Sind wir Geschichte
Nach der US-Wahl und inmitten der Corona-Pandemie fragen Nina Pauer und Lars Weisbrod, was es bedeutet, dass Millennials zum ersten Mal das Gefühl haben, in historischen Zeiten zu leben. Sie diskutieren Francis Fukuyamas 'Ende der Geschichte', Mark Fishers kapitalistischen Realismus und Reinhard Mohrs Generationsporträt. Auch die Arte-Doku über Fridays for Future und Nora Krugs Heimat-Album werden besprochen.
Erwähnte Medien (6)
Das Ende der Geschichte
Francis Fukuyama · 1989
Weisbrod diskutiert Fukuyamas These vom Ende der Geschichte als Ausgangspunkt für das Millennial-Gefühl, in einer geschichtslosen Zeit aufgewachsen zu sein.
🔍 Google *Zaungäste: Die Generation, die nach der Revolte kam
Reinhard Mohr · 1992
Weisbrod erwähnt Mohrs Generationsporträt der Nachachtundsechziger als Beispiel für das Gefühl, zwischen historischen Ereignissen zu leben.
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Mark Fisher · 2009
Weisbrod nutzt Fishers These, dass es leichter sei, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus, um die Geschichtsvergessenheit der Millennials zu erklären.
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Wolfgang Streeck · 2016
Weisbrod zitiert Streecks These, dass das alte System stirbt, aber eine neue Ordnung noch nicht geboren werden kann.
🔍 Google *Heimat: Ein deutsches Familienalbum
Nora Krug · 2018
Pauer erwähnt Krugs grafisches Memoir über deutsche Familiengeschichte und Zeitzeugenschaft.
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Arte Re: · 2020
Pauer erwähnt die Arte-Dokumentation über die Klimabewegung als Beispiel dafür, wie junge Menschen sich in historischen Kämpfen engagieren.
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