Apologie des Sokrates
Platon
Platons Darstellung der Verteidigungsrede des Sokrates vor dem athenischen Gericht 399 v. Chr. Angeklagt wegen Gottlosigkeit und Verführung der Jugend, verteidigt Sokrates sein philosophisches Wirken und bekennt sich zu seinem Grundsatz: Ein ungeprüftes Leben ist nicht lebenswert.
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„Und da geht es unter anderem um die Frage nach dem Tod. Also Sokrates verteidigt sich, indem er sich eigentlich nicht verteidigt“
Precht erzählt ausführlich über die Apologie des Sokrates und dessen Haltung zum Tod: Der Tod sei wie ein tiefer, erholsamer Schlaf.
„Das ist glaube ich auch so ein Argument bei Platon über Sokrates Tod, warum es keinen Sinn macht, sich vor dem Tod zu fürchten, denn entweder gibt es danach ein Leben, dann sollte man sich freuen, oder es gibt danach kein Leben, das kann man aber gar nicht bedauern, weil man ja gar nicht mehr isst.“
Ijoma Mangold greift auf Platons klassisches Argument über die Sinnlosigkeit der Todesfurcht zurück, um zu erklären, warum ihn eine totale Apokalypse nicht ängstigt – wenn wirklich alles endet, gibt es niemanden mehr, der das bedauern könnte.
„Da kann ich Ihnen mit Sokrates antworten. Also entweder es ist nichts. Davor muss man keine Angst haben, das ist einfach nichts. Oder, sagt Sokrates, es ist ein Wiedersehen mit Museus und den anderen großen griechischen Helden. Das wäre auch nicht schlecht.“
Auf Matze Hielschers Frage nach Todesangst antwortet von Schirach mit dem berühmten Argument des Sokrates aus der Apologie: Der Tod ist entweder ein Nichts oder ein Wiedersehen mit den großen Gestalten der Vergangenheit — beides kein Grund zur Angst. Von Schirach nutzt dieses klassische philosophische Argument als Teil seiner Argumentation, warum Nachdenken über den Tod letztlich sinnlos sei.
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