ZEIT Verbrechen – 47 Hilferufe
#147

47 Hilferufe

ZEIT Verbrechen / 11. Juli 2023 / 5 Medien

Sabine Rückert, Andreas Sentker & Christoph Heinemann

Zunächst stellen die Hosts ihr neues Magazin vor, das sich dem Thema Entführungen widmet — von moderner Piraterie über Kindesentführungen durch Elternteile bis hin zu tödlichen Modetrends durch Jahrhunderte. Dann begrüßen sie Christoph Heinemann, Kriminalreporter in Hamburg, der eine aufsehenerregende Geschichte mitgebracht hat, die er selbst recherchiert hat.

„Wir haben eine kleine Sammlung der schaurigsten Gruselgeschichten, die man sich nachts am Lagerfeuer erzählt, die auch viel mit Verbrechen und grässlichen Begegnungen zu tun haben, wo man nicht genau weiß, ob die stimmen, ob die einen wahren Kern haben oder ob es nur moderne Märchen sind.“
🗣 Sabine Rückert

Erwähnte Medien (5)

ZEIT Verbrechen Magazin: Was kostet ein Leben

ZEIT Verbrechen Magazin: Was kostet ein Leben

Der Artikel behandelt die UN-Einstufung des transatlantischen Sklavenhandels als schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Während viele Länder dieser Bewertung zustimmen, lehnen die USA eine solche Klassifizierung ab, während Deutschland sich enthält. Der Text dokumentiert ein historisches Verbrechen von enormem Ausmaß und dessen fortgesetzte völkerrechtliche Anerkennung.

🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:00:55 „Es hat den Titelschwerpunkt, was kostet ein Leben, wenn Menschen entführt werden. Und handelt von Entführungen der unterschiedlichsten Sorte. Also wir haben zum Beispiel die Entführung eines Schiffes.“

Sabine Rückert stellt eine aktuelle Ausgabe des ZEIT-Verbrechen-Magazins vor, das sie auf dem Schoß hat. Der Schwerpunkt behandelt Entführungen verschiedenster Art – von Schiffsentführungen über Kindesentführungen bis hin zu historischen Kriminalfällen. Die Ankündigung wurde verschoben, weil der Podcast zuvor mehrere Live-Sendungen hatte.

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Die Bibel

Die Bibel

Die Bibel als Klassiker der Weltliteratur und religiöses Fundament – ein Werk, das in westlichen Kulturen ständig zitiert wird, vielen Menschen aber weitgehend unbekannt bleibt. Jan Böhmermann nennt sie als eine seiner größten Wissenslücken und beschreibt das Unbehagen, nicht mitreden zu können, wenn andere Bibelreferenzen einbauen. Eine Anleitung zum Nachschlagen für alle, die ihre Kulturkompetenz erweitern möchten.

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:06:56 „Also der Name Jehova kommt aus der Bibel, aus dem Alten Testament. Da erscheint ja Mose, der brennende Dornbusch. Und eine Stimme spricht zu ihm und er fragt, wer bist du?“

Sabine Rückert erklärt den Ursprung des Namens Jehova anhand der Bibel, konkret der Szene aus dem Alten Testament, in der Mose am brennenden Dornbusch Gott begegnet. Sie nutzt die Bibelstelle, um den theologischen Hintergrund der Zeugen Jehovas zu erläutern, und erwähnt nebenbei, dass sie sich in der Bibel gut auskenne.

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Der Wachturm

Der Wachturm

Wachtturm-Gesellschaft (Zeugen Jehovas)

Offizielle Zeitschrift der Wachtturm-Gesellschaft (Zeugen Jehovas). Das Magazin wird regelmäßig herausgegeben und dient als zentrales Missionierungsmaterial, das Anhänger bei der Haustürmission verteilen. Es vermittelt religiöse Lehren und Botschaften der Glaubensgemeinschaft.

🗣 Christoph Heinemann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:08:31 „Also die Zeugen Jehovas, die kennt man ja, weil sie bei einem klingeln und einem den Wachturm vor die Nase halten.“

Sabine Rückert beschreibt die Zeugen Jehovas und deren Missionierungsarbeit. Der Wachturm ist die bekannte Zeitschrift der Zeugen Jehovas, die bei der Haustürmission verteilt wird. Die Erwähnung dient der Charakterisierung der Glaubensgemeinschaft im Kontext des Amoklaufs.

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W Buch

Die Wahrheit über Gott, Jesus Christus und Satan

Philipp F. · 2022

Never before has the attempt been made to make clear the interaction between heaven and earth and to make visible the influences of the spirit persons [God, Jesus Christ, Satan] on humanity, society and individuals. Contrary to popular belief, God, Jesus Christ and Satan are not abstract beings in heaven. No, rather we are dealing with very powerful spiritual beings who have feelings, just as we humans do, and therefore also act partly impulsively out of feelings.

🗣 Christoph Heinemann referenziert bei ⏱ 00:30:35 „Ein Jahr und fünf Monate, die nutzt Philipp F. Und zwar, du hast es gerade schon gesagt, um ein Buch zu schreiben, das den Titel trägt, die Wahrheit über Gott, Jesus Christus und Satan.“

Das Buch ist ein zentrales Beweisstück im Fall. Philipp F. schrieb es während der Corona-Zeit, nachdem er sich von den Zeugen Jehovas abgewandt hatte. Es enthält Holocaust-verharmlosende und frauenfeindliche Passagen und dokumentiert seinen fortschreitenden Wahn. Die Waffenbehörde fand das Buch bei einer Internetrecherche, erachtete es aber nicht für wichtig genug, es zu kaufen und zu lesen.

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Online-Artikel über die Hamburger Waffenbehörde

Online-Artikel über die Hamburger Waffenbehörde

Der Artikel berichtet über einen Fall in Hamburg, bei dem die Polizei bei einem Investigativ-Journalisten nach einer Waffe suchte, die nicht existierte. Das zeigt auf, wie die Hamburger Waffenbehörde mit Ressourcenmangel kämpft: Mit ihrem Personal hätte sie 13 Jahre benötigt, um alle registrierten Waffenbesitzer einmal zu kontrollieren. Der Vorfall illustriert die Effizienzprobleme und Kapazitätsgrenzen bei der Durchsetzung von Waffengesetzen.

🗣 Christoph Heinemann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:54:41 „Du hast ja auch geschrieben, in einem, irgendwo online glaube ich, hast du geschrieben, ich weiß jetzt nicht mehr genau wer, aber ich glaube es warst du. Dass die Waffenbehörde 13 Jahre gebraucht hätte mit diesem Personalstand, den sie hat, um alle Waffenbesitzer einmal zu besuchen.“

Sabine Rückert verweist auf einen Online-Artikel, vermutlich von Christoph, der berechnet hat, dass die Hamburger Waffenbehörde mit ihrem damaligen Personalstand 13 Jahre bräuchte, um alle Waffenbesitzer einmal zu kontrollieren. Die genaue Quelle bleibt unklar.

Zum Artikel bei T-online.de Details
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