Lanz & Precht – Ausgabe Sechsundachtzig
#086

Ausgabe Sechsundachtzig

Lanz & Precht / 28. April 2023 / 5 Medien

Markus Lanz & Richard David Precht

Die Folge dreht sich um die Wellen, die Prechts Kritik an Annalena Baerbock in der vorherigen Ausgabe geschlagen hat — vom Praktikums-Satz bis zum Vorwurf mangelnder diplomatischer Erfahrung. Dabei entspinnt sich eine grundsätzliche Debatte darüber, ob das Auswärtige Amt nicht zwingend jemanden mit diplomatischem Handwerk verlangt, und warum die Grünen ausgerechnet dieses Ministerium beanspruchten, obwohl sie dort kaum grüne Programmatik umsetzen können.

„Ich finde es ein bisschen schade, dass diese diplomatische, nicht nur Kenntnis, sondern auch sozusagen diese Fertigkeit, das diplomatische Sprechen, was man als Außenminister braucht, dass das offensichtlich keine wichtige Qualifikation mehr ist.“
🗣 Richard David Precht

Erwähnte Medien (5)

Oben ohne

Oben ohne

Reinhard Fendrich

Leichte österreichische Pop-Nummer mit humorvollem Charakter, die alltägliche Themen mit Augenzwinkern behandelt. Der Song zeichnet sich durch eingängige Melodik und einen unterhaltsamen Ton aus, der für die österreichische Popkultur charakteristisch ist.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:29:32 „Nicht Friedrich Merz, sondern Reinhard Fenrich. Reinhard Fenrich. In Oben ohne, glaube ich. Kennst du den Song noch?“

Im Kontext einer Diskussion über gute Sitten und konservative Werte fällt Markus Lanz der Sänger Reinhard Fendrich ein. Er verweist auf einen bestimmten Song, ist sich beim Titel aber nicht ganz sicher.

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Macho Macho

Macho Macho

Reinhard Fendrich

Macho Macho ist ein Lied, das dem österreichischen Liedermacher Rainhard Fendrich in der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz zum kommerziellen Durchbruch verhalf.

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:29:43 „Ich kann mich an den Macho-Song erinnern. Macho, Macho, kannst nicht lernen. Macho, Macho, musst du sein. Da kann ich mich dran erinnern.“

Im Gespräch über gute Sitten und Männerbilder kommt Markus Lanz auf Reinhard Fendrich zu sprechen. Richard David Precht erinnert sich an den Fendrich-Hit und zitiert den Refrain aus dem Gedächtnis.

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War Stalin Kommunist?

War Stalin Kommunist?

Richard David Precht · 2009

Prechts essayistische Auseinandersetzung hinterfragt, ob Stalin wirklich ein überzeugter Ideologe des Kommunismus war oder lediglich ein zynischer Machtpolitiker, der die kommunistische Ideologie als Instrument zur Machtsicherung missbrauchte. Der Essay stellt die These auf, dass Stalins Handlungen weniger von ideologischer Überzeugung als von reiner Machtpolitik getrieben waren.

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:31:59 „Ich glaube, ich habe mal ein Essay geschrieben, der hieß, war Stalin Kommunist? Und das war kein Witz, sondern ich meine das ernst.“

Im Rahmen einer Analyse des Kommunismus in der Sowjetunion und China verweist Precht auf einen eigenen Essay, in dem er die Frage stellt, ob Stalin überhaupt ein überzeugter Kommunist war oder nur ein zynischer Machtmensch.

Zum Artikel bei Cicero.de Details
Trattato di sociologia generale

Trattato di sociologia generale

Vilfredo Pareto · 2018

Excerpt from The Mind and Society, Vol. 1: Trattato Di Sociologia Generale Vilfredo Pareto's Trattato di Sociologia generate appears in this English edition as the realization of dreams and efforts that extend over fifteen years. My first moves towards the introduction of this work to the English-speaking world go hack to 1920 and they were successful in the sense that from that date an eventual publication of the Trattato in English in some form or other was assured.

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:33:56 „Eine Feststellung Anfang des 19. Jahrhunderts von dem Italiener Pareto, Vilfredo Pareto. Viele kennen das Pareto-Prinzip. Der hat eben gesagt, Gesellschaften müssen durch Derivationen zusammengehalten werden, also durch große Erzählungen, heute sagen wir Narrative.“

Precht erklärt, warum Gesellschaften große Erzählungen brauchen, und führt Vilfredo Paretos Konzept der Derivationen ein. Er referenziert damit Paretos soziologisches Hauptwerk, in dem dieser die Rolle von Narrativen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt analysiert.

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Freiheit für alle: Das Ende der Arbeit wie wir sie kannten

Freiheit für alle: Das Ende der Arbeit wie wir sie kannten

Richard David Precht · 2022

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Und warum eigentlich? Nichts, was die Arbeit anbelangt, ist heute mehr selbstverständlich. Das zweite Maschinenzeitalter selbstlernender Computer und Roboter revolutioniert unseren Arbeitsmarkt. Es definiert neu was »Arbeit« ist, und wozu wir eigentlich noch arbeiten. Schon seit einiger Zeit arbeiten wir in den westlichen Industrieländern nicht mehr, um unsere Existenz zu sichern. Wir arbeiten, um zur Erwerbsarbeitsgesellschaft dazuzugehören.

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:41:27 „Also ich habe das ja in meinem Buch über die Arbeit geschrieben. Wir gehen von einer klassischen Arbeitsgesellschaft, die wir kannten, in eine Sinngesellschaft ein.“

Precht spricht über die veränderte Arbeitswelt nach Corona und die wachsende Suche nach Sinn. Er verweist auf sein eigenes Buch über die Zukunft der Arbeit, in dem er den Übergang von der Arbeits- zur Sinngesellschaft beschrieben hat.

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