Ungeschwaerzt - muessen wir Jens Spahn so viel verzeihen
Markus Lanz, Richard David Precht
Karl Lauterbach sorgte kürzlich in der Sendung für einen denkwürdigen Moment: Konfrontiert mit dem völlig geschwärzten Suddorf-Bericht zur Maskenaffäre, kommentierte er die großflächigen Schwärzungen trocken mit einem entwaffnenden Einzeiler. Im Zentrum steht die Aufarbeitung von Jens Spahns Masken-Beschaffung in der Pandemie — er hatte das Thema damals zur persönlichen Chefsache erklärt, vergleichbar mit Helmut Schmidts Auftreten bei der Hamburger Sturmflut.
„Ich hatte so das Gefühl, er macht diese Maskensache so ähnlich wie Helmut Schmidt damals die Flut in Hamburg.“
Erwähnte Medien (1)
Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!
RTL · 2004
Zehn bis zwölf Personen des öffentlichen Lebens, zumeist Prominente, die länger nicht in Erscheinung getreten sind, und sogenannte B-Prominente, leben für zwei Wochen in einem sogenannten Dschungelcamp in Australien, ähnlich dem Format Big Brother, unter ständiger Beobachtung. Der Titel der Sendung suggeriert fälschlicherweise, dass die Show-Teilnehmer schnellstens aus dem angeblichen Dschungel entkommen möchten, bezieht sich jedoch eigentlich auf den „Hilferuf“, mit dem die Prominenten ihre Tei
🗣 Richard David Precht erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:08:15 „Günter Krause, den Jüngeren aus dem Dschungelcamp bekannt. Der ist aber, glaube ich, nur einen Tag da gewesen, hat die Antrittsprämie kassiert, hat die Gesetzeslücke ausgenutzt, dass man nicht freiwillig wieder gehen kann und ist gegangen.“
Precht erzählt von früheren Politikerrücktritten und erwähnt den ehemaligen Verkehrsminister Günter Krause, der nach seinem politischen Sturz im Dschungelcamp auftauchte. Precht amüsiert sich darüber, dass Krause dort die gleiche Cleverness zeigte, die ihm einst als Politiker zum Verhängnis wurde – er kassierte die Antrittsprämie und verschwand sofort wieder.