Ad-hoc-Stellungnahme zur Coronavirus-Pandemie (Dritte Stellungnahme)
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Die dritte Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina aus April 2020 legt Empfehlungen für die schrittweise Öffnung von Schulen und Bildungseinrichtungen während der Corona-Pandemie dar. Die Stellungnahme wurde vielfach kritisiert, weil Kindertagesstätten zunächst ausgelassen wurden. Die resultierende Kontroverse führte zu intensiven Debatten über die Priorisierung bei der Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen.
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„Wir haben zum Beispiel, um auf die Kitas zu kommen, über die schrittweisen Öffnungen, erst richtig diskutiert, nachdem die Leopoldina sehr hart dafür kritisiert wurde, Mitte April die Kitas bei den Öffnungsspänen ausgespart zu haben. Ich habe das auch kritisiert, gleich am Anfang.“
Franziska Giffey spricht über die Debatte zur Wiedereröffnung von Kitas während der Corona-Pandemie. Sie bezieht sich auf die Leopoldina-Stellungnahme von Mitte April 2020, die Empfehlungen zur schrittweisen Öffnung gab, dabei aber Kitas zunächst ausklammerte – was breite Kritik auslöste, auch von Giffey selbst.
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