Der Stoß
Sabine Rückert, Andreas Sentker & Maris Hubschmid
Ein Anruf aus dem Nichts führt Maris Hubschmidt zu Klaus Becker, einem 74-jährigen Berliner, der beim Bahnfahren Opfer einer brutalen Attacke wurde — ein Mann, der nichts tat, außer zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Hubschmidt besucht ihn im Pflegeheim in Pankow, wo er im Rollstuhl sitzt, und begleitet den anschließenden Prozess.
„Das könnte jeder von uns gewesen sein. Und deswegen ist es auch so ein breitenwirksames Stück, weil das, was dieser Mensch erlebt hat, kann überall tausendfach jeden Tag passieren.“
Erwähnte Medien (1)
Der Stoß
Maris Hubschmid
Klaus Becker wird auf einem U-Bahnsteig von hinten gestoßen und fällt auf die Gleise. Der Artikel von Maris Hubschmid recherchiert diesen rätselhaften Vorfall und wird durch ein markantes Überwachungskamera-Bild eröffnet, das den Moment des Stoßes dokumentiert. Das bildstarke Porträt zeigt einen dramatischen Moment des urbanen Alltags und wirft Fragen über die Umstände und Motivationen dieses Vorfalls auf.
🗣 Maris Hubschmid zitiert daraus bei ⏱ 00:07:43 „Das ist ein unglaublich eindrucksvolles Bild, mit dem war der Artikel Der Stoß, den du damals geschrieben hast, aufgemacht. Und das ist also ein echter Hingucker. Also es ist fast wie ein Gemälde von Picasso.“
Anne Kunze spricht über den Artikel von Maris Hubschmid, der den Fall Klaus Becker für das Ressort Entdecken der ZEIT und Zeit am Wochenende recherchiert und geschrieben hat. Sie hebt das Überwachungskamera-Bild hervor, das den Artikel eröffnete und den Moment des Stoßes auf dem U-Bahnsteig zeigt.