Der Untergang des Nordreichs
Sabine Rückert & Johanna Haberer
Die Folge widmet sich dem judäischen König Usia, der mit 16 Jahren den Thron bestieg und 52 Jahre regierte — eine erstaunlich lange Herrschaft, in der er Philisterstädte eroberte, Zisternen in der Steppe grub und Jerusalem mit Türmen und kunstvollen Wurfmaschinen befestigte. Dabei ordnet die Episode Usias Erfolgsgeschichte in den größeren Bogen ein: Das Nordreich steht vor dem Untergang, und auch Judah wird nur einen kurzen Aufschub bekommen.
„Ein Heer von 307.500 kampffähigen Männern. Wer es glaubt, wird selig.“
Erwähnte Medien (1)
Die Elixiere der Wissenschaft
Hans Magnus Enzensberger · 2002
Hans Magnus Enzensberger verbindet in diesem Werk Prosa und Poesie, um sich wissenschaftlichen Themen auf originelle Weise zu nähern. Das Buch enthält Gedichte und Betrachtungen, die Wissenschaftler und ihre Ideen mit kritischem und humorvollem Blick betrachten. Enzensberger hinterfragt dabei das Verhältnis zwischen wissenschaftlichem Denken und menschlicher Existenz. Ein Beispiel ist das Gedicht "Wissenschaftliche Theologie", das das ambivalente Verhältnis zwischen Gott und Menschheit auf poetische Weise erörtert.
🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:44:31 „Mein gutes Wort zum Schluss ist vom großen deutschen Soziologen Hans Magnus Enzensberger aus dem Buch Die Elixiere der Wissenschaft. Es handelt sich um ein Buch, in dem er mit Prosa und Poesie der Wissenschaft zu Leibe rückt und sehr interessante kleine Gedichte und Betrachtungen von Wissenschaftlern macht.“
Am Ende der Folge liest Sabine Rückert als 'gutes Wort zum Schluss' das Gedicht 'Wissenschaftliche Theologie' aus Enzensbergers Buch vor. Das Gedicht beschreibt einen Gott, der nur einer unter vielen ist und die Menschheit schlicht 'verschlafen' hat — passend zum besprochenen Bibelkapitel über das polytheistische Durcheinander im Nordreich Israel nach der assyrischen Eroberung.