Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!
RTL · 2004
Zehn bis zwölf Personen des öffentlichen Lebens, zumeist Prominente, die länger nicht in Erscheinung getreten sind, und sogenannte B-Prominente, leben für zwei Wochen in einem sogenannten Dschungelcamp in Australien, ähnlich dem Format Big Brother, unter ständiger Beobachtung. Der Titel der Sendung suggeriert fälschlicherweise, dass die Show-Teilnehmer schnellstens aus dem angeblichen Dschungel entkommen möchten, bezieht sich jedoch eigentlich auf den „Hilferuf“, mit dem die Prominenten ihre Tei
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Erwähnungen (16)
„Ich kann nur schon eines verraten, es wird nicht um Ich bin ein Star, holt mich hier raus gehen, nur weil das gerade mal wieder lief und alle darüber rituell gesprochen haben, nein, wir haben etwas anderes aufgespießt.“
Nina Pauer grenzt das Thema der Folge bewusst von der Dschungelcamp-Show ab, die gerade lief und über die alle sprachen. Die Erwähnung dient als Abgrenzung — sie wollen bewusst über ein weniger besprochenes Format reden.
„Und ich hab mir trotzdem gestern deine Sendung angeguckt. Aber ich muss sagen, ich fand das wirklich dieses Mal, ich weiß gar nicht, was es ist, aber ich fand es wesentlich interessanter als sonst. Das war irgendwie eine gute Sendung.“
Das Dschungelcamp wird ausführlich besprochen – die aktuelle Staffel mit Teilnehmern wie Heinz Hönig, Cora Schumacher und Fabio. Jan Böhmermann findet die Staffel überraschend interessant und erzählt, dass er dem Teilnehmer Fabio auf Instagram folgt.
„Ich gucke tatsächlich das Dschungelcamp. Dritter Tag. Ich war richtig enttäuscht, Klaus. Ich weiß nicht, du hast es mitbekommen, nur 40 Minuten Sendung, weil danach NFL gezeigt wurde.“
Das Dschungelcamp (RTL) wird ausführlich besprochen. Olli Schulz und Jan Böhmermann diskutieren die aktuelle Staffel mit Heinz Hönig und kritisieren, dass die Sendung wegen NFL-Übertragungen gekürzt wurde. Beide loben die Staffel als besonders gut.
„Für mich, dass Jan Hofer die RTL-Nachrichten im Dschungelcamp zwischendurch 15 Minuten lesen muss. Es gibt keine Sache, die mir mehr wehtut. Der kleine Jan Hofer, der weiß, was der machen sollte. Eine kleine Gartensendung auf NDR 3, wo der einfach über so Samen und wie man was anpflanzt und so.“
Olli Schulz nennt Jan Hofers Einsatz als Nachrichtensprecher im Dschungelcamp die tragischste Fernsehentscheidung der letzten Jahre. Er findet, Hofer sei fehl am Platz und solle lieber eine gemütliche Gartensendung moderieren. Jan Böhmermann hält dagegen, dass es eigentlich gut sei, wenn das Dschungel-Publikum nebenbei auch Nachrichten mitbekomme.
„Selbst das Dschungelcamp Deutschlands, wirklich, wetten das der Neuzeit, wird unterbrochen.“
Olli Schulz beschwert sich über den NFL-Hype in Deutschland und kritisiert, dass sogar das Dschungelcamp – das er als 'Wetten, dass..? der Neuzeit' bezeichnet – für NFL-Übertragungen unterbrochen wird.
„Auf Platz 2 bei mir, der Witzeschreiber für den Witzeschreiber vom Dschungelcamp. Also ich würde Micky Beisenherz Witze schreiben, damit er die Witze dann entweder weitergeben kann. Ich will einfach nur mitfahren, ich will mir die Produktion mal angucken.“
Böhmermann würde gerne hinter den Kulissen des Dschungelcamps arbeiten und für Micky Beisenherz Witze schreiben. Ihn interessiert die Produktionsdynamik und das Verhältnis zwischen Sonja Zietlow und Jan Köppen.
„Also machst du es wie im Dschungelcamp, gibst denen die Zigaretten, dann sind die glücklich und dann erzählen die dir hier was vom Herzen.“
Klaas zieht scherzhaft einen Vergleich zwischen Matzes Podcast-Interviews und dem Dschungelcamp: So wie dort die Teilnehmer für Zigaretten alles erzählen, würden rauchende Podcast-Gäste erst nach einer Zigarette richtig ins Reden kommen. Eine rein humoristische Referenz ohne inhaltlichen Bezug zur Sendung.
„Ich gucke tatsächlich das Dschungelcamp. Dritter Tag. Ich war richtig enttäuscht, Klaus. Ich weiß nicht, du hast es mitbekommen, nur 40 Minuten Sendung, weil danach NFL gezeigt wurde.“
Im Rahmen eines Comedy-Bits mit der Figur 'Kalaus' (Böhmermanns fiktiver Manager) wird ausführlich über das Dschungelcamp diskutiert. Die Sendung sei in dieser Staffel besonders gut, wurde aber zugunsten der NFL-Übertragung auf nur 40 Minuten gekürzt, was für großen Unmut sorgt. Es wird auch gescherzt, Böhmermann nächstes Jahr als Kandidaten hineinzubringen.
„Ich bin ein Star, hol mich hier raus. Du hättest keinen Bock auf diese ganzen Ekelsachen, aber ich kann mir vorstellen, dass du ein Typ für Gruppen bist. Ich weiß von dir, dass du in Gruppensituationen ein Alpha-Typ bist.“
Böhmermanns Platz 1 für Olli Schulz ist das Dschungelcamp. Er sieht Schulz als Alpha-Typ in der Gruppe, der sich mit jedem arrangieren kann, der aber einen fast siebenstelligen Preis aufrufen müsste – nur um dann wie Helmut Berger nach vier Tagen freiwillig auszusteigen.
„Das musste ich leider auch sehen, weil ich ja immer im Dschungelcamp gefangen bin, in der Dschungelcamp-Welt, wo ich mich jetzt ganz kurz mal an dieser Stelle bei der Redaktion bedanken muss, weil einen Tag, nachdem ich hier gesagt habe, ich hätte so gerne mal wieder einen Song von mir im Dschungelcamp.“
Olli Schulz beschreibt seine Verbundenheit mit dem Dschungelcamp und bedankt sich bei der RTL-Redaktion, die nach seiner Bitte gleich zwei seiner Songs in der Sendung gespielt hat. Das habe in seiner Familie für große Freude gesorgt.
„So wie ich bei jedem Dschungelcamp denke, ich könnte Leute zum Sieg agitieren durch meine Texte, dachte ich, ich könnte die zum Sieg tickern im Spiegel Live-Ticker.“
Die Sprecherin (im Transkript als Olli Schulz gelabelt, kontextuell aber Anja Rützel) vergleicht ihren Wunsch, beim ESC per Spiegel-Live-Ticker Einfluss zu nehmen, mit ihrer wiederkehrenden Illusion, beim Dschungelcamp durch ihre Texte den Ausgang beeinflussen zu können. Es geht um die Überschätzung der eigenen publizistischen Reichweite.
„Günter Krause, den Jüngeren aus dem Dschungelcamp bekannt. Der ist aber, glaube ich, nur einen Tag da gewesen, hat die Antrittsprämie kassiert, hat die Gesetzeslücke ausgenutzt, dass man nicht freiwillig wieder gehen kann und ist gegangen.“
Precht erzählt von früheren Politikerrücktritten und erwähnt den ehemaligen Verkehrsminister Günter Krause, der nach seinem politischen Sturz im Dschungelcamp auftauchte. Precht amüsiert sich darüber, dass Krause dort die gleiche Cleverness zeigte, die ihm einst als Politiker zum Verhängnis wurde – er kassierte die Antrittsprämie und verschwand sofort wieder.
„Und deswegen braucht sie für diese Reise ins Dschungelcamp biblische Hilfe. Am Samstag startet Lilly Becker, Ex-Frau von Tennis-Legende Boris Becker, ihren Trip nach Australien am 24. Januar 2021, zieht sie dort als höchstbezahlte Teilnehmerin aller Zeiten ins RTL Dschungelcamp ein.“
Sabine Rückert liest aus einem Bild-Zeitungsartikel über Lilly Becker vor, die nach ihrer Scheidung von Boris Becker ins RTL-Dschungelcamp zieht und dafür ihre Bibel als Begleitung mitnimmt.
„Auch ich nicht. Ich habe nämlich tatsächlich wieder angefangen, das Dschungelcamp zu gucken.“
Olli Schulz erzählt, dass er wieder angefangen hat, das Dschungelcamp zu schauen. Im Gespräch diskutieren er und Jan Böhmermann ausführlich über die aktuelle Staffel, insbesondere über die Teilnehmer Gil Ofrahim und Arielle, und über die Aftershow von Stefan Raab.
„Es kommt gleich Dschungelcamp. Wir gucken jetzt Fernsehen statt Handy. Ja, ich will doch wissen, ob Gil Ofarim, ob er das schafft oder nicht.“
Am Ende des Gesprächsabschnitts scherzt Matze, dass gleich Dschungelcamp komme und erwähnt den Teilnehmer Gil Ofarim. Die Bemerkung ist humorvoll gemeint und kontrastiert die zuvor geführte ernsthafte Diskussion über Medienkonsum — ausgerechnet eine Reality-TV-Show als Gegenprogramm zum Handy.
„Man muss das Dschungelcamp nur schauen, wenn man das sehen möchte. Da gab es vor vielen Jahren Sarah Knappig, die wurde fast geröstet, dann gab es dieses Jahr hier Kill Opharium.“
Bielendorfer erklärt das psychologische Prinzip des Gruppenmobbing und nennt das Dschungelcamp als perfektes Beispiel dafür, wie sich eine Gruppe über eine Einzelperson erhebt. Er verweist auf konkrete Fälle von Teilnehmern, die in der Show ausgegrenzt wurden, um zu zeigen, dass dieses Verhalten ein universeller menschlicher Impuls ist.
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