Die sogenannte Gegenwart – Gender, Race, Klasse – und wo bleiben die Ossis
#064

Gender, Race, Klasse – und wo bleiben die Ossis

Die sogenannte Gegenwart / 01. Mai 2023 / 15 Medien

Nina Pauer, Ijoma Mangold

Dirk Oschmanns Bestseller „Der Osten, eine westdeutsche Erfindung

„Ein sehr alter Diskurs, der jetzt noch einmal wieder neu auf die Bestsellerlisten gekommen ist.“
🗣 Ijoma Mangold

Erwähnte Medien (15)

Der Osten: eine westdeutsche Erfindung

Der Osten: eine westdeutsche Erfindung

Dirk Oschmann · 2023

»Der Osten hat keine Zukunft, solange er nur als Herkunft begriffen wird.« Was bedeutet es, eine Ost-Identität auferlegt zu bekommen? Eine Identität, die für die wachsende gesellschaftliche Spaltung verantwortlich gemacht wird? Der Attribute wie Populismus, mangelndes Demokratieverständnis, Rassismus, Verschwörungsmythen und Armut zugeschrieben werden? Dirk Oschmann zeigt in seinem augenöffnenden Buch, dass der Westen sich über dreißig Jahre nach dem Mauerfall noch immer als Norm definiert und d...

🗣 Nina Pauer empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:00:06 „Wir wollen heute über ein Buch sprechen, das, bevor die Stucki-Festspiele losgerollt sind, auf Platz 1 der Bestsellerlisten war. Und zwar über Dirk Oschmann, Der Osten, eine westdeutsche Erfindung.“

Hauptthema der Episode, über das ausführlich diskutiert wird

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Noch wach

Noch wach

Benjamin von Stuckrad-Barre · 2023

Berlin: Eine junge Frau erzählt von ihrem neuen Job bei einem großen Fernsehsender, von ihrem neuen Chef, ihrem neuen Leben. Sie wirkt glücklich, beseelt, hoffnungsfroh, es klingt gut. Zu gut? In Los Angeles geht derweil eine Welt unter. Ein Mann, der damit prahlt, als Berühmtheit könne man sich gegenüber Frauen alles herausnehmen, wird Präsident der Vereinigten Staaten.

🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:01:20 „die großen Benjamin von Stuckrad-Barre-Festspiele sind losgebrochen. Sein Buch noch wach ist endlich rausgekommen und beschäftigt uns alle“

Wird im Gegenwartscheck als aktuelles kulturelles Phänomen besprochen, das eine Lese-Ambivalenz auslöst

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Shades of Grey

Shades of Grey

E. L. James

When literature student Anastasia Steele goes to interview young entrepreneur Christian Grey, she encounters a man who is beautiful, brilliant, and intimidating. The unworldly, innocent Ana is startled to realize she wants this man and, despite his enigmatic reserve, finds she is desperate to get close to him.

🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:04:20 „Weil das eine ist ja so, oh, jetzt wollen alle Shades of Grey und das ist so, ich möchte das nicht mitmachen, weil es irgendwie zu oder bei irgendwelchen Blockbustern ist mir zu billig oder zu die Marketinggeschichte ist mir zu billig.“

Nina Pauer nutzt Shades of Grey als Vergleichsbeispiel für den Rezeptionsverweigerungsreflex bei gehypten Büchern. Im Unterschied zu Stuckrad-Barres Buch sei der Abwehrreflex dort rein geschmacklich und nicht moralisch motiviert gewesen.

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Sapiens. Eine kurze Geschichte der Menschheit

Sapiens. Eine kurze Geschichte der Menschheit

Yuval Noah Harari · 2013

Der internationale Bestseller des preisgekrönten Historikers Yuval Noah Harari Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen.

🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:06:12 „Ja, ja, ich habe das gerade bei Yuval Noah Yuval oder Yuval Noah Harari, dass ich auch, aber gar nicht, da war es nicht so ein Moral, also natürlich nicht so ein moralisches Ding, sondern einfach, dass man so denkt, ja, ja, mache ich irgendwann, reicht ja die Zusammenfassung und so und dann sitzt man da und denkt irgendwie fünf Jahre später, boah, das ist ja gut und alle paar Seiten so ein Aha-Moment.“

Nina Pauer spricht über den Reflex, gehypte Bücher zunächst nicht lesen zu wollen, und nennt Harari als Beispiel, bei dem sie das bereut hat. Sie beschreibt, wie sie das Buch jahrelang aufschob und dann begeistert war.

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Wie sich der Westen den Osten erfand

Wie sich der Westen den Osten erfand

Dirk Oschmann

FAZ-Artikel von Dirk Oschmann über die westdeutsche Konstruktion des Ostens. Der ursprünglich im Februar 2023 veröffentlichte Beitrag provozierte eine breite Debatte und wurde später zu einem Buch erweitert. Oschmann beleuchtet, wie der Osten durch westdeutsche Perspektiven geprägt und interpretiert wurde.

🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:14:06 „Das Buch Der Osten, eine westdeutsche Erfindung, basiert auf einem FAZ-Artikel aus dem Februar. Der hieß, glaube ich, Wie sich der Westen den Osten erfand. Der Artikel hat wahnsinnig eingeschlagen und einen Nerv getroffen. Daraus ist dann das Buch entstanden.“

Nina Pauer erklärt die Entstehungsgeschichte von Oschmanns Buch. Der ursprüngliche FAZ-Artikel aus dem Februar 2023 ging viral und traf einen Nerv, woraufhin Oschmann ihn zum Buch ausbaute.

Zum Artikel bei FAZ Details
A Buch

Alle verschwiegenen Wahrheiten werden giftig

Friedrich Nietzsche

Das Buch behandelt die verschwiegene Diskriminierung des Ostens und deren gesellschaftliche Folgen. Die zentrale These: Verdrängte Wahrheiten gefährden die Demokratie und wirken in der Gesellschaft giftig.

🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:14:47 „Ich fand auch dieses Nietzsche-Zitat, was vorne im Buch stand, alle verschwiegenen Wahrheiten werden giftig. Welche Wahrheit meint der denn?“

Nina Pauer weist auf das Nietzsche-Motto hin, das Oschmann seinem Buch vorangestellt hat. Ijoma Mangold deutet es als programmatisch: Oschmann meint die verschwiegene Diskriminierung des Ostens, deren Verdrängung die Demokratie gefährde. Das Zitat stammt aus Nietzsches 'Also sprach Zarathustra'.

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Begründung der Berliner Republik

Begründung der Berliner Republik

Johannes Groß

Essayistische Auseinandersetzung mit der Neugestaltung Deutschlands nach dem Mauerfall. Die zentrale These: Mit der Wiedervereinigung endete nicht nur die DDR, sondern auch die alte Bundesrepublik mit ihrem etablierten korporatistischen System. Ein intellektuelles Programm für die Gründung einer neuen, modernen Republik.

🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:25:10 „Es gab damals von Johannes Groß zum Beispiel dieses Buch, die Begründung der Berliner Republik. Das war unbedingt auch eine Abrechnung mit dem alten korporatistischen rheinischen Kapitalismus der Bundesrepublik.“

Ijoma Mangold erinnert sich an die intellektuelle Aufbruchsstimmung nach der Wiedervereinigung. Johannes Groß' Buch steht für die Idee, dass mit dem Mauerfall nicht nur der Osten, sondern auch die alte Bundesrepublik untergegangen sei und etwas Neues begann.

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Die Gesellschaft der Singularitäten

Die Gesellschaft der Singularitäten

Andreas Reckwitz

Andreas Reckwitz untersucht in diesem Werk, wie die Digitalisierung traditionelle Rollen aufgelöst hat: Durch Smartphones und Internetplattformen kann heute jeder zum Kulturproduzenten werden, nicht nur passiv konsumieren. Diese Demokratisierung führt zu einer beispiellosen Überproduktion digitaler Inhalte und stellt zentrale Fragen zur kulturellen Wertbildung in der Spätmoderne. Das Buch bietet einen kritischen, soziologischen Blick auf die Konsequenzen dieser technologischen Verschiebung für Gesellschaft und Kultur.

🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:29:05 „Er legt sozusagen auch offen, hier, ich bin ein typisches Durchschnittsprodukt von Andreas Reckwitz, Gesellschaft der Singularitäten, und rattert es runter, ich bin Teil der akademischen urbanen Mittelschicht, die sich über die Felder wohnen, in Klammern zentrumsnah sanierter Altbau mit Stuckreisen.“

Nina Pauer zitiert eine Passage aus Oschmanns Buch, in der dieser sich selbstironisch als Produkt der von Andreas Reckwitz beschriebenen Singularitätsgesellschaft einordnet – als Teil der akademischen urbanen Mittelschicht mit den typischen Merkmalen dieser Klasse.

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Titanic

Titanic

Titanic, British luxury passenger liner that sank on April 14–15, 1912, during its maiden voyage, en route to New York City from Southampton, England, killing about 1,500 people. One of the most famous tragedies in modern history, it inspired numerous works of art and has been the subject of much scholarship.

🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:29:09 „Es gibt ein schönes Beispiel von einem Titanic-Cover. Es gibt natürlich ganz viele. Titanic ist natürlich das Zentralorgan der Ossi-Persiflage.“

Satirezeitschrift, deren Cover über den Osten als Beispiel für Oschmanns fehlende Ironiefähigkeit herangezogen wird

Zum Artikel bei Titanic-magazin.de Details
Du hast den Farbfilm vergessen

Du hast den Farbfilm vergessen

Nina Hagen

Du hast den Farbfilm vergessen ist ein Schlager, der 1974 von Michael Heubach komponiert wurde und dessen Text von Kurt Demmler stammt. Nina Hagen interpretierte den Titel mit der Gruppe Automobil. Es war ihr größter Hit in der DDR.

🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:32:44 „Und aber er sagt, dass ihre Liedwahl, ja, du hast den Farbfilm vergessen, von Nina Hagen, dass das so negativ rezipiert worden ist. Und das würde ich sagen, nee, da ist eine Verzerrung. Wir waren doch alle so geflasht davon, dass sie dieses Lied genommen hat und es gab irgendwie jubelnde Artikel darüber.“

Nina Pauer widerspricht Oschmanns Darstellung, Angela Merkels Wahl des Nina-Hagen-Songs für ihren großen Zapfenstreich sei negativ aufgenommen worden. Pauer erinnert sich an eine überwiegend positive, begeisterte Rezeption und sieht darin ein Beispiel für Oschmanns gelegentliche Verzerrung der Realität.

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My Way

My Way

Frank Sinatra

My Way (englisch für „Mein Weg, (auf) meine Art und Weise“) ist die englischsprachige Kontrafaktur eines französischen Chansons, die von zahlreichen Künstlern aufgenommen und in der Bearbeitung von Paul Anka, gesungen von Frank Sinatra, am bekanntesten wurde. In dieser Version wurde der Song im Jahr 2000 in die Grammy Hall of Fame aufgenommen. Die Melodie komponierte Jacques Revaux im Jahr 1967 zum französischen Chanson Comme d’habitude (deutsch: „wie gewöhnlich“, „wie immer“).

🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:33:26 „Er bezieht es oder er vergleicht es mit dem großen Zapfenstreich, den sich Gerhard Schröder am Ende seiner Kanzlerschaft gegönnt hat. Und das, was sie nachher hat, war I did it my way. Und Oschmann schreibt völlig zu Recht, was für eine langweilige Wahl.“

Ijoma Mangold vergleicht Merkels Liedwahl mit Schröders Wahl von 'My Way' für seinen Zapfenstreich. Er stimmt Oschmann zu, dass Schröders Wahl langweilig war, erklärt dies aber damit, dass Schröders homogenere Biografie weniger Überraschendes hergab als Merkels ostdeutsche Lebensgeschichte.

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Herkunft

Herkunft

Saša Stanišić · 2019

HERKUNFT ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und was danach kommt. HERKUNFT ist ein Buch über ein Dorf, in dem nur noch dreizehn Menschen leben, ein Land, das es heute nicht mehr gibt, eine zersplitterte Familie, die meine ist. Es ist ein Buch über die Frage, was zu mir gehört, ein Selbstporträt mit Ahnen. Und ein Scheitern des Selbstporträts. HERKUNFT ist ein Abschied von meiner dementen Großmutter. Während ich Erinnerungen sammle, verliert sie ihre.

🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:38:20 „Bezieht er sich tatsächlich auf das Buch von Sascha Stanisic, Herkunft, mit dem Verweis, auch im idyllischen, akademischen Heidelberg gäbe es Rassismus“

Mangold kritisiert Oschmanns Fehllektüre dieses Buches als Beleg für Rassismus in Heidelberg

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Die Ostdeutschen als Avantgarde

Die Ostdeutschen als Avantgarde

Wolfgang Engler

Wolfgang Engler argumentiert in dieser Publikation, dass die Ostdeutschen eine kulturelle und gesellschaftliche Avantgarde darstellen. Diese provokative These musste in den späten 1990er Jahren noch gegen erheblichen Widerstand verteidigt werden, da das identitätspolitische Sprachspiel noch nicht etabliert war. Das Werk bleibt relevant, um zu verstehen, wie sich die Debatten um ostdeutsche Identität und gesellschaftliche Rolle seitdem fundamental verschoben haben.

🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:38:35 „Da kam der Wolfgang Engler, der Soziologe, mit dem Buch über die Ostdeutschen als die neue Avantgarde. Und der musste quasi noch hart argumentieren für seine, wie ich finde, sehr einleuchtende These, weil es noch nicht das identitätspolitische Sprachspiel gab.“

Ijoma Mangold zieht einen Vergleich zwischen Oschmanns Buch und Wolfgang Englers früherer Publikation aus den späten 90er Jahren. Seine These: Engler musste damals noch hart für seine Argumente kämpfen, weil das identitätspolitische Sprachspiel noch nicht existierte – Oschmann dagegen kann sich dieses Register heute mühelos bedienen.

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Gesinnungsästhetik

Gesinnungsästhetik

Ulrich Greiner

Ulrich Greiners einflussreicher Essay problematisiert die "Gesinnungsästhetik" als Phänomen der deutschen Literaturgeschichte. Am Beispiel von Christa Wolf und der Gruppe 47 wird untersucht, wie moralische Haltungen die literarische Bewertung dominierten und den Blick auf die eigentliche literarische Qualität verstellt haben. Der Artikel leistet eine kritische Zwischenbilanz des deutsch-deutschen Literaturstreits und seiner ideologischen Implikationen.

🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:55:01 „Im Wesentlichen war die Abrechnung mit dem, was Ulrich Greiner in der Zeit damals die Gesinnungsästhetik nannte, war eine Abrechnung, in dem Fall am Beispiel von Christa Wolf und wurde aber gleichzeitig durchgespielt, genauso für die Gruppe 47.“

Im Kontext des deutsch-deutschen Literaturstreits erwähnt Mangold den prägenden Begriff 'Gesinnungsästhetik', den Ulrich Greiner in der ZEIT geprägt hat. Der Artikel war Teil einer größeren Debatte über die Moralisierung der Literatur, die am Beispiel Christa Wolfs geführt wurde. Mangold wirft Oschmann vor, diese differenzierte Literaturgeschichte komplett auszublenden.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Was bleibt

Was bleibt

Christa Wolf · 2012

Der morgendliche Blick durch die Vorhänge zeigt es: Wieder steht das Auto mit den unauffälligen Männern von der Stasi vor der Tür. Die Ich-Erzählerin, eine Schriftstellerin aus Ostberlin, weiß sich unter ständiger Beobachtung, in ihrer Wohnung, beim Telefonieren, auf dem Weg zu einer Lesung. Doch am Ende dieses Tages werden sich auch Lücken im System gezeigt haben, die Anlaß zu Hoffnung geben.

🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:55:01 „Das war die große Debatte, der deutsch-deutsche Literaturstreit. Naja, das war ein sehr, sehr notwendiger Streit. Wir können ihn im Rückblick bestimmt auch sagen, wo Ungerechtigkeiten und Selbstgefälligkeiten waren, aber im Wesentlichen war die Abrechnung mit dem, was Ulrich Greiner in der Zeit damals die Gesinnungsästhetik nannte, war eine Abrechnung, in dem Fall am Beispiel von Christa Wolf.“

Ijoma Mangold kritisiert Oschmanns vereinfachende Darstellung des deutsch-deutschen Literaturstreits. Der Streit entzündete sich 1990 an Christa Wolfs Erzählung 'Was bleibt', in der sie ihre Überwachung durch die Stasi thematisierte. Mangold sieht darin eine berechtigte Auseinandersetzung mit Gesinnungsästhetik, nicht bloße West-Arroganz.

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