Angst
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Medien (14)
Allensbach-Umfrage zur gefühlten Meinungsfreiheit
Allensbach-Umfrage zur wahrgenommenen Meinungsfreiheit in Deutschland. Zeigt, dass junge Menschen heute deutlich mehr Angst vor freier Meinungsäußerung haben – aufgewachsen mit Cancel Culture und Shitstorms als Sanktionsmechanismen. Empirischer Beleg für sinkende gefühlte Meinungsfreiheit trotz unveränderter Gesetzeslage.
Artikel in der NZZ (Interview mit Eva Illouz)
Eva Illouz
Interview mit der Soziologin Eva Illouz in der NZZ über die Kontrolle von Angst als politisches Machtinstrument. Illouz untersucht, wie Angst strategisch zur Machtausübung und politischen Kontrolle eingesetzt wird.
Der Heimweg
Sebastian Fitzek · 2020
Wer das Datum seines Todes kennt, hat mit dem Sterben schon begonnen – dieser Bestseller von Sebastian Fitzek ist nichts für schwache Nerven! Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleit-Telefon. Ein ehrenamtlicher Telefon-Service für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Berliner Nacht nach Hause führt - oder im Notfall Hilfe ruft.
Der Nachbar
Sebastian Fitzek · 2025
Sie dachte, ihre größte Angst ist es, allein zu sein. Bis sie herausfindet, dass sie es nie war... Wer ist der »Nachbar«? Sebastian Fitzeks raffinierter Gänsehaut-Thriller für 2025 Die Strafverteidigerin Sarah Wolff leidet an Monophobie, der Angst vor Einsamkeit. Was sie nicht weiß: Nachdem sie mit ihrer Tochter an den Stadtrand Berlins gezogen ist, hat sie einen unsichtbaren Nachbarn, der sie keine Sekunde lang allein lassen wird ...
Die Wolke
Gudrun Pausewang · 1992
Die Wolke ist ein Jugendroman von Gudrun Pausewang über einen Atomunfall und dessen Auswirkungen auf die Protagonistin. Das Buch thematisiert die Atomangst der 1980er Jahre und zeigt, wie diese existenzielle Bedrohung bis in die Kinderliteratur hineinreichte. Es konfrontiert junge Leser mit drastischen Szenarios und würde heute vermutlich in ähnlicher Form nicht mehr veröffentlicht.
Explosive Moderne
Eva Illouz
Eva Illouz' Buch untersucht, wie Emotionen die moderne Politik prägen. Die zentrale These: Wer die Angstagenda kontrolliert, kontrolliert politische Macht. Das Werk bietet einen intellektuellen Rahmen zum Verständnis emotionaler Mechanismen in heutigen politischen Konflikten.
Friction – Eine unkonkrete Dringlichkeit
Franz Rogowski
Friction – Eine unkonkrete Dringlichkeit ist ein Tanztheaterstück von Franz Rogowski, das sich mit dem alltäglichen Gefühl von ständigem Druck und diffuser Beklemmung auseinandersetzt. Das Stück zeigt einen Performer, der sich vor dem Publikum vollständig verausgabt und in seinem Scheitern eine paradoxe Schönheit offenbart. Es ist eine performative Metapher für innere Schuld und Zwang – eine Erkundung davon, wie Menschen unter ständiger psychologischer Spannung durch die Welt navigieren.
Gespräch zwischen Carolin Emcke und Otto Schilly (taz, Juni 2015)
Ein Streitgespräch zwischen Otto Schilly und Carolin Emcke über die deutsche Flüchtlingspolitik und die Frage, ob Politiker sich an Bürgerbedenken orientieren sollten. Das Interview aus dem Juni 2015 dokumentiert eine prophetische Debatte: Emcke warnte darin vor der Angst als Objekt politischer Instrumentalisierung und prognostizierte, dass eine humanitäre Geste des Staates zunächst positive mediale Resonanz erzeugen würde – drei Monate vor Merkels Grenzöffnung im September 2015. Das Gespräch zeigt, wie präzise die intellektuelle Analyse der damaligen Debatten war.
Interview mit Eva Illouz
NZZ
Die israelische Soziologin Eva Illouz analysiert in diesem Artikel, wie Emotionen wie Angst, Wut und Liebe die politische Landschaft prägen. Sie untersucht, wer mit unseren Gefühlen spielt und davon profitiert. Ihr zentrales Argument: Politische Macht haben heute jene, die die Angstagenda kontrollieren und damit die öffentliche Debatte lenken.
Jesu, meine Freude (BWV 227)
Johann Sebastian Bach / Johann Frank · 1723
Johann Sebastian Bachs Kantate "Jesu, meine Freude" (BWV 227) basiert auf einem Choral von Johann Frank und wird als geistliches Lied gegen die Angst beschrieben. Im Kontext des Dreißigjährigen Krieges symbolisiert das Werk die Kraft von Gesang und Glaube als Mutquelle in Zeiten der Krise. Bachs wuchtige Vertonung macht diesen Choral zu einem eindrucksvollen Beispiel für religiöse Kunst als Bewältigung existenzieller Bedrängnis.
Keine Angst vor der Angst
Olli Schulz
Frontmann Olli Schulz arbeitete vor seiner Karriere als Musiker bereits als Stagehand für verschiedene nationale und internationale Künstler. Während dieser Zeit schrieb er auch schon selber Songs. Als sein Freund Marcus Wiebusch (Frontmann der Gruppe Kettcar und Mitbesitzer des Labels Grand Hotel van Cleef) diese hörte, bot er Schulz an, auf seinem Label eine Platte herauszubringen. Zusammen mit seinem Freund Max Schröder nahm er im Jahr 2003 die Platte „Brichst du mir das Herz, dann brech’ ich dir die Beine“ auf.
Politik-Podcast der Zeit mit Herfried Münkler
Die Zeit / Herfried Münkler
Politikwissenschaftler Herfried Münkler analysiert in diesem Zeit-Podcast gesellschaftliche Umbrüche und ihre transformative Kraft. Mit präzisen Konzepten wie der Unterscheidung zwischen diffuser Angst und zielgerichteter Furcht bietet der renommierte Experte Orientierung in politisch unsicheren Zeiten.
Priming-Studie zu Sicherheitserleben und politischen Positionen
John Bargh
Priming-Studie von Yale-Psychologe John Bargh untersucht psychologische Effekte auf politische Haltungen. Probanden mit reaktionären Positionen erlebten Sicherheits-Imaginationen, danach wurden ihre politischen Überzeugungen gemessen. Viele zeigten sich nach dem Sicherheits-Priming liberaleren Positionen näher, was deutet darauf hin, dass reaktionäre Positionen oft auf unbewussten Angstreaktionen basieren.
Reportage über den Fall der Familie R. in Senzig
Paul Schwenn, Lennart Laberenz
In Senzig bei Berlin hat ein Vater seine Ehefrau und drei Kinder getötet und sich anschließend selbst das Leben genommen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergaben, dass ein Abschiedsbrief vom Vater verfasst wurde, was auf eine geplante Tat hindeutet. Der Fall erregte großes öffentliches Mitgefühl, wie Trauergesten vor dem Familienhaus belegen. Die genauen Umstände und Motive der Tragödie waren Gegenstand der staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen.