Anmut und Angeberei – die Renaissance der Kochshows
Nina Pauer und Ijoma Mangold tauchen ein in das Universum der Netflix-Kochshows. Von Chef's Table über Street Food Asien bis zum YouTube-Phänomen Food Ranger analysieren sie, warum das Kochen zum Megatrend geworden ist. Mit Rückgriff auf Andreas Reckwitz' Singularitätstheorie und Michael Pollans Anthropologie des Kochens ergründen sie die soziologische Bedeutung dieser neuen Essenskultur.
Erwähnte Medien (10)
Chef's Table
David Gelb / Netflix · 2015
Hauptthema der Episode. Pauer und Mangold diskutieren ausführlich die Folge über den französischen Koch Alain Passard.
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Ugly Delicious
David Chang · 2018
Pauer listet Ugly Delicious unter den 19 Netflix-Kochserien auf.
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Salz, Fett, Säure, Hitze
Samin Nosrat · 2018
Pauer listet die Serie unter den Netflix-Kochserien auf.
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Nailed It!
Netflix · 2018
Pauer listet die Back-Comedy-Show unter den Netflix-Kochserien auf.
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Die Gesellschaft der Singularitäten
Andreas Reckwitz · 2017
Mangold nutzt Reckwitz' Singularitätstheorie, um den Kochshow-Boom soziologisch zu erklären: Was gefeiert wird, ist eine einzigartige Individualität.
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Street Food: Asien
Netflix · 2019
Pauer beschreibt die Folge über Ba Satinem aus Jogjakarta als Kontrast zum elitären Chef's Table.
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Cooked
Alex Gibney · 2016
Mangold empfiehlt die Serie über die Bedeutung des Kochens für die Menschwerdung, basierend auf Michael Pollans Buch.
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Michael Pollan · 2013
Mangold erklärt Pollans These, dass Kochen den Menschen zum Menschen machte und die Anthropogenese ermöglichte.
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Somebody Feed Phil
Netflix · 2018
Mangold nennt Somebody Feed Phil als Negativbeispiel im Vergleich zum authentischeren Food Ranger.
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Trevor James · 2013
Pauer und Mangold empfehlen den YouTube-Kanal The Food Ranger als ihren gemeinsamen Favoriten unter allen Kochformaten.
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