Dysfunktionale superreiche Trottel
Nina Pauer, Lars Weisbrod
Diese Folge widmet sich der Serie «Succession» und der Faszination für dysfunktionale Superreiche: Warum fesselt uns der Medien-Mogul Logan Roy mit seinen wohlstandsverwahrlosten Kindern so sehr? Zuvor nimmt der Gegenwartscheck eine kuriose Entwicklung aufs Korn: Die grüne Meldeheldin, die Cafés ohne Pfandbecher-System denunziert — der Falschparker-Aufschreiber von links.
„Diese Figur des Falschparker-Aufschreibers, der ja früher der konservative, böse alte Opa war, dass der jetzt zur Meldeheldin wird — da ist irgendwie Gegenwart drin.“
Erwähnte Medien (19)
Billions
· 2016
Die Serie spielt in der Finanzwelt der Wall Street, wo der United States Attorney Chuck Rhodes mit dem Hedgefonds-Mastermind Bobby Axelrod aneinandergerät. In einem Geflecht aus Politik und Intrigen stehen Milliarden auf dem Spiel.
🗣 Lars Weisbrod referenziert „Aber es gibt sicher so Beispiele wie, kann ich jedem ans Herz legen, die Serie Billions, wo es schon im Titel steht, wo es um einen... letztlich zwielichtigen Hedgefonds-Chef geht, der sehr mächtig und reich ist, aber irgendwie auch cool und irgendwie auch ein positives Vorbild.“
Lars Weisbrod empfiehlt Billions als Gegenbeispiel zu Succession und White Lotus: Hier ist der reiche Protagonist zwar zwielichtig, aber auch schlau, energiereich und ein positiver Held — kein geschädigter Trottel, der nach oben gefallen ist.
Succession
Jesse Armstrong · 2018
Succession erzählt von der Roy-Familie, die zu Beginn der Handlung eine überaus einflussreiche Position in den USA einnimmt. Patriarch Logan hat das Familienunternehmen in ein gigantisches Medienimperium verwandelt. Doch er weiß, dass er nicht ewig leben wird, und muss sich Gedanken über sein Erbe machen.
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:01:20 „Die Serie Succession, wie so viele von Ihnen und Euch da draußen es auch gerade tun, beziehungsweise auf das Finale der Serie über die Superreichen und den, wie sagt man, Medien-Mogul Logan Roy und seine wohlstandsverwahrlosten Kinder. Um die Serie soll es heute gehen, um die Frage, was ist das Gegenwärtige an dieser Serie?“
Succession ist das Hauptthema dieser Podcast-Folge. Nina Pauer und Lars Weisbrod haben die HBO-Serie über den Medien-Mogul Logan Roy und seine Kinder intensiv geschaut und diskutieren ausführlich Ästhetik, Dialoge, Figurenzeichnung und die Faszination an der Darstellung von Superreichtum und toxischen Familienstrukturen. Die Serie wird als lose angelehnt an Rupert Murdoch beschrieben.
Tocotronic
Tocotronic
Tocotronic ist eine deutsche Rockband, die 1993 gegründet wurde. Ähnlich wie Blumfeld stellte die Band nicht nur eine Innovation für deutschsprachige Musik dar, sondern inspirierte auch mehrere spätere Bands. Teile der Band Tocotronic sind aus Hamburg. Tocotronic war lange Zeit bei L'age D'or unter Vertrag. 2007 wechselte die Band zum Label Vertigo Berlin von UDD. Zusammen mit einer Gruppe von Bands und Künstlern, wie zum Beispiel Blumfeld,Die Sterne oder Rocko Schamoni bildeten sie die sogenannte "Hamburger Schule"
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:09:18 „Ich verbinde natürlich mit dem Adidas Samba so mich, wie ich mit dem Regionalexpress nach Köln fahre, um da im Secondhand-Shop endlich eine Adidas-Trainingsjacke noch zu finden, weil ich Tokotronic höre.“
Im Gegenwartscheck spricht die Runde über die Rückkehr des Adidas Samba als Modeschuh. Der Sprecher erinnert sich an seine Jugend, als er den Schuh trug und die Indie-Band Tocotronic hörte – als Ausdruck eines bestimmten Lebensgefühls der späten 90er/frühen 2000er.
King Lear
William Shakespeare
König Lear dankt seinem Thron ab und verteilt sein Reich unter seinen drei Töchtern, wird jedoch von den beiden älteren hintergangen, während die jüngste verstößen wird. Das Werk entfaltet sich als düstere Tragödie von Machtmissbrauch, Wahnsinn und Familie, die mit dem Verlust aller Beteiligten endet. Shakespeare erforscht hier die Brüchigkeit menschlicher Beziehungen und die katastrophalen Folgen fehlgeleiteter Urteile.
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:15:18 „Letztlich wird es mit allem gerade verglichen. Ich habe eben nochmal gegoogelt, da stand dann so... Das King Lear, Shakespeare, es wird mit Game of Thrones, beste Serie seit Game of Thrones, es wird mit allem Superlativen verglichen.“
Nina Pauer zieht den Vergleich zwischen Succession und Shakespeares King Lear, um die Dimension der Serie einzuordnen. Die Parallele liegt in der Thematik des alternden Patriarchen, der sein Reich unter seinen Kindern aufteilen soll – ein Motiv, das Succession offensichtlich aufgreift.
Game of Thrones
David Benioff, D. B. Weiss / HBO · 2011
Game of Thrones (engl. für „Spiel der Throne“, oft abgekürzt mit GoT) ist eine US-amerikanische Fantasy-Fernsehserie von David Benioff und D. B. Weiss für den US-Kabelsender HBO. Die von Kritikern gelobte und kommerziell erfolgreiche Serie basiert auf der Romanreihe A Song of Ice and Fire („Das Lied von Eis und Feuer“) des US-amerikanischen Schriftstellers George R. R. Martin, der anfangs ebenfalls an der Serie mitwirkte.
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:15:18 „Letztlich wird es mit allem gerade verglichen. Ich habe eben nochmal gegoogelt, da stand dann so... Das King Lear, Shakespeare, es wird mit Game of Thrones, beste Serie seit Game of Thrones, es wird mit allem Superlativen verglichen.“
Game of Thrones wird als Vergleichsmaßstab für Succession herangezogen. Nina Pauer berichtet, dass Succession vielfach als beste Serie seit Game of Thrones bezeichnet wird, um das Ausmaß des kulturellen Phänomens zu verdeutlichen.
Kevin – Allein zu Haus
Chris Columbus · 1990
Schon lange hat die Familie McCallister den Urlaub in Europa geplant, und alle sind bereit, am nächsten Morgen endlich loszufliegen. Doch leider verschlafen alle, und alles wird sehr hektisch und unübersichtlich, weil sie das Flugzeug nicht verpassen wollen. Irgendwo über dem Atlantik stellen sie fest, dass sie Kevin, den jüngsten Sohn der Familie, zu Hause vergessen haben. Und der muss nun alleine klar kommen, und das Haus gegen Einbrecher und böse Nachbarn verteidigen.
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:25:27 „Der interessanterweise gespielt ist, wenn man sich an Kevin allein zu Hause erinnert, man denkt so, hä, ist das der Typ aus Kevin allein zu Hause? Nein, es ist sein Bruder Kieran Culkin. Das hat noch einen lustigen Nebeneffekt, dass man das irgendwie besonders gut funktioniert, weil man als Millennial nochmal denkt, scheiße, jetzt ist Kevin allein zu Hause.“
Nina Pauer erwähnt den Film Kevin allein zu Haus, weil der Succession-Darsteller Kieran Culkin der Bruder von Macaulay Culkin ist. Diese Assoziation erzeugt für Millennials einen generationellen Effekt – der kleine Kevin ist erwachsen geworden, während sein Boomer-Vater in der Serie ihn noch wie ein Kind behandelt.
The Thick of It
Armando Iannucci · 2005
The Thick of It ist eine britische Politsatire, die einen unfiltrierten Blick hinter die Kulissen des britischen Parlamentes wirft. Mit schwarzem Humor und rasanter Dialogen zeichnet sie das chaotische Getümmel zwischen Politikern in permanenten Krisen nach – ein brutales Porträt von Machtkämpfen und politischer Inkompetenz auf höchster Ebene.
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:27:11 „Jesse Armstrong ist Brite und hat geschrieben für eine sehr wichtige britische Serie, die in Deutschland jetzt, glaube ich, nicht jeder kennt, The Thick of It.“
Ijoma Mangold ordnet Succession in die Tradition der britischen Politsatire ein. Jesse Armstrong, der Erfinder von Succession, hat zuvor für The Thick of It geschrieben – eine Serie, die für ihren vulgären Blick hinter die Kulissen der britischen Politik berühmt wurde. Lars Weisbrod ergänzt, dass der Witz darin besteht, dass Politiker hinter den Kulissen auf die vulgärste Art miteinander sprechen.
In the Loop
Armando Iannucci · 2009
Mit einer ungeschickt formulierten Äußerung über die Wahrscheinlichkeit eines Krieges im Mittleren Osten löst Simon Foster britischer Minister für internationale Entwicklung, eine Flut von Spekulationen sowie einen internen politischen Machtkampf aus. Denn auf beiden Seiten des Atlantiks gibt es längst konkrete Absichten für einen Einmarsch in den Irak, doch auch die Gegner eines solchen militärischen Einsatzes sind dabei sich zu formieren.
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:27:30 „Zu der es auch dann mal später einen Kinofilm gab, der hieß In the Loop.“
Ijoma Mangold erwähnt den Kinofilm als Ableger der Serie The Thick of It, um die Comedy-Tradition zu illustrieren, in der Succession steht – den zynischen, vulgären Blick hinter die Kulissen der Macht.
Veep
Armando Iannucci · 2012
Veep ist der kleine wie untätige Bruder des POTUS. Dass der Veep so untätig ist, liegt jedoch weniger an den fehlenden Ambitionen, als an der Tatsache, dass der amtierende POTUS vorrangig immer das Sagen hat. Um diese Erfahrung ist unterdessen auch Selina Meyer reicher, denn seit der letzten Wahl hat sie den mächtigen Posten der Vizepräsidentin im Land der unbegrenzten Möglichkeiten inne.
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:27:57 „Armando Iannucci oder so hieß der, später auch eine wichtige amerikanische Serie gemacht, die im gleichen Prinzip folgt, wie mit Julia Louis-Dreyfus als Vizepräsidentin, die auch den ganzen Tag nur ihre Mitarbeiter beleidigt.“
Lars Weisbrod nennt die HBO-Serie Veep als weiteres Beispiel für die Comedy-Tradition, in der Succession steht. Armando Iannucci, der Kopf hinter The Thick of It, habe mit Julia Louis-Dreyfus als Vizepräsidentin das gleiche Prinzip in die amerikanische Politik übertragen: vorne politische Fassade, hinten vulgäre Beschimpfungen.
Buddenbrooks
Thomas Mann · 2026
In den "Buddenbrooks" führt Thomas Mann uns mitten hinein in das Leben einer Familie, deren Glanz und Selbstsicherheit lange unerschütterlich scheinen. Doch hinter den schweren Türen des Lübecker Hauses liegen verborgene Spannungen, persönliche Träume und Enttäuschungen, die kaum ausgesprochen werden dürfen.
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:29:11 „Ijeoma würde jetzt wahrscheinlich das mit den Erzählern im 19. Jahrhundert vergleichen oder vielleicht, was oft gemacht wird mit den Buddenburgs oder so“
Thomas Manns Buddenbrooks werden als klassischer literarischer Vergleich für den Verfall einer reichen Familie herangezogen
The White Lotus
Mike White · 2021
The White Lotus folgt dem Aufenthalt verschiedener Gäste in exklusiven Resorts der fiktiven Hotelkette "The White Lotus". Jede Staffel spielt an einem anderen Ort und begleitet eine Woche im Leben der Hotelgäste und des Personals – von der Ankunft bis zu einem meist tragischen Ende. Hinter der glamourösen Fassade entspinnen sich persönliche Dramen, zwischenmenschliche Konflikte und gesellschaftliche Spannungen, die langsam eskalieren.
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:30:40 „Ich nenne ein paar andere Serien, auch bei dieser Serie White Lotus, wir haben im Podcast mal ganz kurz drüber gesprochen, da geht es um vielleicht nicht die super, super Reichen, aber die super Reichen, einen super weniger in ihren Urlaubsorten.“
Ijoma Mangold nennt White Lotus als Teil eines neuen Trends im Serienerzählen, in dem Reiche als trottelig und mit massiven privaten Problemen dargestellt werden. Die Serie zeige reiche Urlauber und gehöre zum selben Phänomen wie Succession und Glass Onion.
Glass Onion
Rian Johnson · 2022
Der weltberühmte Detektiv Benoit Blanc reist nach Griechenland, um das Rätsel um einen Tech-Milliardär und dessen facettenreiche Entourage zu lösen.
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:30:58 „Und dann gab es diesen Film Glass Onion, der auch auf einer Insel spielt, wo ein Milliardär sich seine reichen Freunde einlädt.“
Lars Weisbrod nennt Glass Onion neben White Lotus und Succession als Beispiel für den gegenwärtigen Trend, Reiche als trottelig und dysfunktional darzustellen. Alle drei Werke verbinde, dass die Reichen teilweise sehr unbeholfen und mit massiven privaten Problemen gezeigt werden.
The Wolf of Wall Street
Martin Scorsese · 2013
New York in den frühen 1990er Jahren. Der aufstrebende Aktienhändler Jordan Belfort gründet mit Anfang 20 die Maklerfirma "Stratton Oakmont", mit der er schnell zum Multimillionär aufsteigt und zum Shootingstar der New Yorker Börse wird. Schon bald ist er hauptsächlich unter seinem neuen Spitznamen "Wolf of Wall Street" bekannt. Mit seinem Reichtum finanziert er einen ausschweifenden Lebensstil, der von Alkohol, Drogen, Sex und Dekadenz geprägt ist.
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:34:20 „Also die ganze Wolf of Wall Street Atmosphäre der Szene wird dann sofort kaputt gemacht, weil vielleicht hat er ein schlechtes Gewissen, er will es abwischen, aber er kann auch nicht richtig wischen.“
Ijoma Mangold vergleicht eine Szene aus Succession, in der Roman Roy gegen eine Hochhausscheibe masturbiert, mit der Atmosphäre von The Wolf of Wall Street. Der entscheidende Unterschied sei, dass Succession diese Großkotzigkeit sofort wieder demontiert – Roman wischt unbeholfen sein Sperma weg, was den Ton der Serie ausmache.
The Crown
Peter Morgan · 2016
Die politischen Rivalitäten und Romanzen während der Regentschaft von Elizabeth II. sowie die Ereignisse, die die 2. Hälfte des 20. Jh. prägten, sind Thema dieser Serie.
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:44:28 „Ich habe The Crown nie gesehen, aber wenn ich Succession gucke, stelle ich mir auch sowas wie The Crown so vor. Oder wenn du und Ijeoma immer über die Windsors redet, ist das nicht eigentlich genauso? Und da haben wir doch auch gerade so eine massive Faszination für diese Nachfolgeprobleme.“
Ijoma Mangold zieht eine Parallele zwischen Succession und The Crown: Beide Serien handelten von Nachfolgeproblemen in privilegierten Familien. Der Unterschied sei jedoch, dass bei den echten Royals die Thronfolge geregelt ist, während bei den Roys alle individualistisch-kapitalistisch um die Nachfolge kämpfen. Nina Pauer ergänzt, die Queen habe gar nicht Queen werden wollen, während bei Succession alle hüpfen und sagen 'nimm mich'.
Crazy Rich Asians
Jon M. Chu · 2018
In „Crazy Rich“ begleitet die geborene New Yorkerin Rachel Chu ihren langjährigen Lebensgefährten Nick Young zur Hochzeit seines besten Freundes nach Singapur. Rachel freut sich riesig auf ihre erste Asienreise, doch die Begegnung mit Nicks Familie steht ihr sehr bevor. Völlig unvorbereitet erfährt sie nun etliche Einzelheiten aus Nicks Leben, die er ihr bisher vorenthalten hat: Wie sich herausstellt, ist er nicht nur der Spross einer der reichsten Familien des Landes, sondern auch einer der beg...
🗣 Nina Pauer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:51:24 „Bei der Serie und dem Buch Crazy Rich Asians, hast es ja auf asiatisch gedreht, so, also so, dass das jetzt tot ist, weiß ich jetzt nicht.“
Nina Pauer erwähnt Crazy Rich Asians als Gegenbeispiel zur These, dass dynastischer Reichtum als Erzählstoff ausgedient habe. Sie verweist darauf, dass das Thema global weiterhin relevant ist, nur eben in anderen kulturellen Kontexten.
Drei Männer im Schnee
Erich Kästner · 1955
Der Multimillionär Eduard Schlüter nimmt unter dem Namen Schulze an einem Gewinnspiel seiner eigenen Schlüter-Werke teil und gewinnt einen Aufenthalt im Grand Hotel. Als armer Schlucker verkleidet möchte er die Reaktionen des Hotelpersonals und der Gäste studieren. Als Helfer nimmt er seinen zuverlässigen Diener Johann mit. Dort angekommen, schließt er Freundschaften und hat auch Grund zum Ärger, als seine Tochter und die Hausdame anreisen.
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:53:13 „Ich habe aus sehr anderen Gründen vor einigen Wochen nochmal den schönen Film Drei Männer im Schnee gesehen von Erich Kästner, also von dessen Buch. Von, ich glaube, 1934. Er hat aber auch das Drehbuch mitgeschrieben zu diesem Film. Schöner Schwarz-Weiß-Film.“
Nina Pauer stellt den Film als Kontrastfolie zu Succession vor: Hier wird Reichtum komplett affirmativ und positiv dargestellt. Der Geheimrat Schlüter verkleidet sich als armer Mann, um zu erleben, wie man ohne Geld behandelt wird. Pauer fragt sich daraufhin, ob es ein gegenwärtiges Modell positiv dargestellten Reichtums in der Fiktion überhaupt noch gibt.
Lord of the Lost
Lord of the Lost
Lord of the Lost (dt. Herr der Verlorenen) ist eine deutsche Dark-Rock-Band aus Hamburg um Sänger und Frontmann Chris Harms. Die Band wurde Mitte 2007 von Chris Harms gegründet. Harms war zuvor bereits von 1999 bis 2004 als Sänger und Gitarrist der Rockband Philiae aktiv und ab 2004 als Gitarrist und zweiter Sänger bei der Glam-Metal-Band The Pleasures sowie als Musiker bei verschiedenen Projekten wie Big Boy oder UnterART. Ursprünglich nur Lord genannt
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:57:17 „Lord of the Lost, was ist das? So Metal, Gothic, keine Ahnung, so. Wer kann unsere Lena werden? Was brauchen wir als Konzept?“
Am Ende der Folge stellt Nina Pauer eine Prognosefrage zum Eurovision Song Contest. Sie erwähnt Lord of the Lost als den damaligen deutschen ESC-Beitrag und fragt, welches Konzept Deutschland bräuchte, um nicht mehr auf dem letzten Platz zu landen.
Satellite
Lena Meyer-Landrut
Siegertitel des Eurovision Song Contest 2010. Eingängiger Pop-Song mit elektronischen Elementen, der einen Wendepunkt der deutschen ESC-Geschichte markiert und noch heute als kultureller Meilenstein gilt.
🗣 Lars Weisbrod erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:57:23 „Wer kann unsere Lena werden? Was brauchen wir als Konzept? Was bräuchte Deutschland als Konzept?“
Nina Pauer verweist implizit auf Lenas ESC-Sieg 2010 als Maßstab für einen erfolgreichen deutschen ESC-Auftritt. 'Unsere Lena' steht für das letzte Mal, dass Deutschland beim Eurovision Song Contest wirklich erfolgreich war.
Wadde hadde dudde da
Stefan Raab
Wadde hadde dudde da? ist ein Popsong von Stefan Raab. Er trat damit als deutscher Beitrag beim Eurovision Song Contest 2000 auf und belegte den fünften Platz.
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:58:23 „Wadde hadde dudde da. Das war doch gar nicht so unerfolgreich damals, oder? Von Stefan Raab.“
Im Kontext der Prognosefrage, wann Deutschland beim ESC wieder erfolgreich sein könnte, erinnert Lars Weisbrod an Stefan Raabs ESC-Beitrag als Beispiel für die Strategie, schlechten Geschmack bewusst durchzuexerzieren statt sich dafür zu schämen.