zwischen der Sängerin und der Freigänger-Katze.

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