An Enemy of the People
Henrik Ibsen
Theaterproduktion von Henrik Ibsens Klassiker "Ein Volksfeind" mit Schauspieler Matt Smith. Der Artikel illustriert ein grundsätzliches Problem des kommerziellen Londoner Westend-Theaters, wo der Starname der Produktion oft wichtiger ist als der künstlerische Inhalt. Dies verdeutlicht das im Podcast diskutierte System, in dem Produzenten Shows primär nach der Berühmtheit ihrer Hauptdarsteller bewerten.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„Ich hab, was für die Blöder, ich sag jetzt irgendwas, Sam Mendes, Kevin Costner mit Wer den Wolf getötet hat. Ja, okay. Und dann überlegen die, wer zieht mehr?“
Ostermeier beschreibt das kommerzielle System des Londoner West End, wo Produzenten Shows nach Star-Power bewerten. Er erwähnt Matt Smith in 'Enemy of the People' als Beispiel für eine aktuelle Produktion, bei der der Star-Name ausschlaggebend ist.
Ähnliche Medien
Gespenster
Henrik Ibsen
Ibsens Familientragödie entlarvt die Heuchelei bürgerlicher Konventionen: Zur Einweihung eines Kinderheims treffen sich Helene Alving mit ihrem Sohn Osvald, Pastor Manders und die Dienstmagd Regine im Haus am Fjord. Die Vergangenheit holt die Familie ein und zerstört ihre respektable Fassade. Helene muss eingestehen, dass sie jahrelang die Ausschweifungen ihres verstorbenen Mannes gedeckt hat und ihren Sohn nicht vor dessen Einfluss schützen konnte. Der Sohn leidet wie der Vater an Syphilis und verliebt sich in Regine, ohne zu wissen, dass sie seine uneheliche Halbschwester ist. Als auch das Kinderheim in Flammen aufgeht, wird das Scheitern aller Versuche, Lügen durch Anstand zu rechtfertigen, vollends offenbar.
Nora – Ein Puppenheim
Henrik Ibsen
Klassisches norwegisches Schauspiel über eine Frau, die aus ihrer bevormundeten Rolle ausbricht. Die moderne Inszenierung überträgt die bürgerlichen Widersprüche des 19. Jahrhunderts unmittelbar in heutige Berliner Interieurs und macht so die universellen Konflikte um Individualität und Gesellschaft für zeitgenössisches Publikum unmittelbar lesbar.
Hedda Gabler
Henrik Ibsen
Hedda Gabler von Henrik Ibsen wird in dieser Inszenierung als "trojanisches Pferd" eingesetzt: Das klassische Drama verbirgt darin eine scharfsinnige Kritik am modernen Kapitalismus und seinen Widersprüchen. Diese Inszenierungsstrategie ermöglicht es, sowohl Theaterprofis als auch ein breites Publikum zu erreichen und zeitgenössische Fragen durch die Linse eines Klassikers zu erforschen.
Die Wildente
Henrik Ibsen
Ostermeiers Inszenierung von Ibsens Klassiker „Die Wildente" arbeitet bewusst ohne Videoeinsatz und wird damit als Beispiel für minimalistische Theaterpraxis diskutiert. Dies steht im Gegensatz zu einem verbreiteten Trend im zeitgenössischen Theater, der Video vielfach einsetzt. Die Regie zeigt einen alternativen Zugang zu Bühnendramaturgie.